× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Einzelgespräch

Einzelgespräch Mark und Schellbach (Notizen vom 12.2.) Gespräch über Diplom-Prüfung, Ansichten der Kommission Kommission und Frage wegen eventuellem Meisterschülerstudium Standpunkt 1 verstehe eigene Arbeit eher als Versuch denn als angekommen / fertig (wie anscheinend von Kommission teilweise [für mich nicht nachvollziehbar] bemängelt) 2 viele unterschiedliche Techniken und Stile ausprobiert 3 seit ca. zwei Jahren neuer Weg im Plastischen mit Ton und Gips Vorstellung: 1 da ich trotz Diplom nicht das Gefühl habe, ein Handwerk Handwerk zu beherrschen, sehe ich mich nicht wirklich in der Lage, mit gutem Fundament Position zu beziehen 2 aktuell Grundkenntnisse Plastik in Werkstatt erlernt 3 mir fehlt noch mehr Studienzeit, um im Bereich der Plastik zu einer Arbeit zu gelangen, die mehr ist als nur ein Versuch / eine Studentenarbeit 4 neben Werkstatt Plastisches Gestalten auch Metallwerkstatt dafür wichtig (Grundkenntnisse Schweißen erlernen, um selbstständig Ständer und Grundgerüst für Plastiken bauen zu können) Verlangen: 1 handwerklich gefestigter werden und darüber zu einer eigenen Form finden 2 Unter Handwerk verstehe ich auch: genauer Sehen lernen (das, was meiner Meinung nach im Grundstudium bei Malerei / Bildhauerei Bildhauerei / … geschieht) 3 bisheriger Weg dabei ideal, da Studiengang / Klasse offen für viele Wege 4 Bildhauerei-Studium für mich zu eingeengt 5 möchte jederzeit Collagen, Zeichnungen, Computerarbeiten, … gleichzeitig bearbeiten (Offenheit in Wahl der Technik hat Vor- und Nachteile, aber kommt meinem Wesen am Nächsten) HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 Diplom Ausstellung (Notizen vom 13.2.) Treff in Galerie zur Besprechung wegen Diplomanten-Ausstellung (Notizen vom 14.2.) Aufbau Ausstellung in Galerie neben geplottetem Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt auch kindliche Zeichnung Kinderzeichnung , einfaches Gesicht, Fotocollage, expressives Gesicht
Ganzkörperplastik
Ganzkörperplastik
Büste mit Spiegel
Büste mit Spiegel
(mit Notizen von gestern) Diplom Arbeit Aufbau im Klassenraum Ganzkörperplastik diplomklasse4-5-k.jpg Büste Büste mit Spiegel Spiegelbild diplomklasse4-7-k.jpg weiter an Büste im Klassenraum gearbeitet Sonntag vor 19:00 wieder in Werkstatt bringen für Gespräch am Mittwoch: mein Grund ist [Sperren: Neugier] und [Sperren: Suche] nach einem wie auch immer gearteten Anfang einmal ist es ein einfaches grafisches Element, aus dem ganze Bilder entstehen ein anderes mal das Nichtsehen einer Arbeit dann ist es eine kindlich anmutende Zeichnung hier eine aus einem Tonklumpen modellierte Büste bei Frage, ob Büste und Plastik fertig: noch unzufrieden, werde sie weiter bearbeiten und vor Ende Semester abgießen Einleitung überarbeitet: "Der erste Gedanke, der Ihnen kam, als Sie den Raum betraten, wird wohl jener gewesen sein: Friedrich beschäftigt sich also mit dem Selbstbildnis! Da möchte ich einwenden: Ja, Sie sehen mich - aber keine Selbstbildnisse im Sinne einer Auseinandersetzung mit der eigenen Person! Mein Gesicht ist nicht [Sperren: Thema], sondern [Sperren: Gegenstand] meiner Arbeit. Thema bedeutet, ich stellte mir die Aufgabe Selbstbildnisse zu malen, zu zeichnen, zu modellieren. Fänge danach dann an zu arbeiten und würde mit dem Ergebnis meine Position zum Thema bilden bzw. festigen. Dem ist nicht so. Ich betrachte mein Gesicht als Gegenstand. Es ist ein Gegenstand, an dem ich mich: Abarbeite. Um etwas darstellen zu können, braucht es ein Motiv. Für manch einen Künstler sind es Blumen, nackte Frauen und Stühle, die gemalt werden, um sich darüber zum Beispiel einer Technik oder einem Stil zu nähern. Oder einfach: Um dem Drang nach Tun zu befriedigen! Für mich ist es: Mein Gesicht. Ja! Hinter diesen Arbeiten mit den vielen Strichen, welche aus der Nähe betrachtet nichts als Striche sind, aber von weiter weg zu einem Motiv verschwimmen, verbirgt sich eine konzeptuelle Idee. - Allem Seienden muss ein unteilbares Irgendwas zu Grunde liegen! - Aber diese Idee: Ist, wenn ich heute selbst auf die Arbeiten schaue, eigentlich nicht wichtig! Ja! Bei dieser vereinfachten Ansicht eines Gesichtes verbirgt sich ein radikaler Gedanke. - Zurück zu den Wurzeln! - Aber auch der: Nicht mehr wichtig! Ja! Dieses Porträt hier ist entstanden, weil ich eine Bildidee hatte, für das ich so ein entstelltes Ding meiner Selbst brauchte. Aber auch hier: Der Grund - nicht wichtig! Die seit Grundstudium von Professorenseite gestellte Fragerei, wo alles mit [Sperren: warum, warum, warum] anfängt, hat in mir einen Absturz bewirkt. Ich wusste kurz vor dem Diplom gar nicht mehr, [Sperren: was] ich da eigentlich mache. Was ich eigentlich [Sperren: will]! Jetzt: Weiß ich es. Ich will nicht mehr, als das: Ausprobieren! Ich möchte spielen dürfen! Ich möchte sehen dürfen, was passiert, wenn ich einen Strich zeichne; Noch einen und noch einen. Ich möchte Farbpigmente in Kleister tränken, mit dem Zeigefinger in das kalte Gemisch tunken und auf Papier ein einfaches Gesicht malen! Ich möchte mich zurückziehen dürfen! Ich möchte diesem ständigen [Sperren: Warum] - wie hier bei dieser Arbeit - eine Sperrholzplatte entgegenhalten! Und wenn das [Sperren: Warum] verschwunden ist, möchte ich schauen, was noch entsteht, wenn ich meinen Kopf ausschalte und zusehe, was meine Hände machen. In den letzten Monaten habe ich bei mir einen Schaffensdrang gespürt, der entstand, als ich anfing, meine Arbeit nicht einem Thema zu unterwerfen und danach zu hinterfragen, sondern: [Sperren: anzusehen]. Die Oberfläche mit den Augen abzutasten und sie - im Falle dieser hier ausgestellten Büste - mit Händen zu formen. Diese neue Sicht auf die eigene Arbeit und auf die Arbeit der anderen, hat sich hier vollzogen: Im Keller der Hochschule. Da, wo ich viele Monate lang mit meinen Händen Tonklumpen an Tonklumpen pappte. Wo ich Gips mit Wasser mischte. Wo ich mit dem Klüppel Gips von Gips trennte. Wo ich mich im Spiegel selbst sah. Mich sah, wie ich mit einem simplen aber umso schwerer zu beherrschenden Mittel einen Kopf formte - Mit: Dem [Sperren: Sehen]. Ich bin [Sperren: froh], dass mich die Fragerei der letzten Jahre in eine Enge trieb. Nur so konnte ich das für mich Störende erkennen, mich davon losreißen und mich zuletzt - auch wenn es etwas sehr pathetisch klingen mag - dem Sehen zuwenden. Was ich nach über fünf Jahren Studium sagen kann: Ich habe in dieser Zeit so viel über Kunst im Allgemeinen und über meine Arbeit im Speziellen erfahren, wie davor nicht - und vielleicht auch danach nie mehr. Ich hoffe, diese Arbeiten hier sind Zeugnis dafür. Ja, auch die Fragerei gehörte dazu! Nur lassen Sie mich bitte an meinem letzten Tag als Student Kommilitone ein Wort nicht mehr hören müssen: [Sperren: warum]." Einzelgespräch Mark Friedrich Fröhlich, zufrieden (Notizen von übermorgen) Einleitung weiter überarbeitet nur eine Gipsbüste wird neben zwei Tonplastiken gezeigt Raum mit Kommilitone gestrichen, heute gereinigt aktuelle Raumansichten
Klasse Bildende Kunst Büste Büste und große Bilder umgestellt, da Kommilitonin Kommilitone für Tests Wände benötigt Diplom Arbeit Werkstatt Holzwerkstatt ab 9:30 Kasten für verhüllte Arbeit gebaut zweite Holzplatte 80 x 100 cm zugesägt Leisten auf 25 mm gehobelt, auf 45-Grad-Gehrung gesägt Holzplatten bei Leistenbreite um 5 mm verdünnt Leisten an Rückplatte geleimt morgen früh Vorderplatte befestigen und Seitenbereiche sauber angleichen Einzelgespräch Schellbach Arbeiten im Klassenraum gezeigt mit aufgestellter Ganzkörper-Plastik Blattarbeiten in rahmenlose Bilderhalter (morgen noch bestellen, direkt in HGB liefern lassen) keine Arbeitsblätter aus Werkstatt zeigen, nur solche, die ich selbst als Arbeit sehe zusätzlich Fotoausdruck Hinterkopf zeigen in Werkstatt mit ihm Büsten angesehen entweder nur Ganzkörperplastik zeigen, oder mit mehreren Ton-/Gipsbüsten in Tagen vor Diplom ausprobieren eventuell zu viel und unfertig naturalistische Büste könnte ständig mit mir verglichen werden, Ablenkung von Ausstellung wenn Ganzkörperplastik als einziges, dann im Raum konzentrierter Einleitungstext ihm in kommenden zwei Wochen vorlesen ca. 20 bis 25 Blattarbeiten nächste Woche rahmen und an Wand lehnen Werkstatt Plastisches Gestalten weiter an Ganzkörperplastik gearbeitet Kopf letztes Mal vergrößert, weiter modelliert Übergang Vorder- zu Rückseite an Taille schmaler Übergang Brust zu Arm überarbeitet, Arme modelliert mit zweitem Spiegel Spiegelbild Rücken bearbeitet morgen Beinstellung festlegen und an mir nachprüfen, ob wirklich stimmig weiterhin Hände modellieren Friedrich Fröhlich, nach 11 Stunden Arbeit müde, aber zufrieden
Standpunkt Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Frühs im Bett.]
  • Es ist doch unglaublich.
  • Wie es hier … [Sperren: lebt].
  • [Sperren: Kriecht].
  • [Sperren: Denkt, handelt.]
  • Alle Lebewesen. Wie komplexe Organismen es gibt!
  • [Pause.]
  • Und wenige Minuten über uns … ist einfach nur noch Kälte. [Sperren: Nichts.]
  • Das Anti-Leben.
  • Da ist Schluss!
  • Und auf so einem kleinen … Auf so einer Kugel …
  • [Schlucken.]
  • Irgendwo im Nichts, im Anti-Leben, existiert so viel! Hat sich so viel entwickelt. Wenn man es so sieht: rasend schnell.
  • Es ist eine eigene Welt, die [in sich] abgeschlossen ist. Die gar nicht … ähm … mit dem Drumherum kommuniziert.
  • Sie muss es sogar vergessen! Es darf gar nicht in den Alltag den Menschen gelangen. Er darf das gar nicht ständig vor Augen haben. Das ist nämlich nicht nicht bedeutend.
  • Das würde zerstören! Wenn ständig dieser Gedanke da wäre: Was ist über, unter, links, rechts von uns.
  • Oder …
  • Es würde ständig eigentlich auf dieses … auf diese unglaubliche Sache aufmerksam machen. Das wir überhaupt existieren!
  • Das Leben im Anti-Leben.
  • [Aufnahme Ende.]
Werkstatt Plastisches Gestalten (mit Notizen von gestern) mit Modell an Rücken / Füße weitergearbeitet Einzelgespräch Bachmann Anmerkungen am Modell und Plastik Oberbein mit leichter Krümmung nach außen Übergang Ober- zu Unterbein nach innen Brustkorb zu flach, unter Brust mehr Tiefe Unter Achsel keine Rippenwölbung, sondern Muskel macht Bereich breiter Arme zu kurz Füße anfangen zu modellieren überlegen nicht eigenen Körper nur zu kopieren, sondern gleichzeitig Formen zu abstrahieren / zu übersetzen Bereiche verbinden, wie Bauch und Rücken als Einheit Oberkörber zum Bauchnabel hin auch seitlich schmaler sein Vorgehen: erst grobe Formen bilden bis Mitternacht in Werkstatt Friedrich Fröhlich, zufrieden
Arbeit, gerahmt
Arbeit, gerahmt
Hängung große Fotografie
Hängung große Fotografie
kleinere Arbeiten auf Tisch
kleinere Arbeiten auf Tisch
Feldstaffelei mit Spiegel
Feldstaffelei mit Spiegel
Büste seitlich
Büste seitlich
Büste frontal
Büste frontal
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark Arbeit, gerahmt gk-gerahmt-m.jpg große Fotografie wieder ausgerollt und aufgehangen Hängung große Fotografie diplomklassenraum2-k.jpg kleinere Arbeiten auf Tisch diplomklassenraum1-k.jpg Modell Werkstatt Plastisches Gestalten in Werkstatt aktueller Stand Büste Büste vorgestellt würde alle drei Büsten ausstellen eventuell auch Feldstaffelei mit Spiegel Spiegelbild Feldstaffelei mit Spiegel diplomklassenraum4-k.jpg neue Büste in Ton gezeigt Büste seitlich diplomklassenraum5-k.jpg Büste frontal diplomklassenraum7-k.jpg noch nicht abgießen, bis Februar nass halten Bett noch einmal überdenken, da für mich eigentlich keine Arbeit es soll auch keine Performance Performance werden, wird es aber automatisch, wenn ich drinne liege Bett wäre als einziges Objekt nur für Diplom im Klassenraum deshalb doch nicht einplanen A4-Arbeiten mit rahmenlosen Bilderhaltern ausprobieren Werkstatt Metallwerkstatt zweimal Schattenfuge Stahl für 80 x 100 cm verhüllte Arbeiten sind Mitte Januar fertig 500 g Kaffee überreicht
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark (aus Erinnerung) Überlege … Überlege … Modell in Hochschule gebracht aufgebaut, mit Ausdrucken von anderen Aufbauen Einleitung vorgelesen, scheint okay zu sein Überlege … Gedanken zum Ursprung Ursprung vorgelesen Überlege … Überlege … außer große Fotografie liegen alle Formate fest 1 Fotografie eventuell auf 2 m ziehen, ohne Rahmen, mit Klammern für Testhängungen Druck auf günstigem Papier in AV-Labor drucken 2 weitere Arbeiten versuchen in Modell unterzubringen auch in Archivboxen nach Skizzen etc. suchen, abfotografieren und in 1 : 30 ausdrucken 3 kann alle Arbeiten in seinem Büro lagern 4 da Rundgang eine Woche später, kann ich mich in Ruhe auf Ausstellung vorbereiten davor E-Mail an Kommilitonen schicken, damit Raum leer danach Wände weiß streichen 5 Modell noch einmal mit stehenden Wänden bauen 6 wenn Installation mit Büsten und Ton-/Gipsresten einfach mit Folie als Grundfläche ausprobieren 7 große Arbeiten mit Auto Anfang Januar in Hochschule transportieren Überlege … Überlege … Überlege … nicht mit Texten erschlagen, sondern auch auf Fragen eingehen aber ehrlich, mit meiner normalen Sprache / meinen Gedankengängen antworten digitale Fotocollage = Vorlage für Geradenbilder Überlege …
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark 1 bedrucktes Papier wellt sich stark, ist durch tagelanges flaches Lagern nicht weggegangen 2 schaut dadurch an Wand scheiße aus 3 Frage, schon am Anfang: WARUM […]? WARUM W-A-R-U-M W.A.R.U.M. 4 5 ich WILL kein Thema damit ausdrücken, jedes Thema wäre falsch 6 es sind Arbeiten, die mit der Zeit, ohne eigener Aufgabenstellung, entstanden sind / sein könnten meinetwegen pure Spielerei LASST MICH MIT DEM W-A-R-U-M IN RUHE! 7 auch wenn Geradenbilder anfänglich einen GRUND hatten, möchte ich ihn nicht mehr sehen 8 visuelle Ergebnisse / Eindruck als einziges entscheidend 9 Selbstbildnis KEIN Thema, auch wenn eigenes Gesicht immer wieder auftaucht statt THEMA als Hauptwort GEGENSTAND möchte gerade Diplom einfach nur schnell abhaken können nach Gespräch fahrig an Büste Büste weitergearbeitet, abgebrochen Vorgehen: 1 erste Sätze für Einleitung formulieren, mit Wort "Gegenstand" oder so arbeiten ihm per E-Mail zuschicken NIE rechtfertigen, dann lieber abblocken auf Begriff Ausprobieren / Studienzeit / Wirkung testen / Drang eingehen 2 eher nur eine Arbeit je Werkgruppe ausstellen, dadurch unnötige Fragen vermeiden dadurch kommt Eindruck, dass nicht Technik, nicht die Linie, nicht Fotografie, nicht Büste, nicht kindliche Zeichnung Kinderzeichnung … wichtig sind, sondern das Machen an sich 3 als Ausprobieren verstehen, Gesicht dabei nur Gegenstand (irgendwas muss ich ja nehmen, also warum nicht so etwas Naheliegendes?) 4 wenn Fotografie mit Klammern: Klammern kleiner und eventuell schwarz (sollte sich abheben) 5 im Modell Arbeiten plazieren, bei Ausdrucken auch unterschiedliche Größen mit einer Arbeit anfangen, danach langsam aufbauen 6 wenn neue Ausdrucke, dann so drucken, dass sich Papier von oben nach unten wellt wenn Welle, dann Papier sollte sich unten nach vorne wellen (Hinweise von ihm, finde ich gut) nächste Woche neues Gespräch vereinbaren dann: Text vorlesen, Modell zeigen mit kleinen ausgedruckten Arbeiten verschiedene Positionen und Größen ausprobieren, abfotografieren, ausdrucken und beilegen Stimmung = miserabel Standpunkt Diplom Arbeit Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Rede. Erste Version. Entstanden im Bett. Bereits dunkel. Bildschirmlicht erhellt den Raum. Zuvor niedergeschriebenen Text laut gelesen.]
  • Der erste Gedanke, der Ihnen kam, als Sie den Raum betraten, wird wohl jener gewesen sein: Ah, Friedrich beschäftigt sich mit dem Selbstbildnis!
  • Da möchte ich einwenden: Ja, Sie sehen mich - aber keine Selbstbildnisse! Mein Gesicht ist nicht [Sperren: Thema], sondern [Sperren: Gegenstand] meiner Arbeit.
  • Thema bedeutet, ich hätte mir eine Frage gestellt, hätte danach angefangen zu arbeiten und am Ende wäre ich der selbst gestellten Fragerei mit dem Ergebnis auf die Spur gekommen. Dem ist nicht so.
  • Ich betrachte mein Gesicht als Gegenstand. Es ist ein Gegenstand, an dem ich mich: Abarbeite.
  • Um etwas Darstellen zu können, braucht es ein Motiv. Für manch einen Künstler waren und sind es Blumen, Frauen und Stühle, die gemalt werden und wurden, um sich darüber einer Technik, einem Stil, einer wagen Vorstellung zu nähern. Für mich ist es: Mein Gesicht.
  • Ja! Hinter dieser Arbeit mit den vielen Strichen, welche aus der Nähe betrachtet nichts als Striche sind, aber von weiter weg zu einem Motiv verschwimmen, verbirgt sich eine "konzeptuelle" Idee. Aber die: Ist eigentlich nicht wichtig!
  • Ja! Bei dieser kindlich vereinfachten Ansicht eines Gesichtes verbirgt sich ein "radikaler" Gedanke. Auch der: Nicht wichtig!
  • Ja! Dieses Porträt hier ist entstanden, weil ich ein Ziel hatte, für das ich so ein entstelltes Bild meiner Selbst brauchte. Aber auch hier: Nicht wichtig!
  • Den ganze [Sperren: Ballast] an Gedanken, was ich [Sperren: wie] und [Sperren: warum] ausdrücken möchte, möchte ich jetzt loswerden.
  • Die seit Grundstudium auf mich einschlagende Fragerei, wo alles mit [Sperren: Warum, Warum, Warum], anfängt, hat in mir einen Absturz bewirkt. Ich wusste kurz vor dem Diplom gar nicht mehr, [Sperren: was] ich mache, [Sperren: was] ich gemacht habe, was ich [Sperren: wollte], was ich [Sperren: will].
  • Jetzt: Weiß ich es.
  • Ich will nicht mehr, als das: Ausprobieren!
  • Ich möchte spielen dürfen!
  • Ich möchte sehen dürfen, was passiert, wenn ich einen Strich zeichne; Noch einen und noch einen.
  • Ich möchte Farbpigmente in Kleister tränken, mit dem Zeigefinger in das kalte Gemisch tunken und auf Papier ein einfaches Gesicht malen!
  • Ich möchte mich zurückziehen dürfen! Ich möchte diesem ständigen [Sperren: Warum] eine Sperrholzplatte entgegenhalten dürfen!
  • Und wenn ich das [Sperren: Warum] damit erschlagen habe, möchte ich schauen, was noch entsteht, wenn ich meinen Kopf ausschalte und sehe, was meine Hände zu formen vermögen.
  • In den letzten Monaten habe ich bei mir einen Schaffensdrang gespürt, der entstand, als ich anfing, meine Arbeit nicht zu hinterfragen, sondern: [Sperren: Anzusehen]. Die Oberfläche mit den Augen abzutasten und sie - im Falle dieser Büste dort - mit Händen zu formen.
  • Diese andere Sicht auf die eigene Arbeit und auf die der anderen, hat sich hier vollzogen: Im Keller der Hochschule. Da, wo ich viele Monate lang mit meinen Händen Tonklumpen an Tonklumpen pappte. Wo ich Gips mit Wasser mischte. Wo ich mit dem Klüppel Gips von Gips trennte.
  • Wo ich mich im Spiegel Spiegelbild selbst sah. Mich sah, wie ich mit einem simplen aber umso schwerer zu beherrschenden Mittel einen Kopf formte - Mit: Dem [Sperren: Sehen].
  • Ich bin [Sperren: froh], dass ich mit Fragen durchlöchert wurde, die mich immer weiter in eine Enge trieben. Nur so konnte ich meinen schon damals ausgeprägten Hang zu unnötigen Gedankenkonstrukten erkennen, mich davon losreißen und mich zuletzt dem Sehen zuwenden.
  • Was ich nach über fünf Jahren Studium sagen kann: Ich habe in dieser Zeit so viel über Kunst im Allgemeinen und meine Arbeit im Speziellen erfahren, wie davor nicht - und vielleicht auch danach nie mehr.
  • Ich hoffe, diese Arbeiten hier sind kleine Zeugen dafür.
  • Ja, auch die Fragerei gehörte dazu! Nur lassen Sie mich bitte an meinem letzten Tag als Student Kommilitone ein Wort nicht mehr hören müssen: [Sperren: Warum].
  • [Aufnahme Ende.]
Stimmung = euphorisch
Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet
Einzelgespräch Mark (Notizen aus Erinnerung) Ich versuche mich zu erinnern … Wolfgang Tillmans Wolfgang Tillmans (* 1968, deutscher Fotograf und Künstler) Ausstellungsansichten mit vielen Formaten Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Büste weitergearbeitet
(mit Notizen von dieser Woche) Werkstatt Plastisches Gestalten Herme Herme Einzelgespräch Bachmann (am Mittwoch) Vorgehen bis Diplom besprochen schlägt vor, dass ich noch einen Tonkopf modelliere bisherige Ergebnisse stark beeinflusst von Mitarbeiter kommenden Mittwoch Treff, Vorbereitung Schmetterlinge Schmetterling Gips in Silikonformen gegossen, verhindert weiteres Schrumpfen gleichzeitig zur Stabilisierung mit Binden und Holzwolle gearbeitet eventuell also noch als Büste Büste nutzbar nach letzter Ultraschalltherapiesitzung an Gipsbüsten weiterarbeiten davor schon mit Tonkopf anfangen (beansprucht rechten Arm nicht stark) Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Theorie [gestern nach Kloster Lehnin gefahren um Korrekturen mit Elke durchzugehen] Anführungszeichen oder kursiv 1 Anführungszeichen führen etwas an wörtliche Rede = Hauptfunktion Gänsefüßchen soll Leser zeigen, dass normale Textebene verlassen / unterbrochen wird wo Erzählstimme nicht unterbrochen wird kein Gänsefüßchen einfügen 2 A konventionelles und B nicht konventionelles Auszeichnen zu A: Textgattung, wo einzelne Texte sich aufeinander beziehen wissenschaftliche und journalistische Texte, Hypertext Personennamen (Name anderer Forscher) immer in Kapitälchen gesetzt Beispiel \textsc{Albert Camus} zu B: einzelne Texte (wie Romane) beziehen sich nicht aufeinander Schönliteratur 3 kursiv setzen, was nicht zu erwarten ist 4 Ironie wird oft in Gänsefüßchen gesetzt aber Wesen der Ironie: Verstellung, nicht Auszeichnung mit Gänsefüßchen = Hohn aktueller Stand (Teil 1) (Teil 2)
Urs Lüthi mit Büste
Urs Lüthi mit Büste
Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985
Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark A2-Grundriss Klassenraum mit Tram in Hochschule transportiert kleine Modelle von Arbeiten mitgebracht, Büste Büste auf Ständer aus Werkstatt hochgetragen nachträglich noch erste ausgetragene Büste (mit Schultern, glatt, mit Haaren) hochgebracht Genre Selbstbildnis u. a. Cindy Sherman Cindy Sherman Urs Lüthi Urs Lüthi Urs Lüthi mit Büste urs-luethi-k.jpg Selbstporträt Selstbildnis aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985 urs-luethi2-k.jpg Standpunkt Selbst Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Nach Einzelgespräch. Wieder zurück in der Eisenbahnstraße Eisenbahnstraße .]
  • Warum mache ich … äh … so viele Selbstbildnisse?
  • [Pause.]
  • [Klick.]
  • Mhm.
  • [Klick.]
  • Und warum mit so vielen unterschiedlichen … äh … Mitteln. Also … Technik. Oder … ähm …
  • Ja.
  • [Klick.]
  • Warum in Geraden umsetzen! Warum … äh … Fotocollage! Warum im kindlichen Stil?
  • Warum verhüllt verhüllt !
  • [Klick.]
  • Geht es mir denn da wirklich … äh … um das Ich?
  • Also um die Person Friedrich, die … ja … die dazustellen?
  • Die unterschiedlichen Fassetten des …
  • Mhm.
  • [Klick.]
  • Oder [Sperren: benutze] ich nicht eher meinen eigenen Körper, um … [Sperren: Dinge] auszuprobieren!
  • Also … um … um … um …
  • Ja! Um etwas zu [Sperren: machen]!
  • Also ich habe den [Sperren: Drang] … ähm … etwas zu [Sperren: schaffen]. Und der Körper … der eigene Körper … ist irgendwie so das … äh … das … das … [Sperren: Mittel] dafür.
  • [Klick.]
  • [Schluckgeräusch.]
  • Ich [Sperren: benutze] mich sozusagen!
  • Als Objekt.
  • [Sperren: Um] etwas … äh … schaffen zu können.
  • [Pause.]
  • In anderen Themen … so politische … oder gesellschaftskritische … oder was weiß ich! Die interessieren mich einfach gar nicht.
  • Und dieses [Sperren: Selbst], dieser eigene Körper, der ist … äh …
  • Ich meine, ich bin vierundzwanzig Stunden in ihm drinne. Am Tag.
  • Und … ich [Sperren: sehe] mich immer wieder im Spiegel Spiegelbild . Früh, wenn ich mich wasche.
  • Und ich … ich [Sperren: denke] über meinen Kopf.
  • Ähm … Ich spüre meine [gereizte] Haut Haut in der [heißen] Sonne!
  • Ähm … Das ist … Pfff …
  • Ich weiß nicht.
  • Der … der ist da! Und … ähm … [Sperren: Deshalb] nehme ich ihn!
  • Als Thema.
  • Aber nicht, weil ich … äh … unbedingt … ähm … der Welt zeigen möchte … ähm … Pfff … wie … Weiß ich nicht! Wie einzigartig ein Mensch ist. Oder so. Äh.
  • Oder ich möchte nicht in … in [Sperren: Rollen] schlüpfen und … ähm …
  • Ich möchte auch nicht … äh … den ganzen [Sperren: Kult] um Selfies … ähm … ähm … rezipieren!
  • [Sperren: Ne!!] Ich … ähm … Der [Sperren: eigene] Körper … ähm … ist [Sperren: da]. [Sperren: Jedes Mal], wenn ich arbeite!
  • Und [Sperren: deshalb] verwende ich ihn. Höchstwahrscheinlich.
  • [Pause.]
  • Natürlich kommt dann mit der Zeit auch … ähm … Also [Sperren: entdecke] ich eben neue Sachen darin.
  • Eben gerade [Sperren: weil] ich nicht … äh … am Anfang schon mir gesagt habe: Was möchte ich jetzt eigentlich mit dem Selbstbildnis ausdrücken?
  • [Pause.]
  • In dem Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt … zum Beispiel … ähm … Diese … diese … diese Linien sind wirklich für mich … äh … entweder ein … äh … [Sperren: Urwald]. Äh … es kann auch die [Sperren: Ursuppe Adam und Eva ] sein.
  • Es kann … ähm … das [Sperren: wallende Meer] sein.
  • Und aus dem ich sozusagen hervortrete!
  • Und genauso gut … äh … schnell wieder eben verschwinden kann.
  • Indem diese [Sperren: Linien] sich wieder [Sperren: neu formieren].
  • Ähm … Das [Sperren: Ich] wieder verschwindet.
  • Es [Sperren: kommt] und es [Sperren: geht].
  • So.
  • Und das ist aber auch erst etwas, was halt … ähm … WÄHREND ich halt … an dem Bild gearbeitet habe … so entstanden ist.
  • Auch dieser Gedanke dazu!
  • [Pause.]
  • Oder bei dem … äh … [Sperren: Flügeltürrahmen].
  • Ähm. Dieser [Sperren: Blick]!
  • Dieser [Sperren: scharfe] Blick!
  • Äh … Nach hinten. Zurück! Ähm … Dem Betrachter entgegen … äh …, der sozusagen … ähm … sich [Sperren: erlaubt], in … ähm … äh … diese … diese … diese Flügeltüren zu öffnen.
  • Diese [Sperren: Verhüllung] … ähm … äh … ähm … W… w… w… w…
  • Diese [Sperren: Verhüllung] zu … zu …
  • [Klick.]
  • Na wie sagt man.
  • Ähm.
  • [Klick.]
  • Diese [Sperren: Hülle] … ähm … zu entfernen. Und … ähm … Und … Und [Sperren: mich] anzustarren.
  • So [Sperren: starre] ich dann eben zurück!
  • [Klick.]
  • [Pause.]
  • Das sind eben Sachen, die [Sperren: dann] erst mit der Zeit entstehen.
  • Aber der [Sperren: Grund], warum ich das Selbstbildnis nehme, ist halt einfach … ähm … w… w… w… w… Es ist [Sperren: da]!
  • Und es … Es fasziniert mich halt irgendwie.
  • Natürlich auch.
  • So.
  • Dieser … Dieser ganze … Dieser ganze … Dieser ganze [Sperren: Gedanken-Kosmos Kosmos ], der in einem drinne steckt!
  • Ähm … äh … Diese ganze … Diese … Diese einzigartige [Sperren: Realität], die da entsteht!
  • Ähm.
  • [Pause.]
  • Die … Puff! … wieder weg ist. Sobald das Leben vorbei ist.
  • [Pause.]
  • Aber ich kann es eben nicht so in [Sperren: Worte] ausdrücken.
  • Das ist jetzt mein Thema und … äh … damit beschäftige ich mich.
  • Das muss die Welt erfahren!
  • [Sperren: Nein!] Das … Das [Sperren: passiert] einfach wie es passiert!
  • [Atme laut Luft ein.]
  • Und ich bin zufrieden damit!
  • [Aufnahme Ende.]
Klasse Bildende Kunst (Notizenpapier aus Athen mit Skizzen von Kinderzeichnungen Kinderzeichnung aus Ausstellung im Konservatorium mitgebracht) (Notizen aus Erinnerung) Ich versuche mich zu erinnern … Ich versuche mich zu erinnern … 11 - 13 x Moment Moment abwesend Ich versuche mich zu erinnern … Arbeiten von documenta in Athen wurden gezeigt und besprochen abwesend Ich versuche mich zu erinnern … abwesend Ich versuche mich zu erinnern … vor Mittagspause Wagen aus Werkstatt in Klassenraum gebracht Büste Büste auf Wagen, zum Fahrstuhl defekt, wieder zurückgebracht morgen noch einmal versuchen abwesend Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels (Treff in einem Café, trinke Holunderschorle) 1 bei Kapitel "Gespräche über Kunst" noch einbringen: kurzer Einleitungstext hinweisen, dass ich kategorisiert habe, mehrere Gespräche verbunden / vermischt habe auf Farben in Sprechblasen hinweisen keine Rasterauswertung, sondern Gespräche gefiltert, sortiert (ganz wichtig, wird dadurch zu eigenständiger Arbeit) 2 Kapitel "Erkenntnisse" ich würde es streichen, er findet es jedoch sehr gut und würde es drinnen lassen statt "Erkenntnisse" -> "subjektive Nachwirkungen" o. Ä. weiter transkribieren 3 Kapitel "Einleitung" zu "sollte doch auch wissen, was Kunst ist" seine Notiz "-> was heißt 'Wissen' in diesem Fall?" "A 'abgesichertes Wissen' (zum Beispiel per Definition oder Gesetz) B 'forschendes / suchendes Wissen' als Überwindung bzw. Überschreitung[?] von A)" heißt: mein Standpunkt, dass es eine Definition von Kunst gibt, etwas zurücknehmen nächsten Absatz etwas umschreiben, damit sich "verbannt" am Ende auf Ausstellungsbesucher bezieht (Zweifel Zweifel sind ja weiterhin bei Künstler vorhanden, nur beim Besucher kommen sie halt nicht an) zu "Es besteht eine Kluft zwischen …": statt Kluft => Dilemma und "meiner Meinung nach" einfügen Dilemma wegen Erwartungshaltung von Betrachtern, Künstler wüssten, was Kunst ist und hätten selbst keine Zweifel mehr, was das Gezeigte angeht noch anschauen: A Das Kunstfeld - Eine Studie über Akteure und Institutionen der zeitgenössischen Kunst B Ulf Wuggenig (Fragen an Ausstellungsbesucher) Exkursion Planung (für kleine Europa-Reise im Juli) Stationen: 1 Leipzig => Wien Fahrzeit 8:17 h - 8:21 h über Dresden und Prag oder Nürnberg Ausstellungen: A Galerie Gugging Atelier 20 km mit Fahrrad galerie gugging: Mo - Fr 10:00 - 18:00 museum gugging: Di - So 10:00 - 18:00 B Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann, Literaturmuseum, Wien 2 Wien => Königssee (50 min von Salzburg) / Salzburg Fahrzeit 3:24 h Ausstellungen: - 3 Salzburg => Zürich 5 h Fahrzeit 4 Zürich => Paris 5 h Fahrzeit 6 Paris => Calais (2 h)
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark (aus Erinnerung heraus geschrieben) im Klassenraum, ca. 2 Stunden gezeigt: Büste Büste , Holzkonstruktion mit Plakat, Plakat an Wand gelehnt, Modell inklusive Geradenporträt Geradenbild , Textsammlung Standpunkte sollte Plakate weglassen, nur Büste auf überlangem Bildhauerständer, Sound-Arbeit eventuell mit ein paar entstandenen Arbeiten (Geradenporträt, verhüllte Arbeit, kindliche Zeichnung Kinderzeichnung ) Standpunkt-Texte konkurieren mit Sound-Arbeit habe selber gefühlt keine Beziehung zu der Holzkonstruktion, nur gemacht für Diplom-Arbeit Sound-Arbeit aus mehreren Lautsprechern, raumfüllend, aber nicht einzeln, sondern eine Audiodatei mit überlagerten Sprachnotizen einzelne Sprachnotizen sollen nicht verstanden werden, immer nur kleine Abschnitte; Klangwolke umsetzen 1 h Klangwolke mit vorhandenen Sprachaufnahmen zwischendurch Ruhe, oder einzelne Sätze, mal lauter, dann leiser mit oder ohne Klavierbegleitung (oder mit Alle-meine-Endchen oder Weihnachtslied?) keine Arbeit für Diplom machen, sondern Arbeiten zeigen, die so oder so entstanden wären (Holzkonstruktion also weg) kurzen Text für Diplom vorbereiten ("Ich zeige einige während Studium entstandene Arbeiten mit Sprachnotizen, die …") brauche Arbeiten nach Studium auch nicht zu begründen; einfach sagen, dass ich das nicht tuen möchte sollte Fokus auf künstlerische Umsetzung / Arbeiten legen, nicht auf Gedanken dazu Herme Herme nicht ganz bis zur Deckenhöhe, aber trotzdem stark überhöht (Decke schaut nicht gut aus) umsetzen Ständer also im Juli / August in Metallwerkstatt herstellen Mark plant ein, dass ich Klassenraum im Februar nutzen möchte Friedrich Fröhlich, zufrieden
Herme Herme Werkstatt Plastisches Gestalten weiter an Holzbüste gearbeitet Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels im 10. Semester Theorie-Arbeit fertigstellen im 11. Semester Praxis Daniels findet im roten Hinweis-Fenster auf Notizseite noch ungewollte Rechtschreibfehler auf Arthur Danto verwiesen Arthur Danto Arthur Danto (1924 - 2013, US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker) Vertreter analytische Philosophie Themen Ästhetik, Kunsttheorie, Philosophie der Geschichte, Philosophie des Geistes, Handlungstheorie und Mystik Einflüsse von Hegel, Nietzsche Friedrich Nietzsche , Sartre und Wittgenstein Ludwig Wittgenstein ab 1945 Studium der Malerei und Geschichte, Ziel: Künstler werden Ausgangspunkt Kunsttheorie ist Frage: Was macht ein Objekt zum Kunstwerk? für Beantwortung Begriff Artworld (Kunstwelt) verwendet Kunstwelt als "losen Verbund von Personen", die in einen "Diskurs der Gründe" eintreten, der "den Status von Kunst auf Dinge überträgt" Kunstwerk erlangt erst Zutritt zur Kunstwelt durch kunsttheoretische Interpretation "Kunst ist eine Sache, deren Existenz von Theorien abhängig ist" These ausgelöst durch Ausstellungsbesuch, Andy Warhols Brillo Boxes Warhol Andy Warhol zeigte, dass ein Gegenstand einmal Kunstwerk und einmal Gebrauchsgegenstand sein kann aus E-Mail von Daniels: "Dantos Ausgangspunkt ist die 'fast schon lächerliche Nichtanwendbarkeit philosophischer Definitionen von Kunst auf die Kunst selbst', die 'von den wenigen, die die Nichtanwendbarkeit als ein Problem wahrgenommen haben, auf die Nichtdefinierbarkeit der Kunst zurückgeführt wurde' (Arthur C. Danto, Die Verklärung des Gewöhnlichen, Frankfurt a. M. 1984, S. 12)" Dantos Definition zum Einleitungstext: am Anfang verweisen auf persönliche Gespräche, nicht repräsentativ auf Auswertungsfragen eingehen (Muster, …), siehe Notizen 10.4. am Anfang meine E-Mail vom 15.11.2016 mit einbringen für mich: nach Kategorisieren Verlauf skizzieren, auch anhand Überschneidungen aktuell machen: 1 bis Ende April zu Ende transkribieren (Christian, Alexander, Wei) 2 Gespräche noch einmal komplett durchgehen, Bilder ergänzen, Kategorisieren, Stichpunkte anfügen (April, Mai) 3 Mai / Juni: Gespräche vergleichen, Überschneidungen finden, Verlauf festlegen im Juni Daniels kontaktieren, erste Ergebnisse zeigen Diplom Arbeit eventuell (auch nach telefonischem Gespräch mit Alexander heute) auch in Praxis-Arbeit mit einbringen (neben überhoher Herme, Arbeiten, Standpunkte) umsetzen Hans fragen, ob Latex für gestalterische Umsetzung geeignet (Sprechblasen wie auf Notizseite) Friedrich Fröhlich, zufrieden
Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang HGB Rundgang 2017 umsetzen 1 heute: verhüllt verhüllt A neue A4-Arbeit verhüllen Format 21 x 29,7 cm + 1 cm Zusatz je Seite = 23 x 31,7 cm bei Alberti zwei Platten 23 x 31,7 cm, passende Leisten (maximal 1 cm dick) zuschneiden oder heute Abend im Baumarkt zuschneiden lassen (vier Platten für zwei verhüllte Arbeiten) Leistenlänge insgesamt 109,4 cm je verhüllter Arbeit (- Leistendicke) Arbeit reinlegen, zunageln (vier Nägel je Platte, wie Kilian empfohlen) B für Folienbild dünne aber stabile Platte im Hintergrund + Leisten (wie bei verhüllter Arbeit, Leisten eventuell schlanker, Vorrat zu Hause nutzen) Folienformat = Plattenformat = 21 x 29,7 cm (zwei Stück) Folie an Leisten mit Reißzwecken befestigen (McPaper) Heftklammern aus Folie entfernen wenn Befestigung nicht gut ausschaut Folie wie bei verhüllter Arbeit in Kasten legen bei beiden: Leisten in Eisenbahnstraße Eisenbahnstraße selber zuschneiden 2 morgen Termin mit Bachmann 3 Donnerstag: beide Arbeiten für Flur verpacken, in Raumecke stellen und mit "Rundgang-Arbeiten" beschriften nachdem Stühle + Tische verstaut, ebenfalls hinter Wand schieben (am Freitag) nicht auszustellende Arbeiten und Material aus Klassenraum in Eisenbahnstraße bringen (Straßenbahn) 4 Freitag: Arbeiten werden im Klassenraum aufgehangen 5 Samstag: mit Wei im Flur Arbeiten aufhängen (bis 17:00) Infoplatten vorher abhängen, eventuell Hausmeister Hausmeister fragen Bohrer, Dübel, Schrauben, Lineal, Waage mitnehmen nach Testhängung wieder verpacken und in Klassenraum stellen dann noch Montag bis Donnerstag Zeit für Änderungen da Hammer in Klassenraum vergessen, morgen Arbeit verhüllen mit vier kleinen dunklen Nägeln heute schon geleimt umsetzen Reißzwecken morgen kaufen Herme Herme Einzelgespräch Ohme in Blender Daten für morgen vorbereitet 150 = 15 cm Abstände für Vergleich Gipsbüste und digitale Büste Büste : kurz vor Ohr Abstand 15 cm größter Abstand Schultern 47 cm Brustwarzen 19 cm Mund innen bis hoch zur Nasenoberpunkt 8 cm Brustbereich komplett durch Fläche ersetzt Arme erst nach Fräsen absägen Büste geneigt, damit Nase genau an Schnittkante drei Schnittbereiche (Schulter links, Schulter rechts, Kopf links, Kopf rechts) vorbereitet
Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer
Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer
Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL
Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL
RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL
RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL
Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012
Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012
Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Gespräch mit Oma und Alexander kurz vorgestellt methodisches Konzept verfassen darin Frage "Warum diese Herangehensweise?" nachgehen mein Interesse an dieser Form erläutern warum welche Gesprächspartner (nur Bekannte / Verwandte, keine Fremden) Was soll bei dieser Stichprobe an Erkenntnis herauskommen (für mich, für andere)? aktuelle eigene Meinung über Kunst aufschreiben (soll ich sofort machen, da später noch stärker von Gesprächspartnern beeinflusst) Entwicklung eigener Meinung Formen von gesprächsbasierten Untersuchungen ansehen, wie Platon Platon Dialoge "Diskursanalyse" "Der eigene Aufbruch", Susan Baumgartl Methodik ansehen 1970er Jahre Fragestellung sehr aktuell u. a. Leute über Duchamp Marcel Duchamp befragt (leider nur auf französisch) Unterschriften für Vorträge / Hausarbeiten erhalten HGB Rundgang HGB Rundgang 2017 Collage Collage Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt mit aus Kalender gerissenem Papier als Feigenblatt, gerahmt, in Klassenraum testweise aufgehangen kurz mit Kommilitone Kommilitone über Scham Scham geredet nimmt selbst nicht an Klassenausstellung teil Feigenblatt (Notizen von morgen) in bildender Kunst zum Verbergen der Geschlechtsteile nackter Personen diente (Altes Testament) Überwindung Schamgefühl Adam und Eva Adam und Eva , 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer Albrecht Dürer adam-eva-k.jpg siehe auch "Adam und Eva", 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432 , 2.11.2016 teilweise bei Restauration antiker Statuen und Bildern nachträglich hinzugefügt Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL adam-eva2-k.jpg RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL adam-eva3-k.jpg Feigenblatt dient als Verbergen von moralisch angreifbarer Eigenschaft Gegenstand Feigenblatt als Ablenkungsmanöver, "einen Deckmantel umhängen" Redewendung "Kein (Feigen)blatt vor den Mund nehmen" Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012 adam-eva4-k.jpg Website friedrichfroehlich.de weiter überarbeitet Schriftarten Courier New und Arial zwei Gespräche in Navigation, Studium-Link Newsletter-Formular neben Strichzeichnungen und Geradenbilder auch FORM - FARBE und Schwarze Fläche Statt "Zeichnungen" "Tagebuch" für kindliche Zeichnungen u. a. verhüllte Arbeiten mit Übersichtseite Ramses Ramses -Porträt mit MouseOver-Friedrich eingefügt
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus "Die Geschichte der Kunst" von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Portrait de Marie-Thérèse, Pablo Picasso, 1937, Öl auf Leinwand
Portrait de Marie-Thérèse, Pablo Picasso, 1937, Öl auf Leinwand
HGB Rundgang HGB Rundgang 2017 umsetzen 10:30 - 13:30 im Büro der Galerie Flächen im Erdgeschoss für Rundgang reservieren beide Flächen von 2015 reserviert umsetzen E-Mail an HGB-Galerie mit Daten zu Arbeiten, damit sie in Rundgang-Aushang erscheinen Herme Herme Einzelgespräch Bachmann Holz muss noch besäumt werden (Borke muss ab) ca. 9 cm dicke Bretter Mo oder Di zu Alberti, vielleicht ab 13:00 (ab 10:00 Montag Transport Holz mit Bachmann) Gummiklüpfel bestellen, eventuell umtauschen Natura-Gips verwenden, bzw. Bachmann gibt mir noch Gips am Freitag Büste Büste weiter glätten, Löcher füllen vor Fräsen: Nasenlöcher, Ohren, Augenbereich schließen Aufteilung: 1 Schultern komplett ab (zwei Teile) 2 Rest an Mitte teilen (zwei Teile) 3 Ohren ab, später hinzufügen) 5 - 8 mm auf allen Seiten zusätzlich drauflassen Maße am Freitag abnehmen Einzelgespräch Alberti am Montag mit Holz vorbeikommen wir arbeiten ohne festen Terminen, zwischendurch Leimen wird über einige Tage gehen Einzelgespräch Ohme Blender Vertex = Eckpunkt Vertex löschen: EditModus -> Vertex-Ansicht Strg + Umschalt + Alt + M = zeigt alle Problemstellen an im Vertex-Modus: Alt+rechte Maustaste = versucht Kante weiterzugehen danach mit F Fläche schließen Lineal: Measurett auswählen zwei Vertex anklicken und "Segment" auswählen zeigt Abstand an N: öffnet numerischen Toolkasten T: Tools Meter-Einheit als Zentimeter nutzen, später umrechnen Werkstatt AV-Labor zwischendurch Kati wegen Schlüssel AV-Labor für Wochenend-Arbeiten angefragt am 6.1. abends plotten bis 15:00 anrufen bzw. in ihrem Büro vorbeikommen und Schlüssel abholen 13.1. und 14.1. Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt , mit neuen Tuschestiften 20.1. und 21.1. auch noch möglich Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • Ägyptische Kunst versus Picasso Pablo Picasso
  • Ich stelle mal dem ägyptischen Bild jetze von Picasso was … äh … entgegen hier.
  • [Räuspert sich.]
  • Wir nehmen jetzt … Ich hab' jetzt mal …
  • Ja ne. Das kannste … Das kann man nicht …
  • [Sperren: Doch]. Das kann man.
  • Also …
  • Denn ich … Also, was ich gelernt habe, ist, dass viele Künstler damals um diese Zeit halt …
  • Mhm.
  • Japanische Zeichnungen und Afrikanische Kunst
  • … von … äh … äh … von japanischen Zeichnungen viel übernommen haben. Und von Afrikanern viel übernommen haben.. Also auch diese Masken und so weiter.
  • Mhm.
  • Die … Die haben die sozusagen als Vorbild teilweise genommen für ihre eigene Arbeit. Als Ins…
  • Die Japaner
  • …piration. Na diese Zeichnungen. Diese … äh … Tuschezeichnungen.
  • Mhm.
  • Weil … Weil da war das Besondere, dass … Was wir ja auf diesem Feld gesehen hatten, mit diesen Leserinnen … Oder wie das heißt …
  • Ja. Ja. Ährenleserinnen.
  • Genau. Wo ich gesagt hatte, … äh … ganz links und ganz rechts … äh … ähm … ist die Landschaft ganz … äh … also flach. Äh … da ist nichts …
  • Abgeschnitten.
  • … abgeschnitten. Da ist kein …
  • Mhm.
  • … Haus oder sowas abgeschnitten. Und keine Weinleserin. Die abgeschnitten ist. So.
  • Mhm.
  • Äh … Also das ist ganz … ganz harmonisch. Im Mittelpunkt. Und an der Seite …
  • Ja.
  • … geht es langsam raus. Und bei den japanischen … äh … Zeichnungen, die … die haben zum Beispiel vieles angeschnitten einfach.
  • Mhm.
  • Am Rand. Und das war was ganz …
  • Da habe ich noch keine gesehen.
  • Ne ne.
  • Ich weiß nicht.
  • Und das war aber was ganz Komisches für diese europäische Wahrnehmung. Dass überhaupt in einem Bild am … äh … Rand etwas angeschnitten werden kann.
  • Ach so.
  • Das passt einfach nicht rein. Und viele Künstler damals eben … Zu dieser Umbruchszeit … Die haben sich das aber als Vorbild genommen. Und haben plötzlich selbst Sachen angeschnitten.
  • Hast du da nachher mal ein Beispiel?
  • Ja. Ich …
  • Lass uns erst einmal den Picass…
  • Ja okay.
  • Picasso.
  • Da gibt's dann zum Beispiel nen Bild, was … Aus dem Buch … Wo halt … äh … ähm … äh … Mädchen tanzen. Und …
  • [Betrachten das Bild "Vor dem Auftreten", Edgar Degas Edgar Degas , 1879, Pastell auf Papier.] Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus "Die Geschichte der Kunst" von E.H. Gombrich Ernst H. Gombrich , Notiz vom 15.4.2016 degas-k.jpg
  • Ja.
  • … äh … Und … Und dieser Künstler um diese Zeit hat halt die Mädchen angeschnitten. Ganz … Ganz komisch. Am Bein.
  • Ach so.
  • Am … Am Kopf. Und … Und das ist eben nicht mehr dieses harmonische. Was du auch meinst, ne?
  • Ja.
  • So. Sondern … Aber … Aber die haben … Die haben es nicht erfunden. Sondern die haben's halt von …
  • [Nicht verständlich, 1:04:45.]
  • … vor hunderten von Jahren … äh … äh … in anderen Gegenden, wo das bereits ganz … ganz normal war, haben die das übernommen.
  • Mhm.
  • Für [Sperren: uns] war das komisch. Und was du jetze über … über Ägypten gesagt hattest …
  • Ja.
  • Da gibt das … Da war das halt normal, dass das im Endeffekt so gemacht wurde. Und in … Die europäische Sicht … Hier klappt das halt nicht so.
  • Mhm.
  • Und … Und … Und die Künstler aus Europa haben aber genau [Sperren: die] als Vorbild genommen. Für ihre eigenen Arbeiten dann.
  • Aha.
  • Also die haben das übernommen.
  • Auch Ägyptische? Na ja. Lass mal den Picasso hier … [Lacht.]
  • Genau. Ich zeig dir den jetzt halt.
  • Ja.
  • Komische Bilder von Picasso
  • Weil … Weil du das mit dieser Frontalsicht oder …
  • Ja.
  • … das mit der Seitensicht da …
  • Ja.
  • … gesagt hattest.
  • Ja. Ja. Also ich weiß, wie berühmt der Picasso ist. Und dass der unerschwinglich ist. Und … ähm … Ja. Der hat aber … äh … die Natur, würde ich sagen, total verunglimpft. Verhonepipelt! Ah. Manchmal hat er ja ne Brust auf die Stirn gemacht. Und das Auge auf die Brust. Oder was …
  • Mhm.
  • Entartete Kunst Anti-Moderne
  • … weiß ich. Also … Mhm … Das ist für [Sperren: mich] total entartet. Adolf …
  • Okay.
  • Ich lese … Ich lese zur Zeit … äh … Mein Kampf.
  • Ja.
  • Und ich weiß nicht, ob Adolf Hitler Adolf Hitler sich mit Picasso beschäftigt hat.
  • Ich denke mal.
  • Ich könnte mir vorstellen, er hätte dazu gesagt, das ist entartete Kunst. Und da muss ich dem Hitler Recht geben.
  • Was heißt denn entartet jetze. Ich hab' mich da jetzt noch gar nicht so richtig informiert.
  • Also … äh …
  • Was steht denn da im Buch.
  • Ich empfinde entartete Kunst, wie das … Das ist eben …
  • Mhm.
  • … überhaupt gar keine Natur mehr.
  • Was heißt denn entartet. Ent… Also außerhalb der … Ent. Artet.
  • Mhm.
  • So als Wort. Meine ich jetzt.
  • Äh … Na ja. Du hast eine Art. Mensch.
  • Okay.
  • Ja. Wo die Augen hier im Gesicht …
  • Ah … Okay.
  • … sind und nicht auf der Brust.
  • Okay.
  • Die Brust nicht auf der Stirn ist.
  • Okay.
  • Oder [Räuspert sich.] das ist …
  • Oder die Nase nicht seitlich gezeigt wird.
  • Ja.
  • Die Augen nach vorne … äh … gerichtet sind.
  • Ja.
  • Oder irgendwie.
  • Also das ist … Ja. Also das würde ich als entartete Kunst bezeichnen.
  • Mhm.
  • Und … Und richtig hässlich. Ich weiß, dass ich jetzt in ein ganz schlimmes Fettnäppchen trete.
  • Ne. Nein. Wieso …
  • [Lacht.]
  • Du hast es ja schon einmal erwähnt. Und ich finde es ja gut. Ich meine, deshalb rede ich ja mit dir darüber.
  • Ja.
  • Da spricht ja jetzt nichts dagegen … äh … so … so ein Wort zu nehmen. Ich denke mal du … du hättest den jetzt … äh … außer Landes geschafft. Als du …
  • Ne. Ich hätte … Ich weiß, wie teuer der ist. Und dass sich das gar keiner oder nur wenige leisten können.
  • Ja.
  • Ich weiß es. Aber trotzdem ist es für mich … Ja … Entartete Kunst!
  • Ja.
  • Eben. Nicht?
  • Ja ich finde aber … Ich find's spannend, dass …
  • Lustig und kreativ, aber nicht schön
  • Na gut. Man kann es als lustig empfinden.
  • Ja.
  • Oder interessant. Oder kreativ.
  • Ja.
  • Ja?
  • Okay.
  • Aber … äh … Nicht als schön.
  • Okay.
  • Also lustig, kreativ, … äh … Was weiß ich. In der Richtung.
  • Mhm.
  • Aber … äh … nicht … Nicht schön. Das ist aber nicht hässlich!
  • Okay. Aber … Aber kannst du dir denn auch vorstellen, dass so ein Bildnis einer Frau … äh … ähm … etwas ausdrücken sollte, wie bei van Gogh Vincent van Gogh ? Dass er … Dass er … Dass er diese Wellen und diese Striche genommen hat. Oder bei dem Schrei. Wo der das auch in dieser Wellenform …
  • Na, der hat sich bestimmt irgendwas vorgestellt. Der Picasso … Aber … Man kommt nicht so richtig dahinter.
  • Mhm.
  • Was er sich vorgestellt hat.
  • Okay.
  • Wir sehen … [Zeigt auf den Bildschirm.] … die ägyptische Malerei hier.
  • Ja.
  • Die ist von der Seite gemacht. Und da war ja auch diese … äh … äh … dieses Ding. Die wollten Füße zum Beispiel nicht von vorne zeigen. Weil man von vorne …
  • Ja.
  • … die Füße nicht so erkennt, wie seitlich.
  • Ja.
  • Wir erkennen hier ja richtig Füße.
  • Ja genau.
  • Das selbe ist mit dem …
  • Gesicht.
  • … Gesicht halt.
  • Kopf.
  • Du siehst die Nase richtig. Die Augen sind ja häufig nach vorne. Wie …
  • Ja.
  • … wir hier sehen.
  • Ja der Körper ist von vorne.
  • Genau. Und … Und … Und das Auge eben. Ne?
  • Ja.
  • Weil wir natürlich das Auge von vorne viel viel schneller sehen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Und im Endeffekt genau das selbe hat doch Picasso hier gemacht. Er hat die Augen von vorne gemacht. Die Seite hat er von der … äh … äh … Die Nase hat er von der Seite gemacht, …
  • [Betrachten das Bild "Portrait de Marie-Thérèse", Pablo Picasso, 1937, Öl auf Leinwand.] Portrait de Marie-Thérèse, Pablo Picasso, 1937, Öl auf Leinwand bildnis-k.jpg
  • Ja aber nicht nur einerlei! Während … äh … an den ägyptischen Bildern nur einerlei zu sehen ist. Also das … Der seitliche Kopf.
  • Ja.
  • Und … äh … der frontale … äh …
  • Brust. Genau.
  • … Körper. Und während Picasso hat alles versucht.
  • Aber er hat's ja auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Ne? Also so wie bei den Ägyptern. Die haben sich ja auch nicht an eine Perspektive gehalten. Sondern haben immer die gemacht, die für die …
  • Ja aber …
  • … am ausdrucksstärksten war.
  • Ja aber hier sind mehrere Varianten.
  • Ja, hier hat er noch mehr reingemischt.
  • Ja.
  • Er hat ja die Ägypter nicht bloß …
  • Ja.
  • … ko… kopiert. Sondern er hat dann halt … ähm … äh … auch die beiden Augen … äh … schräger gemacht.
  • Ach du meinst, der hat sich da … die Ägypter … als Vorbild …
  • Ich denke, er hat die als Vorbild sich genommen. Was ich gesagt hatte. Dass die auch die afrikanischen …
  • Das weiß ich aber nicht.
  • … Masken … Doch doch. Die hatten zumindestens diese …
  • Ja.
  • … afrikanischen Masken und so. Als Vorbilder.
  • Mhm.
  • Die haben diese … Von Japan diese Sachen. Wo ich gesagt hatte. Äh … Die … Die haben davon mitbekommen, weil es gab so Kolonialgeschäfte. In Europa. Da waren diese … äh … äh … diese Zeichnungen als … als Verpackung vorhanden. Und die haben …
  • Ja.
  • … diese Verpackungen dann … diese Zeichnungen gesammelt. Und haben sich davon inspirieren lassen.
  • Also falls du so 'ne japanische Abbildung hast, können wir …
  • Ja.
  • … uns die ja nachher mal an …
  • Ja.
  • … gucken. Nicht?
  • Picasso ist für mich hässlich
  • Ja also wie gesagt. Der Picasso ist für mich hässlich. [Lacht.] Und ich weiß, in was für ein Fettnäpfchen ich da trete.
  • Also Picasso ist für dich hässlich. Aber diese ägyptische Kunst, die auch mit dieser Perspektive … mit den unterschiedlichen …
  • Ja.
  • … Perspektiven arbeiten, die ist für dich …
  • Ja.
  • … wiederum …
  • Die ist [Sperren: anders]. Das ist eine andere Perspektive.
  • Na das sind andere Perspektiven. Aber das ist ja auch nicht diese realistische, wie man …
  • Nein.
  • … eine Figur sehen würde.
  • Nicht realistisch. Aber … Anders als der Picasso. Also das sind … Immerhin ist der Körper, der … ja … von vorne gezeigt wird. Während die Köpfe von der Seite und die Füße auch von der Seite …
  • Mhm.
  • … gezeigt werden …
  • Mhm.
  • Ist der Körper von vorne. Das ist das Charakteristische eigentlich von diesen ägyptischen …
  • Na und die Augen. Die finde ich halt immer ziemlich krass.
  • Ja.
  • Wenn die so nach vorne stechen.
  • Und … äh … bei Picasso … Ja? Die hat da wenigstens noch eine Brust an der richtigen Stelle. Und was weiß ich.
  • Was heißt denn an der richtigen Stelle? Das stimmt ja eben gar nicht. Die Brust ist da, wo [Sperren: wir] sie am besten sehen können. Als … Wir können jetzt nicht 'ranzoomen. Aber …
  • Ja.
  • Die ist ja dort … Die ist ja im Profil sozusagen.
  • Ja.
  • Damit wir sie als Betrachter richtig erkennen können. Das heißt aber nicht, dass sie anatomisch an der korrekten Stelle ist.
  • Ja. Aber fast, würde ich sagen. Während es bei Picasso gar nicht ist.
  • Das stimmt. Da sind die total an der falschen Stelle. Wo …
  • Das ist … Ja! Und auch die Fingernägel. Das ist alles … Also wie gesagt … Sehr unrealistisch. Und …
  • Wir können später dann noch einmal darüber …
  • Ja.
  • … kurz reden.
  • Ja. Das ist gut. Fritzchen. Gehen wir erst einmal.
  • Ja.
  • Wollen wir die anderen nicht so … Wenn ich hoch komme, sonst bleibe ich halt hier. [Lacht.] Uuuh!
  • [Pause.]
  • Ahhh!
Klasse Bildende Kunst Einzelgespräch Mark und Schellbach Standpunkt
Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015
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Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without
Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without
Und später mal ein anderer Schlucker, Christian Jankowski
Und später mal ein anderer Schlucker, Christian Jankowski
Chinese Whispers, Neue Malerei (van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski
Chinese Whispers, Neue Malerei (van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski
Klasse Bildende Kunst Exkursion Berlin 11:00 - 13:00 Ausstellung Sammlung Julia Stoschek Collection "Welt am Draht" Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015 berlinklasse1-k.jpg "Designer's head in Tim Coppens (TIM)", Josh Kline, 2013 im 3D-Druckverfahren hergestellte Gipsskulptur konnte mit Videoarbeiten nicht wirklich etwas anfangen keinen Zugang gefunden 14:00 - 15:00 Ausstellung Costumes & Wishes for the 21st century Schinkel Pavillon BLESS, Dominique Gonzalez-Foerster und Manuel Raeder Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without berlinklasse3-k.jpg ebenfalls keinen Zugang gefunden 16:00 - 17:00 Ausstellung Christian Jankowski Christian Jankowski Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin "Die Legende des Künstlers und andere Baustellen", Christian Jankowski Und später mal ein anderer Schlucker Chris Burden , Christian Jankowski berlinklasse4-k.jpg nach Chris Burden Promo, 1976 Friedrich Fröhlich Promo am 9.12.2013 auf YouTube veröffentlicht Jankowskis Arbeit mit selbstironischem Kommentar: Ruhm um welchen Preis? Jankowski wurde Kinowerbung in Aussicht gestellt, deshalb entstanden meine Arbeit in YouTube als neues Fernsehen Fernsehen eingestellt umsetzen Jankowski E-Mail (christian.jankowski@abk-stuttgart.de) schreiben mit Bitte, sich hinten anzustellen! Textentwurf: "Guten Tag! In Berlin sah ich diese Woche Ihre Ausstellung 'Die Legende des Künstlers und andere Baustellen'. Leider ist Ihnen da ein kleiner Fehler passiert. In der Videoarbeit 'Und später mal ein anderer Schlucker' fehlt mein Name! Bereits 2013 habe ich mich nach Chris Burden - inzwischen ja recht bekannt - als noch gänzlich unbekannten Kunststudenten Kommilitone (HGB Leipzig) eingereiht und warte seit dem auf Ruhm. Hier der YouTube-Clip: https://www.youtube.com/watch?v=6PkLs4_fikw Wie Chris Burden noch im Fernsehen, so habe ich bei YouTube - fast ja schon das neue Fernsehen! - die 'Friedrich Fröhlich Promo' als bezahlte Werbung vor anderen Beiträgen laufen lassen. Also: Bitte sich hinten anzustellen!" E-Mail gerade verschickt E-Mail an Daniels Dieter Daniels mit Link zu Video geschrieben Chinese Whispers, Neue Malerei (van Gogh Vincent van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski berlinklasse5-k.jpg , (im anderen Bereich noch einmal aufgetaucht) Auseinandersetzung mit Mythos Mythos Vincent van Gogh im Internet Tableau Vincent-Selfies gefunden Auswahl in Kopistendorf in China malerisch umsetzen lassen Größen entsprechen Originalen, freier Bereich durch Proportionsunterschiede zu Fotografien entstanden in anderem Ausstellungsraum: "Stilleben Stillleben C.L.", 2011, Carina Linge "Pontiac Fiero V6 - Automatik - Breitbau Umbau Tuning Einzelstück!", 2015, Michael Pohl 17:30 - 19:00 Ausstellung Uncertain States - Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen Akademie der Künste kein Zugang Einzelgespräch Mark davor Gespräch in U-Bahn und auf Bahnsteig mit Mark über Kunst, mit der ich nichts anfangen kann "Du bist noch zu jung. Mit 60 wirst du Zugang bekommen, ohne […]" über Le Corbusier: über Zufall Zufall zur Muschel gekommen, hat damit viel gearbeitet ich soll nicht versuchen alles zu verstehen keinen Zugang zu finden ist nicht schlimm es gibt Kunst, wo man persönlichen Zugang findet (wie Motive aus Alltag) es gibt auch Kunst, die abstrakt ist oder Symbole verwendet, die mir unbekannt sind und bleiben werden nicht dagegen versperren, einfach ansehen, darauf einlassen mit Hans und Gisela über "Kunst der Anderen" geredet, Interesse bekundet umsetzen passend zu "Das Werk" von Émile Zola: "Meine Zeit mit Cézanne Paul Cézanne " ansehen
Notizbuch von 9.7.1979 bis 6.11.1979, Peter Handke
Notizbuch von 9.7.1979 bis 6.11.1979, Peter Handke
Votrag an Städel-Schule, 1997, Papiertüte über Kopf
Votrag an Städel-Schule, 1997, Papiertüte über Kopf
Telemistica, 1999, Christian Jankowski
Telemistica, 1999, Christian Jankowski
Einzelgespräch Mark ~frfr-Seite gezeigt, las Notizen zu Klassentreffen da Mark sicherlich heutiges Einzelgespräch nachliest, fühle ich mich beobachtet Grund, warum Notizen bisher komplett passwortgeschützt Gedankengänge anders beim Schreiben für 1 sich selber und 2 für sich und andere (muss etwas beweisen) deshalb: Notizen von heute nur verhüllt verhüllt zeigen, eventuell nach einiger Zeit sichtbar machen
Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Diplom Theorie wenn mit 10. Semester abschließen spätestens am 30.4.2017 Theorie-Arbeit anmelden entweder Theorie und Praxis gleichzeitig oder nacheinander bearbeiten Relation Praxis <-> Theorie / unterschiedliche Themen empfohlen: jetzt anfangen, egal wann ich Diplom letztendlich mache mögliche Themen für Theorie-Arbeit skizzieren und ihm per E-Mail zuschicken am Beispiel von "Art brut Art brut ": Normalität / Differenz / Übergang besprechen, danach künstlerische Arbeiten zeigen oder einzelne Künstler (wie Duchamp Marcel Duchamp ) als Thema, mit Arbeiten vorstellen Theorie-Arbeiten in Bibliothek durchsehen: 1 "Archiv-Essenzen", Kai Hendrik Windeler (nicht gefunden) 2 "Erinnerung mit Familienfotos", Irma Blumstock (nicht gefunden) 3 "Mutter-Kind -Performances bei Courtney Kessel, Maria Adela Diaz und Else Twin Gabriel", Beatrice Förster (nicht so gut, aber passt zu Kinderzeichnungen Kinderzeichnung ) 4 "Das Zickzack Phantom - Wiederholung in der Zeichnung", Benjamin Kunath 1. Schritt: andere Diplom-Arbeiten durchsehen (Bibliothek), Aufbau analysieren, Übersicht über Qualität und Umfang 2. Schritt: eigene Themen finden, möglichen Aufbau skizzieren, danach Daniels zuschicken und besprechen bis 15.11. (1 Monat Zeit) beide Schritte machen Narzissmus Narzissmus und Kunst Hausarbeit durchgegangen Anamorphose ("die Umformung" und "Die Gestalt, Form", seit 1657 Bilder bezeichnet, die u. a. nur unter bestimmten Blickwinkel bzw. mittels speziellem Spiegel Spiegelbild erkennbar sind) Bezieht sich Dalí direkt auf Ovids Metamorphosen? Metamorphose: Wandlung von etwas Mythos Mythos Linie auf Linie, Wettstreit zwischen Malern (bisher nichts gefunden, Daniels möchte selber noch einmal nachschauen) gesammelte Narzissmus-Bilder ihm zuschicken Hausarbeit-Ausdruck wieder in sein Fach legen Herme Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Hermen-Kopf abgedeckt / verhüllt verhüllt zu spät zu spät bei Alberti, morgen vormittags vorbeigehen
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Herme Herme Einzelgespräch Bachmann umsetzen Friedrich-Nietzsche Friedrich Nietzsche -Gedenkstätte, Röcken Vorgehen Herme: 1 Kopf inklusive Schulterbereich aus Ton in Werkstatt immer mittwochs ab 10:00 Gestell, Werkzeug, Spiegel Spiegelbild von erstem Versuch mitbringen zuvor Fotos von Kopf und Schulterbereich ausdrucken, Notizen zu Maße 2 Tonkopf scannen, danach in Holz fräsen (mit Ohme) Kopf eventuell vergrößert fräsen, Tonform auch für spätere Abgüsse verwendbar 3 Pfeiler entweder aus Holzstamm, wie Kopf selbes Material, Pfeiler-Teilungen allerdings sichtbar, sehr schwer oder aus Sperrholzplatten, Verbindungsbereich mit Gips füllen und glatt streichen, danach weißen Teilhöhe jeweils 2 m, insgesamt 4 m + Kopf Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol balkenhol3-k.jpg Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol balkenhol2-k.jpg Fingerprint, Stephan Balkenhol in Holz reingeritzter Fingerabdruck, für Geradenbilder in Holz E-Mail von Mark: "wie gestern beim klassentreffen besprochen, werden wir vermutlich auch den mittwoch (19.10) fuer die praesentationen der studierenden nutzen. ich kann dir also den 20.10 um 13.00 als termin anbieten."
Klasse Bildende Kunst Frühstück nur kleine Exkursion nach Berlin geplant 1.11. und 2.11. (Bildmusik fällt nicht aus) Hans wegen Übernachtung geschrieben nächstes Klassentreffen (zwei Tage): aktuelle Arbeiten mitbringen E-Mail an Mark wegen Anfrage Einzelgespräch / Diplom geschrieben E-Mail an Daniels Dieter Daniels wegen Theorieprüfung geschrieben Holzwerkstatt geschlossen, so bald wie möglich bei Alberti wegen neuen Türrahmen anfragen Ausstellungsraum in Lindenau angeschaut überfordert, sofort danach weggefahren Einzelgespräch Bachmann kurz über Totenmasken Totenmaske geredet Gesicht "fällt" nach Tod Sterben in sich zusammen selbst beim Schlaf immer Muskeln angespannt, deshalb auch warm schwere Aufgabe für Totenmaskenhersteller teilweise Totenmasken mit Barthaaren, da mit ausgerissen modellierte Gesichter Fremder immer teilweise mit eigenen Gesichtszügen versehen, unbewusst Medienkünstler wollen häufig naturalistische Abbilder haben, nicht abstrahiert morgen wieder aufsuchen wegen Besprechung Herme Herme
Bande, 2002, Martin Honert
Bande, 2002, Martin Honert
Werkstatt Plastisches Gestalten Einzelgespräch Bachmann in Atelier, Tonkopf eventuell ohne Hinterkopf flächiger an Seiten arbeiten Augenbraun wegnehmen Ohren weiter nach hinten und kleiner Kopf von oben fotografieren, um Stirnbereich besser zu verstehen mit Werkzeug nicht mit Fingern weiterarbeiten, dadurch detaillierter und spannendere Struktur sichtbare Augenkugel nach unten mehr gebogen als nach oben wie bei Mund (Oberlippe) gehen Oberlider über Unterlider umsetzen in Bibliothek ansehen: "Der nackte Mensch. Hand und Lehrbuch der Anatomie", Gottfried Bammes Kinderzeichnung Kinderzeichnung wegen Kinderzeichnungen: Martin Honert Martin Honert (* 1953, deutscher Künstler) Thema: Erfahrungen aus eigener Kindheit ausgehend von Erinnerungen oder alten Fundstücken entstehen dreidimensionale Objekte Bande, 2002, Martin Honert bande-k.jpg Ende Semesterferien für nächsten Treff anvisieren hinterlegt geschliffenes Werkzeug heute noch bei Pforte nachher noch zu Ohme wegen Fräsarbeit (folgend Notiz von morgen) Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen 2016 Treff wegen Ausstellung anstatt über Arbeiten nur über Essen geredet, angenervt (Notiz von übermorgen) Werkstatt Holzwerkstatt Alberti aufgesucht, Holzleisten und Rückkarton herstellen Holzleiste 3 x 6 mm Rückkarton: 32,7 x 24 x 0,3 cm umsetzen Alberti wegen Birnenholz fragen, größere Fläche aus zusammengefügten Leisten wenn geht: Geradenbild Geradenbild oder Bild in Birnenholz umsetzen Ohme schreiben
Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen Notiz von morgen: liniertes Papier nachahmen im Din-Format, wie 118,9 x 84,1 cm (A0), 168,2 x 118,9 cm (2A0) dadrauf dann Kinderzeichnung eventuell später im AV-Labor liniertes Papier drucken lassen eventuell mit Stickern (ebenfalls vergrößert) Werkstatt AV-Labor Einzelgespräch Liebert Pipette -> Neutralpunkt: setzt RGB auf Grau (gleiche Werte) mit schwarzem Hintergrund: Notizen auf Rückseite nicht sichtbar deshalb: Pappe, etwas kleiner als A4 hinter Papier legen Kinderzeichnung umsetzen 1 Libelle (blau) See, Wellen, Sonne, große Wolken Birken Ich, Rad, Möwe[?] Steine (Strand), Kraftwerk, Segelboot, Kirchturmspitze Tor (zum Park), viele Menschen, Ameisen kleine Biene, Entenfamilie Bootssteg mit Personen 2 Scanner, Papier, Monitore, Lampen
Friedrich Fröhlich, Import und Export Einzelgespräch Ohme Frästest abgeholt aus drei unterschiedlichen Richtungen sind 3 Formen erkennbar: Dreieck, Quadrat, Kreis viele kleine Geraden im Winkel von 0, 45 bzw. 90° angelegt umsetzen wenn Test geklappt: mit Selbstporträt Selstbildnis umsetzen, mit sechs Einzelbildern (30°-Sprünge, drehendes Porträt) Ergebnis: 1 noch nicht tief genug 2 "Späne" muss noch raus, ansonsten gibt es den Effekt nicht ansonsten: schon einmal Porträt vorbereiten und Ohme zusenden bei Bachmann Termin am Mittwoch 11:00 ausgemacht, Gestell für Tonporträt herstellen Standpunkt Eigentlich braucht der Künstler nur ein Blatt Papier und einen Stift. Alles andere ist ein Luxusproblem. Und noch eigentlicher braucht er nur einen Stift. Noch eigentlicher eigentlich gar nichts. Außer seinen Kopf für die Idee und seinen Körper für die Umsetzung.
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Narziss #1, 2016, Installation, Thomas Neumann
"Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
Standpunkt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Wie komme ich auf Kinderzeichnungen?
  • [Pause.]
  • Ähm … Seit gestern eben die Idee …
  • [Pause.]
  • Kinderzeichnungen von [Sperren: mir], die ich gemacht hab, …
  • [Gähne.]
  • … noch einmal nachzuzeichnen.
  • Vielleicht nicht in Originalgröße. Sondern in richtig groß.
  • Also so 'ne A4-Rolle nehmen. Und dann auf … Weiß nicht … eins fünfzig mal zwei, drei Meter …
  • Die halt nachzuzeichnen. Oder …
  • Eine groß machen.
  • Ein Motiv. Und viele kleine … andere drumherum …
  • [Gähne.]
  • [Pause.]
  • Äh … Wie komme ich auf Kinderzeichnung?
  • Was ist das jetzt?
  • [Pause.]
  • Mhm … Jetzt hab ich ja mit den Collagen gearbeitet.
  • Also Fotocollagen machen. Erinnert mich auch schon wieder an die … Weiß nicht … An die Schulzeit.
  • Na ja … Nicht … An so'n Kunstkurs für Kinder.
  • Vielleicht.
  • [Gähne.]
  • Und macht ja auch …
  • [Gähne.]
  • Macht ja auch … ähm …
  • [Schlucke.]
  • [Ziehe Rotze hoch.]
  • Nein. Einfaches Wort …
  • [Sperren: Spaß].
  • [Pause.]
  • Und … Bei den Kinderzeichnungen, glaub ich, dass ich in dem Moment Moment , wo ich sie gemacht hatte, bin ich mir eigentlich sehr sicher, nicht jetze … anderen etwas darstellen wollte. Etwas zeigen wollte.
  • Also jetzt nicht … ähm … so wie ein Künstler das jetzt machen würde.
  • So.
  • Ähm … Was will ich? Wie kommt's am besten rüber? Und … ähm … Welche Form nehme ich dafür? Welche Farben?
  • [Gähne.]
  • Sondern das war alles nen bisschen …
  • [Schlucke.]
  • … einfacher.
  • Intuitiver.
  • Aber nich, weil ich's wollte. Sondern weil es halt so [Sperren: war]!
  • Weil ich mir über sehr vieles keine Gedanken gemacht hatte.
  • Und was halt da war, war da.
  • Und hab ich dann halt benutzt.
  • [Schlucke.]
  • Mhm … Jetzt komm ich wieder zu so ner … ähm … Parallele. Vielleicht. Zu … Ich denke, ich denke so Zeichnungen haben schon viele Künstler mit gearbeitet … Hab mich damit noch gar nicht auseinander gesetzt.
  • Aber …
  • [Gähne.]
  • Nehmen wir die …
  • [Gähne.]
  • … Künstler …
  • Ich glaube Ende … neunzehntes, Anfang zwanzigstes Jahrhundert. Wie die sich da für die afrikanische Kunst … Für die sogenannte …
  • Wie hieß die?
  • Primitive Kunst Primitive Kunst . Hatten die die glaube ich bezeichnet.
  • Was ja keine ist. Aber was so rüberkam.
  • … Interessiert hatten. Und … ähm … Wo ja dann sozusagen die Moderne Kunst … sich anscheinend viel abgeschaut hat.
  • In Berlin, in Dahlem, in dieser Afrika-Ausstellung.
  • Ähm … Wo auch gleich so 'ne Infotafeln waren. Eben … ähm … Dass halt zur Kolonialzeit Kolonialzeit
  • [Gähne.]
  • … Das als primitiv angesehen wurde. Und Künstler das auch gerne so sahen. Weil die halt irgendwas ursprüngliches drinne sehen wollten. Oder …
  • Was es ja sicherlich auch ist.
  • Eher zumindestens als die … ähm … die Kunst … äh … die europäische damalige Kunst.
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Und hab halt da neue Formen gesucht.
  • Gefunden!
  • [Aufnahme bricht unerwartet ab.]
Kinderzeichnung Buch "Kinderzeichnung und die Kunst des 20. Jahrhunderts" ausgeliehen umsetzen heute für Kopfobjekt aus Ton: Nahaufnahmen von Nase, Ohren, Mund und Augen sowie Kopfform ausdrucken und wichtige Formen mit dickem Stift nachzeichnen Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten zurecht gesägt Rückkarton gesägt Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels wegen Hausarbeit "Narzissmus Narzissmus in der Kunst" 1 möchte bei Mythos Mythos Narziss und Echo anfangen inklusive Vorstellung Darstellungen Mythos in Malerei (o. a.) 2 Narzissmus Konzepte u. a. Freuds Narzissmusbegriff 3 Narzissmus und Kunst unterschiedliche Techniken beleuchten was ist medienspezifisch bei / was kann: Video (Krauss!) / Netzkunst net.art (JenniCam?) / Malerei / Installation / Fotografie (über Spiegel Spiegelbild ) / … mit Beispielen (inklusive eigener Beispiele!) 4 Hermine Freed Hermine Freed Zitat und meine Meinung dazu Ist nicht doch auch etwas Freude/Selbstverliebtheit beim eigene Betrachten dabei, selbst wenn der Körper vorrangig für ein anderes Thema benutzt wird? Wo ist da der narzisstische Moment? 5 Unterschied Narzissmus-Mythos (sieht sich nur selbst) und Kunst-Medien (Weiterverbreitung und eigenes späteres Betrachten) Was hat der externe Betrachter für eine Rolle? alte Hausarbeit Constant Dullaart Constant Dullaart besprochen umsetzen Hausarbeit Daniels zuschicken "Selbstdarstellung in der Videokunst" ab S. 36 scannen und ihm zuschicken Narzissmus und Kunst 1 Arbeiten Metamorphosis of Narcissus, Dali dali-narzissmus-k.jpg "Liquid Views - der virtuelle Spiegel des Narziss", 1993 / 2008, interaktive Nutzer-Installation, Monika Fleischmann und Wolfgang Strauss Ursula Querner, Narziss Streetart, Narcissus "Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann neumann-narzissmus-k.jpg Magritte René Magritte "Le Faux Miroir", 1928 2 Ausstellungen A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais Olaf Nicolais nicolais-narzissmus-k.jpg "Der moderne Narziss- Spiegelungen eines Mythos", Edin Bajric, GALERIA LUNAR "Zum Mythos der Selbstverliebtheit: Die Galerie im Taxispalais versammelt in der Schau 'Der Spiegel des Narziss' künstlerische Positionen zum übersteigerten Ich: ein Parcours, der nicht ohne Tränen auskommt" Videokunst Narziss 3 Berichte "der schlüssel zum erfolg Erfolg in der kunstwelt lautet: narzissmus!" 4 Narzissmus Narzißtische Störung "Ich kam, ich sah, ich wirkte!"
Fräsmaschine
Fräsmaschine
Meine Oma, 40 x 50 cm, 30 (Abbildung von morgen)
Meine Oma, 40 x 50 cm, 30 (Abbildung von morgen)
Tagesplan 1 Athen-Reiseführer suchen, kommenden Dienstag zum Klassentreffen mitbringen 2 Oma-Collage Collage auf Leinwand anfangen, 30 x 40 cm 3 Bachmann telefonisch erreichen -> wegen Fräsen in Holz bei Treff Video zeigen (viele Details geht auch ordentlich in Holz) Test-Holzstück (keine Sperrholzplatten!) bei Alberti anfragen -> wegen Kopf-Objekt gießen und nachträglichem Verformen (Styroporkopf und Collage auf Leinwand mitbringen) 4 [?] Einzelgespräch Ohme Fräsmaschine fraesehgb1-k.jpg erster Test mit zu vielen Geraden zweiter Test nur noch parallele Geraden mit kleinen Tiefenunterschieden dritter Test mit Geraden durcheinander, zweimal gefräst (um Vertiefungen zu reinigen) umsetzen Ohme neuen Test zuschicken (Idee je Betrachtungswinkel unterschiedliches Bild, alle Geraden eines Motivs = eine Winkel und eine Länge) nächstes Mal Test auf Vollholz (Birne?) o. T. Oma-Collage angefangen Meine Oma, 40 x 50 cm, 30 (Abbildung von morgen) omacollage2-k.jpg Museen Athen Archäologisches Nationalmuseum Akropolismuseum (fotografieren verboten) Neues Benaki-Museum (Pireos-Straße 138) mit Sonderausstellungen griechischer und internationaler moderner Kunst (letztes Mal wegen Privatfeier geschlossen) Kommunale Galerie Athen (eventuell Ausstellung mit regionalen Künstlern) EMST (eventuell geschlossen) Nationalgalerie (wegen Umbau damals geschlossen) Vorres-Museum (etwas außerhalb, zeitgenössische zeitgenössisch griechische Griechen Kunst)
geöffnet
geöffnet
Flügelrahmen mit Bild, erste Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen mit Bild, erste Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
geöffnet fluegelrahmenw4prae.jpg Friedrich Fröhlich, überzeugt von Synthese Geraden-, Selbstporträt Selstbildnis und Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt verhüllt Geradenbild Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage Collage hergestellt, inklusive Querstreben Flügelrahmen mit Bild, erste Ansicht in Holzwerkstatt fluegelrahmenw1-k.jpg umsetzen morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen und weiter daran arbeiten Flügelrahmen im Klassenraum installiert fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Notizen für kurzes Gespräch mit Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus Narzissmus mich interessiert nicht die technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst net.art (Webcam!) … vor allem der narzisstische Aspekt 1 wie das Künstler deuten Hermine Freed Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) 2 wie Psychologen/Psychotherapeuten (u. a. Freud Sigmund Freud ) 3 Werke, die Narziss als Thema haben Narziss und Echo: Ursprung Ursprung mit Darstellungen, Deutungen 4 Werke, die mit Spiegel Spiegelbild arbeiten Parmegianino (italienischer Maler, 1503 - 1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel 5 eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht mit einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, nicht er selber) Kurs Video Rewind Vortrag 1: "Ins Universum der technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung der Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine erste technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische[?] und philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion von Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "Die Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. Die Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand des Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv nicht mehr "Ich bilde mir die Festigkeit des Tisches nur ein." Festigkeit, wir können nicht erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, nicht möglich Bilder zu erstellen "Lob der Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input und Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung der Autorschaft durch Akt Akt des Kopierens Original wird überflüssig Vortrag 2: "Video das reflexive Medium", 2005, Spielmann [?] Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = erstes audiovisuelles Medium ohne Materialität Materialität wie bei Filmspulen instabile Zustände von Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt bei Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder bei Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David umsetzen alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen und Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch vom 24.11. - 17.12.2012) umsetzen als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50 x 100 cm (nachschauen) + 2,5 cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton und Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bildlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert nicht als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch mit dem Beschreiben einer Papierseite (unkonzentriert)
Standpunkt "Ich hoffe mein Leben lang von meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich von meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, und auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen." (Gustave Courbet Gustave Courbet , 19. Jahrhundert) Standpunkt Nur Kunst, die mich versucht zu erklären, ist gute Kunst. Was ist das für eine Kunst, die gesellschaftliche, politische und wissenschaftliche Themen aufgreift, der Künstler selber aber nicht mehr drinnen auftaucht? Kritik und Fragen allgemein am System können doch bestens mit anderen Mitteln ausgedrückt werden (wie Vortrag oder Diskussion). Der Künstler nimmt einen Farbeimer, hält einen Pinsel in der Hand, zerreißt Papier, klebt, pustet, verwischt, zieht Linien mit dem Stift: er arbeitet mit seinem Körper, seinem Wissen, dem Erlebten, seinen Gedanken und Gefühlen. Und genau das sollte doch Teil seiner Arbeit sein. Das macht sie einmalig. Weil er Mensch ist und sich damit einzigartig verhält. Er ist Mittelpunkt seines Lebens, seiner Stadt, der Erde, des Sonnensystems, des Kosmos Kosmos . Wenn dann ist doch SEIN Blick interessant, nicht der der Gesellschaft und der Wissenschaft. (noch unkorrigiert, morgen in Klassenraum aufhängen!) verhüllt verhüllt Einzelgespräch Alberti Holzwerkstatt Bilderrahmen 64 x 84 cm mit Flügeltüren hergestellt Bilderrahmen-Leisten aus Ahornholz viermal jeweils eine Seite von Holzleiste mit 45 Grad Schleifen an Hobelbank Rahmenspanner vorbereitet (lose um Rahmung gelegt) Stellen geleimt, vorher leicht nass gemacht danach Rahmenspanner angelegt und festgedreht Flügeltüren aus unbearbeiteten Holzleisten hergestellt zwei Seiten geradegesägt, danach hat Alberti restliche Schritte übernommen (genaue Höhe und Breite) zweimal Holzplatten 10 mm zurechtgesägt, Kanten 45° testweise angelegt, am Mittwoch alles zusammenfügen inklusive Scharniere Kurs Video Rewind Einführungsveranstaltung Standpunkt Zuerst dachte ich, dass ich erst kommendes Semester einen großen Schein machen kann, weil mich keine Vorlesung wirklich interessierte. Hier geht es aber u. a. um Narzissmus Narzissmus [!] im Video. Für eine Hausarbeit kann ich mir Narzissmus in der Kunst allgemein vorstellen. Beim kommenden Termin besprechen! 2 x von Professor öffentlich erwähnt (wohl wegen meiner "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden ") Themengruppen 1 Videotheorie Vilém Flusser : "Ins Universum der technischen Bilder" Yvonne Spielmann: "Video. Das Reflexive Medium" Wolfgang Ernst: "Gibt es eine spezifische Videozität?" 2 Video Narziss / Video Closed Circuit Basistext: Rosalind Krauss: "Video: The Aesthetics of Narcissism" Selbstbezüglichkeit im Video Video = narzisstisches Medium Video fungiert als Spiegel Spiegelbild Künstlerpositionen u. a. Vito Acconci, Friederike Pezold ("Die neue leibhaftige Zeichensprache"), Ulrike Rosenbach ("Tanz für eine Frau"), Pipilotti Rist, Ryan Trecartin eventuell hier Vortrag oder Protokoll machen, später für großen Schein Hausarbeit über Narzissmus in der Kunst (beim kommenden Treff mit Daniels Dieter Daniels besprechen!) 3 Video Mass Media / Video Politics Basistext: McLihan und elektronische Medien 4 Videoüberwachung / Videokontrolle Künstlerpositionen: u. a. Bruce Nauman Bruce Nauman ("Video Surveillance Piece", 1969 - 1970), Dan Graham Dan Graham ("Present Continuous Past(s)", 1974), Michael Klier ("Der Riese", 1983), Harun Farocki 5 Audiovision im Video Künstlerpositionen: u. a. Nam June Paik Nam June Paik ("Exposition of Musik", "Electronic Television", 1963), Edith Decker, Steina Vasulka ("Violin Power", 1969 - 1978) 6 Videosynthesizer und Prozessoren 7 Musikvideo 8 Online Video / Viral Video
erste Spiegelzeichnungen
erste Spiegelzeichnungen
o. T. (mit Notizen von gestern) Standpunkt Ich musste mich nach einigen ersten Ergebnissen direkt zwingen mit dem Zeichnen aufzuhören. Wie schon gedacht, ist bei dieser Art des Zeichnens, wo ich - auch wenn es nur indirekt über einen Spiegel Spiegelbild stattfindet - die Nase, die Augen, den Mund und die Brust ansehen muss anstatt nur abzupausen, der Entstehungsakt für mich als Zeichnenden selber sehr einnehmend. Es tritt keine Langweile ein, weil ich konzentriert meinen Körper betrachten muss. Jede kleinste Bewegung hat Auswirkung auf das Ergebnis. Klarsichtfolie auf Spiegel geklebt, mit Stift Gesicht/Oberkörper nachgezeichnet ein Auge meist zugekniffen, damit Linienführung überhaupt möglich (Erkennungsmerkmal Spiegelzeichnungen?) erste Spiegelzeichnungen spiegelzeichnung1-k.jpg Ergebnis umgedreht und auf Rückpapier getackert umsetzen zukünftig Glasscheibe vor Spiegel stellen und mit Glasfarben Porträt zeichnen Ergebnis ebenfalls umdrehen und anstelle von normaler Glasscheibe im Bilderrahmen einsetzen (mit kleiner Abstandsleiste zur freien Rückwand) Einzelgespräch Alberti Gespräch wegen Umsetzung Flügelaltar für Geradenbilder erster Versuch für Geradenbild Geradenbild im Format 60 x 80 cm (+ 1 cm Abstand je Seite zum Bilderrahmenrand/Abstandsleiste) Narcissus und Echo (3,339 - 510) Publius Ovidius Naso
notiert in Barcelona eventuell aufsuchen: Fundació Joan Miró , Museu Europeu d'Art Modern (MEAM) , Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA) in Basel: Jean Dubuffet Jean Dubuffet (Fondation Beyeler) Einzelgespräch Bachmann zwei ABS-Platten 1 mit doppelseitiger Klebefolie zusammengeführt 2 mit Kunststoffkleber Ruderer L530 verklebt demnächst Motiv auf beide Ergebnisse fräsen Kunstkritik über "Diplom-Künstler Diplom-Künstler " geredet was ein Diplom einem Künstler nicht bringt über den ständigen Zweifel Zweifel (anscheinend nicht nur bei mir so) diskutiert eine seiner Kommilitonen - besonders gute Zeichnerin - ist jetzt Friseuse über verschiedene Ansätze von Professoren geredet (einmal prägend für eigene Arbeit und einmal dem Kunststudenten Kommilitone wenig vorgegeben) über Beuys Joseph Beuys "Jeder Mensch ein Künstler" geredet (Erweiterung Künstler-Begriff zu Alltagstätigkeiten hin) überfüllte Kunsthochschulen über geschönte Biografien geredet Ausstellung Halle 14 Spinnerei , ohne Erwähnung, dass es Klassenausstellung war so kommt es "wichtiger" daher (Wühler!) bei Klassentreffen kann nur oberflächlich über Arbeit diskutiert werden, vor allem, weil - außer Professor und Dozent Dozent - alles Studenten sind, die selber noch dazulernen einer meiner Kommilitonen scheint sich nicht zu trauen seine gerade bei Bachmann gefertigte Skulptur in der Klasse vorzustellen Kommilitone kann sich nur oberflächlich mit Skulptur beschäftigen, solange es ein "Projekt" bleibt ansonsten wäre das ein jahrelanges Studium, was erst einmal nicht zu Ausstellungen führen würde Kritik an Ausstellungen im Grundkurs (sofort veröffentlichen, anstatt sich selber zu finden) Wie schafft man es, seine Arbeit zu zeigen, ohne sie zu platt zu beschreiben ("Mit meiner Arbeit hinterfrage ich kritisch …")? Bachmann hat sich offenbar als Student auch manchmal geweigert vorm Professor seine Arbeiten zu begründen notiert … verhüllt verhüllt ! geplantes Treffen mit Clemens ausgefallen / dafür Gespräch mit Evgenij Evgenij Gottfried
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Standpunkt HGB Rundgang HGB Rundgang 2016 Kunstmarkt Kunstmarkt verhüllt verhüllt Geradenbild Geradenbild Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Wie schaffe ich es mit möglichen Kaufinteressenten in Kontakt zu kommen? Die ja anfänglich bloß die Oberfläche … ähm … betrachtet haben. Und die für interessant, schön, … äh … befinden konnten. Die dann aber im weiteren Gespräch … äh … noch mehr wissen möchten.
  • Über die Arbeit.
  • Über die Bedeutung von Geraden.
  • Ähm … Also wie schaffe ich es die … die zu erreichen, mit denen ich noch einmal intensiveren Kontakt hatte, …
  • Okay. Ob das jetzt Kaufinteressenten sind oder nicht …
  • Also die, die sozusagen [Sperren: mehr] wissen wollen. Und diskutieren wollen darüber.
  • Das ist ja [Sperren: das], was mich selber … mir selber nützt.
  • Mir bringt es eben nichts, zum … zum Beispiel beim Rundgang auszustellen und hundert Leute stehen davor und [Sperren: bewundern] das der Technik wegen!
  • Ähm … Und gehen dann halt weiter. Machen vielleicht noch schnell nen Foto. Und stellen aufs Facebook Facebook .
  • Und das war's dann vielleicht auch schon.
  • Vielleicht auch ohne Namensangabe. Wie ich das jetzt oft gesehen hab, im Internet. Von anderen. Äh … Wo einfach nen Foto von den Arbeiten gemacht wurde, ohne zu überlegen von wem das ist und …
  • Technik … Keine Ahnung was.
  • So.
  • Die … Die interessieren mich nicht. Die will ich auch gar nicht erreichen.
  • Das bringt mir nichts.
  • So.
  • [Pause.]
  • Also wie schaffe ich es die anderen, die kleinere Gruppe, … ähm … mit der ich dann wirklich in Kontakt … in Diskussion treten kann, … ähm … zu erreichen?
  • [Pause.]
  • Ähm …
  • [Pause.]
  • Also …
  • [Pause.]
  • Idee jetzt eben: Beim nächsten Rundgang wieder zu verhüllen. Das heißt: Viele Leute gehen wieder dran vorbei.
  • Was in Ordnung ist!
  • Keiner macht ein Foto!
  • Hier haben ja drei, vier, fünf Leute von nen Foto gemacht. Aber bestimmt … Natürlich nur wegen der Oberflächenstrukturen.
  • Ne?
  • Wieder vom Holz.
  • Ähm … Die haben ja nicht die eigentliche Arbeit gesehen.
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • Also dass ich da dann wieder verhülle!
  • Niemand sieht's.
  • Damit hab ich dann erstmal kein Problem.
  • [Sperren: Aber] irgendwie muss ich es schaffen, dass … dass … Ja. Dass ein paar eben …
  • Aber [Sperren: wie] sollen die darauf aufmerksam werden? Auf die …
  • Auf [Sperren: das], was ich eigentlich mache, wenn ich es [Sperren: nicht] zeige?
  • So.
  • [Pause.]
  • Da kann ich ja ganz ganz viel … ähm … äh … in meinem Arbeitsraum schaffen. Und wenn ich das dann aber nicht nach Außen zeige, kann's auch niemanden interessieren!
  • So.
  • Es [Sperren: muss] ja ein anfänglicher Reiz da sein.
  • [Pause.]
  • So.
  • Und den verwehre ich ja bisher.
  • So.
  • Es ist natürlich auch so: Beim Rundgang, klar, mag so sein, 95 Prozent oder so, keine Ahnung was, werden halt … werden das halt als … als Wochenendausflug … äh … betrachten.
  • Mit der Familie.
  • Oder … Oder als Fun, Spaß, mit Alkohol Alkohol .
  • Oder so.
  • Aber es gibt ja eben doch ein paar, die … die … Ja. Die … Ja. Wie letztes Mal. Da waren dann ja zwei hier.
  • Haben mit mir geredet.
  • Die haben's ja auch bloß daher gesehen.
  • So.
  • Die kamen ja nicht ganz zufällig hier her!
  • So.
  • Die brauchten eben nen kleinen [Sperren: Anreiz]. Nen Reiz.
  • Etwas [Sperren: sehen] mussten sie. Um halt überhaupt … ähm … Kontakt aufnehmen zu können.
  • So.
  • Wenn ich's jetzt natürlich wieder verhülle, was ich ja [Sperren: eigentlich] will, dann heißt es natürlich, dass kein Reiz stattfindet. Dass auch niemand kommen wird. Und darüber weiter reden möchte.
  • So.
  • Ähm … Also entweder ich … ähm … ich schaffe es diese Verhüllung zwar aufrecht zu erhalten [Sperren: und] gleichzeitig irgendwie … irgendwie dabei etwas … einen kleinen Wink zu geben, oder so, …
  • Das ist aber wieder so inkonsequent!
  • Oder aber eben ich nutze den Rundgang. Ihn also nicht als Partyding sehe. Halt wirklich zum Verhüllen.
  • [Sperren: Punkt].
  • Da wird nichts gezeigt!
  • Ähm … Das interessiert mich nicht. So.
  • Aber eben dann auf nen anderen Weg … ähm … ähm …
  • Ja.
  • Mit Interessierten … Mit Leuten, die … ähm … mehr darüber wissen wollen. Mit denen ich darüber reden kann.
  • Zu finden.
  • Außerhalb der Hochschule natürlich.
  • Also … Dozenten, Klassentreffen und so gibt's ja …
  • [Schlucke.]
  • … gibt's ja genug, wo schon darüber geredet wurde.
  • [Pause.]
  • Nur ich verspüre auch gar kein Interesse, keinen Drang halt, … ähm … irgendeinen dieser kleinen …
  • Wie heißen die?
  • Off-Ausstellungen …
  • Spaces.
  • Oder so … Aufzusuchen. Und dort auszustellen.
  • Pfff.
  • Weiß ich nicht.
  • Das ist halt nen anderes Publikum. Ich glaube, das ändert sich jetzt nicht. Das ist ja noch weniger verbunden mit …
  • Ahhh!
  • Ich weiß es auch nicht.
  • [Pause.]
  • So.
  • Und … Internetseite?
  • Na das ist ja noch mehr Publikum. Öffentlichkeit. Show. Inszenierung Inszenierung . Also … normalerweise eben.
  • Ähm … Da will ich aber auf jeden Fall, [Sperren: wenn dann], verhüllt sein. Das ist ja nun [Sperren: das] Gebiet, Internet, wo … wo so viel getan wird und nicht ist. Da ist es ein Zeichen, zu verhüllen! Nicht zu zeigen.
  • [Pause.]
  • Aber eben auch bei so großen Partyangelegenheiten. Wie beim Rundgang. Wie ich's halt wahrgenommen hab.
  • Ja.
  • [Pause.]
  • Also was gibt's denn dann als Alternative?
  • Pfff.
  • Zu diesen Veranstaltungsorten?
  • Was gibt's da für eine Alternative?
  • [Pause.]
  • Wenn natürlich …
  • Viele Leute gehen hin und eins, zwei Leute bleiben dann halt hängen.
  • Um die geht's ja am Ende!
  • Und … äh … Die sperre ich natürlich auch aus, wenn ich … äh … mich verweigere etwas zu zeigen.
  • So.
  • Ähm … Möchte ich also meine … meine … meine Grundhaltung aufgeben? Nur um diese eins, zwei zu erreichen? Und dafür aber allen anderen sozusagen die Möglichkeit zu eröffnen, … ähm … eben mal nen Foto zu knipsen? Keine Ahnung davon eigentlich zu haben und das für schön zu empfinden? Und dann halt weiterzugehen? Und das halt so nebenbei zu betrachten?
  • Darauf hab ich eben eigentlich auch kene Lust.
  • [Schlucke.]
  • Wenn dann soll man halt … Man soll sich halt, wenn dann, ein bissel Zeit nehmen, darauf einzulassen. So.
  • [Sperren: Das] wünsch ich mir dann eigentlich.
  • [Pause.]
  • Das sind jetzt keine Meisterwerke oder so höchstwahrscheinlich. Die jetzt immer und ewig in Erinnerung bleiben in den Köpfen. Aber dass man, [Sperren: wenn man schon] sich … ähm … zu so einen Ort begibt, sieht, dass man sich darauf richtig einlässt. Auf die einzelnen Arbeiten. Selbst wenn man dann, wenn da fünfzig ausgestellt sind, wenn man dann bloß drei, vier schafft. Oder so. Aber Hauptsache man hat die halt wirklich … ähm … man hat die wirklich [Sperren: betrachtet].
  • Man hat sie wirklich [Sperren: gesehen].
  • Und nicht bloß kurz wahrgenommen.
  • [Schlucke.]
  • Und am Ende, nachdem man da war, bleibt dann so nen komisches Rauschen übrig. So. Nichts hat man wirklich vielleicht wahrgenommen, oder … Und … Aber gang ganz viel gesehen. So.
  • Oberflächlich!
  • Das wäre jetzt höchstwahrscheinlich wieder so nen Übergang zu der Verhüllung.
  • [Pause.]
  • Wo man aber … aber die vordere Platte öffnen kann.
  • Also dass der … Dass viele Besucher … ähm … daran vorbeigehen. Und [Sperren: einer], der es dann aber öffnet, der muss dafür ja schon mal davor stehen.
  • Von weitem etwas sehen, konnte er davor nicht. Konnte davor nicht bereits … ähm … sozusagen drüberschweifen und da schon entschieden haben, ob er es jetzt genau gesehen hat oder nicht.
  • Es [Sperren: nicht sehen] zu wollen oder einfach weiterzugehen, weil ihm der Weg jetzt zu lang ist. Sondern … Er [Sperren: muss] erst einmal davor stehen, um es öffnen zu können.
  • [Pause.]
  • Er öffnet jetze das Ding. Mit den Scharnieren am Rand.
  • Keine Ahnung. Wie auch immer.
  • [Schlucke.]
  • Er öffnet es. Und in [Sperren: dem] Moment Moment erst … äh … nimmt er die Arbeit war. Er steht richtig davor. Er kann sich richtig darauf konzentrieren. Er hat halt 'ne Handlung gemacht. Ähm … Er hat Zeit … Arbeit investiert er in dem Moment. Er hat ja [Sperren: Kraft] aufgewendet. Ähm …
  • Und [Sperren: jetzt] kommt sozusagen dieser Belohnungseffekt. Er [Sperren: sieht] jetzt etwas. So.
  • Ich [Sperren: denke], dass er sich dann auf jeden Fall [Sperren: mehr] auf die Arbeit einlässt, als wäre die Arbeit jetzt einfach nur … hätte sie einfach nur offen gestanden.
  • So.
  • Und nachdem er sie betrachtet hat, müsste er sie halt wieder … ähm … Wieder die Klappe schließen.
  • So.
  • Sie wieder dem … dem … ähm … ähm … dem Raum überlassen, der dann halt nicht mehr sichtbar ist.
  • Dieses … Diesen … Diesen [Sperren: inneren] Raum.
  • So.
  • Bis dann der nächste kommt und die Klappe wieder öffnet und sich darauf einlassen kann. [Sperren: Wenn] er möchte. Klar. Wenn's ihn überhaupt nicht interessiert, dann schließt er's halt wieder sofort. Klar. Aber die [Sperren: Möglichkeit] besteht jetze halt, sich intensiver damit auseinander zu setzen, als wenn die Arbeit halt … äh … immer offen steht. Und … äh … unter fünfzig Arbeiten eben … ähm … in ner Reihe aufgestellt ist.
  • Das is so nen Aufmerksamkeitsding halt.
  • [Pause.]
  • Das ist also eine Verhüllung für die … für die, die … die … ähm …
  • Nee! Ich sperre mich sozusagen gegen die, die … ähm … die just einfach mal durchziehen. Und … äh … die am Ende ein Rauschen halt haben wollen. Und … Fotos machen, die sie noch nicht einmal betiteln können. Weil sie noch nicht einmal wissen, von wem das ist. Das tritt im Internet halt …
  • Wie heißt das?
  • Instagram Instagram oder so. Da gibt's jetzt viele Fotos zu diesem Rundgang. Wo einfach überhaupt gar kein Name von dem Kunststudenten Kommilitone steht. Oder Titel. Oder was auch immer.
  • Das ist einfach nur schnell nen Foto gemacht und weitergegangen.
  • So.
  • Und das für schön empfunden.
  • Das ist eine Impression!
  • So.
  • Davon hat aber der Kunststudent eben überhaupt nichts. Also jetzt nicht wegen Aufmerksamkeit oder so. Sondern … Da wurde überhaupt nicht damit gearbeitet, oder … Da kann ja gar nicht weiter nachgeforscht werden.
  • Was wollte er denn jetzt sagen? Oder hat er vielleicht noch andere Arbeiten? Die interessant sein könnten für mich?
  • [Sperren: Geht ja gar nicht]. Wenn man, noch nicht einmal am Anfang, wo man das Foto macht, den Namen recherchiert.
  • So.
  • Das passierte aber recht häufig. Und [Sperren: die] interessieren mich einfach nicht.
  • Die will ich [Sperren: ausblenden].
  • Die … Ich will nicht bloß, dass sie … dass sie dran vorbeigehen, weil da vielleicht nen Desinteresse besteht. Ähm … Sondern ich will denen den Zugang einfach [Sperren: versperren].
  • Die sollen gar nicht die Möglichkeit haben, nen zufälliges Foto … Oder ein Foto davon zu machen, ohne Namen das dann ins Internet zu stellen.
  • Oder … Ja. So vorbeizurauschen sozusagen.
  • Vielleicht sogar noch mit … äh … Alkohol in der Hand.
  • So.
  • Ich möchte [Sperren: wenn dann] nur die haben, …
  • [Schlucke.]
  • Oder 'ne Auswahl treffen und sagen: Ähm … äh … Derjenige, der es sehen will, der [Sperren: muss] halt erst selber einen Aufwand machen.
  • Der [Sperren: muss] sich halt erst in die Position begeben, wo er sich konzentrieren kann. Auf diese eine Arbeit.
  • [Sperren: So].
  • Und wenn er sich dann nämlich wirklich auf diese eine Arbeit konzentriert, dann gibt es einen … dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass er … äh … nach dem Titel guckt. Nach dem Namen guckt. Vielleicht selbst weiter darüber nachdenkt, was das in ihm bewirkt. Und das nicht bloß oberflächlich betrachtet.
  • So.
  • Ich denke, da ist die Möglichkeit dann eben mehr gegeben.
  • So.
  • [Pause.]
  • Jetzt wäre die Frage, wie … wie … ähm … wie ist der Kasten gestaltet!
  • Gerade fällt mir sowas wie 'ne Glasrückwand oder so ein. Nur indem man halt an der Seite der verhüllten Arbeit … äh … an die Wand guckt. Wo dann der Glasspiegel angebracht ist, kann man dann …
  • Nee. Das ist schon wieder zu viel!
  • Also … Das ist gut, aber es ist … Du siehst dann immer nur [Sperren: indirekt] die Arbeit so.
  • Das ist wieder was ganz anderes, als … ähm … als … äh … Thema. Das bewirkt was anderes.
  • So.
  • [Schlucke.]
  • Na es muss schon irgendwie 'ne Handlung sein, die derjenige vollführen muss. Er muss erstmal davor stehen. Wie gesagt … Wenn's geöffnet ist, muss derjenige davorstehen, um überhaupt was sehen zu können.
  • So.
  • Jetzt geht's um das Öffnen.
  • Ähm.
  • Im digitalen Zeitalter würde man heute auf nen Touchscreen klicken. Einmal. Oder man würde auf nen Knopf drücken und irgendwas würde automatisch gehen.
  • Gefällt mir nicht!
  • Er muss also selber noch diese Handlung vollführen halt.
  • Wie bei nem Vorhang. Gibt's bestimmt … Muss ich mal nachgucken … äh … nach Kunst oder so.
  • Hat der das nicht vorgestern gesagt? Mit … Mit Arbeiten, die dann verhangen waren? Und um das sehen zu können, musste man halt den Vorhang öffnen? Und danach hat man den wieder geschlossen?
  • Muss ich nochmal nachgucken, aus welchen Jahren das halt stammt.
  • Diese Idee.
  • Und was deren Hintergrund war!
  • Das ist ganz interessant.
  • Mit nem Vorhang geht das natürlich ganz gut.
  • [Schlucke.]
  • So.
  • Aber nen Vorhang hat … macht's natürlich … ähm … hat eher so den Charakter von … ähm … Also nicht bloß vom Entdecken. Sondern das tut man ja auch, wenn man so 'ne Platte öffnet. Sondern auch schon von Weitem hat das schon so diesen Drang sozusagen höchstwahrscheinlich, das öffnen … zur Seite ziehen zu wollen.
  • Ähm … Den will ich ja gar nicht mal so in den Vordergrund … äh … stellen.
  • Diesen Drang!
  • Dieses Bedürfnis!
  • Weil das machen dann auch alle die alkoholisiert sind. Ähm … äh … Pfff … Die haben dann auch Spaß dabei, dieses Ding zur Seite zu ziehen.
  • So.
  • Dann machen's wieder alle!
  • So.
  • Dann haste damit gar nichts erreicht. Außer, dass sie davor stehen müssen, um die Arbeit sehen zu können.
  • So.
  • Das ist jetzt aber noch nicht weit genug!
  • Also dieser Entdeckerdrang sozusagen, der darf noch nicht am Anfang … ähm … geweckt werden. Also von Weitem geweckt werden. Wie durch nen Vorhang. Wo ja automatisch sowas wie … nen Gefühl von "das kann man zur Seite schieben und das will ich jetzt auch machen … Und gehe deshalb dahin" …
  • Sondern es muss am Anfang schon sich dem Blick verwehren. Ohne … Ohne dass man erkennt, offensichtlich erkennt, dass das etwas … dass es geöffnet werden kann.
  • So.
  • Also man soll da nicht hingehen des Öffnen wegen.
  • So.
  • Sondern … Ja. Nur wenn man davorsteht soll man erst mitbekommen: Man kann's auch öffnen!
  • So.
  • Und … äh … Und … Und … Ja.
  • Um mehr etwas zu erfahren.
  • Dann kommt ja auch nen Entdeckerdrang. Aber nicht eben schon am Anfang.
  • Das ist schonmal gut.
  • Kein Vorhang der zu viel … ähm … der zu viele … ähm … wieder anziehen würde. Einfach weil da ein Vorhang ist.
  • So.
  • Der zur Seite geschoben werden kann.
  • Sondern schon bei der Platte bleiben!
  • Nehmen wir mal die Holzplatte halt. Diesen Holzkasten. Platte davor. Scharniere halt so an der Seite, dass die nicht extrem auffallen. Aber die müssen natürlich da sein, damit's geöffnet werden kann.
  • Als Beispiel jetze.
  • So.
  • In den Sechzigern hätten die jetzt wahrscheinlich sowas "Bitte öffnen!" … nen Schild "Bitte öffnen!" da gehabt. Ähm …
  • Will ich nicht!
  • Das … Das wäre mir halt zu platt.
  • [Pause.]
  • Nehmen wir statt so etwas … ähm … äh … nen Griff. Es wieder …
  • Nee. Passt dann nicht wieder zu nem … zu nen Holzkasten. Wenn da … Der wäre jetzt ja nicht zugenagelt, die obere Fläche. Das geht ja dann … Das wäre dann wieder nur eine Inszenierung mit den Nägeln. Sondern man muss es ja sozusagen [Sperren: öffnen] können.
  • Soll man den … Ist die ganze Konstruktion sozusagen abnehmbar und dahinter ist dann das Bild an der Wand befestigt? Also dass man wirklich die ganze Konstruktion, die den Blick sozusagen erst einmal verwehrt, abnehmen kann?
  • Wäre ja auch noch 'ne Möglichkeit.
  • Und nicht bloß da vorne irgendwie so nen Guckding.
  • [Pause.]
  • Aber wie macht man darauf aufmerksam, dass man die ganze … die ganze … ähm … [Sperren: Hülle] … ähm … abnehmen kann?
  • [Pause.]
  • Mhm.
  • Über den Titel?
  • Würde ich eigentlich auch nicht machen.
  • Sagen wir mal …
  • Na warte mal!
  • Nen Titel könnte auch schon mal was sagen. Ne? Das wäre ja jetzt nicht Titel "Verhüllte Arbeit" oder so. Sondern …
  • Wie der Professor das jetzt eigentlich sehen … gerne hätte gesehen … Würde es zum Beispiel, wäre da jetzt nen Selbstporträt Selstbildnis dahinter, würde es halt "Selbstporträt" heißen. Im Titel.
  • So.
  • Sagen wir mal, der Titel, das Schildchen, ist so daneben. Dann … Dann … äh … Dann wird ja höchstwahrscheinlich schon mal nen bissel klarer werden: Da ist nen Selbstporträt. Das wird jetzt nicht der Kasten sein irgendwie!
  • Da muss auch was dahinter sein, was man auch sehen kann!
  • So.
  • Ich wollt's ja nicht Selbstporträt bisher nennen. Weil niemand kann's sehen und ich will mich den Blick auch verwehren.
  • So.
  • Und … ähm … Okay. Titel kann man schon mal sagen "Selbstporträt" oder "Landschaft". Oder so.
  • So.
  • Und jetzt muss es aber eben noch diesen einen Moment geben, wo man sagt, … ähm … da muss man jetzt rangehen und es bewegen, damit man's jetzt sehen kann.
  • So.
  • Ähm … Am Intuitivsten wäre es natürlich, oder am eingänglichsten, ohne es groß erklären zu müssen, wäre es mit Scharnieren oder nem Knauf oder so.
  • Mit nem [Sperren: Türknauf]. So.
  • [Schlucke.]
  • Das wäre natürlich auch 'ne Möglichkeit. Nicht mehr … Nicht so nen primitiver Holzkasten. Sondern so 'ne … 'ne …
  • Wie nennt man das?
  • Kartusche?
  • Nee, wie heißen die?
  • So nen kleiner schön gemachter Kasten halt!
  • Mit 45-Grad-Schnitt und so. Und … ähm … Deckel kann man sozusagen zur Seite schieben. Oder zur Seite hin öffnen.
  • So.
  • [Pause.]
  • Mhm.
  • [Pause.]
  • Das Ding ist natürlich, ich lege dann in die Verhüllung [Sperren: so] viel rein an … ähm … also an … an Tat, dass … dass die Arbeit, die da drinne ist, irgendwie als Teil … als Teil gesehen wird von [Sperren: dieser] … von [Sperren: dieser] Verhüllung. Von diesem ganzen drumherum!
  • Und eigentlich ist ja dieses Drumherum nur für mich der … ähm … Hab ich ja nur gemacht, damit [Sperren: nur] Leute, die wirklich davor stehen und sich konzentrieren können, prinzipiell, dass sie sich sozusagen konzentrieren.
  • So.
  • Und dass nicht … Oder dass nicht die Verhüllung … Also sagen wir, es wäre so 'ne Verhüllung wie … Ich glaube, das war die … die …
  • … der "Ursprung Ursprung der Welt". Oder so.
  • Wenn da jetzt nen Vorhang ist, oder so, … Dahinter ist ja was Erotisches. Oder so. Und dieser Vorhang verhüllt das. Dann ist ja schon dieser Vorhang … äh … ist ja [Sperren: Teil] dieser Arbeit. Weil … Weil … Ja. Man [Sperren: lüftet] sozusagen etwas.
  • Oder man guckt durch ein kleines Guckloch durch!
  • Dann ist das durch dieses Guckloch gucken auch wieder Teil der Arbeit. Wenn dahinter … äh … diese Arbeit … also die Arbeit genau [Sperren: das] thematisiert.
  • Also dass da irgendwas ist, was heimlich ist! Oder was man normalerweise nicht öffentlich zeigen darf. Oder so.
  • Und bei [Sperren: mir] geht's ja jetzt darum: Ich zeig eigentlich ganz … Weiß nicht … Selbstporträts. Den Geradenkreis, wo ich gerade viel ausprobiere. Und so. Das sind jetzt ja nicht Arbeiten, die irgendwie … äh …
  • [Schlucke.]
  • … die … die verhüllt werden müssten, sollten, … ähm … weil … weil … weil das Motiv genau das bedarf!
  • Also weil da [Sperren: Spannung] entsteht … äh … dabei!
  • So zwischen … zwischen …
  • Das ist geheim! Und nur [Sperren: ich] sehe es jetzt!
  • Oder ich … Niemand kann halt sehen, wie ich es mir ansehe. So. Wenn's halt irgendwas … Pfff … Etwas ist, was man normalerweise nicht in der Öffentlichkeit sehen würde. Oder auch zeigen würde, dass man sich das anguckt.
  • So.
  • Ähm …
  • Also in so 'ne dunkle Kammer so hinein.
  • Das ist es ja eben nicht!
  • So.
  • Das sind [Sperren: ganz] normale Bilder, die für [Sperren: sich] wirken sollten. So. Also wo ich dann halt sagen würde, wenn's nen Interessenten geben sollte, der sich das gerne in sein Haus hängen würde, dann hängt der sich das ja auch gerne so in sein Haus. Also jetzt so … Oder er kann das natürlich dann auch mit dieser … mit dieser … ähm … mit dieser Vorrichtung machen! Dass er das zwar aufhängt, aber immer nur, wenn er das öffnet, sieht er das selber. Und konzentriert sich … Und kann sich einen Moment darauf konzentrieren. Und einen Stuhl davor hinstellen. Und … äh … die Arbeit sehen.
  • [Schlucke.]
  • Aber wichtig ist halt, dass diese … diese … diese Verhüllung, diese [Sperren: Form] der Verhüllung, eben nicht … ähm … zum … als [Sperren: Teil] der Arbeit gesehen wird, die [Sperren: drinne] ist.
  • So.
  • Dieses … Das ist [Sperren: wirklich] bloß die Vorrichtung dafür, dass die … äh … die … dass die Besucher … ähm … nicht einfach vorbeigehen, oder eben mal so sich das angucken. Und für sich als schön empfinden. Und das war's dann.
  • So.
  • Sondern sich wirklich konzentrieren [Sperren: können]. So die Möglichkeit gegeben wird. In dem ganzen Wusel, der da existiert.
  • Darum geht's ja auch. Wenn da zwanzig, dreißig Leute in dem … in so nem Raum sind, in dem fünfzig Arbeiten oder so präsentiert werden, dann [Sperren: kannst] du dich nicht, also [Sperren: ich] zumindestens nicht, ohne dieses ganze Stimmengewirre und diese ganzen Reize, diese ganzen … äh … ganzen Farben, die auf einen niederprallen, … Sich [Sperren: da] zu konzentrieren auf [Sperren: eine] Arbeit ist sehr sehr schwer.
  • Oder da stellt sich jemand vor einen! Und man hat dann die Sicht leicht versperrt.
  • Und so weiter und so fort!
  • Das ist … Darum geht's mir. Das wäre jetzt erstmal mein Thema. Dieses … Dass die Person sich darauf konzentrieren kann.
  • So.
  • Und … Das ist aber nicht … Dass es aber nicht als Teil der Arbeit gesehen wird. Der eigentlichen Arbeit.
  • [Pause.]
  • Das ist jetzt halt das nächste Problem! Wie [Sperren: schaffe] ich das?
  • [Pause.]
  • Wie geht das?
  • [Pause.]
  • Na okay. Darum kann ich mich ja jetzt gleich noch später drum kümmern.
  • Erstmal geht's um diesen Akt Akt des Öffnens. [Sperren: Wie] könnte der aussehen?
  • [Schlucke.]
  • Mit nem Knauf.
  • So.
  • Normalerweise würden sich Leute höchstwahrscheinlich sagen: Hui, das ist ein Kunstwerk! Das darf man nur betrachten!
  • Das muss ich jetzt erstmal außer … außer betracht lassen. So. Dieses … Ja. [Sperren: Darf man's] jetzt oder nicht?
  • Das will ich ja gar nicht!
  • Dieses … Dieses … äh … Dass der sich unwohl fühlt dabei.
  • Das will ich nicht.
  • Der soll wissen: Okay, das ist jetzt halt nen Ding, was man öffnen kann. Und Punkt. Da ist jetzt nicht die Frage, ob das schon die Kunst ist oder so.
  • Das ist zum Öffnen da.
  • So.
  • [Pause.]
  • Das wäre wichtig. Dass das rüberkommt. Ist die Frage, ob das ohne Hinweisschild geht oder so.
  • Mhm.
  • [Pause.]
  • Komplizierte Variante wäre halt mit … mit Hinweisschild.
  • Mhm.
  • [Pause.]
  • Sagen wir mal, das Problem haben wir jetzt auch schon gelöst.
  • Gibt's gar keine Frage mehr!
  • Er kann davor stehen, sich sagen … Kein unwohlgutes Gefühl … Er kann's halt öffnen. Und das ist dafür da. Punkt. So.
  • [Pause.]
  • Dann öffnet er es.
  • [Pause.]
  • Er öffnet es.
  • Und sieht in [Sperren: dem Moment] die Arbeit, die drinne ist.
  • Ist jetzt wieder die Frage wegen Ausleuchtung. Oder ist das dann so hell, dass es … Na ja … Müsste es dann halt so weit öffnen, dass es … Es soll sozusagen nicht dieses Gefühl von "Man guckt jetze durch nen Schlüsselloch durch" irgendwie … Und sieht da was geheimes. Sondern er kann's halt richtig richtig öffnen. So dass es richtig breit gefächert ist und er halt nochmal … äh … nen Meter nach hinten treten kann und sieht es dann immer noch.
  • Oder sieht es dann noch sehr sehr gut. Darf dann sozusagen kein Blick … äh … weg.
  • Und er muss dann natürlich, nachdem er es geöffnet hat, es auch wieder schließen.
  • So.
  • Auch wieder ohne Scheu.
  • [Sperren: Weil's] ja Kunst sein könnte.
  • Und zwar schließen, damit's dann andere wieder … ähm … öffnen können.
  • Und das dann nicht die ganze Zeit offen ist. Dann hätte … Dann hätte … Dann wäre die Wirkung ja nicht mehr da.
  • [Pause.]
  • Vielleicht sollt ich erstmal, anstatt jetzt so … äh … als … ähm … für 'ne Idee für nen Ausstellungsraum betrachten, wie für den Rundgang, eher jetzt vorstellen, was ist, wenn jemand schon so eine Arbeit hat!
  • Oder bei mir jetzt zum Beispiel. Wenn ich das bei mir aufhänge, so … so … Vielleicht sollt ich da mal so 'ne Testarbeit einfach machen. Mit ner guten Arbeit natürlich.
  • So.
  • Und nen guten Bilderrahmen.
  • Dass ich das mal hier mache. Einfach ausprobieren, mit so nem … ähm … mit so ner kleinen Tür, zum öffnen.
  • Nur, wenn das dann sozusagen nicht mehr als Deko verstanden wird, auch von mir selber, … Ist ja dann verschlossen! Also kann ich's nicht mehr als Deko verstehen. Sondern nur, wenn du dann davor stehst und diesen Kasten öffnest, … Und dich hinsetzt. Und es betrachtest. Ähm … [Sperren: Dann] nimmst du die Arbeit war und … und eins, zwei, drei Minuten später irgendwie, nachdem du's wieder genossen hast, schließt du die Arbeit wieder.
  • So.
  • Dann kannste wieder den Alltag machen. Oder was anderes.
  • So.
  • [Pause.]
  • Die Arbeit wird dann also nie als … als …
  • Die ist jetzt [Sperren: da], ich sehe sie ja [Sperren: ständig], wenn ich dran vorbeigehe …
  • Man [Sperren: kann] sich nicht ständig daran … äh … daran … ähm … das nicht [Sperren: ständig] genie Genie ßen! Irgendwann flaut es halt ab.
  • So.
  • Das wird halt aufrechterhalten, ne? [Sperren: Nur] wenn man's sich bewusst macht … Also nur wenn man sich nen Moment Zeit nimmt und sich betrachtet, … Ja. Das macht's auf jeden Fall aus.
  • Also dass ich das mal hier einfach ausprobiere.
  • Mir 'ne Konstruktion hier überlege, wie es am besten … ähm …
  • Ich denke mal, das wäre dann nicht mit …
  • [Sperren: Na ja]! Das wäre dann die Frage. Soll der … Also … Soll die eigentliche Arbeit schön gerahmt sein mit Glas und so weiter? Ähm … Und da drinne sein? Also mit dem Rahmen? Oder soll der … soll die Verhüllung, diese … diese … dieser Kasten [Sperren: im] Rahmen sein und da [Sperren: drinne] ist dann nochmal die Arbeit?
  • Oder … Oder soll das [Sperren: gesamte] Ding umschlossen sein von … von … von so nem Kasten?
  • Ähm … Da fällt mir halt bloß erstmal ein … Wenn der Kasten halt alles umschließt, auch den Rahmen und so weiter und man sieht's halt nur, wenn man den öffnet, dann … äh … dann muss man sich halt überlege, wie sieht der Kasten aus, wenn der einfach nur so an der Wand hängt!
  • Es soll jetzt natürlich nicht total [Sperren: hässlich] aussehen. Ne?
  • Ja.
  • Oder [Sperren: schäbig] oder so.
  • Wenn man's sich an die Wand hängt, dann muss es ja bereits 'ne Eigenwirkung haben. 'Ne Gute.
  • So.
  • Das soll jetzt ja nicht unbedingt den Raum hässlicher machen!
  • [Pause.]
  • So.
  • Ähm …
  • [Pause.]
  • Ich weiß … Das hat jetzt halt alles seine Vor- und Nachteile. Ne? Wenn bloß dieser Holzkasten da ist, dann geht … dann merkt man wirklich, … äh … die gesamte Arbeit inklusive der Rahmung so, das ist halt da drinne. Das … Das muss man dann erst mal erfahren können. So. Und wenn ich halt den Rahmen rausnehme und die Verhüllung … äh … auch schon rein, die man dann auch öffnen kann, dann ist es … ist es konzentriert. Auf die [Sperren: eigentliche] Arbeit.
  • Ne?
  • Dann wird ja nicht der Bilderrahmen verhüllt, sondern nur noch die eigentliche Arbeit.
  • Dann ist es also konzentrierter!
  • Dann geht's [Sperren: wirklich] darum, … ähm … die Arbeit zu sehen. Und es hat natürlich auch … äh … im Räumlichen jetzt betrachtet … Wenn ich in den Raum gehe, sieht es natürlich schon besser aus, wenn ein Holzkasten [Sperren: in] einer Struktur, also wie … im Bilderrahmen, im Schattenfugenrahmen, sich befindet. So. Dann hat's bereits so nen …
  • [Schlucke.]
  • Dann ist bereits von … äh … Dann ist sofort klar, das ist [Sperren: irgendwas] mit Kunst.
  • So.
  • Wenn's so gerahmt ist. Ne? Das sieht dann nicht so aus, als hätte da jemand was … ähm … hängen lassen und das wird irgendwann mal gelüftet. Sondern es wird schon so wahrgenommen als … als mögliche Arbeit.
  • So.
  • Und … Und … Es regt vielleicht noch mehr dazu an, es dann auch zu öffnen.
  • Da ist noch … Diese Arbeit sehe ich noch nicht. Aber alles, was um die Arbeit herum ist, ist bereits sichtbar. Und es regt mich noch mehr an sozusagen den Kasten dann zu öffnen.
  • [Pause.]
  • Mir gefällt jetzt halt irgendwie [Sperren: beides].
  • Dass da drinne das dann auch noch mit dem Rahmen ist. So richtig … richtig ordentlich.
  • Mhm.
  • Schwer.
  • [Lange Pause.]
  • Na gehen wir jetzt mal davon aus, dass der Schattenfugenrahmen außerhalb ist. Und eben der Holzkasten wird wie 'ne dicke Leinwand so da rein… ähm … da hinten dann befestigt. Okay.
  • So.
  • Schattenfugenrahmen dann höchstwahrscheinlich weiß.
  • Also weißen.
  • So.
  • Holzkasten natura.
  • Mit, sagen wir, entweder 'ne Flügeltür wäre jetzt möglich, … So … Also dass man … Das ist eigentlich noch besser, als es von der Seite so zu öffnen. Sondern … Ja. Du stehst dann davor und nimmst [Sperren: beide] Hände und öffnest sie halt zum [Sperren: Rand] hin.
  • Also [Sperren: vom] Zentrum [Sperren: zum] Rand hin.
  • Von [Sperren: beiden] Seiten.
  • [Schlucke.]
  • Das heißt, du lässt dich in dem Moment schon mehr darauf ein, dass im Zentrum jetzt etwas erscheint. Du öffnest es gleichzeitig. So. Das ist so nen …
  • Das ist so 'ne Offenbarung dann höchstwahrscheinlich!
  • So [Sperren: vor] mir lüftet sich etwas.
  • Das ist was anderes, als wenn's halt so einmal von der Seite wie 'ne normale Tür geöffnet wird. So. Dann lugt so der linke Bereich bereits heraus. Und dann sieht man halt immer mehr, aber es ist halt so 'ne [Sperren: Richtung] vorgegeben. Und … äh … der Blick ist halt nicht vom Zentrum aus, sondern eben von links nach rechts.
  • [Sperren: Dann] mag ich das jetzt natürlich mehr, wenn … wenn sich das Auge bereits im Zentrum konzentriert. Weil dort ja sozusagen das erste … die ersten … ähm … Sachen sichtbar werden. Wenn's 'ne Flügeltür ist und man öffnet sie so.
  • Das ist jetzt auf jeden Fall 'ne Überlegung, das so zu machen. Mit einer Flügeltür.
  • [Pause.]
  • So.
  • [Schlucke.]
  • Ich meine, das mit den … Es müssen jetzt kene billigen Knöpfe sein oder so. Ähm … Woran man ziehen kann. Es ist ja bei Möbeln auch oft so, dass das … ähm … ähm … unten … ähm … so 'ne kleine …
  • Wie nennt man das?
  • Einkerbung.
  • Also wo man halt … ähm … den Finger dahinter schieben kann. Und den zieht man dann nach vorne. Das ist dann ohne Knauf sondern sone … sone kleine Anhebung … Einhebung oder so. Ähm …
  • Ja. Und damit kann man dann die ganze Tür nach vorne bewegen.
  • Das ist jetzt halt 'ne Flügeltür. Ne?
  • So.
  • Musste halt linke und rechte Hand benutzen. Also jeweils nen Finger oder so.
  • Ja.
  • Und öffnest es dann halt so.
  • Und das [Sperren: erste] was du siehst, das ist im Zentrum. Und dein Auge ist auch darauf gerichtet. Und nicht von links nach rechts, oder rechts nach links. Oder so. Von oben nach unten. Oder so.
  • [Sperren: Nee]. [Sperren: Genau] im Zentrum. Punkt.
  • Das ist gut.
  • Das ist sehr sehr gut.
  • So.
  • [Pause.]
  • Das Holz jetzt auch, Multiplex Birke, gefällt mir eigentlich. Und … ähm … dieser Griff oder was das dann ist, muss natürlich auch super gearbeitet sein. Dass es … Ja. Dass …
  • Ja. Das soll sogar [Sperren: handwerklich] gut rüberkommen. Ne?
  • Das … Das soll jetzt nicht billig sein. Das soll jetzt nicht schon künstlerisch sein oder irgendwie … Äh … Wie das jetzt in ist. Sondern das soll einfach handwerklich [Sperren: top] sein.
  • [Sperren: Ohne] 'ne Frage zu stellen!
  • Das wäre dann zum Beispiel auch … Ja … Dass ich … Dass ich mit 45 Grad arbeite. Und das jetzt nicht … Dass es gar nicht als Kasten mit Hohlraum wirken muss. Es ist wirklich … Es ist schon klar. Das ist das Handwerk Handwerk drumherum.
  • So.
  • Wie der Bilderrahmen! Der Schattenfugenrahmen! Der darf ja auch nicht weiter auffallen.
  • So.
  • Der muss einfach gut sein. Punkt.
  • Der steht nicht im Zentrum.
  • So wenig wie halt diese … ähm … diese … ja … diese … ja … diese …
  • Ähm.
  • … diese Holzplatte im Zentrum stehen sollte.
  • Oder die Holzleisten, die am Rand sind.
  • So.
  • Das ist gut. Okay.
  • [Pause.]
  • Dann öffne ich das.
  • Zu beiden Seiten eben hin.
  • Und … äh … Ja, der Schattenfugenrahmen ist halt … ähm … Der ist jetzt nicht … Der ist jetzt nicht [Sperren: so] dick, dass … dass die Türen nicht weit geöffnet werden können. Sondern die Türen kannste wirklich dann …
  • Was ist das dann?
  • 90 … Um 180 Grad halt … äh … dreht … äh … aufziehen …
  • Das heißt … äh … Die sind wirklich kompl… Die sind richtig … Die sind über den Rand des Schattenfugenrahmens so hinaus dann geöffnet.
  • Vielleicht.
  • Ich weiß jetzt nicht … ähm … Das ist jetzt wieder so 'ne Frage halt … ähm … wegen Farbe.
  • Sollen die jetzt weiß lackiert sein? Innen?
  • Also damit es nicht so auffällt?
  • Damit der Blick jetzt nicht da so abwandert?
  • Ähm … Muss ich gucken, wie das aussieht!
  • Unten und oben sieht man ja eh noch den Schattenfugenrahmen. Ne? Wenn die … Wenn die …
  • [Schlucke.]
  • … Dinger nur zur Seite eben aufgehen.
  • [Pause.]
  • Weiß ich jetzt nicht.
  • [Pause.]
  • Oder eben Schattenfugenrahmen oder Bilderrahmen ist halt [Sperren: Teil] dieser … also ist [Sperren: in] dieser Verhüllung drinne. Ist jetzt natürlich auch noch 'ne Möglichkeit. Dann hab ich das Problem nicht mehr, … äh … dass … dass [Sperren: um] die Arbeit herum es etwas …
  • Nicht wuschig.
  • Aber so … So das Auge ablenken könnte. Ne?
  • Sondern … Wenn … Wenn der Bilderrahmen halt komplett … äh … sichtbar ist, dann lenkt er diesen Blick nochmal so aufs Zentrum. Und es lenkt nichts ab.
  • Wenn jetzt aber die Türen halt [Sperren: über] diesen Schattenfugenrahmen links und rechts [Sperren: hinausgehen], dann gibt's ja diesen Schattenfugenrahmen … ähm … als Begrenzung nur noch oben unten unten. Links und rechts ist es gar nicht mehr sichtbar.
  • So.
  • [Pause.]
  • Oder vielleicht ist gerade [Sperren: das] gut! Dass … Dass es … Dass es nicht [Sperren: zu] gut aussieht. Denn dann schließt man das auch wieder. Weil … Weil das besser im geschlossenen Zustand … im Gesamten … aussieht. So.
  • Von weitem.
  • Dass man … Ja!
  • Nee!
  • Dass man das Gefühl hat, das ist jetzt nicht mehr … es sieht … es ist nicht mehr fertig. So. Es muss wieder [Sperren: ordentlich] gemacht werden.
  • [Pause.]
  • Also es ist jetzt [Sperren: Unordnung]. Man sieht halt nur noch die Hälfte des Schattenfugenrahmens. Und … äh … Wenn man jetze wieder weggeht und … äh … sein normales Geschäft jetzt macht, dann will man's wieder schließen. Weil ansonsten das unordentlich aussehen würde.
  • So.
  • Es würde nicht fertig aussehen.
  • Nicht [Sperren: vollendet]!
  • Vollendet ist es dann wieder, wenn's geschlossen ist.
  • [Pause.]
  • Eigentlich ist das gut!
  • [Pause.]
  • Jup.
  • [Pause.]
  • Eigentlich ist es gut.
  • [Pause.]
  • So.
  • Okay. Gehen wir jetzt davon aus. Schattenfugenrahmen drumherum. Holzkasten drinne. Ähm … 'Ne … 'Ne Flügeltür. Also man kann se vom Zentrum … muss man beide Hände nehmen, sie öffnen. Ohne Knauf. Sondern unten gibt's halt … Oder … Pfff … Oder in der Mitte …
  • Keine Ahnung.
  • … gibt's halt so 'ne kleinen … ähm … Einkerbungen. Wo man halt die Finger … ähm … ähm … schieben kann und dann halt rausziehen kann. So wie bei modernen Möbeln oft.
  • Wie ich's jetzt oft gesehen habe.
  • Ähm … Oder bei Küchenzeilen. Wo häufig auch kene … kene Knäufe mehr gibt so.
  • [Schlucke.]
  • Okay. Das ha'm wir jetze.
  • Wegen Farbe mach ich mir jetzt noch keine Gedanken.
  • Vom Schattenfugenrahmen höchstwahrscheinlich weiß.
  • Denn dieser … äh … Holzkasten hat ja auch bereits nen … Also wenn ich's jetzt naturbelassen, … ähm … Hat bereits 'ne Farbe.
  • So.
  • Oder weiß ich das auch?
  • Wäre jetzt auch die Frage!
  • Weiß lackieren?
  • [Pause.]
  • Nee.
  • Nee.
  • Nee nee.
  • Ich glaub nicht.
  • Ich weiß es jetzt noch nicht.
  • Erstmal sagen wir mal: Ich lass das Holz.
  • So.
  • Schattenfugenrahmen aber weiß. Damit da nen kleiner Kontrast da ist. Das sieht dann auch gut aus. So handwerklich auch.
  • Genau.
  • So.
  • Dann [Sperren: öffne] ich es.
  • [Pause.]
  • Aber ich sollte es lackieren!
  • Zum saubermachen … Also zum schützen.
  • Wenn man jetze mit den Händen immer rangeht … Dass man den Dreck wieder abbekommt.
  • So.
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Dann hab ich's geöffnet.
  • So.
  • Die Türen kann man halt um 180 Grad öffnen.
  • Ne?
  • So richtig schön weit!
  • So.
  • Die stehen ja nicht mehr hervor. Die … Die … äh … nehmen nicht mehr [Sperren: Licht] weg. So. Die sind wirklich dann … Das Licht kann also wirklich von den Seiten dann draufkommen. Ohne irgendwelcher störender Schatten.
  • Was ja auch ganz wichtig …
  • [Pause.]
  • So.
  • Dann stehe ich davor.
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Und [Sperren: jetzt] wäre es natürlich am besten …
  • Das ist jetzt die Frage!
  • So nen normaler Bilderrahmen mit Glas. Das Glas ist … ist ja oft schon so 'ne Barriere.
  • Es spiegelt sich vielleicht. Je nachdem, was es für nen Glas ist.
  • Also man spiegelt sich bereits. Das lenkt ja wieder ab, ne?
  • Man kann nicht ganz nah rangehen. Ähm …
  • Ob ich das dann [Sperren: ohne] Glas mache … Ich meine, das Bild ist ja an sich erstmal 365 Tage geschützt. Ne? In so nem Raum drinne.
  • Ist auch mit guter Belüftung, ne?
  • So. Es gibt jetzt nischt … Also von Feuchtigkeit oder so. Was sich ansammeln könnte. Das ist ja auch positiv.
  • Ähm … Ja. Aber es müsste halt gut befestigt sein und so.
  • Und … ähm … Das Glas … Also man öffnet es …
  • Ne? Das wäre jetzt der Unterschied. Wenn man es öffnet, … äh … diese Flügeltüren, dann öffnet man gleichzeitig … dann öffnet man [Sperren: alle] Barrieren!
  • Zu der … Zu der [Sperren: Kunst]. Zu der Arbeit, die drinne ist.
  • So.
  • Also es gibt [Sperren: nichts] mehr zwischen einem und der Arbeit.
  • [Sperren: Das] hat eigentlich auch was!
  • Ja.
  • Es gibt [Sperren: nichts] mehr zwischen einem und dieser Kunst. Man kann … Man kann richtig reintauchen.
  • Wenn die Kunst in nem Bilderrahmen drinne ist, wie normalerweise, dann gibt's halt diese Barriere. Also dieser Zwischenbereich halt.
  • Das [Sperren: Glas].
  • Was halt die Luft vor und die Luft danach … ähm … [Sperren: abtrennt].
  • Das sozusagen den Betrachter auf der [Sperren: einen] Seite lässt und die Kunst ist auf der [Sperren: anderen] Seite. Man kann [Sperren: nie] eins werden.
  • So.
  • Wenn man das jetzt mal so sieht.
  • Wenn man das so ausdrücken will.
  • [Pause.]
  • Genau.
  • Und wenn's da gar kein Glas mehr gibt und du öffnest es dann, dann kannste richtig reintauchen.
  • Es gibt [Sperren: keine] störenden Effekte oder so.
  • [Sperren: Du bist drinne].
  • Punkt.
  • Das ist sehr sehr gut!
  • Ja.
  • [Pause.]
  • Auch wenn's 'ne Zeichnung oder so ist. Die ist ja dann geschützt normalerweise. So.
  • [Schlucke.]
  • Man darf halt nicht niesen in dem Moment!
  • [Pause.]
  • Dann … Dann … Das ist nicht gut.
  • Das …
  • Jetzt wieder die Überlegung halt, wenn's jetzt in ner Ausstellung ist, ne? Kannste nicht davon ausgehen, dass niemand davor gähnt. Und dann seine Partikel da hinterlässt.
  • Da muss ich nochmal gucken!
  • So.
  • Aber im Privaten … ähm … Auf jeden Fall so [Sperren: rein lassen]. So. Einfach nur [Sperren: rein] die Arbeit. Ohne … Ohne … Ohne [Sperren: Schicht] davor.
  • Man kann sie direkt erleben!
  • Das ist gut.
  • [Pause.]
  • Das ist sehr sehr gut.
  • [Pause.]
  • Ist halt jetzt auch nochmal die Frage, wie der … wie der gestaltet ist.
  • Ähm … Hab ich den schwarz gefärbt? Oder … ähm … Nochmal mit so nem Karton ausgelegt? Wie er … Wie das normalerweise bei … ähm … Rahmen gemacht wird. Wo eine Einlegetiefe existiert. Also wo …
  • Na wie heißt das?
  • Na ja. Doch. Ähm … Wo halt richtig Luft im Rahmen drinne ist, wird ja dann auch die Rückwand und werden die Seiten mit nem Karton kaschiert. So.
  • Glaube ich.
  • Mache ich das dann auch?
  • Oder ist das auch bloß das Holz?
  • Oder lackiere ich das? Also matt natürlich.
  • Schwarz? Weiß?
  • Keine Ahnung!
  • Weiß ich jetzt nicht.
  • Das … Das ist ja auch nochmal was. Was ich … Was ich austüfteln kann.
  • Genau. So.
  • [Pause.]
  • Man hat's dann geöffnet. Man sieht's. Man kann sich darauf einlassen.
  • Und da das dann ja unordentlich ausschaut, wenn man wieder wegtritt, …
  • Wenn man davor steht, dann lässt man sich ja auf die Arbeit ein. Dann sieht man eh nicht die [Sperren: Unordnung] drumherum.
  • So.
  • Also dass der Schattenfugenrahmen nicht mehr richtig sichtbar ist. Und dass die Dinger da halt … die Flügeltüren so da rübergehen.
  • Das sieht man glaube ich in dem Moment gar nicht mal.
  • Das nimmt man gar nicht wahr!
  • Da kann man [Sperren: ganz ganz] nah rangehen und, wenn das jetzt nen Geradenbild ist, jeden Strich verfolgen und … ähm …
  • Ja.
  • Du siehst jede [Sperren: Welle], die in der Arbeit drinne ist.
  • Das ist sehr sehr gut.
  • Du kannst das Motiv … Du kannst auch ein bissel weiter wegtreten und das Motiv dann nochmal richtig sehen.
  • Das ist sehr sehr gut.
  • Und dann …
  • Und dann …
  • Da dann aber normalerweise wieder Unordnung herrschen würde, wenn du das jetze so offen lässt, … Das sieht halt … Da ist was geöffnet, was eigentlich zu muss.
  • So.
  • Der Schattenfugenrahmen ist nicht komplett sichtbar. Das sieht [Sperren: unfertig] aus.
  • So.
  • Außerdem … Wegen Staub und so … Will man das dann ja auch wieder schützen!
  • Also das ist auch nen guter Grund, ne? Also wenn … wenn's jetzt jemand gekauft hat. Oder wenn ich's jetzt hier habe. Zum Beispiel. Dann will ich's ja schützen und so.
  • Schützen heißt, dass ich es, nachdem ich es betrachtet habe, auch wieder schließe.
  • Anders als beim Bilderrahmen mit dem Glas. Da ist es [Sperren: immer] geschützt. Ob ich davor stehe oder nicht. Das macht's dann halt wieder … so … so nebenbei. So [Sperren: beiläufig] mal nachgucken. Ohne … Ohne sich Gedanken machen zu müssen. Ähm … ähm … ähm … W… W… Wi…
  • Ist die Arbeit dadurch beschädigt, wenn sie die ganze Zeit so offen da liegt?
  • Na ja. Okay. UV-Licht spielt dann sicherlich auch noch 'ne Rolle. Das wäre dann auch kein Problem.
  • Auch interessant. Ich schütze es sozusagen auch vor … vor dem [Sperren: Sonnenlicht]. Die sind ja ein bissel anfällig. So oder so. Wird irgendwann passieren.
  • Ich glaube …
  • [Schlucke.]
  • … es gibt halt Glas, was das abblocken kann. Aber ich glaube auch nicht alles. So.
  • Wird ja auch immer gesagt. Dass man die nicht in … äh … so hängen soll, dass die Sonne immer raufkommt.
  • So.
  • Sondern … Genau. So.
  • Das wäre jetzt auch nicht das Problem.
  • Dann …
  • Man hat sich's angeguckt.
  • Man durfte es wieder entdecken. Erfahren!
  • [Pause.]
  • Man konnte sich darauf einlassen. Und [Sperren: dann] nimmt man wieder beide Hände, die Finger, und schließt von [Sperren: beiden] Seiten wieder den Kasten zu.
  • Und das Bild wird zum Zentrum hin immer kleiner. Der Blick bleibt ja dann im Zentrum. So. Der wandert ja nicht von links nach rechts oder von rechts nach links. Sondern von [Sperren: beiden] Seiten schließt sich das ja. Der Blick kann sozusagen im Zentrum bleiben.
  • Das heißt, man … man nutzt … Das ist wie beim … beim Sonnenuntergang. Vielleicht. Man nimmt noch so den [Sperren: letzten] Moment …
  • Man kann noch den letzten Moment wahrnehmen, wo die Sonne … ähm … sichtbar ist. Wo noch 'ne Rötung …
  • Nee!
  • Nicht die Rötung! Also nicht die Nachwirkung! Sondern die [Sperren: Sonne].
  • Dieser Kreis an sich.
  • Wo noch ein bissel was über dem Meer hinausguckt.
  • So.
  • Dieses [Sperren: letzte] Aufglitzern.
  • Aufblitzen!
  • Das ist ja dann auch … Wenn du das mit den Flügeltüren schließt, du kriegst noch im Zentrum so dieses [Sperren: letzte] bisschen … äh … was von der Arbeit erfahrbar ist, ab.
  • Dann macht's [Sperren: Klick].
  • Höchstwahrscheinlich.
  • Und der Kasten ist geschlossen.
  • [Pause.]
  • Da ist's halt wieder vorbei und man kann sich wieder um andere Sachen kümmern.
  • So.
  • Die Arbeit ist [Sperren: bis] zum nächsten Besuch, bis zum [Sperren: intensiven] Besuch, zumindestens intensiver als normalerweise, als wenn es immer offen stehen würde, halt wieder für sich. Ja.
  • Ist sozusagen in Ruhe gelassen.
  • Das finde ich sehr sehr gut.
  • [Pause.]
  • Ob das jetzt für Ausstellungen ist oder nicht … Das ist jetzt erstmal egal. Es geht jetzt erstmal darum, es einmal umzusetzen.
  • Für [Sperren: mich].
  • Richtig ordentlich.
  • Also … Wegen dem 45-Grad schneiden müsste ich halt dann eben doch auf Alberti warten. Jetzt sind … äh … Semesterferien.
  • Sind die schon?
  • Muss ich mal nachgucken.
  • [Pause.]
  • Vielleicht sind sie auch nicht. Dann hätte ich jetzt die Möglichkeit …
  • Ich muss da mal … Ich muss ja eh nochmal in die HGB.
  • Diese Verhüllung abmachen. In den Klassenraum stellen. Von dem Flur.
  • Dann schaue ich mal, ob der vielleicht da ist.
  • [Pause.]
  • Also dass ich [Sperren: einmal] so nen … Wie ich ihn mir vorgestellt habe …
  • Mache.
  • Mit den Flügeltüren.
  • [Schlucke.]
  • Und wirklich handwerklich so, dass es da nichts zu bemängeln gibt. So.
  • Auch vor mir selber natürlich.
  • Aber ich glaube, das ist da kein Problem. Der hat ja glaube ich auch … Da kann man ja auch die Bilderrahmen machen. Die müssen ja immer gut aussehen. Der hat das Werkzeug dafür.
  • Das ist sehr sehr gut.
  • [Pause.]
  • Und wie ich jetzt den [Sperren: Innenraum] ausstatte, ne?
  • Ob ich das jetzt schwarz lackiere oder so …
  • Nee. Das ist … Erstmal geht's um den Kasten. Den vor sich zu haben.
  • 'Ne Arbeit einfach mal reinzuhängen. So. Und in dem Moment entscheidet sich ja dann … ähm …
  • Auch der Schattenfugenrahmen. Will ich den weiß haben? Soll ich den weiß färben? Will ich das Holz noch behandeln? Oder den Innenraum noch schwärzen?
  • Keine Ahnung!
  • Da gibt's ja …
  • Oder mit Stoff verlegen.
  • Keine Ahnung!
  • So.
  • Das … Das ergibt sich dann alles, wenn ich davor stehe und diesen Akt halt vollführe. Mit dem Öffnen. Ähm … Mit dem Ansehen und mit dem … äh … Schließen und so.
  • Was … Was … Was halt … Wie's halt am Besten ist.
  • Das wird sich dann ergeben!
  • [Pause.]
  • Die … Die Möglichkeiten hab ich dann ja auch, das umzusetzen in dem Moment.
  • So.
  • Das ist natürlich … Das greift jetzt natürlich … [Sperren: Diese] Art der Verhüllung …
  • Also wo man sie öffnen kann, wo man sich drauf einlassen kann, auf die Arbeit.
  • … greift wieder was anderes auf. Ne?
  • Also dass es jetzt nicht mehr diese … meine Generalkritik …
  • Mache ich ja gerne. Also null oder eins.
  • Äh … An Gegenwartskunst Gegenwartskunst . Die ich eigentlich selber eigentlich nicht verstehe.
  • Eigentlich [Sperren: nie]. Wenn ohne Titel oder so.
  • Wenn das wirklich Gegenwartskunst ist. Ne? Also was jetzt …
  • [Schlucke.]
  • Wo nischt gegenständlich ist.
  • Das will ich jetzt ja auch wieder ausklammern. Wo ich … Wo ich … Wo ich nen Reiz habe. Womit ich was anfangen kann. Will ich jetzt auch ausklammern.
  • Sondern wo irgend nen Gegenstand auf dem Boden liegt, der … der im Alltag … Mit dem ich eigentlich überhaupt nichts anfangen kann. Also dass ist für mich dieser Gegenstand und der regt in mir nichts.
  • So.
  • Um [Sperren: das] geht's mir halt. Das ganze Zeug, … ähm … mit dem ich selber nichts anfangen kann … Dass ich das halt auch in der Verhüllung irgendwie ausdrücken kann.
  • Wenn's so 'ne radikale Verhüllung ist, ne?
  • Also ein komplettes [Sperren: Ablehnen] des [Sperren: Gesehenwerdens].
  • So.
  • Das ist natürlich nen anderes Thema, ne? Als eben bei dem dann doch wieder öffnen können und schließen können.
  • So.
  • Hat zwar auch Überthema "Verhüllung", so.
  • Ob man es jetzt auch [Sperren: Enthüllung], oder [Sperren: Verhüllung] …
  • Aber … ähm … Na ja. Die … Die Idee, komplette Abschottung, … Auch vor mir selber, ne? Wenn ich's jetzt nicht mehr öffne. Zum Beispiel bei … der Arbeit, die im Klassenraum hängt. Die öffne ich ja nicht nochmal.
  • So.
  • Oder eben … Die [Sperren: Möglichkeit] geben, es zu öffnen.
  • Ob jetze im … im … im öffentlichen Bereich, oder ob's da noch geschlossen ist. Mit Vorhängeschloss oder so.
  • Oder wie auch immer. Wo man also merkt: Da kann niemand ran. So.
  • Und dann erst im Privaten, oder wenn's jemand gekauft hat … Dass er dann die Möglichkeit hat, es zu sehen. Und alle anderen haben halt nur diesen Holzkasten vor sich gehabt.
  • Hat ja auch was!
  • Von der Idee her.
  • So.
  • Privileg sozusagen.
  • Schürt natürlich bei denen, die's nicht sehen, nen kleines … kleines Hassgefühl. Keine Ahnung.
  • So nen … Nee. Nicht Hass. Sondern …
  • Nicht beleidigt. Sondern …
  • [Sperren: Neidisch].
  • Neid, genau.
  • So.
  • Ich darf's nicht sehen. Und dieser Arschkünstler …
  • So.
  • Aber auch für mich selber halt. Wenn ich's hier einmal ausprobiere … Dass ich das hier in meinem Raum halt … dann … dann aufbaue. An die Wand … äh … hänge und dann halt selber mal gucke, was das bei mir dann bewirkt.
  • Und … ähm … Vielleicht dann auch mal einfach in den Klassenraum hängen.
  • Dann halt geschlossen.
  • Und schauen, wie … wie das intuitiv aufgenommen wird.
  • Ne?
  • Ohne Erklärung oder so.
  • Ob dieser [Sperren: Drang] besteht, es zu öffnen. Wenn ich das halt irgendwie so zusperre, … äh … dass man's nicht öffnen kann. Was es bewirkt in einem. So.
  • Dieser [Sperren: Drang] es öffnen zu wollen, es aber nicht zu können.
  • Und dann nochmal mit dem Verweis, wenn es jetzt im … äh … in einem Raum … in einem Rahmen ist, wo es jetzt nicht … äh … so massenhaft Leute vorbei schlendern oder vorbeiziehen, …
  • Nach Reizen [Sperren: hungern]!
  • Wo ich nicht mitmachen will.
  • [Schlucke.]
  • Oder … ähm … Ja. Genau. Was das dann halt bewirkt.
  • So.
  • Wenn man das weiß, als Hintergrund.
  • [Schlucke.]
  • Na dann lass mich das mal ausprobieren!
  • Nebenbei kann ich natürlich immer noch diese … ähm … diese [Sperren: Totalverweigerung] umsetzen.
  • Die gefällt mir immer noch!
  • Es muss … Es ist jetzt ja wieder so nen [Sperren: Dilemma] zwischen … ähm …
  • Ich möchte … Also ich [Sperren: will] natürlich … ähm …
  • Mhm …
  • Ich will natürlich nicht bloß selber … Also …
  • Pfff.
  • [Sperren: Na ja!] Bei dem Hintergrund … Wenn's jetzt jemand kaufen soll. Oder so.
  • [Sperren: Niemand] wird's kaufen, wenn da … wenn da nicht … äh … wenn er nicht die Arbeit …
  • [Sperren: Außer] er sieht jetzt in der [Sperren: Verhüllung] die Arbeit. Das wäre natürlich auch wieder die Frage, ne?
  • Ist natürlich auch wieder für mich … äh … äh … viel interessanter eigentlich. Wenn jetzt [Sperren: andere], auch wenn ich's nicht tue, in der [Sperren: Verhüllung] die Arbeit sehen. Und [Sperren: das] halt so gut finden und es kaufen.
  • Dann muss ich gar nichts zeigen.
  • Dann ist's wirklich … Dann kann ich für mich bleiben. Und kann … äh … Ja. Kann [Sperren: frei] agieren. Ohne immer in Gedanken zu sein, wie könnten die [Sperren: anderen] das wahrnehmen.
  • Dann geht's wirklich nur noch um [Sperren: meinen] … [Sperren: Das], was ich ausdrücken will, drücke ich aus und niemand wird es jemals in …
  • Ja. Mich [Sperren: interessiert] es dann vielleicht auch gar nicht!
  • So.
  • Wie das andere wahrnehmen tun.
  • Da wäre es dann natürlich am besten, wenn das so ist, dann … dass die … die [Sperren: Verhüllung] … Das Thema der Verhüllung … ähm … Dieses [Sperren: Sperren] … äh … kaufen.
  • [Sperren: Deshalb] und nicht wegen der Arbeit [Sperren: drinne].
  • Die sie dann halt für sich selber im Privaten sehen können … äh … Oder so.
  • [Pause.]
  • Ich meine, ne? Es ist jetzt kein Problem [Sperren: beide] Stränge zu machen. Wie ich halt vorhatte auch … äh … zu überlegen, Arbeiten zu machen, denen ich einen Titel wie "Selbstporträt" oder "Landschaft in Blau" gebe, wenn das Bild da drinne ist, was verhüllt ist, …
  • Das macht ja wieder was ganz anderes auf!
  • So.
  • Das ist … ähm … Also es ist [Sperren: echt] krass, was man so mit Verhüllung, … äh … je nachdem … Was kleinste Änderungen be… be… Greifen ganz andere Themen auf.
  • So.
  • Und … Es spricht ja nichts dagegen, das zu machen.
  • Ich meine, ich lebe ja noch nen bissel.
  • Und ich … äh … glaube halt auch nicht, dass ich diese radikale Verhüllung für immer und ewig …
  • [Räuspere mich.]
  • … äh … machen werde. Auch wenn ich's jetzt natürlich [Sperren: dachte]. Als ich sie gemacht habe!
  • Das … Das finde ich aber eben auch wichtig.
  • In dem Moment nicht projektbezogen denken, sondern … sondern davon [Sperren: überzeugt] sein, das ist es jetzt, was ich machen will.
  • Und Punkt.
  • So.
  • Ohne Zeit und Raum.
  • [Aufnahme Ende.]
HGB Rundgang 2016 verhüllte Flurarbeit abgehangen Einzelgespräch Bachmann mit Besprechung Fräse Fräse -Material angefangen danach gut zwei Stunden über fehlende Fußsohlen-Abbildungen für Aktzeichenkurse, über menschlichen Ausdauervorteil bei der Jagd nach Nahrung, über Whisky, Wein und Geschmack, über die Moderne, über Planeten-Entdeckung, über Naturforscher, über Spezialisierung in der Wissenschaft und Zugang für Laien, über das (für mich nachvollziehbare) Unverständnis der Bevölkerung gegenüber staatlicher Kunstförderung und über Verlangen nach "ehrlichem Schaffensdrang" geredet insgesamt: sehr anregend, hat mich auch wieder im Verhüllen bestärkt notiert unbedingt: großes Geradenbild von Ramses Ramses herstellen (wie "Katze auf Tisch") notiert Zweifel Zweifel an der Kunst allgemein und damit Zweifel am eigenen Schaffen nicht verbergen, Problem offensiv hinaustragen Geradenbild umsetzen Idee Flügeltür für verhüllte Arbeit im kleinen Format umsetzen Entwurf für großes Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt , Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe ganzkoerper_tusche-k.jpg umsetzen 1 amorphe Formen aus Geraden (je Form unterschiedliche Winkel und Farben) 2 Idee mit Formen, die auf großem Bild aneinander gelegt sind 3 kleine quadratische Zeichnungen aus jeweils einer Linie
HGB Rundgang HGB Rundgang 2016 Flurarbeit mit Abstandsholz befestigt schaut insgesamt etwas schräg aus (ist eigentlich gerade, wird aber durch leicht schräge Plakate gekippt) eventuell aber sogar gut / verhüllte Arbeiten sind ja eine Einschnitt in den gängigen Ausstellungsbetrieb Klasse Bildende Kunst Einzelgespräch Mark ich soll ein Werkverzeichnis Werkverzeichnis erstellen Überlegung Betitelung / Angaben verhüllter Arbeit Ergebnisse: 1 "Friedrich Fröhlich / Verhülltes Selbstporträt Selstbildnis / 2015/2016" 2 "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2016" (nur innere Arbeit erwähnt, aber mit Möglichkeit Holzkasten als Selbstporträt zu sehen) 3 "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt (verhüllt verhüllt ) / 2015 (2016)" (Angaben für äußere und innere Arbeit) 4 "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2015/2016" 5 "Friedrich Fröhlich / verhülltes Selbstporträt / 2016" 6 "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt, 2016)" (als Arbeitstitel verstanden) 7 "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt) / 2016" 8 "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Zeichnung / 2016" (warum muss "Zeichnung" betont werden?) letztendlich: 9 "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Arbeit / 2016" Materialangaben: "verschiedene Materialien, 60 x 80 cm" störend: Kommilitone Kommilitone hat nachträglich seine riesige Arbeit ins Zentrum einer ganzen Wand gerückt, wodurch meine kleinere verhüllte Arbeit wie ein Anhängsel wirkt ich musste daraufhin meine Arbeit weiter zur Ecke hin verschieben / missgelaunt Frage: Warum wird materiell großen Arbeiten mehr Raum zugebilligt als kleineren Arbeiten, die aber - um wirken zu können - vielleicht viel Freiraum um sich herum bräuchten? Ergebnis: einfach selber riesige Arbeit machen, kann ja nicht mehr abgeschnitten oder in die Ecke platziert werden
Standpunkt verhüllt verhüllt "Den Optimismus, das Kunst etwas kann, was allen anderen Gebieten versagt bleibt, möchte ich mein Eigen nennen. Die Energie, die Kunst inne hat und die unbedingt hinausgetragen werden will, möchte ich finden. Der Weg dorthin wird die Verhüllung sein." (mit Notizen von gestern) HGB Rundgang HGB Rundgang 2016 Alberti wegen Zuschnitt verhülltes Kreuz aufgesucht bei Ohme Fräsarbeit abgeholt und gesäubert umsetzen sollten Holzleisten auf Glas doch nicht halten (recht schwer) bei Spiegel Spiegelbild - und Glasschleiferei wegen Bohrung von Löchern anfragen Klasse Bildende Kunst Vorbereitung Rundgang Fräsarbeit schwarz getüncht, danach mit Walze weiß übermalt Rückseite mit Waschbenzin gereinigt Ergebnis überraschend gut morgen lackieren, danach Ohme und Bachmann zeigen umsetzen statt schwarz tünchen: durch Rauch bzw. oberflächliches leichtes Verbrennen dunkle Flächen erzeugen Einzelgespräch Alberti Außenmaße Holzplatten für verhülltes Kreuz skizziert bei Alberti gesägt, auch für Klassenarbeit (45°-Schnitte) Holzbearbeitung sehr präzise ausführbar, da gute Werkstattausstattung
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
kein Signal, Jens Nedowlatschil
"kein Signal", Jens Nedowlatschil
Standpunkt In den Geradenbildern, also nicht im Motiv sondern in meinem die Gerade betreffenden theoretischen Ansatz, sehe ich aktuell den verzweifelten Versuch etwas zu finden, was so rudimentär ist, dass es nicht mehr hinterfragt werden kann. Also etwas, was als Fundament bereitsteht, um darauf aufbauend Kunst zu machen, die nicht beliebig auswechselbar ist. Kunst, die unausweichlich gemacht werden muss. Leider erkenne ich immer mehr, dass das ein Gedanke der Moderne ist. Und die extremen Äußerungen ("Ich habe die Malerei getötet." etc.) und Vorstellungen, was Kunst zu sein hat, haben sich nicht durchsetzen können. Die Kunst blühte auf. In alle Richtungen. Keiner schien recht gehabt zu haben! Und warum dies noch einmal wiederholen? Ich kann aus dem Scheitern Erfolg lernen. Und lernen heißt auch: darauf reagieren. Verhüllt verhüllt ! Friedrich Fröhlich, überzeugt verhülltes Kreuz verhüllt umsetzen Kreuz verhüllen Spanplatten nach Kreuz-Umriss zusägen Bedeutung Nägel / Dreinagelkruzifix / Viernageltypus (bis zur Gotik Gotik ) verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten verhuelltkreuz-k.jpg Kreuzverhüllung am fünften Sonntag (alter Passionssonntag) der Fastenzeit wird Kreuz verhüllt seit Messbuch (1570) überliefert: "Vor der ersten Vesper des Passionssonntages werden die Kreuze und Bilder verhüllt." Heiligenfiguren und Kreuze mit violetten Tüchern verhüllt "Wir Menschen fürchten das Kreuz. Selbst Petrus, der Jünger Jesu, schreckte davor zurück. Und doch ist in keinem anderen Zeichen Heil außer im Kreuz." Kreuz seit 3. Jahrhundert ein Zeichen der Auferstehung, nicht so sehr des Todes "kein Signal", Jens Nedowlatschil keinsignal-k.jpg Verhüllung soll auf Jesus Jesus Leidenszeit verweisen [?] seit 1000 n. Chr. auch ganzen Chorraum, später nur noch Hauptaltar mit Fastentuch / Hungertuch verhüllt Hungertuch später mit Motiven gefüllt, zuvor schlicht insgesamt: Verhüllung im Christentum Gott über Jahrhunderte stark verändert, also nichts statisches Klasse Bildende Kunst Besprechung Rundgang Vorstellung verhüllter liegender Akt Akt über Triptychon Triptychon uneinig eventuell weiße Rahmung sichtbar lassen, nicht gänzlich verhüllen für Flurarbeit: statt Dreiteilung zwei große Platte verwenden danach klein sägen (für weitere Verhüllungen nutzen) Hausmeister Hausmeister wegen Bohrung gefragt, Kabel und Wanddicke Putz anscheinend nicht mehr mit Mauerwerk verbunden, könnte abfallen beim Bohren wenn ich Lochpositionen weiß, ihm Bescheid geben morgen: liegenden Akt rahmen, überlegen, wie Verhüllung bei Magnetrahmen allgemein gehen könnte Einzelgespräch Mark 1 Vorbereitung A meine Vorstellung: verhüllte Arbeit im Klassenraum als erste öffentlich gezeigte verhüllte Arbeit ansehen (wie Schwarze Quadrat Schwarze Quadrat 1914/15 als Nullpunkt), dementsprechend präsentieren B andere Form als Triptychon wählen (schon zu komplex) sobald Arbeiten irgendwann einmal bekannt: dann auch besondere Formen nutzen also: ein Quadrat oder Rechteck, Bilderrahmen sichtbar C Größe: nicht 79,5 cm² (zu sehr an Malewitsch Kasimir Malewitsch angelehnt)? nicht zu speziell (wenn Arbeit 40 x 50 cm, dann Verhüllung 50 x 60 cm anstatt enger an eigentlicher Arbeitsgröße?) D möchte sie nicht in Petersburger Hängung Petersburger Hängung sehen, soll einzeln wahrgenommen werden können, auf Augenhöhe Oder in der Ecke, leicht erhöht? 2 Gespräch soll kein Sklave meiner Regeln werden Thema Bilderverbot Bilderverbot als Betrachter Inhalt weniger wichtig, Ergebnis muss sinnlich sein sein Vorschlag: Verhüllung im Porträtformat Titel (Beispiel): "Selbstbildnis" Materialangaben (Beispiel): Spanplatten, Holzkiste, Fotografie wichtig: Verhüllen, ohne Glas wegnehmen zu müssen mehrere Tests machen mit unterschiedliche Verhüllung durchführen kommendes Klassentreffen im Atelier
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
o. T. Geradenbild Geradenbild verhüllt verhüllt seit gestern wieder über verhüllte Arbeiten (Anfang 2013) nachgedacht (als Reaktion auf besuchte Baseler Ausstellungen mit zum Teil sehr markanten/starken Werke) in Geradenbilder (wie "liegender Akt Akt ") auch Verhüllung entdeckt durch Aufdeckung (Gerade als Elementarteilchen) gleichzeitige Verschleierung unserer durch Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken geprägten Wirklichkeit 1 zu verdeckende Fläche mit Bleistift markiert, danach mit kleinen Pinselstrichen (ohne fester Richtung) weiß grundiert 2 Foto auf Leinwand (Wellen, Venedig) mit Konstellation f-s-v-v überdeckt Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand fotokonstellation-k.jpg durch Konstellation wird "halbverhüllt" Geraden und erster Möglichkeitenraum lassen Fotografie durchscheinen Einzelgespräch Ohme Fräse Fräse -Tests abgeholt Plattenbreite mit 1,20 m kein Problem, Höhe dann 0,80 m (ergibt 2,40 m bei drei Platten) 1 x Daumennagellänge Alkohol Whisky
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon Der Krieg, um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Triptychon Triptychon Triptychon seit Mittelalter in abendländischer Kunst als Altar- und Andachtsbild von zentraler Bedeutung dreiteiliges Bild mit betontem Mittelteil Mittelteil: "dem Dargestellten eine gewisse Form der Würde verleiht" verbunden mit Bedeutung, Spiritualität, Würde klassische Funktion (betonte Mitte, schmalere Seitenteile, ursprünglich religiös) tritt in Hintergrund neue Themen und Motive u. a. gleiches Maß; müssen nicht mehr direkt miteinander verbunden sein große politische oder private Erschütterungen, Ausnahmezustände, existentielle Grenzsituationen darstellen "beim Triptychon geht die Leserichtung nicht von links nach rechts, sondern von der Mitte aus" durch zwei Weltkriege und dem damit einhergehenden Leid von Künstlern wie Otto Dix, Max Beckmann Max Beckmann und Francis Bacon aufgegriffen Bacon und Beckmann: Bildtypus verwendet, um sinnbildlich menschliche Existenz zu fassen Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn ottodix-k.jpg Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn farbentwurf_krieg-k.jpg jüngere Auseinandersetzungen u. a.: Jonathan Meese Jonathan Meese , Damien Hirst Damien Hirst , Ricarda Roggan, Björn Melhus Bjørn Melhus Minimalisten: ebenfalls dreiteilig, um Objekt, Farbe und Form in spannungsreiche Harmonie zu setzen Großstadt, 1927/28 Otto Dix Geradenbild Geradenbild Skizze, Fotoleinwand mit Farbe bsp1-k.jpg Einzelgespräch Mark "Erdkilometer", Walter de Maria Walter De Maria "The Lightning Field", Walter De Maria The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin Dan Flavin diagonal-k.jpg umsetzen wie "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden " in Gegenwart transportieren, mit einer LED-Gerade aktuelle LED-Konstellation abbauen, dafür im Eckbereich eine LED-Diagonale installieren Diagonale von linker unterer und rechter oberer Wandecke (mit langer Schnur Winkel von LED-Gerade herausfinden) Horizontal, Paul McCarthy Paul McCarthy , Schinkel Pavillon mccarthy2-k.jpg liegender Akt Akt einige Prozent größer plotten (wie optische Mitte wirkt sie dann eventuell realer) für ihn eher ohne Dreiteilung gut (dagegen spricht für mich nur die räumlichen Voraussetzungen im AV-Labor sowie riesige Bilderrahmen-Größe) eventuell mit etwas mehr Randbereich rahmen Sarah Morris zum A4-Blatt mit ausgedruckten Konstellationen und handschriftlichen Notizen: "Rahme es!"
Standpunkt Laut Postmoderne Postmoderne -Definition bin ich hiermit aus den 1960er Jahren (u. a. Licht in Beton, Autogrammkarten Autogrammkarte , Visitenkarte Visitenkarte ) in die Moderne gerutscht (Geraden-Konstellationen mit Idee der Aufschlüsselung). Wenn ich so weiter mache, bin ich bald schon Realist (19. Jahrhundert), danach beantrage ich die griechische Griechen Staatsbürgerschaft (Antike Antike ). notiert Willi Sitte Willi Sitte Galerie, Merseburg aufsuchen (u. a. Arbeit "Chemiearbeiter am Schaltpult") Kunstbegriff Postmoderne anzusehen als Gegenbewegung zur Moderne Moderne: als steril und totalitär empfunden Begriff Postmoderne bereits Anfang 20. Jahrhundert gebraucht Jean-François Lyotard (1924 - 1998, frnzösischer Philosoph und Literaturtheoretiker) mit "La Condition postmoderne" ("Das postmoderne Wissen"), 1979 Lyotard widmete sich u. a. nicht-rationalen, triebhaften Strukturen des menschlichen Wissens und Verhaltens mit Einführung der Postmoderne wird Moderne erstmals als abgeschlossene historische Epoche definiert geistige Grundlagen der Moderne: Glaube an stetiges Fortschreiten Erfassbarkeit der Welt und Annäherung an vollkommene Erkenntnis Wunsch der Moderne: ständig Neues schaffen Postmoderne: lehnt Fortschrittsglauben / Innovationsstreben der Moderne ab ebenfalls Existenz einer objektiven Realität alle Erkenntnis, Wahrnehmung, Bewusstsein, Dasein = relativ Schlüsselbegriff / kleinster gemeinsamer Nenner: Pluralität Neues schaffen: gilt in Postmoderne als automatisiert, etabliert und überholt Grundsatz nichts Neues schaffen = Anwendung von Zitaten möglich = ist wesentliches Stilmerkmal postmoderner Kunst Offenheit eröffnet unbegrenzte Möglichkeiten häufig angewandte Technik: Collage Collage (u. a. raumgreifende Installationen, filmische Techniken, musikalische Kompositionsverfahren) Graben zwischen elitärem Kunstverständnis und Massenkultur überwinden = wesentlicher Aspekt postmoderner Ästhetik viele Werke sollen als Versuchsanordnung verstanden werden, als Trilogien oder Serien ausgegeben Werke können alleine, zusammen oder in beliebiger Kombination wahrgenommen werden Einfluss Dekonstruktivismus: es gibt keine Einheit von Wort und Sinn Dekonstruktivismus in der Kunst: Zeichen und Codes müssen keine Einheit bilden Begriff Postmoderne wird in Bildender Kunst meistens abgelehnt narrative und mythologische Strukturen werden u. a. mit einbezogen (von Moderne noch abgelehnt) insgesamt: Forderung nach Pluralismus, Subjektivität, Abkehr von Abstraktion, Einbeziehung der Massenmedien, Verwischung von Gattungsgrenzen und Akzeptanz des Zitats als künstlerisches Mittel Einzelgespräch Ohme LED mit Datenstrom: WS2811, "NeoPixel" u. a. Lauflicht möglich, bunte Konstellationen etc. Lüsterklemmen statt Löten verwenden (viermal nebeneinander) zwischen Controller und erstem LED-Streifen Verbindungskabel gelötet Bachmann: "Und du heißt wirklich Friedrich Fröhlich?" Geradenbild Geradenbild Konstellation h-h-f-s im Klassenraum installiert Kabel zwischen LED-Streifen noch nicht gekürzt bis zum nächsten Klassentreffen so belassen und eventuell neuere Leistenideen umsetzen (leicht abgehende Leistenenden, Licht radikal radikal "schneiden", Lüsterklemmen)
Viktoria! - Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Viktoria! - Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893 - 1927, schweizerischer Künstler)
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893 - 1927, schweizerischer Künstler)
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Kunstgeschichte Vorlesung Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert Matthias Bleyl Überblick der allgemeinen künstlerischen Entwicklung (Malerei, Bildhauerei Bildhauerei , Architektur/Design) zwischen 1900 und 2000 "Dieser Ballast gehört auch mit dazu" im Kaiserreich offizielle, repräsentative Kunst: rückwärtsgewandt Viktoria! - Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt viktoria-k.jpg 1896 gemalt, zeigt Szene von 1814 oppositionelle Sicht: unverstellte Sicht auf damaliges Leben Vergleich "Badende Knaben", Philipp Franck, 1917 und Bild von Liebermann Bandende Jungen, Max Liebermann Max Liebermann (um 1900) badende-jungen-liebermann-k.jpg vom Kaiser als "Rinnstein-Kunst" bezeichnet Ansicht, künstlerische Moderne sei "in den Rinnstein" niedergestiegen, da sie das Elend noch scheußlicher hinstelle als es schon sei Berliner Secession, gegründet 1898, Gegenpol zum akademischen Kunstbetrieb Kunstbetrieb orientierte sich an französischer Kunst (damals nicht angesehen) Impressionismus Impressionismus in Frankreich: schon 1870er sehr ausgeprägt Lichtsituationen einfangen (muss relativ schnell gemalt werden, deshalb manchmal skizzenhafter Charakter) van Gogh Vincent van Gogh : vieles wahrscheinlich nicht vor Motiv entstanden (wie bei Impressionisten üblich), sondern im Atelier Ziel: gefühltes statt realem Sehen zeigen (siehe auch Expressionismus Expressionismus ) Farbwahl nicht natürlich Pariser Herbstsalon, 1905: kritisch als "mitten unter den wilden Tieren" bezeichnet Die Brücke Die Brücke , 1905 in Dresden gegründet motivisch französischer Malerei nahe verlaufende Farbigkeit in deutschem Bild rar, eher flächig, "ruppig", "unkultiviertes" Umgehen mit Farbe wollten Kern der Dinge darstellen Versuch, Menschen in wahrer Natur darzustellen (ohne Aktmodelle) Vergleich Damenporträt von Robert (Nachname nicht verstanden), 1907 (anerkannte Kunst, wie Dame in kaiserlicher Zeit auszusehen hat) und zeitgleich entstandenes Bild von Kirchner Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner Ernst Ludwig Kirchner sitzende-dame-k.jpg Berliner Straßenszenen von Kirchner Hektik des Alltags dargestellt, Treiben in Berlin Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger paul-hoeniger-k.jpg Kirchner zeitgleich zu Hoeniger (alte Malweise, dokumentarisch): zeigt, dass es nie eine homogene Stilepoche gegeben hat relative [?] Thematik (ab Spätantike) nimmt seit Aufklärung ab expressive Tendenzen nicht nur in Malerei Vergleich Stil Skulpturen von Ernst Balach ("Das Wiedersehen", 1926 ) und Hermann Scherer Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893 - 1927, schweizerischer Künstler) hermann-scherer-k.jpg Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck Wilhelm Lehmbruck gestuerzte-k.jpg für Ehrenfriedhof auf dem Kaiserberg entworfen (Verantwortliche bevorzugten jedoch patriotischere Skulptur) Mensch = als lebendige Architektur verstanden immer wieder: offizielle Sicht versus Opposition Manifeste Manifest erste Hälfte 20. Jahrhundert beliebt rasche Entwicklung der Stile (Beispiel Franz Marc Franz Marc , innerhalb von vier Jahren) Kandinsky Wassily Kandinsky : "Über das Geistige in der Kunst" nicht nur eine Formspielerei, sondern Versuch, das "Geistige" bildnerisch zu erfassen Sonderfälle / "Einzelkämpfer" des Expressionismus u. a. Paula Modersohn-Becker Paula Modersohn-Becker mit "Bauernmädchen", 1904 Propaganda versus Realität Krieg hat großen Einfluss auf Künstler (viele Freiwillige) Selbstporträt Selstbildnis als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner soldat-k.jpg dargestellt mit verstümmelter Malerhand notiert Gute Künstler scheinen irgendwann immer ihre älteren Arbeiten zu zerstören u. a. extremer Stilwandel durch Krieg Max Ernst Max Ernst blendete in Autobiografie Kriegszeit aus: "Am 1. August 2014 gestorben, am 11. November 1918 wiedergeboren." Weimarer Republik 1919 Bauhaus Bauhaus ausgerufen neu: Kunst und Handwerk Handwerk sollten unter Architektur zusammengeführt werden Paul Klee Paul Klee : Formreduktion, im biografischen Verlauf gut sichtbar Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme gefrästen Test auf PVC-Platte (weiß) abgeholt schaut teilweise ausgefranst aus Bachmann fragen, warum und wie änderbar, ansonsten gut für geplante Licht-Konstellation: keine Leuchtstoffröhre verwenden, da veraltete Technik LED-Version: lediglich kopiert nur verwenden: ohne abdeckendem Opalglas Vorteil LED: lässt sich dimmen (je nach Geradenart unterschiedliche Helligkeit) Nachteil LED-Leiste: besteht aus vielen kleinen LEDs wäre wieder "Rückkehr zum Pointillismus Pointillismus " (Bewegung durch Punktanreihung) Leuchtbänder: viel zu schwach, wenn dann eher als individuelle Form nutzbar (Gerade ist da lediglich eine mögliche Form) Rotverschiebung bei Galaxien für Helligkeit/Farbwert von LEDs nutzen? Kunstgeschichte Vorlesung Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert Bauhaus: Umschwung von Handwerk zur Industrie Vergleiche Marcel Breuer Holzstuhl mit Muster (keine Massenproduktion möglich) und späterem Stuhl aus Stahlrohr (1930) Piet Mondrian Piet Mondrian : "Neue Gestaltung", fünftes Bauhausbuch Composition XX., 1920, Theo van Doesburg doesburg-k.jpg Doesburg: ähnliche Kompositionen wie bei Mondrian De Stijl De Stijl Manifest, 1918 Universelle als Alternative zum Individuellen notiert "Am Anfang war der Strich." Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart vordemberge-k.jpg Arbeiten teilweise keinem Künstler mehr zuordenbar, Form wird "beliebig", eben verallgemeinert Konkrete Kunst Konkrete Kunst = Linie, Fläche, Farbe Max Bill Max Bill u. a. Abwendung vom Expressionismus hin zum Sachlichen = Neue Sachlichkeit, 1920er "Ich hätte ihn auch bei der Aufnahmeprüfung durchfallen lassen." (Bleyl zu Hitlers dilettantischen Arbeiten) (gedanklich abwesend)
monument 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
"monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
American Night (Serie), 1998 - 2002, Paul Graham
American Night (Serie), 1998 - 2002, Paul Graham
Künstler Bibliothek "Bilder aus Licht", Ulrike Gehring Dan Flavin Dan Flavin , 1962: quadratische Leinwände mit schwarzer Ölfarbe überzogen, Ränder mit Glühbirnen umsäumt "monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin dan-flavin.jpg Absicht: endliches Bildfeld mittels Licht auf räumlich nicht zu definierendes Umfeld zu erweitern Zeit der Einführung von Leuchtstoffröhren in der Kunst, novum Materialästhetik (handelsübliche Röhre) in Arbeit einbezogen "Werkentwicklung" (wie bei vielen anderen Künstlern) nicht ersichtlich, betont eher Interesse an Variation und Modifikation eines Röhrensystems nimmt keine Änderung an Material vor, Gestaltungswillen wird Material untergeordnet nur Einfluss auf 1 Auswahl 2 Plazierung und 3 Expostition [?] im Raum wird zur Kunst durch ästhetisches Formverständnis Vorgaben: 1 Standardfarben (Gelb, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, daylight, cool white, warm white, soft white) 2 Länge (2,4,6 und 8 Fuß) = 40 unveränderliche Farbmodule, zwischen 1963 und 1996 in über 500 Arbeiten kombiniert einfarbig weiße Installationen dominierten in den 1960er Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston dan-flavin2.jpg gibt in den 1980er und 1990er zugunsten mehrfarbigen, bunten Arrangements Monochromie auf notiert Röhren im Baumarkt suchen, wo Enden einfach sind, ohne langer Kunststoffstreben Konstellation mit Röhren und variablem Abstand zur Wand (mehrere Zentimeter) drei Hauptaspekte (nach Donald Judd Donald Judd ): 1 Lichtröhre als Lichtquelle 2 in den Raum ausgestrahltes Licht 3 Plazierung der Halterung auf einer Fläche Turell: phänomenologisches Erscheinen von Licht (Licht = Material, Wahrnehmung des Betrachters = Medium seiner Kunst) Flavin: Leuchtkörper wichtig, materialästhetische Rolle (Röhre = Material, Licht = Medium) Leuchtkörper: ultraviolettes Licht wird erzeugt, durch Fluoreszenz-Beschichtung wird sichtbares Licht erzeugt notiert zum Testen nach vier kleinen Röhren (bis 50 cm) schauen Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Bachmann Alberti (Holzwerkstatt) wegen Holzplatten zum Testen fragen Material 1 bisherige Tests auf Kunststoffplatten: Fräsblöcke / PUR-Hartschaumplatten Material 2 Tischlerplatten mit Absperrholz (rund 3 mm) [-] verliert durch "Verletzungen" / Ritze einer Seite an Stabilität Material 3 Spanplatten sollten mit dünnen Schichten sein (nicht wie im Baumarkt üblich) oben und unten jeweils eine dicke Schicht [-] dicke Schicht meist nur wenige Millimeter dick Material 5 MDF: Schichten meist nicht gleichmäßig Kern bröckelt Material 6 Massivholz (mit Hobelmaschine glätten ) nur mit dichten Jahresringen muss feinporig sein notiert Holzatlas in Bibliothek besorgen Material 7 PVC-Platten (hat er zum Testen da) Steifigkeit (biegt sich weniger durch) immer wichtig Stichel stabiler (durch V-Fräsung) als gerade Bohrung, geht aber maximal 4 mm tief Kurs Farbe Weiss Paul Graham: American Night American Night (Serie), 1998 - 2002, Paul Graham paul-graham.jpg "American Night": u. a. Filter in der Filmtechnik (Nachtszenen können tagsüber gedreht werden) Leuchtstoffröhre: Was wäre eine zeitgemäße Umsetzung? Leuchtstoffröhre damals Neuheit, Einsatz auch im Privatbereich, sichtbar LED: relative Neuheit, Einsatz zwar auch im Privatbereich, aber eher versteckt (hinter alter Glühbirnenform, unter Regalen etc.), LED wird nur als Ansammlung von LEDs bedeutend (einzeln nicht genutzt)
Einzelgespräch Schellbach (im Atelier) soll Zwischenschritte nicht entwerten, sind für das "Große" wichtig "Horizont" bleibt im Hintergrund bestehen, davor viel schaffen über Drang nach Neuem geredet (wie Kubismus Kubismus durch Realismus) und was heute so einer wäre (Problem der Postmoderne Postmoderne !) was Künstler (wie Picasso Pablo Picasso ) antrieb, ob die Theorie oder das "einfach Schaffen" im Vordergrund stand (meist bestimmt erst nachträglich überhöht theoretisch betrachtet) Bruno Latur "Wir sind nie modern gewesen" Bertold Brecht: nicht politische Kunst machen, sondern Kunst politisch machen [?] zu den Konstellationen: auf Leinwand ganz andere Wirkung (eher als "Malerei" wahrgenommen) umsetzen Umsetzungs-Ideen in Liste sammeln und umsetzen (bisher zu verstreut) bei Konstellationen geht es zwar noch nur um Form (und was beim Betrachter dabei entsteht, wie Symbol [h-h-h-v], Raumplan [h-h-s-f], …), dennoch mehr ausprobieren Konstellationen als Übung / Studium an Wirkung, an Geraden, an Material betrachten schauen, welche Ergebnisse in meinem Denken aufgehen (die dann weiter verfolgen) seinen Vorschlag, ob Klassentreff in meinem Atelier, per E-Mail bestätigen / ablehnen Vorlesung Relevanz der Kunst / Kunst der Relevanz (vorbereitende Infos, Diskussionsreihe, 2.12. / 16.12. / 13.1.2016) "Kunst muss es geben: das steht nirgends geschrieben." (Adorno Theodor W. Adorno zur prinzipiellen Fragwürdigkeit künstlerischer Praxis) Kunst geht keine objektive Notwendigkeit voraus ist zwar Bedingung ihrer Autonomie, aber dadurch scheint sie aus ethisch-politischer Perspektive generell anfechtbar durch gegenwärtige globale Krise verschärft sich Dilemma (Ästhetik gerät gegenüber Ethik und Politik in die Defensive) erster Termin: "Relevanzdiktat und das Spezifische der Kunst" seit 20 Jahren erneute Hinwendung zu sozialen und politischen Problemstellungen Kunst um ihrer selbst willen zu produzieren: erscheint Künstlern nicht nur unbefriedigend, sondern aufgrund vieler großen Krisen auch fragwürdig statt auf sich selbst zu reflektieren soll Kunst Verbindung zur realen Welt suchen Bemisst sich heutige Relevanz nur nach ihrer Öffnung aufs Soziale? Oder sind künstlerische Praxen relevant, die auf Zweckfreiheit / Eigengültigkeit von Kunst beharren? zweiter Termin: linke Kunst (interessiert mich nicht so) dritter Termin: "(Un)Möglichkeitsraum Kunstfeld - eine Bestandsaufnahme" Warum und zu welchem Ende studiert und produziert man Kunst? Begehren nach Relevanz Relevanz u. a. als Anteil am Kunstmarkt Kunstmarkt (ökonomischer Erfolg Erfolg ), Reflexion auf soziale Verhältnisse oder auf ihre eigene Produktion hin unterschiedlich verstanden "Im Zentrum der Diskussion soll die Frage nach der Motivation künstlerischer Praxis im Verhältnis zu den Bedingungen und Grenzen der Institution Kunst stehen."
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Konstellation f-s-h-v, 50 x 50 x 0,6 cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Konstellation f-s-h-v, 50 x 50 x 0,6 cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet, animiert durch Treff mit Daniels Dieter Daniels ) 1 x Daumennagellänge Alkohol Whisky Kurs Farbe Weiss Film "Alles kommt aus dem Schwarz und verliert sich im Weiß", ARTE, 2012 Pierre Soulages Pierre Soulages (* 1919, französischer Maler und Grafiker) Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages pierre-soulages.jpg neben Hans Hartung Hauptvertreter abstrakt-ungegenständlichen Richtung französischer Gegenwartsmalerei Kompositionen mit breiten schwarzen Balkenformen vor hellem Grund arbeitet mit Licht, was reflektiert wird Fred Kelemen Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker Günther Uecker schwarzraum-k.jpg nicht angressive Farben: Schwarz und Weiß (Lagerfeld) Ad Reinhardt Ad Reinhardt (1913 - 1967, US-amerikanischer Farbfeldmaler, Karikaturist und Kunsttheoretiker) "Grau ist offen" umsetzen Leuchtkasten, sehr grelles Licht durch Gegenlicht werden davor montierte Geraden komplett schwarz Film "Freistil oder Was die Waschmaschine träumt", ARTE Schneekristalle entstehen in Wolke (Kügelchen aus Staub und Wasser formt sich immer wieder um, bis Urkristall mit sechseckigen Grundfläche entsteht) Forscher unterscheiden zwischen 80 verschiedene Kristallformen Mensch und Maschine, Lem aus "Die Technologiefalle", Essays versucht durch Beweisführung den Unterschied zwischen Mensch und Maschine offenzulegen 1 "Der Mensch als Maschine", Lamettrie (18. Jahrhundert, französischer Philosoph und Materialist) Was heißt dem Menschen "gleichwertig"? Eigenschaften Mensch und andere Lebewesen: lebendgebärdender Säuger, ausgestattet mit Organen Unterschied: Geist / Gehirn Gehirn 2 Alan Turing Alan Turing : Ist es möglich, einen "endlichen Automaten" zu konstruieren, der im Gespräch nicht von Menschen unterscheidbar ist? Lem hat viel darüber mit anderen diskutiert überlegt, dass Maschine immer aufgedeckt würde, wenn verlangt wird, dass eine Geschichte, ein Witz oder ähnliches mit eigenen Worten wiedergegeben werden soll Maschine wiederholt alles am ehesten wortwörtlich Mensch: erinnert sich nicht an den genauen Wortlaut, sondern an den Sinn (versteht den Text) Dilemma: Wie können wir uns davon überzeugen, ob die Maschine "Computer" überhaupt etwas versteht? "etwas verstehen": besitzt mehrere Ebenen und Arten Computer fehlt Selbsterhaltungstrieb "nur wer erfolgreich frißt oder erfolgreich ausweicht, ist am Leben geblieben" 3 Selbsterhaltungstrieb ließe sich in gewisser Form den Computer "beibringen" Douglas R. Hofstadter beschreibt, wie er in einem Versuch Mensch von Maschine unterscheiden sollte Studenten antworteten ihm so, dass er glaubte, mit einem Computer zu reden Computer können immer bessere Simultanten sein 4 Maschine kann ein geschickter "Betrüger" sein erkennt an Häufigkeit bestimmter Worte, was für ein Thema besprochen wird und reagiert darauf dementsprechend (ohne es jedoch zu verstehen) 5 nicht nur Maschine ist entscheidend, sondern auch der Gesprächspartner Mensch (Dummkopf oder Genie Genie ) 6 Mensch beschäftigt sich zu viel mit Möglichkeiten des Computers als mit Funktionsweise des Gehirns Lem schreibt über Versuch sich als alternder Mensch an Namen zu erinnern wie gesuchter Ausdruck dann doch "auftaucht", ist ihm nicht verständlich Unzuverlässigkeit bei Beherrschung des gespeicherten Informationsvorrats im Gehirn sinnvoll können auch unbewusste Handlungen sein (zwar nicht bewusst abgespeichert, aber dennoch vollführt) offene Frage: zweigeteiltes Gehirn (medizinisch trennbar in zwei "Geiste") 7 hält Turing-Test nicht mehr für geeignet Frage für Philosophen: "Wozu zum Teufel brauchen wir eigentlich eine Maschine die den Menschen so hervorragend simuliert, dass sie in ihrem sprachlichen Verhalten nicht mehr vom Menschen unterscheidbar ist?" Vorteile Mensch und Vorteile Computer hervorheben, Nachahmung nicht sinnvoll 8 Einfluss der Menschen auf Tumore (je nach Zustand des Geistes anders) 1/3 des Lebens verbringt Mensch im Schlaf Computer schlafen nicht, Menschen würden ohne Schlaf nicht länger als eine Woche überleben Warum Träume wichtig, bisher nicht geklärt 9 Turing-Test wird nicht klären können, ob Computer ein Bewusstsein haben oder nicht bedeutet von Maschine besiegt zu werden Demütigung? 10 berichtet über erten von Computer geschriebenen "Liebesroman" viele Menschen wollen Romane kaufen, wo Autor = Maschine Computer werden im Porno-Bereich eingesetzt für Lem eine "der größten Entäuschungen" Kluges muss und wird anscheinend immer Dummes / Primitives mitschleppen (weiter bei Abschnitt 11) Einzelgespräch Ohme sein Programmabschnitt zur Abfrage und Neuberechnung von Geraden in bestimmtem Bereich eingefügt o. T. Geradenbild Geradenbild gepunktete Konstellation fertig gestellt Konstellation f-s-h-v, 50 x 50 x 0,6 cm, Tempera auf Sperrholz, 30 konstellation5-k.jpg Punkt, die über den Rand hinausgehen, ließen sich einfach teilen neue Konstellation angefangen (herausragende Geraden, komplett weiß, nur Schatten sichtbar)
Einzelgespräch Ohme Fräsen nur Geraden im G-Code speichern, die innerhalb Fräsgebiet liegen bei längeren Geraden Mittelpunkt verschieben und Länge ändern sein Vorgehen: 1 Geraden Endpunkte erreichnen 2 Abfragen starten (wie: x1 und x2 liegen links oder rechts von Fläche, y1 und y2 liegen oberhalb oder unterhalb von Fläche, Gerade liegt vollständig in Fläche) 3 Endpunkten korrigieren (am Rand der Fläche) notiert Konstellation Beispiel Bezeichnung vier Geraden: "Konstellation s-v-v-f"
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit) Geradenbild Geradenbild AV-Labor mit Schneideplotter Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt für spätere Radierung auf Kunststoffplatte geritzt Linienanzahl: 787 (dunkle Bereiche etwas ausgedünnt) 20 cm/s und 350 gf mit Messer (gelb) Hilfskonstruktion aus Pappdeckel, damit sich beim Schneiden der Kunststoff nicht abhebt (durch Dicke des Materials) nicht spiegelverkehrt geschnitten (für Radierung jedoch wichtig, heutiges Ergebnis also nur für Test nutzbar) dreimal Ganzkörper-Plott auf einfachem A3-Papier (mit unterschiedlichen Abtastwerten und Abweichungen in Grad und Länge) notiert ab jetzt keine Ganzkörperporträts mehr plotten, außer für Radierung und Holzschnitt! Einzelgespräch Lehmberg wegen Kaschieren (nicht angetroffen, Termin für kommende Woche vereinbaren) Radierwerkstatt E-Mail wegen Treffen geschrieben nach OK Motiv neu, spiegelverkehrt und eventuell mit dickeren Linien (doppelt auftragen) plotten
Ergebnis Fräsmaschine aus unterschiedlichen Perspektiven / Lichtverhältnissen
Ergebnis Fräsmaschine aus unterschiedlichen Perspektiven / Lichtverhältnissen
Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Baumgartner da sie selber Linienbündel-Stil bearbeitet, diese Arbeiten eher außen vor gelassen maschinell erzeugte Linienbündel findet sie langweilig (zu starr) arbeitet auch gerne in Serien (Mark hatte mir zu einer Einzelarbeit geraten / auf den Punkt bringen) Frage: Warum Holz? Warum kein Metall? Hintergedanken dazu sammeln (natürlich, mit kleinen "Fehlern", arbeitend) mittels Plotter Plotter Motiv in transparente Platte ritzen und Radierung drucken (Werkstätte anfragen, mit Verweis auf Baumgartner) findet verdreifachte Geraden (parallel laufende Geraden) interessant (mehr Bewegung) umsetzen Radierung für Druck vorbereiten (AV-Labor wegen Plotterzeit anfragen) und Werkstatt kontaktieren umsetzen mehrere Holzplatten (weich) kaufen und Ausschnitte aus Motiv umsetzen verschiedene Farbvarianten 1 nur Holz 2 Linien schwarz (Spray), Farbe auf Grundplatte danach abschleifen 3 Linien schwarz (Spray), Grundplatte rot/blau/ … (mit Rolle auftragen) nach Umsetzung wieder Einzelgespräch anvisieren, um weiteres Vorgehen zu besprechen Einzelgespräch Ohme Besprechung erstes Ergebnis mit Fräsmaschine Ergebnis Fräsmaschine aus unterschiedlichen Perspektiven / Lichtverhältnissen fraesetest1-k.jpg seitliche Ansicht mit Gegenlicht: fotorealistisch "Bildnegativ" entsteht bei seitlicher Frontallicht eigentliche Fräsedauer: 15 Minuten (große Arbeiten also zeitlich möglich) umsetzen zwei Motive erzeugen durch zwei unterschiedliche Ausweitungen der Linienbündel an einem Strang (links und rechts von Hauptgerade) notiert mittels Lichtinstallation (zeitgesteuert) lassen sich unterschiedliche Sichten / Motive auf Fräsarbeit hervorheben mit neuem Test ausprobieren (zweimotivig) spannende Diskussion über das kleinste Teilchen, den Urknall, Paralleluniversen und überhaupt über das Ganze E-Mail an Bachmann wegen Wunsch auf Erhalt des Ergebnisses geschrieben (kann er Ohme übergeben) radikal radikal Wurzel (lateinisch "radix", "radikal") 1 Wurzel (Pflanze) althochdeutsch "wurzala", "das Gewundene" Grundorgan der Kormophyten (weitere: Sprossachse und Blatt) Sprossachse: trägt Blätterdach, bewegt jenes in günstige Position Wurzel: primär für Aufnahme von Wasser (und meist auch Mineralstoffen) zuständig Transport findet innerhalb Zellen oder im Zellzwischenraum statt zur Befestigung unter Umständen auch als Speicherorgan für Reservestoffe genutzt Wurzelsystem: Gesamtheit der Wurzeln A heterogene Wurzelsysteme (Allorhizie) senkrecht nach unten wachsende Hauptwurzel B homogene Wurzelsysteme (Homorhizie) besteht aus zahlreichen gleichrangigen Wurzeln Übergangsbereich von Wuzel zu Baumstamm: Wurzelstock Ausgestaltung Wurzelbild abhängig von Gründigkeit Boden (Festigkeit) Unterscheidung in Ausdehnung der Wurzeln: A Tiefwurzler Pfahlwurzel (Allorhizie) wird in Richtung Grundwasser getrieben B Flachwurzler angepasst an im Boden versickendes Oberflächenwasser C Herzwurzler Wurzeln dringen in alle Richtungen vor (entsteht Herzform) Befestigung der Wurzeln u. a. A Stelzwurzeln (bei Wasserpflanzen) B Atemwurzeln (in Sumpfgebieten nach oben wachsende Wurzeln, die Pflanze mit Sauerstoff versorgen) C Luftwurzeln (Regenwasser wird aufgesogen) 2 Wurzel (Linguistik) A Wortstamm, aus dem durch Ableitungssilben neue Wörter gebildet werden Beispiel: Wort - wörtlich - antworten - Verantwortung - Verantwortlichkeit B durch historischen Vergleich erschlossener Wortstamm Beispiel: "neu" (deutsch) und "new" (englisch), "nuovo" (italienisch), "neuf" (französisch), "neos" (griechisch Griechen ) überall möglich, wo Sprachen auf indoeuropäische Wurzel neu(i)os zurück gehen 4 Wurzel (Graphentheorie) Unterscheidung zwischen Wurzel und Knoten Wurzel: alle weitere Knoten sind von Knoten aus erreichbar Knoten hat keinen Vorgänger 5 Rhizom (Philosophie) Begriff von Wurzelgeflechte abgeleitet zentraler Begriff der Philosophie von Gilles Deleuze und Félix Guattari (entwickelt 1970er) Metapher für postmodernes/poststrukturalistisches Modell der Wissensorganisation und Weltbeschreibung ersetzt ältere (durch Baum-Metapher dargestellte) hierarchische Strukturen Baummodell gibt es keine Kreuzungen und Überschneidungen Rhizom: "vielwurzelig" verflochtenes System
Handabdruck (negativ, mit Pigment), El-Castillo-Höhle
Handabdruck (negativ, mit Pigment), El-Castillo-Höhle
Zimmermalerei, schwarze Sprühfarbe, Handnegativ, 30
Zimmermalerei, schwarze Sprühfarbe, Handnegativ, 30
notiert zum "grundsätzlich": El-Castillo-Höhle Höhlenmalerei (gehört zum Monte Castillo Höhlenkomplex), Kantabrien aufsuchen (Handnegative) ca. 25 Handabdrücke Handabdruck Handabdruck (negativ, mit Pigment), El-Castillo-Höhle el-castillo-hoehle.jpg verbinden mit Bilbao/Guggenheim Guggenheim Zimmermalerei, schwarze Sprühfarbe, Handnegativ, 30 wandmalerei-k.jpg umsetzen 10 x Handnegativ auf Papier austesten (Spreizen der Hände, Farbmenge) eventuell auch mit hellgrauer Sprühfarbe (nur schemenhaft erkennbar) Papier im AV-Labor anfragen Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet) Einzelgespräch Ohme curveVertex() durch line() ersetzen, dafür Abstände verkleinern Angaben im G-Code in Millimeter S12000: Anzahl Umdrehungen pro Minute T2: verwendetes Werkzeug, kann im Prozess automatisch ausgetauscht werden Stichel für feinere Arbeiten, Fräse Fräse (kugelförmig) mit mindestens 1,5 mm Durchmesser, maximale Tiefe 3 mm y,x umrechnen (Grafik von oben links nach unten rechts muss zu unten links nach oben rechts) G0 X0 Y0 Z2: Position 0;0 und Abstand zu Platte 2 mm G0 Z2: Fräser schwebt 2 mm über Platte Beispiel: G1 X20.4 Y10.6 Z-3 G1 Z1: fährt hoch G0: schnell fahren (für Positionswechsel in der Luft) G1: fräsfahren S0 M5: abschließender Befehl mit Stichel lassen sich schräge Abgründe erzeugen, mit Fräser alles als steile Flucht (dafür deutlich tiefer) Stichel eventuell für negativ verwenden (weiße Bereiche sollen herabgesetzt werden) unterschiedliche Höhen je Graustufenwert möglich (hellgrau = nur wenig tief, schwarz = sehr tief) Ohme G-Code zusenden, eventuell Mittwoch Test fräsen E-Mail von Ohme: "Hallo Fr³, […] PS: Fr³ := Fräsender Friedrich Fröhlich"
Radikal! Grundsätzlich!
Radikal! Grundsätzlich!
Einzelgespräch Mark radikal radikal Radikal! Grundsätzlich! radikalk.jpg gute Voraussetzungen für künstlerisches Schaffen 1 introvertiert 2 "da sicherlich nicht so an Frauengeschichten interessiert: eine gute Voraussetzung!" (keine Ablenkung, frei zitiert) zur künstlerischen Arbeit: mehr auf Inhalt konzentrieren, Maschine / Medium nur nutzen Beispiel Lidschlag, Totenschädel Totenmaske oder Handabdruck Handabdruck Bedeutung in der Geschichte der Kunst / des Menschens / der Welt bisher gute Ansätze, aber noch zu didaktisch (erzieherisch, methodisch) Format/Größe des Drucks auf Papier überdenken (eventuell bis an Papierrand gehen, Rand dann durch Plotter Plotter vorgegeben) nicht so kleinteilig bleiben, größere Formate, flächiger Ziel Donald Judd Donald Judd (1928 - 1994, US-amerikanischer Maler, Bildhauer Bildhauerei und Architekt, mit Hauptvertreter Minimalismus Minimalismus ): Komplexes einfach ausdrücken ein bisschen radikaler heutige Entsprechung von Handabdrücke finden (Beispiel Pech Merle , 25.000 v. Chr.) mit Hand einfach vieles ausprobieren / Abdrücke, Scans, nachzeichnen, Kontur, Schattenwurf) nicht nur Hand oder Kopf umsetzen, sondern ganzen Körper abbilden Hinweis, mehr mit Kommilitonen über Kunst diskutieren nicht für andere verständlicher/einfacher umsetzen, es muss für mich selber stimmig sein Frage der Qualität in der Kunst Einzelgespräch Bachmann und Ohme riesige Fräsmaschine im Keller benötigen dxf-Format maximal mit Stichel fräsen, spitzkonisch maximal 16 Stunden Arbeitszeit je Arbeit erlaubt maximal 3 mm je Linie mit Stichel möglich (sehr feine Linien) Holz, gleichmäßige Faserrichtung, sehr zäh Beispiel Ahorn (feinporig) oder Linde frei von Jahresringen anfänglich Test in Postkartengröße mit groben Muster eventuell mit Ahornfurnier verleimen (Oberfläche besser sichtbar) nachfragen nach Furnier: Kisten und Leistenfabrik, Leipzig Größe 1 x 1 m kein Problem (kommt aber auf Arbeitsaufwand an) G-Code erzeugen mit Processing bei Einzelgespräch mit Ohme kommende Zeit umsetzen ihm Beispiel-Processing-Code erzeugen für Motiv inklusive PDF
Klasse Bildende Kunst Plakatvorschlag mit Korrespondenz per Klassen-E-Mail-Verteiler (a la "heute kann ich nicht", "werde später kommen") passt zu Vereinbarungen zu privaten Freizeittreffen Titelvorschläge Ausstellung "Die kommende Gemeinschaft" Geradenbild Geradenbild weibliche Skulptur mit weißen Holzgeraden überzogen morgen nachschauen, wie es auf mich wirkt (wenn nicht gut, wieder entfernen) Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels mögliche Hausarbeit zu "Digitale Readymades" wenige Arbeitsbeispiele gefunden (und dann für mich nur schwer verständlich oder zu einfach) "Domain Name Readymades", Constant Dullaart Constant Dullaart "digital Redymade" "On the first of July 2000, MTAA placed the words 'Ready Made' into a commercial search engine. The ten resulting URLs have become our 10 Digital Ready Mades. The top row of 'The Fountain' icons above link to standard Digital Ready Mades. The lower five icons link to Assisted Digital Ready Mades." kunstunabhängige Readymades: READYMADE NAMES, "Brandable Domain Names For Sale" France Objets Trouvés "The easiest way to find a lost item, or get in contact the owner of a found item!" fälschlicherweise als "Digital Readymades" bezeichnet? (visuelle Verarbeitung von Daten ist kein Readymade mehr) Objet trouvé Digital Readymades: A Re-Presentation of Pre-Existing Media "curatingYouTube", Robert Sakrowski Interview mit Constant Dullaart Gesamtstrategie verstehen, mit Beispielen künstlerischer Umgang mit gefundenem Material im Digitalen untersuchen gefundenes Material wird von Nichtkünstlern verarbeitet Was ist der Unterschied bei künstlerischen Arbeiten? Wie kann man digital Gefundenes heute als Kunst / als etwas Neues "verkaufen"? anderes Beispiel: Christian Marclay (* 1955 in Kalifornien, US-amerikanischer Künstler und Komponist) als Vergleichsbeispiel "The Clock" und Katzenvideo von Marclay verwenden
Porträt mit Fäden oder ähnlichem ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen)
Porträt mit Fäden oder ähnlichem ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen)
Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540 - 1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien
Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540 - 1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien
Geradenbild Geradenbild notiert Michael Scott recherchieren f-rie-dr-i-c-hfr-öhl-ic-h Porträt mit Fäden oder ähnlichem ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen) geradenportrait.jpg Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made "Alles nur Konsum Konsum - Kritik einer warenästhetischen Erziehung", Wolfgang Ullrich, 2013 Wolfgang Ullrich (* 1967, deutscher Autor und Kulturwissenschaftler) "Wer als Grundlage aller Waren Gestaltung ansieht, erblickt im Konsum ein relevantes Feld der Ästhetik und macht sich vielleicht sogar Gedanken über eine warenästhetische Erziehung." 1 Fiktionswerte Gebrauchswert der Ware wird mit Fiktion ergänzt Produkte (wenn mehr als nur Gebrauchswert) können (positiv) beeindrucken, motivieren und erziehen Konsumieren kann wie Lesen eine Kulturtechnik sein "wie Platon Platon weigern sich heutige Konsumkritiker zwischen Schein als ästhetische Funktion mit eigenem Wert und Schein als Vortäuschung, Manipulation und Verhängnis zu unterscheiden" sieht fiktionalen Wert positiv kritisiert Standpunkt Produkte würden nur hinters Licht führen und entfremden Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540 - 1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien saliera-k.jpg 2 Inszenierungsfolgen Einfluss der Verpackung Produktpreis durch Aufladung des Produktes mit einer Bedeutung erhöht Alltägliches nicht akzeptiert Verwandlung Produkt zu spannend, wichtig, neu und unerwartet von Konsumenten gefordert "Die ganze Ding- und Konsumwelt ist eine einzige große Übertreibung" Produktinszenierungen beeinflussen Konsumenten unterschwellig stark und prägen Verhaltensweisen Produkt selbst relativ unwichtig / Art und Weise wie es verpackt ist wichtiger Konsumenten durch Produkte mehr geprägt als von politischer Theorien, intellektuellen Debatten oder Argumenten in Talkrunden 3 Situationsfaschismus Produkte erfüllen Funktion von Benimm-Ratgebern "[…] führen durchs Leben und mit sanftem Druck geben sie vor, wie man sich zu verhalten hat" Antike Antike : Rhetorik gehörte zu den "artes liberales" (freien Künsten) Heute: Konsumieren und Umgang mit Konsumprodukten ist heute als Kunstfertigkeit zu erkennen Aufwertung des Konsumenten zum Profi: beliebtes Vorgehen der Produzenten und Designer kaum noch möglich, eine Tätigkeit unambitioniert nachzugehen "Zugleich jedoch wird man immer wieder mit der eigenen Mangelhaftigkeit konfrontiert, weil irgendein Accessoire fehlt oder nicht genau passt." (wegen Einzelgespräch vorzeitig gegangen, Notizen durch Handout vervollständigt) Einzelgespräch Meyer-Krahmer Wittgenstein Ludwig Wittgenstein -Sitzung zusammenfassen für mich interessante Passagen ausarbeiten auf sein Werk eingehen, philosophisches Umfeld beachten Augustinus und Russell recherchieren Bibliothek (in der Eisenbahnstraße Eisenbahnstraße bearbeitet) "PUDDING OVERDOSE.", Friederike Nymphius (über Armleder John Michael Armleder ) hat Kunst des 20. Jahrhunderts zu seinem Thema gemacht beschäftigt sich in Bildern, Objekten, Installationen und Ausstellungen mit den sie prägenden Konventionen und Dogmen dekonstruiert sie ungezwungen, fässt sie zusammen unterzieht sie einer subversiv-analytischen Revision Armleder agiert als Störer, der Mechanismen der Kunst im laufe seiner Praxis durchschaut hat aus dieser Kenntnis heraus demontiert er sie und spielt mit ihr künstlerische Wurzeln: im Fluxus Fluxus Ende der 1960er ("anarchisch-fröhlichen Verweigerungshaltung gegenüber festgefügten Normen und Formen") suchte in Gründung der avantgardistischen "Groupe Ecart" im Kollektiv nach neuen Wegen der Kunstproduktion 1980er Jahre: wichtige Schaffensphase vertritt Schweiz 1986 auf der Biennale, Venedig Teilnahme 1987 documenta 8 "furniture sculptures" und "abstrakte Kompositionen" entstehen Werkgruppen kommentieren Wandel von Inhalt und Werten der Kunst durchkreuzen die fortschreitende Ästhetisierung des Alltags implizite Infragestellung der konventionellen Kunstbetrachtung gezielte Provokation eingefahrener Denkmuster reflektieren weiterhin intensive Beschäftigung mit Zeitthemen wie Pluralismus, Vermassung und Reizüberflutung Armleder agiert als Kunstvermittler Bedeutung von Kommunikation für die Kunst erkannt und verarbeitet 1990er: "Künstler-Kurator kuratieren "-Projekte (behandeln unmögliche Vermittelbarkeit und Wahrnehmung von Kunst) Auseinandersetzung mit Bildern, Gegenständen und Kunstwerken seines gesellschaftlichen und kulturellen Umfelds Installation "The Pudding Overdose", 1995 als Metapher für Zustand der Kultur und der sie tragenden Gesellschaft Kunst als Thema: u. a. Installationen "Ne dites pas non!" (1997), "Don't do it!" (1997) / kuratierte Ausstellung "Peinture Abstraite" (1995) Installationen geben neue Aufschlüsse zu aktuellen Fragestellungen über die Kunst und deren Rezeption und beschäftigt sich mit Beziehungsgeflecht zwischen Künstler, Kurator und Betrachter "Kann ein Künstler angesichts der ständigen Verfügbarkeit von Bildern und der Trivialisierung der Kunst durch die Massenkultur noch eine Kunst schaffen, die Bestand hat?" "Gibt es noch Wahrnehmungsmodelle, die sich gegen die (tägliche) Bilderflut durchsetzen können?"
Standpunkt HGB Rundgang HGB Rundgang 2015 Auseinandersetzung mit Dozent Dozent eine Wand im Klassenraum schaut meiner Meinung nach wie "Kindergarten" aus (zu viele unterschiedliche Techniken und Formate) meine Arbeit mittendrin (trotz meiner Kritik an dieser Hängung) Geradenbilder brauchen mehr "kunstfreien" Platz wegen weißer Rahmung wird Umgebung verstärkt mit einbezogen weiterhin sollte - trotz meinem fehlenden Einverständnis - nur 1 der 2 Arbeiten gezeigt werden (Selbstbildnis ohne Tod Sterben ) deshalb Arbeit aus Klassenraum entfernt Kilian verärgert im unteren Flur 2 Wände testweise bespielt flur1-k.jpg Einzelgespräch Mark versteht nicht, warum ich unbedingt beide Arbeiten zusammen zeigen möchte soll auf seine Erfahrung vertrauen fragte, wie alt ich sei seine Lösung: Bild hängt jetzt über Waschbecken-Bereich 4 Collagen entfernt unzufrieden neues Bild geplottet Mitarbeiterin AV-Labor / Kommilitonin Kommilitone angenervt von Plottergeräuschen Geradenbild Geradenbild Ohme-Mail (Torus) beantwortet Geradenbild, wo jede Gerade durch kurze Formel bestimmbar ist, aber für Betrachter wie zufällig hineingeworfen ausschaut überlegen, welche Form geeignet ist (Torus, Kugel, …) Universum = Torus? 1 3/4 x Daumennagellänge Alkohol Whisky (morgen HGB-Urlaub)
Skulptur aus Styropor, Kommilitone
Skulptur aus Styropor, Kommilitone
Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage)
Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage)
Geradenbild Geradenbild (gestern zwei Bilder zur HGB gebracht) Meerbild geplottet Gedanken zu Folien-/Druck-/Farbtests Standpunkt Einige dieser Bilder entstanden, weil ich sehen wollte, wie sich Papier wellt, wenn nasse Farbe drüber gepinselt wird. Wie Schatten hinter der transparenten Folie erscheinen. An welchen Stellen mit der Zeit wieder die Farbe abblättert. Wie Licht reflektiert wird und natürlich wie die gewählte Farbe mit dem Motiv des Totenschädels korrespondiert. Schon vor dem Besuch der Warhol Andy Warhol -Ausstellung in Chemnitz war für mich der Totenschädel Totenmaske für die Darstellung der eigenen Vergänglichkeit Vergänglichkeit ein beliebtes Motiv. Überraschenderweise hatte Warhol auch mit transparenter Folie experimentiert. In diesem Moment Moment stellte ich fest, dass all die Abbildungen im Internet, in Katalogen und auf Postkarten in keinster Weise die Materialität Materialität einer Arbeit wiedergeben können. Der Pinselstrich, welcher Rillen hinterlässt. Die Folie, die durch Aufdruck Schatten erzeugt. Die deutlich sichtbare Mehrschichtigkeit. All dies fehlt in den endlos vielen Darstellungen und macht jene - für mich zumindestens - langweilig. Jetzt verstehe ich auch, warum ich bisher noch recht wenig mit moderner Kunst anfangen konnte. Ich sah zumeist nur Abbildungen von jenen. Leblos. Auch wenn ich vieles noch nicht verstehe oder überhaupt einer Bedeutung beimessen würde, in Realität werden viele Arbeiten zumindest eines: Lebendig. Bild nur mit Linien geplottet (um herauszufinden, wie lange das Gel hält) Klasse Bildende Kunst Besprechung Arbeiten Kommilitone Kommilitone Skulptur aus Styropor, Kommilitone skulptur-k.jpg Einzelgespräch Mark weniger Arbeiten zeigen; nur die, die mir vollendet erscheinen zum Rundgang im Flur zwei bis vier Arbeiten auf zwei Flächen (nicht drei) im spannenden Verhältnis positionieren (nicht nur nebeneinander, eventuell Bereich über Türen nutzen) Signatur Künstlersignatur (hinten inklusive Datum, Name ausgeschrieben, als Beleg fotografieren und Foto anheften)? 1 Exemplar + Künstlerexemplar (Ausnahme durch bestimmte Themenwahl möglich) Geraden-Selbstbildnis 100 x 70 cm rahmen (heute noch nach Möglichkeiten schauen) Rahmung: weiß oder helles Holz, sehr schlank ohne Abstand zum Rand (kein Passepartout und ähnliches) Abstandshalter 4 mm (wegen Feuchtigkeit) Frage an Fachhandel: Thema Feuchtigkeit; Rückplatte aus Karton oder anderem Material optimaler? Eigenschaften verwendeter Stift zum Plotten herausfinden kleine Foliendruck-Arbeiten (3 Stück) überlegen, wie zu rahmen (auch ohne Passepartout) Selbstbildnis mit Totenschädel 70 x 50 cm Rahmung neu überdenken nach dem Rundgang: überlegen, welches Motiv zwingend notwendig mit dieser Technik gemacht werden muss (Plotter Plotter , Geraden) und umsetzen Fahrt zum Rahmenhersteller Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage) testrahmung-k.jpg Ergebnisse: 1 1 x Bilderrahmen 100 x 70 cm, weiß 2 300 g weißes Karton als Platte hinter Bild 3 300 g weißes Karton zum Plotten dadrüber 4 4 x 4 m Holzleisten zwischen Papier und Glas 5 Holzleiste weiß lackieren/matt 6 zur Sicherheit noch 170 g Papier kaufen (vielleicht geht 300 g nicht beim Plotter) 7 mit neuem Kugelschreiber plotten ("dokumentenecht")
Werbe-Bleistift mit Aufdruck Friedrich Fröhlich
Werbe-Bleistift mit Aufdruck "Friedrich Fröhlich"
Einzelgespräch Mark Film "Mr. Turner - Meister des Lichts" mehr mit Materialien als mit Computer arbeiten Untergrund "arbeitet" mit jedem Auftragen von Strichen / wellt sich, zerreißt / es entsteht zuvor Ungeahntes malerische / zeichnerische Qualität mit einfließen lassen "Male mal ein Selbstporträt Selstbildnis !" durch materielle Experimente eigenes Thema finden Computer nur für Startbedingung verwenden Thema durch Probieren herausfinden, nicht durch theoretische Arbeit (die zerstört alles nur) Ziel: Ergebnisse schaffen, nicht nur den Weg dorthin notiert Diptychon Diptychon 1 Selbstporträt mit Geraden (Fotovorlage) 2 mit der selben Anzahl von Geraden und selber Länge (nur mit anderer Anordnung) Totenschädel Totenmaske Werbe-Bleistift mit Aufdruck "Friedrich Fröhlich" stift-friedrich-froehlich.jpg Verteilen beim HGB-Rundgang Standpunkt (Notizen der letzten Tage) lähmende Informationstäfelchen neben Werken bereits verstorbener Künstler "Arnold Böcklin Arnold Böcklin (1827 - 1901) - […]", "Pablo Picasso Pablo Picasso (1881 - 1973) - […]", "Auguste Rodin Auguste Rodin (1840 - 1917) - […]" Tod Sterben begleitet Werk nicht Frage "Was soll ich tun?" sondern "Wozu sollte ich?" Vereitelung Arbeiten durch Gewahrwerden des unwiderruflich eintretenden eigenen Todes kein vernünftiger Grund eine Arbeit anzufangen / zu vollenden nur noch an Oberflächen kratzen im Stadium des Nichtvollendeten resigniert niederlegen Tod vereitelt ernste Handlung, er macht sie sinnlos offene Fragen: Geht es mir zu gut, um Kunst zu machen? Was treibt den Künstler an? Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art schaffen? von pausenlos eindreschenden Weltnachrichten abgestumpft "So lebe ich mit materiellem Gut gesättigt in einer nett eingerichteten kleinen Wohnung, mit Blick auf gegenüberliegende Dächer und dem Leipziger Himmel, mit einem Schluck guten Whiskys, einlullender Musik, einem wärmenden Bett und blicke auf den gerade erst angeschafften großen Arbeitstisch, der eigentlich darauf wartet, genutzt zu werden. Blicke auf die Arbeitsleuchte, die den Arbeitsbereich bei emsiger Arbeit hell erleuchten könnte. Willkommen im Showroom. Willkommen im Wartebereich." als belanglos Gehaltenes für genauso wichtig erklären, gleichstellen eigene Person heraushalten Grundelement des Seins bearbeiten
Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Benedikt mehrere Geradenbilder übereinander plotten durch verstärkte Geradenanzahl Risse im Papier Hintergrundebene löschen: Pfade doppelt anklicken, dann entfernen (insgesamt 3 Objekte) Cmd + A (alle Objekte werden markiert) Menü Objekt > Skalieren > 10% / 20% mehrere Testbilder (mit Rissen, schwarze Raben auf schwarzem Papier) für Wirklichkeitsbilder: Autodesk 123D Catch Fotos von Person / Objekt hochladen und automatisch zusammenfügen lassen 3D-Objekt mit Blender in 360 Ebenen zerlegen und leicht drehen
Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Benedikt Pen-Plotter Plotter CutStudio PlugIn für Illustrator PDF mit Illustrator öffnen Datei neu mit A4 Vektordaten kopieren und dort einfügen 3 Rollen zur Stabilisierung Papier FORCE (Druckstärke): 80 g / 120 g für A4 zum Testen weniger Linien Explosionsbilder: mehrere Einzelbilder, im Zentrum insgesamt verdichtet so lange überzeichnen, bis größere Risse entstehen nächster Treff mit schwarzem Kugelschreiber und neuen Testbildern
(mit Notizen der vergangenen Tage) Geradenbild Geradenbild 30 Bilder aus Reihe Versuchsanordnung auf A0 geplottet mittels Klammern an Wand befestigt (auch für Präsentation in Klasse so durchführen) Geradenbilder im Klassenraum installiert Einzelgespräch Ohme Bereich Himmel / Meer zusammengefügt TV Fernsehen Interventionen zu "Self Burial", Keith Arnatt "Selbstbestattung", davor "The Disappearance of the Artist" Bezug auf Idee vom Verschwinden des Kunstgegenstandes "Tod Sterben der Kunst" extremer Reduktionismus der Moderne Gedanke von endgültiger Geste Wenn Kunstgegenstand verschwindet, muss auch der Künstler verschwinden Standbilder als "technische Panne" (damals nicht unüblich) geschaltet Tonspur des Programms lief während Intervention normal weiter zu "Feuer" (Ursprungsarbeit), Jan Dibbets Projektionsfläche verbrannt nicht für Fernsehgalerie hergestellt Film auf Leinwand projiziert, die ebenfalls angezündet wurde Ende Film und Verschwinden realer Leinwand als Bildträger fielen gleichzeitig zusammen zu "TV as a Fireplace": zwischen Weihnachten und Silvester 1969 ausgestrahlt (jeweils rund 2:45 Minuten) Schum: "Das Dreieck Atelier-Galerie-Sammler, in dem sich Kunst bisher abgespielt hat, wird gesprengt. Anstelle des rein privaten Kunstbesitzes tritt mehr und mehr die Kommunikation mit einem größeren Publikum durch Publikationen oder das Fernsehen." Ziele Fernsehgalerie: durch marktwirtschaftliche Kräfte eingeführte Trennung zwischen Kunstwerk und allgemeiner Öffentlichkeit abschaffen
Roden Crater, Arizona, James Turrell
Roden Crater, Arizona, James Turrell
Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross
Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross
Land Art LAND ART Ende 1960er in USA entstanden Kunstströmung 1968 bei Ausstellung als "Earth Works" bezeichnet deutsche Bezeichnung "Land Art" 1969 von Gerry Schum Gerry Schum geprägt Umwandlung von geografischen Strukturen in Kunstwerk vom kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen Roden Crater, Arizona, James Turrell James Turrell roden-crater.jpg mit vorgefundenen Naturmaterialien oder Eingriffen mit Baugerät und Beton Minimalismus Minimalismus (um Objektivität bemüht) versus Land Art (romantische, gesellschaftskritische Komponente) Kunstwerke teilweise als Spekulationsobjekte betrachtete Land Art ist kein neues Konsumgut, nicht ausstellbar in Galerien / Museen zu Beginn keine Foto- oder Filmaufnahmen gestattet (Vergänglichkeit Vergänglichkeit ) Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross star-axis.jpg Projekte beziehen Landschaft, künstliche Bauwerke und Sonne in Werk ein Land Art ("Es geht um Kunst, nicht um Landschaft") versus Natur Kunst (in Ökologiebewegung entstanden) TV Fernsehen Interventionen Bibliothek "Ready to Shoot - Fernsehgalerie Gerry Schum" Ausgangspunkt: Fernsehen mit breiter öffentlicher Wirkung für Kunst nutzen Rezeption von Kunst stärker demokratisieren entstanden im institutionskritischen Geist der 1960er nicht nur Dokumentation von Kunst, sondern Kunst selber Scheitern Erfolg des Projekts durch Absprung des öffentlich rechtlichen Fernsehsenders nach der 2. Sendung Schum und Wevers Übergang zur Videokunst: galerie schum, Düsseldorf (1971 - 1973) notiert Videoaufzeichnung: schlaffer Luftballon wird durch Aufblasgerät mit Luft gefüllt Schriftzug "Friedrich Fröhlich" immer besser sichtbar Luftballon platzt notiert Glasvitrine auf Sockel mit aufgeblasenem Luftballon (Schriftzug "Friedrich Fröhlich") und daneben gelegter spitzer Nadel Voraussetzungen für Projektentstehung: 1960er Jahre Kulturredaktionen hatten Raum für Experimente Generationswechsel in Redaktionen Abwesenheit von Erfolgskontrolle (Einschaltquoten bei dritten Programmen nicht erfasst, oder nur annähernd ermittelt) Einführung der dritten Programme als "Bildungs- und Minderheitenprogramme" ab 1973 Einschaltquoten erfasst und Desinteresse beim Publikum in Sachen Kunstsendungen erkannt Mischung aus Bekanntem, Erkennbarem und Neuem musste ab da angeboten werden Willi Bongard (Kunst- und Wirtschaftsjournalist): "Die Galerie [ist] ein Sanktuarium, in das nur wenige sich überhaupt hineingetrauen." Dokumentation Vorbereitung / Dreharbeiten Richard Long Richard Long , Jan Dibbets, Marinus Boezem Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme Programmcode für Geradenbilder optimiert
Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme kleine Änderungen am Skript y negiert Anfang Programmierung Verzerrung Himmelbereich 2 Arrays himmel[][] und meer[][] erstellen (bisher 1) unabhängig Größen (Höhe/Breite) möglich. Code Difference Comparison (2 Versionen von Skript vergleichen) nur einzelne Bereiche im Bild durch feinere Struktur erkennbar machen (einzelne Wellen) Betrachter erkennt dann selbst in ungenauen/mehr dem Zufall Zufall überlassenen Bereichen Wellen Nebel programmieren (Horizont Annäherung Geraden einer Richtung)
formel farbe form. Compuerästhetik für Medien und Design.
formel farbe form. Compuerästhetik für Medien und Design.
4 unterschiedliche Verzerrungen, Ohme
4 unterschiedliche Verzerrungen, Ohme
Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, © ZSP Architekten
Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, © ZSP Architekten
Steintrommel, 6. - 5. v. Chr.
Steintrommel, 6. - 5. v. Chr.
Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek
Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek
Wissenschaft allgemeine Relativitätstheorie beschreibt Aufbau Universum im Großen / Gravitation ist bei großen Massen und Beschleunigungen praktikabel Quantentheorie beschreibt Wechselwirkung zwischen kleinsten Teilchen in kleinen Raumgebieten elektromagnetische Wechselwirkung (verantwortlich für Licht, Elektrizität, Magnetismus) beschreibt Aufbau / Eigenschaften Atome, Moleküle und Festkörper schwache Wechselwirkung (wirkt nur auf kleine Abstände) sorgt ebenfalls für Energie- und Impulsaustausch (wirkt aber eher bei Zerfällen und Umwandlungen der beteiligten Teilchen) starke Wechselwirkung erklärt Bindung zwischen Quarks (Elementarteilchen, aus denen beispielsweise Atomkern-Bausteine Proton und Neutron bestehen) Quantengravitation: Theorie, die allgemeine Relativitätstheorie und Quantentheorie vereinigen soll Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme formel farbe form. Compuerästhetik für Medien und Design. formel-farbe-form-k.jpg graphisch-geometrische Programmiersysteme für Kunst, Design, Werbung, Wissenschaft Konstruktion Fraktale, Farbstrukturen, Figurationen etc. 4 unterschiedliche Verzerrungen, Ohme verzerrung-k.jpg Vektoren mit 2 oder 3 (z) Angaben: new PVector(x,y); "final": unveränderliche Variablen (bei Vektoren Werte weiterhin änderbar) Vektor mit Länge 1 (Einheitsvektor): normalize(); 2 Vektoren zusammenführen: .sub, .mult, .add verzerrte Ansicht in Array übertragen (zur weiteren Bearbeitung) Kunstlehre Ausstellung Zeichen - Bücher - Netze: Von der Keilschrift Keilschrift zum Binärcode Deutsches Buch- und Schriftmuseum Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, © ZSP Architekten buchmuseum-k.jpg Keilschrift (34. Jahrhundert v. Chr. - 1. Jahrhundert n. Chr.), Schriftsystem im Vorderen Orient Grundelemente: Keilschrift (waagerechte, senkrechte und schräge Keile) Textträger u. a. Tontafeln (durch Eindrücken mittels Schreibgriffel in noch weichen Ton geschrieben) Keilschrift anfänglich Bilderschrift > Silbenschrift > phonetische Konsonantenschrift von Sumerern erfunden, von Völkern des alten Orients verwendet Eroberungsbericht in Bild / Text: schwarzer Obelisk, assyrischer König Salmanassar III (Original British Museum) 80 Objekte aneinandergefädelt ergeben Geschichte (Mnemokette der Vili) Beduinen-…[?]: Tagesgebet oben, einzelne Blättersammlung Leporello (Baumrinde mit Gebeten und Zaubersprüchen), Toba Sumatra (Indonesien) Steintrommel, 6. - 5. v. Chr. steintrommel-k.jpg im Reibeverfahren kopiert und überliefert Voyager Golden Record (schaut selbst als Kopie spannend aus) Purpur (zwischen Rot und Violett) Farbstoff Purpurschnecke (Sekret), Mittelmeer Reiner Musterbuch mit Grafiken und Musteralphabeten, 13. Jahrhundert (Österreichische Nationalbibliothek) Lumpensammler, bis Industrialisierung Industrialisierung Lumpen für Papierherstellung benötigt Gutenberg-Bibel Gott (49 Stück erhalten), in Universitätsbibliothek Original 1452 - 1454 in Mainz / Druckwerkstatt Gutenbergs entstanden B42 (42 Zeilen) = Imitation Handschrift Piktogramme Zensur Selbstzensur katholischer Kirche "INDEX" (1559 - 1948) Versuch Kontrolle Buchmarkt Modell heliozentrisches Weltbild (AstroMedia 2007 Jacobs-Paul) notiert Buch herausbringen: "Ein Belegexemplar für die Nationalbibliothek" notiert Buch mit Audiofunktion (einmal jährlich Autorenstimme im Archiv hörbar) Anleitung zur Selbstzensur Lesezeichen-Blatt "Jedermann sein eigener Zensor!", Upton Sinclair (1878 - 1968, US-amerikanischer Schriftsteller) Heinrich Heine verarbeitete Erfahrung mit Zensur in Lyrik Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek archiv2-k.jpg Installation "matrix-abc-52", Boris Petrovsky, 2012
Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel
Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel
Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern)
Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern)
XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino
XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino
Kunstlehre Paul Klee Paul Klee Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel Günther Regel paul-klee.jpg "Ich sah auch (mit Recht) gar nicht ein, dass aus fleißigen Aktstunden jemals Kunst werden könnte … Ich sollte ein Mensch werden vor allem, die Kunst würde dann draus folgern." nicht Akt Akt für Akt zeichnen und nach starren Regeln der Kunst komponieren sondern seine "voller Leben durchtränkte Beziehung zur Wirklichkeit" in Kunst umsetzen Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern) meinebude.jpg Bedürfnis nach absoluter Form 1901 - 1902 (21 / 22 Jahre alt) erste Italienreise studierte "mit den Augen und den schöpferischen Intentionen des produktiven Künstlers" Werke der Antike Antike und Renaissance Renaissance Bildung eigenes Urteil über Kunstwerke "So weit bin ich jetzt, dass ich die große Kultur der Antike und ihre Renaissance überblicke. Nur zu unserer Zeit kann ich mir kein künstlerisches Verhältnis denken Und unzeitgemäß etwas leisten zu wollen kommt mir suspekt vor. Große Ratlosigkeit." "Ich will mir insbesondere nie vorwerfen, dass ich aus Unkenntnis verzeichne." während Italienreise: "Ich will die meisten Fäden, die mich mit früher verbinden, durchschnitten wissen." / "Ich trenne mich, von denen ich lernte. Undank der Schule! Was belibt mir dann? Nur Zukunft." künstlerische Selbstfindung in der Folgezeit / Ausbildung eigenständiger Gestaltungsweise "Die Kunst, das Leben zu meistern, ist die Grundbedingung zu allen weiteren Äußerungen … Nicht nur das Leben in Praxis zu meistern, sondern greifbar innerlich zu gestalten und einen möglichst entwickelten Punkt dabei einzunehmen" "Ich hoffe immer, dass Echtheit des Wollens mehr Hemmung für mich sei als mangelndes Können" arbeitete hart / diszipliniert, aber mit Leichtigkeit, die Intuition Raum lässt zeichnete, radierte, malte gelegentlich, machte Naturstudien, fotografierte, studierte Anatomie mit Medizinstudenten, unternahm botanische Versuche, dichtete, las viel zwischendurch längere Pausen, "seiner Arbeit nicht zum Schaden" Entwicklung als Künstler / Kunsttheoretiker / Hochschullehrer durch 3 Aktivitäten 1 Erweiterung Kenntnisse über bedeutende Werke der Weltkunst in eigener Anschauung / Auseinandersetzung mit Gestaltungsweisen und zeitgenössischen Bestrebungen 2 intensive bildnerische Erkundungen / Herausfinden eigenes bildnerisches Weltverhältnis 3 auf eigene Kunstproduktion und -rezeption basierende Reflektieren über Kunst und künstlerischer Prozesse "Denn, dass ich nicht mit einiger Regelmäßigkeit gute Bilder male, resultiert eben aus meiner mangelnden Kenntnis von der Art eines guten Einzelwerkes" bei van Goghs Zeichnungen / Bildern und Ensors Grafiken bewusst geworden, dass Kunstwerk über Naturalismus hinausgeht, wenn Linie "als selbstständiges bildnerisches Element auftritt" Wunsch zwischen frühem (menschlich schön, aber als Maler weniger gut) und spätem (wunderbarer Künstler, aber gezeichneter Mensch) van Gogh Vincent van Gogh Mittelweg zu finden Reduktion der sichtbaren Naturerscheinung aktive Wirkung von "Zwischenräumen" erkundete Gestaltungsmittel und -prinzipien nicht auf "Vorrat" nur die, die bei Realisierung seines Weltverhältnisses und Aussageabsichten am besten dienen konnten bemüht um Ausbildung und Ausprägung seiner eigenen Gestaltungsweise Kunst steht über Wissen, Wissen nur Teil der Kunst negative Haltung gegenüber Theoretisiererei Ablehnung Annahme, man könne zur Kunst gelangen, wenn man nur die Theorie richtig anwendet Kunst in Umbruchssituation "Welch ein […] Schicksal, Waage zu sein zwischen hüben und drüben" "Dabei sei es nützlich und unerlässlich, sich auf die 'Uranfänge von Kunst' zu besinnen, wie man sie in den Bildnereien der Kinder, der naiven Maler, der Naturvölker und der Geisteskranken antreffe" Streben nach Einfachheit / Reduktion auf einfache Formen bei Wahrung eigenständiger Wirkung weitverzweigter Prozess in der Kunst des frühen 20. Jahrhundert im Konstruktivismus Konstruktivismus radikal radikal geäußert "In hellen Momenten überblicke ich nun zuweilen zwölf Jahre Geschichte des eigenen inneren Ichs. Das krampfige Ich zuerst, jenes Ich mit großen Scheuklappen, dann der Wegfall der Scheuklappen und des Ichs, jetzt allmählich wieder ein Ich ohne Scheuklappen." Kunstkritik Pullmann & Muse Muse "Der Feuerlöscher Feuerlöscher ", 28/30 Objekt (wie Punkt) im Kunstkontext = kein normales Objekt Muss Kunst als Kunst erkannt werden können? Ist es Kunst, wenn nur der Hinweis (Betitelung) darauf es zur Kunst macht? Musen-Dogma: "Ein Kunstwerk, das den Nachweis seiner Mittel nicht mit sich führt, ist kein Kunstwerk." ansonsten fällt Objekt in Lebenswelt zurück Feuerlöscher in Kunstraum wird zur Kunst, wenn von anderen Kunstobjekten nicht unterscheidbar Feuerlöscher = indirekte (ungewollte) Kritik am neuen Kunstbegriff "Wenn ein Verrückter, der einen Künstler vorgibt, von einem Künstler, der einen Verrückten spielt, in nichts zu unterscheiden ist, tritt das Problem des Feuerlöschers auf." Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme Bresenham-Algorithmus Algorithmus in Computergrafik zum Zeichnen von Geraden oder Kreisen auf Rasteranzeigen (Punkte verbinden) im 2d-Abbild "Linie" mit letztem Wert bis zum nächsten Punkt "ziehen" f() = Funktion = Abbild mit mehreren Abbildern arbeiten (4 Verzerrungen) alpha, beta = Übergangsbereich-Zahlen / Wichtung bei jedem Punkt Summe von alpha und beta = 1 Wichtung mit map (je nach Bereich andere Wichtungen für Funktionen) map(px,30,50,0,1); 30 und 50: Zwischenbereich, in dem der Übergang stattfinden soll (bei 40 ist Verzerrungswechsel) constrain(); kleiner als 1. Wert = 1. Wert; Wert größer als 2. Wert = 2. Wert (abschneiden) Goldener Schnitt in Musik XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino Arduino xy-plotter-robot.jpg Vorbereitung Testdrucke auf Plotter, PDF A0 führende Nullen einfügen: nf(a, 10);
Mandelbox Trip, Krzysztof Marczak (Mandelbulber)
Mandelbox Trip, Krzysztof Marczak (Mandelbulber)
Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme techn. Umsetzungsmöglichkeiten kontinuierliche Fourier-Transformation Methode, um kontinuierliche, aperiodische Signale in kontinuierliches Spektrum zu zerlegen (Spektralfunktion) fraktale Algorithmen geometrische Gebilde mit hoher Selbstähnlichkeit häufiges Vorkommen in Natur Vorschlag deterministischer Aufbau: Wellen / Wolken würden nachvollziehbar gesetzt und nicht willkürlich Sinus-Welle als Basis für Wellenstrukturen durch mathematische Erweiterungen gefühlte Unregelmäßigkeit in Gebilde bringen prozedurale Texturen "Texturen aus dem Nichts" numerische Parameter (parametrischer Textursynthese) an math. Funktion oder Algorithmus übergeben und Ausgabe beeinflussen Texturbilder durch zufällige Verzerrung abwechslungsreicher systematische Forschung findet nicht statt (durch Versuch und Irrtum oder Zufall Zufall entdecken) E-Mail Ohme Bildwechsel durch Entfernungsänderung gnuplot / K3DSurf für schnelle Anzeige Funktionen (2D/3D) zu computergenerierte Bilder/Musik: "algorithmic art" / "generative art" 3D-Objekte mit "Structure Synth" (stark rekursive Sprache) erzeugen "Fugu" "Context Free" (2D) ganze Welten aus Algorithmen erzeugen: Mandelbulber Mandelbox Trip, Krzysztof Marczak (Mandelbulber) mandelbox.jpg weitere Fractal-Generatoren Buch "Generative Gestaltung" / Processing / Bilderwelten notiert "Generative Gestaltung" in Bibliothek ausleihen Software für musikalische Experimente beispielsweise Musikgenerator mit einfacher Formel (Quersummenberechnung): "MusiNum"
Studio #19, Atelier Werner Schrödl, © Elisabeth Grübl
Studio #19, Atelier Werner Schrödl, © Elisabeth Grübl
Sky Space, 2001, Turrell James
Sky Space, 2001, Turrell James
"Weniger Ich, mehr Arbeit" (Mark) Einzelgespräch Mark Besprechung gezeigter Vordiplom Vordiplom -Arbeit Vorstellung Themengebiet Verantwortung / Last (Skizze, Ideen für Umsetzung) Elisabeth Grübl Elisabeth Grübl , Installations- und Konzeptkünstlerin Studio #19, Atelier Werner Schrödl, © Elisabeth Grübl elisabeth-gruebl.jpg besucht Künstler-Ateliers und formt aus allen Gegenständen (Möbel, Arbeitsmaterial, Kunstwerke) im Raum einen Kubus Archivierung der Arbeit durch 1 frontale Fotografie Arbeitsthema Raum Wissenschaft Vorstellung Themengebiet Kosmos Kosmos ältere Version vom Prolog vorgelegt: "Ich möchte mich mit nichts Geringerem beschäftigen als mit jenem: dem Kosmos. Diesem Etwas, das wir tagtäglich übersehen, obwohl Es uns in seiner Gewaltigkeit umgibt. Es bedrängt uns von oben, unten, links und rechts. Wir verschließen uns diesem Ein und Alles, kreisen um unsere Problemchen, die keine wären, würden wir uns Ihm zuwenden: Ihm, dem Kosmos." mt_rand() Frage nach Veröffentlichung auf Papier oder als rein digitale Arbeit Wade Guyton Wade Guyton (* 1972, US-amerikanischer Konzeptkünstler, Installationskünstler und Maler) arbeitet mit Scanner und Digital-Tintendrucker schwarze Farbe und Buchstabe X = seine Markenzeichen vorhandene Bilder mit minimalistischen Symbolen überdruckt Nachfolger der Appropriation Art Appropriation Art Arbeit Himmelzelt Turrell James Turrell James (* 1943) Sky Space, 2001, Turrell James sky-space.jpg seit 1960er: Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des natürlichen und künstlichen Lichts "So wie andere Künstler mit Pinsel und Farbe malen, malt Turrell mit Licht" Modell mit Vorstellung Größenverhältnis bauen (passenden Karton und Unterlage kaufen) Vorschlag Studienreise nach Rom Römer Pantheon, antikes Bauwerk in Rom, etwa 119/125 n. Chr. erbaut (bis 80 n. Chr. Standort für anderen Tempel) ursprünglich ein allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum direkte Verbindung zum Himmel "Glücklich enttäuscht", 2011 Thema: Streben nach Anerkennung, Ruhm, Erfolg Erfolg Kunstverein Leipzig Kunstverein Leipzig Eröffnung 10.7.2014, 19:00 Rundgang Kunst
Friedrich Fröhlich, optimistisch Einzelgespräch Lahr und Riebel mehrere Notebooks / Monitore auf Tisch stellen vorhanden: VAIO Notebook (friedrichfroehlich.com), Subnotebook (www.friedrich-froehlich.de), MacBook (friedrichfroehlich.tk) fehlen: 2 Notebooks mit Internetanschluss geöffnet: jeweils 1 Website oder alle 5 (Tabs) Tabelle nur zeigen, wenn eine Frage darauf abzielt keine Details nennen / nicht "tot erklären" ("10px", "Verdana", "hellgrau") nur berücksichtigte Kategorien auflisten 1 Design (Hintergrundfarbe/-bild, verwendete Schriftarten, Schriftgröße/-farben, Navigationselemente (Bezeichnung), Dateinamen 2 Sprache (Domain, E-Mail-Adresse, Titel (Suchmaschinen), Beschreibung (Suchmaschinen), Vorstellung meiner Person (1. oder 3. Person), Synonyme für Wort "Arbeit", weitere Wortverwendungen, Besucher-Anrede, Gestaltung Anschrift, Telefonnummer, Copyright-Verweise 3 Bilder (Bildgröße, farbig/Graustufen, Bildqualität, Aufnahmesituation (Blitz, verschwommen, …) 4 E-Mail-Kommunikation (Anrede, Schlussformel, Signatur Künstlersignatur ) Frage der idealen Präsentation beantworten insgesamt als 5 Selbstbildnisse betrachten subjektiv erklären (dann kommen keine unnötigen Fragen) 5x "Ist das ein Künstler?" verteilt in Hochschule aufgehangen notiert nach und nach mit Filzstift Buntstift Bart, Schnauzer, Hut, Brille hinzufügen Vordiplom Vordiplom Notizen für einleitende Worte Selbst Spiel mit Künstlerrollen Künstler steht in ständiger Selbstbefragung auf eigene Rolle im Kunstsystem hin Wer bin ich? Möchte ich das sein? Wieviele bin ich? (als Kunststudent Kommilitone schüchtern, als Sprecher vor Bekannten überzeugter Experte) Als was werde ich in unterschiedlichen Personenkreisen wahrgenommen? Website als Art Selbstbildnis bildender Künstler Wie lange kann Spiel mit Betrachter aufrecht erhalten werden? Was ist zu viel (wie Interview)? Was unlogisch (wie bestimmte Arbeiten)? Was passt nicht (wie Rechtschreibfehler)?
Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, © Iris Ranzinger
Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, © Iris Ranzinger
Skulptur, 1994, Richard Artschwager
Skulptur, 1994, Richard Artschwager
Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, © Wolfgang Thaler
Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, © Wolfgang Thaler
Einzelgespräch Mark zum archäologischen Fund: Thema Münze als Geldstück Hintergrund: Soldaten wurden mit Münzen ausbezahlt, Bauern mussten Steuern in Form von Münzen entrichten (mussten also Geld von Soldaten als Gegenleistung für ländliche Produkte akzeptieren, kein herkömmlicher Tauschhandel) Axel Stockburger Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, © Iris Ranzinger quantitative-easing.jpg goldene Säule spuckt Geld aus Thema: Finanzkrise Zufallsmechanismus entscheidet über Häufigkeit und Menge "Unbeständigkeit, Flüchtigkeit und Ungleichheit ökonomisch definierter Werte" zu "verhüllte Arbeiten": für ihn Spanplattenbox weniger Verhüllung verhüllt als Verpackung Richard Artschwager Skulptur, 1994, Richard Artschwager richard-artschwager.jpg ohne Inhalt Form suggeriert Gegenstände, die eingeschlossen sein würden Marcel Duchamp Marcel Duchamp machte aus Nicht-Kunst Kunst (Ready-made Ready-made ) Marcus Geiger versucht keine Kunst zu machen "Geiger ist keiner, der überall dabei sein will. Lieber nichts als zu viele Kompromisse." "Kunst kommt von Kunst und ist für Kunst" Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, © Wolfgang Thaler rote-teppiche.jpg mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentieren Versuchsanordnungen starten, um optimales Ergebnis zu erzielen (sollte ich nach Vordiplom Vordiplom ein Jahr Auszeit nehmen, diese Zeit zum Experimentieren nutzen) Geld verdienen mit meiner Kunst: sehr unwahrscheinlich Netzwerk fehlt Vernissagen aufsuchen notiert mit Messgeräten meinen Puls / Hautwiderstand messen, mit Aufnahmegerät Situation festhalten, auswerten und Statistik führen (spielerisch mit "Vernissage Vernissage -Phobie" umgehen) notiert Idee vom Bekannten: Puls etc. messen, wenn mir Kunst gefällt / nicht gefällt; Computer kann mir bei Ausstellungen zukünftig sagen, ob mein Körper meint, mir gefällt die Kunst (oder eben nicht)
Zelig, Woody Allen, 1983
"Zelig", Woody Allen, 1983
World Finance Corporation and Associates 1970 - 1984, 1999, Mark Lombardi, Graphit auf Papier
"World Finance Corporation and Associates 1970 - 1984", 1999, Mark Lombardi, Graphit auf Papier
Friedrich Fröhlich, in Eigentherapie Standpunkt Einzelgespräch Bühler Websites: rein ästhetische Betrachtung (mit zeitlich abhängigen Modeerscheinungen) Was sind Identitäten? Was macht das mit uns? Schauspieler <> Künstler? Schauspieler weiß um seine künstlich erzeugte Rolle Künstler / ich möchte sich / mich als er / mich selbst präsentieren (nicht als Marke) Thema Authentizität, "als Original befunden" Reflexionsvermögen eher kein Identitätsproblem beim "einfachen" Menschen (Beispiel Eisenbahnstraße Eisenbahnstraße ) nachdenkender Mensch: stellt sich möglicherweise selbst in Frage Feedback von Kommission Kommission = Teil der künstlerischen Arbeit Feedback ist bei mir noch nicht möglich, da noch in Entwicklung / in Eigentherapie persönliche Therapie -> Transformation -> für Öffentlichkeit interessante Kunst Problem bei meinen Arbeiten: Sympathie (Mit-Leiden, Miterleben ) der Kommission muss ausgeklammert werden (dann bleibt aber nicht viel übrig) emotionale Intelligenz Terminus 1990 von 2 amerikanischen Psychologen eingeführt "Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen" mein persönliches Thema (ist noch keine künstlerische Arbeit): nicht zu affektiert präsentieren, in eine extreme Richtung abgleiten Bühler Beispiel: Baukastensystem bei Websites (wegen Angst in Extreme zu verfallen) finde ich positiv; kennt jemand einen aber nicht, kommt man eventuell jedoch langweilig / nicht gefestigt rüber "Zelig", Woody Allen Woody Allen , 1983 zelig.jpg Chamäleon: durch Leonard Zeligs Unsicherheit passt er sich mental und physisch an jeweilige Umgebung an Sophie Calle, protokolliert Fake/Identität Leben in Kunst transformieren = ein Ideal? zum Nachnamen von Conchita Wurst Conchita Wurst : "weil es eben 'wurst' ist, woher man kommt und wie man aussieht" "World Finance Corporation and Associates 1970 - 1984", 1999, Mark Lombardi, Graphit auf Papier lombardi.jpg Mark Lombardi (1951 - 2000, US-amerikanischer Künstle) in Soziogrammen politisch-ökonomische Machtstrukturen dargestellt Mark Lombardi: "All diese Informationen sind öffentlich zugänglich, ich arrangiere sie nur neu, in einer visuellen Form, die für mich Sinn ergibt" Film "Mark Lombardi - Kunst und Konspiration", 2012 Kunst auf rationaler und poetischer Ebene möglich (poetische Kunst verstehe ich selber nicht) Kataster / Archiv erstellen? Vorstufe (Notizen) als Ergebnis präsentieren? Arbeit für Vordiplom Vordiplom abstrahieren nicht nur eigene Angelegenheit (Therapie) festhalten, sondern Allgemeingültigkeit schaffen fragend eingetreten, zweifelnd hinausgegangen
Vordiplom Vordiplom Präsentationsmöglichkeiten 1 fünf Monitore mit einem Computer, einer Maus und einer Tastatur Maus = Verbindungsstück zu allen Künstler-Rollen Frage: Unterstützung Grafikkarte / für fünf Monitore extra Hardware benötigt und Computer mit zwei Monitorausgängen fünf gleiche TFT-Monitore bei eBay kaufen (unauffällig, grau) Vorteile: alle Künstler-Rollen gleichzeitig sichtbar Möglichkeit mit fünf Mäusen: alle Websites können gleichzeitig von mehreren Professoren aufgerufen werden / Besucher werden Teil der Arbeit 2 fünf unabhängige Systeme: in HGB ausleihbar? gestalterisch alle gleich oder je Rolle einen Computer A friedrichfroehlich.com: Profi-Gerät, großes Display, schwarz, matt B friedrich-froehlich.net: mit Lautsprechern C friedrich-froehlich.de: einfacher Computer (ruhig zerkratzt), Röhrenmonitor D friedrichfroehlich.tk: iPad E artou: "normaler" Computer, unauffällig, guter Zustand Möglichkeiten Räumlichkeiten A Zuhause (eventuell ohne Spannungsaufbau, da Auflösung, wer der Friedrich hinter den fünf Rollen ist) B Klassenraum: Chaos Chaos / Kunststudenten Kommilitone -Flair, Arbeit als im Prozess befindlich zeigen C White Cube: als Kunstwerk präsentieren, entpersonifiziert D über privaten Computer / Internetzugang der Professoren / Besucher (am uninszeniertesten und nah an der Originalarbeit) Vorstellung Arbeit erster Student: Labor in Galerie Thematik Kunst / Wissenschaft u. a. besucht er Ateliers und nimmt jeweils ein kleines Artefakt von Kunstwerk mit und archiviert es Untersuchung, was Kunst ist Zufall Zufall massentauglich machen: alle möglichen Umgebungsvariablen versuchen immer gleich zu halten (er probiert es mit flüssigem Wachs) neues Wort gelernt: interdependent Agnes Meyer Brandis, "Forschungsfloss für Unterirdische Riffologie u. V." Hinterfragen wissenschaftlicher Arbeit künstlerische Doktorarbeit in Weimar möglich "kuratieren kuratieren " (curare "Sorge tragen", "sorgen um") versus "kurieren" (curare "pflegen", "heilen") Trend: Künstler werden Kuratoren Einzelgespräch Kempe Vorstellung Präsentationsmöglichkeiten bevorzugt: Professoren müssen selbstständig im Vorfeld im Internet nach meinem Namen googeln und sich 15 Minuten mit dem Ergebnis auseinandersetzen Anschreiben formulieren ("Im Hinblick auf mein Vordiplom") offen lassen, welche Websites existieren in Prüfung: Aufschlüsselung Struktur, Hintergründe, Gedanken zeigen Formalien abklären, Begründung schreiben für ungewöhnliche Vorgehensweise (normalerweise versammelt sich Kommission Kommission und Arbeit muss vorgestellt werden)
Gruppenporträt intermedia class, © Franz Alken
Gruppenporträt "intermedia class", © Franz Alken
Kurs Standby Informationen Vordiplomcolloquium / Vordiplom Vordiplom / Fachklassen nach Vordiplom in Fachklasse wechseln (innerhalb des Semesters entscheiden) Vordiplom-Termine: 24. und 25. Juni (je 1/2 Stunde) Ziel Fachklassen: eigene Position definieren Klassen 1 "intermedia class" mit Alba D'Urbano 2 "Installation und Raum" mit Joachim Blank 3 "Bildende Kunst" mit Helmut Mark 4 "Expanded Cinema" mit Clemens von Wedemeyer Gruppenporträt "intermedia class", © Franz Alken intermedia-class.jpg Klasse für Intermedia ("intermedia class") mit wöchentlichen Einzelkonsultationen, 14-tägige Klassentreffen, Exkursionen, Gastvorträgen, Workshops, praxisorientierten Aktivitäten (Ausstellungen und thematische Projekte) Klasse "Installation und Raum" Experimentierfeld mit Medium, Material, Form und Kontext in Korrespondenz zum Inhalt "In einer Zeit, in der nahezu alles zum künstlerischen Material werden kann, muss eine Auseinandersetzung mit dessen Gebrauchsgeschichte und Konnotation stattfinden" unterschiedliche Techniken und Materialien im Raum arrangieren Analyse des Verhältnisses von Bild und Objekt, von Objekt und (konnotierter ) Raum Auseinandersetzung mit Grenzbereichen Architektur, Design, Popkultur, Medien- und Theorieproduktion "Ab wann ist etwas Kunst und wo wird dieses Feld verlassen und mündet in andere, außerhalb der bildenden Kunst liegende Bereiche?" Klasse "Bildende Kunst" künstlerische Reflektion individuell Individualität gewählter Themenkreise Wahl künstlerischer Mittel und Ausdrucksformen: keine Grenzen gesetzt Medien- und Kunsttheorie und -geschichte andere künstlerische Positionen vorgestellt und diskutiert: Ausstellungen, Workshops, Vorträge Fokus: Auseinandersetzung mit medienspezifischen Phänomenen in Gesellschaft Klasse "Expanded Cinema" Diskurs öffentlicher Raum und Massenmedien in der Gesellschaft experimentelle Narrationen des zeitgenössischen Bewegtbildes analysieren und weiterentwickeln Vortragsreihen mit Gästen zu aktuellen Themen und fundamentaler Werkpraxis Filmanalyse, Recherche, Projektentwicklung, Exkursionen, Ausstellungsgestaltung Auslandssemester: zu spät zu spät Urlaubssemester möglich (ohne BAföG) notiert nach Vordiplom Studium abbrechen: Visitenkarte Visitenkarte mit "Friedrich Fröhlich, vordiplomierter Künstler" Fachwechsel (Malerei, Grafik): 30. Mai letzter Abgabetermin Bewerbung Vordiplomcolloquium = simulierte Prüfung 10 Minuten Arbeit vorstellen Bildmaterial, Ton, Text mitbringen Portfolio in PDF-Form (Überblick für prüfende Professoren) Fragerunde Klasse mit weiterem persönlichen Vorgehen (in Fachklasse wechseln, Auslandssemester, Hochschulwechsel, …) Einzelgespräch Benedikt Zusammenfassung: meine erste künstlerische Arbeit, die endlich mal ordentlich Reaktion erzeugt Kurs Standby Vorstellungen eigene Arbeit für Vordiplom da die letzten Jahre mit Inszenierung Inszenierung und Rolle in Gesellschaft gearbeitet: "fünf mal Friedrich Fröhlich" Hauptseite: Google Google -Suche "Friedrich Fröhlich" mit 5 Websites Frage: "Was ist Friedrich Fröhlich?" nach Vordiplom versuchen mit Thematik "permanente Inszenierung" / "Bestätigung von außen" aufzuhören, neue Themen finden
Standpunkt Einzelgespräch Lahr E-Mail "Es geht dabei um keine spezielle Arbeit, sondern um allgemeinen Input. Meine Arbeiten kommen mir zu oberflächlich / zu einfach vor. Da muss was geschehen." Notizen für Gespräch Status 1 aktuell Kunststudent Kommilitone 2 zukünftig Kunstler (wenn ich so weiter mache) 3 gewünscht: Künstler erstrebenswerte Eigenschaften: glaubwürdig, stringent (mit Hintergrundwissen, Gedanken skizzieren, Texte verfassen, Einlesen, andere Künstler-Arbeiten dazu ansehen) / schlüssig, konsequent / beharrlich trotz allem Spielerei (mit Hintergrund der Sinnfreiheit des Lebens nichts zu ernst nehmen) Dokumentation nicht um der Dokumentation willen offen: Kraft, Impulse zu geben (eher nicht, da Arbeit wieder Sinn anheften müsste) / Neuartigkeit (Technik nicht um der Technik willen) / nach Jahren noch Neues entdeckbar nicht zutreffend: originell / Geschmack der Masse (außer es ist Teil der Arbeit) / andere von einer Ansicht überzeugen Techniken: [+] Netz [-] Malerei [-] Zeichnung [+] Grafik (aber nicht nur mit dekorativem Charakter) [+] Objekt [+-] Film (nur etwas mit Dokumentationscharakter) [-] Installation (zu aufwendig, um für kurze Zeit gesehen zu werden) Themen: [+] faul faul sein und andere Ist-Zustände [+] Zufall Zufall (Vorlieben und Abneigungen außen vor lassen) [+] Individuum (Ich Ihr Wir) Vorgehensweise: bei 0 anfangen (alles was mit Sich-Präsentieren zu tun hat entfernen [5 Künstler-Websites als Arbeiten sehen, nicht mehr aktualisieren]) Ziele: Verlangen, stundenlang an etwas zu arbeiten, nicht nur "spaßige" Spielerei betreiben über John Cage John Cage : "[…] Die Idee von eigenen Vorlieben und Abneigungen abzusehen und alle Individuen, Lebewesen, Steine und Klänge als eigene Zentren gleichen Seinsrechts zu betrachten […]" Ergebnis Gespräch Kunst sollte nicht plakativ sein (meine Arbeiten sind vorrangig plakativ) aktuell setze ich Ideen sofort um (und präsentiere sie sofort), anstatt sie reifen zu lassen zurzeit: hermetische Arbeiten (Betrachter sieht, versteht und geht) Zweifel Zweifel (positiv) zum Vorankommen wichtig nur für sich selber machen, nicht für andere ("Notizen eines Kunststudenten" ist zwar öffentlich zugänglich, aber ich versuche mich dadurch nicht [auch gefühlt!] zu profilieren) vorbeugende Maßnahmen für diese Seite: 1 mein Name sticht nicht ins Auge 2 kryptische URL (Benutzername "frfr") 3 Ideen vorrangig im Rohzustand ich suche Bestätigung von außen > führt zur einengenden permanenten Selbstdarstellung herausfinden, wer Friedrich ist Was ist Friedrich?
Screenshot Website Gerhard Richter
Screenshot Website Gerhard Richter
Selbst Einzelgespräch Riebel Thema: Selbstinszenierung Inszenierung / Künstler Aufgaben per E-Mail: 1 "suche dir 5 webseiten, die künstler/kollektive präsentieren und die dir gefallen" 2 "suche dir 5 webseiten, die künstler/kollektive präsentieren und die dir nicht gefallen" 3 "suche dir 3 künstler/kollektive die du beeindruckend findest und finde ihre webseiten" bearbeitet Screenshot Website Gerhard Richter Gerhard Richter richterwebsite.jpg u. a. Timm Ulrich Timm Ulrich (keine eigene Website: hochmütig oder eher sympathisch?), Gerhard Richter mit "schlimmen" Webdesign (durch seine Bekanntheit wieder "erlaubt", gegen den Trend der Minimalisierung) Vorteile Künstler-Website Künstler-Website Schreiben in der dritten Person bei eigener Website, Schriftart "Comic Sans MS", "Die Arbeiten von […]", Domain .com oder .de mit und ohne Bindestrich Unterschiedliche Bewertungs-Gruppen: A von bekannten Künstlern, professionell aufgezogen B von bekannten Künstlern, hobbymäßiges Aussehen C von (eher) unbekannten Künstlern, professionell D von (eher) unbekannten Künstlern, hobbymäßig Vorstellung drei Websites, die meine Person darstellen (friedrichfroehlich.com als berühmter Künstler, www.friedrich-froehlich.de als Hobbykünstler Hobbykünstler , www.friedrichfroehlich.de als Mittelweg) Künstler aus den 1960ern: erst nachträglich berühmt und geehrt (während des Schaffensprozesses also "ehrlichere/uninszeniertere" Auseinandersetzung?) Idee: Visitenkarte Visitenkarte , nur mit Vor- und Nachname (mehr nicht) Idee: je Website eine Visitenkarte; je nach Gegebenheit und Gegenüber nehme ich die, als die ich mich bei der Person präsentiert sehen möchte (wie als berühmter Künstler, oder als Hobbykünstler) Buchempfehlung: Dead Men Working Neu entstanden: http://fr-ich.net (lockerer, cooler "Berliner" Künstler), "Courier New", 11px, "smarte" Navigation, durchgängig Kleinschreibung, "work", "cont@ct", "vita/cv", "start", große Darstellung von Arbeiten (600 Pixel breit), keine "fertigen" Arbeiten, sondern Arbeiten im Prozess, "locker" fotografiert (auch mit Blitz)
Einzelgespräch Riebel Vorstellung Projektideen Kunstkritik Schlagworte: Künstlerdefinition, Selbstbeschreibung, Gestaltung Künstlerwebsites Künstler-Website , wie sich Künstler nach Außen zeigen / die Hülle und damit verbundene Probleme (Ich als Person - Ich als Künstler) und Chancen (selbsterfüllende Prophezeiung), Interessenbezogenheit bei Museen, Galerien und anderen Einrichtungen Buchempfehlung: "Über Wachen und Schlafen: Systemrelevanter Humor" Kurs Standby "Eröffnung der Containerspiele Containerspiele " mit Simon: Container verriegelt, Rolläden heruntergelassen, Innenleben nur noch durch Briefkastenschlitz einsehbar; im beengenden Container läuft auf Stativ befestigter Videokamera eine Ansicht eines großen Ausstellungsraumes (Halle 14 Spinnerei , Spinnerei, kurz zuvor aufgenommen); großer Ausstellungsraum in kleinem Ausstellungsraum; selber von Begeisterung getrieben mehrmals durch den Briefkastenschlitz geschaut Kurzbesprechung Beton-Workshop ab Montag