× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Manifest

Standpunkt Diplom Arbeit Geradenbild Geradenbild verhüllt verhüllt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Am Arbeitstisch.]
  • Die Ausgangsfrage … Oder der … Grund, warum ich … ähm …
  • [Klick.]
  • … etwas mache.
  • [Schlucken.]
  • Ist immer sehr … einfach.
  • Bei den Geradenbildern … war es zum Beispiel ganz einfach die Suche nach … ähm … dem kleinsten Teilchen … ähm … in der Bildenden Kunst. Dem aber, bevor jetzt der Einwurf kommt, der Punkt sei es, … Dem aber eine Bewegung schon inne wohnt.
  • Und das war die Gerade.
  • So. Hab' ich dann ja auch viel drüber reflektiert. Das ist eigentlich der … Ob das jetzt … äh … äh … künstlerisch ist. Also ob es jetzt in der Kunst … ähm …
  • [Schlucken.]
  • … ein guter Grund ist, weiß ich nicht. Für mich war's es halt. Und so ist es eben auch bei den …
  • … digitalen Collagen. Also diese Selbstbildnisse. Die so leicht verzerrt aussehen.
  • Zerstückelt!
  • Das sind … ähm … ganz einfach die Vorlagen für solche Geradenbilder.
  • Also die Bildvorlagen.
  • [Uhr tickt.]
  • Nur da ich eben das Gesicht so entstellt habe … Das ist über einen längeren Prozess. Ähm … Wurden die Geraden am Ende von … von der Maschine … ähm … dahingesetzt, wo sie jetzt eben sind. Und … ähm … Das heißt, … ähm … die Fotografie, das Abbild der Wirklichkeit, wenn man es so will, muss sich sozusagen teilweise … äh … unglaublich … ähm … kaputt machen.
  • Damit dann ein Geradenporträt entsteht! Ähm … Wo die Form …
  • [Schlucken.]
  • … ähm …
  • [Klick.]
  • … erkennbar … wird.
  • Also aus … Also hätte ich jetzt nur ein Foto genommen, es der Maschine zum Umsetzen vorgelegt, dann wäre ein … ähm … ein Mischmasch, ein … ein … eigentlich fast schwarzes … langweiliges … ähm … ähm … Bild entstanden. Und durch diese extremen Veränderungen, sind sozusagen Geradenbilder entstanden. Die für sich … ähm … stehen.
  • Können.
  • [Klick.]
  • Auch bei den … Bei den verhüllten Arbeiten ein ganz einfacher Grund. Ähm … Ich weiß, dass ich vor'm Studium damit schon angefangen hatte. Ich weiß aber auch, dass ich im Grundstudium … äh … äh … Verhülltes, zum Rundgang, schon ausgestellt hatte.
  • Und da war das einfach wirklich dieses … mhm … Ich kam irgendwie nicht damit klar, dass so viele … äh … Kunststudenten Kommilitone existieren.
  • Und damit war ja bloß Leipzig gemeint. Und ich weiß oder ich wusste, …
  • [Tiefes Einatmen.]
  • … in Deutschland gibt's noch mehr!
  • In Deutschland gibt's noch mehr Künstler!
  • In Europa gibt's noch viel mehr!
  • Auf der Welt gibt's noch viel viel mehr!
  • Und … Das auch nur im Augenblick. So gab's in der Vergangenheit noch mehr!
  • Und in der Zukunft noch viel viel mehr!
  • [Tiefes Einatmen.]
  • [Uhr tickt.]
  • Und das hat mich … ähm … unglaublich zurückgeworfen.
  • Weil ich davor immer so, weiß ich nicht, so … so … dachte: Ich habe einen Weg, der … ähm …
  • [Klick.]
  • … der sein [Sperren: muss]. Der … ähm …, einfach gesagt, [Sperren: Bedeutung] hat. Und durch diese unglaubliche Masse an Künstlern, die etwas schaffen, und alle haben irgendwie eine eigene Begründung für irgendwas. Wurde ich halt zurückgeworfen.
  • [Schlucken.]
  • Bekam plötzlich mit: Das, was du machst, ist auch bloß eine kleine … Winzigkeit.
  • So.
  • Wie bei den Geradenbildern. Wo ich ja eigentlich etwas rudimentäres suche. Und gleichzeitig dann aber wieder mitbekomme: Erstens, vor einhundert Jahren haben die das doch auch schon gemacht. Und auch, wie Kandinsky Wassily Kandinsky eben, viel darüber philosophiert. Was ich noch nicht einmal tue.
  • Äh … In diesem Ausmaß.
  • [Uhr tickt.]
  • Das es halt einfach etwas ist, was … was ich … Also was wieder … wieder der Künstler wiederholt.
  • Selbst wenn … ähm … neue Techniken dazu kommen. Ähm … Selbst wenn … Also wie 3D-Drucker. Ähm … ähm … Digitale Arbeiten. Oder eben … ähm … ähm … besonders kleine Sachen, die auf der atomaren Ebene stattfinden. Oder so.
  • Das sind … Das sind neue Techniken, neue … ähm … Die neue Arbeiten [Sperren: erlauben].
  • Aber eigentlich … äh … sind sie nur auf dem ersten Blick neu. Und zwar die The… die Themen sind, denke ich mir, die alten geblieben.
  • Wie der Mensch der alte geblieben ist.
  • Nur die [Sperren: Umsetzung], die … die ist vielfältiger geworden.
  • Und dann werden ja ältere Techniken … ähm … teilweise sozusagen belächelt. Ähm … Oder … äh … die Malerei wird für tot erklärt. Und so weiter. Das ist ja auch schon ewig her. Als der Satz kam.
  • [Schlucken.]
  • Also ich bin in irgendeinem großen … ähm … äh … Auf dem Rummelplatz.
  • Eigentlich.
  • So. Und damit musste ich klar kommen.
  • Muss ich immer noch klar kommen!
  • Und da war dieses … äh … verhüllen von … von meinen Arbeiten, die ich für besonders hielt, halt meine Reaktion.
  • So eine Trotzreaktion! Irgendwie.
  • Entweder ich zeig's euch gar nicht. Trotzdem sollt ihr [Sperren: sehen], dass ich [Sperren: das] gemacht habe. Das [Sperren: Große] gemacht habe.
  • Inzwischen sehe ich zum Beispiel in diesen … äh … in diesem Verhüllen etwas ganz neues.
  • Für mich ist das jetzt so ein: Da kann etwas wachsen. Da kann etwas gedeihen.
  • Ähm … Für [Sperren: sich]. Ähm … Auch von mir sozusagen entfremdet.
  • Und … äh … Kann prinzipiell sozusagen … daraus wieder etwas … Neues entstehen. Was ich selbst nicht … ähm … nicht kontrolliert habe.
  • Das ist jetzt natürlich bloß ein Gedankenspiel.
  • [Schlucken.]
  • Aber das gefiel mir. Ganz gut.
  • Also auch wieder recht einfach. Eigentlich.
  • Sehr … einfach. Sehr … Sehr menschlich.
  • Ein sehr menschlicher Grund eigentlich. Dieses verhüllen.
  • Wie bei den Geradenbildern. Wie bei den digitalen Collagen. Und das selbe eben auch bei dem kindlichen Zeichnen. Oder dem [Sperren: Versuch], … ähm … wie ein Kind zu zeichnen.
  • Kinder zu kopieren.
  • Deren Zeichnungen.
  • [Uhr tickt.]
  • Das ist halt immer so ein … Zurück zum Anfang! Damit etwas Neues entsteht! Und gleichzeitig … ähm … zwischendurch immer wieder verhüllen. Weil ich mitbekomme, … ähm … das ist gar nicht möglich. Oder ist gar kein …
  • Es sollte vielleicht gar kein [Sperren: Ziel] sein. Etwas [Sperren: Neues] zu schaffen.
  • Wie gesagt, das sind … Eigentlich … sind ja die Themen immer die selben geblieben.
  • [Sperren: Menschlich.]
  • [Zieht Rotze hoch.]
  • [Schlucken.]
  • Nur die Technik hat sich geändert.
  • [Sperren: Rasant.]
  • Aber Selbstbildnisse, oder … ähm … gesellschaftliche Themen, Alltag, Politik, … Da hat sich ja nischt groß geändert.
  • Das sind halt Meinungsäußerungen.
  • Sozusagen.
  • Das gibt's schon [Sperren: immer].
  • [Klick.]
  • [Uhr tickt.]
  • Das ist jetzt vielleicht eine Erkenntnis. Dass es gar kein … ähm … höheres [Sperren: Ziel] gibt.
  • [Pustet Luft aus.]
  • So wie ich immer die Moderne, oder die Künstler dort, deren Manifeste Manifest , doch … [Sperren: bewundert] habe.
  • Dieses [Sperren: Streben] nach etwas!
  • Das [Sperren: Berufen] sein!
  • Das [Sperren: Töten] und [Sperren: Neuschaffen]!
  • Und …
  • [Pustet Luft aus.]
  • … dass das …
  • [Uhr tickt.]
  • … ein [Sperren: Irrglaube] ist.
  • Vielleicht.
  • Das habe ich im Studium jetzt mitbekommen.
  • Bringt mich natürlich jetzt keinen Schritt weiter. Was auch immer weiter heißt. Wäre ja wieder mit einem Ziel verbunden.
  • Es macht's vielleicht … gelassener?
  • Die Gefahr … äh … da besteht bei mir, dass … äh … da nichts entsteht. Denn dieses Streben nach irgendetwas hat bei mir immer eine … äh … zu einem …
  • … [Sperren: Drang] …
  • … ähm … geführt.
  • Etwas zu schaffen.
  • Und zwar dann, würde ich jetzt sagen, schon exzessiv.
  • Teilweise.
  • Selbst wenn das auf einem Irrglauben beruhte!
  • [Schlucken.]
  • Es war trotzdem … ähm … Es ist viel dabei herausgekommen. Und ich habe viel dabei gelernt.
  • Und ich habe jetzt viel zum Ansehen!
  • [Uhr tickt.]
  • Auch in Jahrzehnten. Vielleicht noch.
  • Und … Und wenn dieser Drang nicht existiert, dann entsteht bei mir eben auch sehr sehr wenig.
  • Das ist die [Sperren: einzige] Gefahr, die auf so einer Erkenntnis beruht, dass es ein Irrglaube ist. Also zu denken, …
  • … es gäbe etwas Neues!
  • Es gäbe ein Ziel in der Kunst.
  • Es gäbe … Es gäbe Fortschritt!
  • [Pause.]
  • Das ist alles Oberfläche.
  • Und eigentlich geht's ja dann darum, dahinter zu gucken.
  • Und was dahinter ist, das ist das Alte.
  • [Aufnahme Ende.]
Adam und Eva, 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432
Adam und Eva, 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432
Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere
Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere
Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere
Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere
4 Vögel, 2012, Martin Städeli
4 Vögel, 2012, Martin Städeli
Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel
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Klasse Bildende Kunst Exkursion Berlin 10:30 - 13:00 Ausstellung Das Kapital Kapital . Schuld - Territorium - Utopie Hamburger Bahnhof Niederländische Goldmünzwaage, um 1755 Erfindung Waage mit Entwicklung des Handels Platzierung Gut auf einer, Steingewichte auf anderer Waagschale mit Skelett als …? Adam und Eva Adam und Eva , 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432 berlinklasse15-k.jpg Öl auf Mahagoniholz, 209 x 36,5 cm bzw. 37 cm Genter Altar: in St.-Bavo-Kathedrale Kathedrale zu Gent auf acht Tafeln Geschichte des christlichen Glaubens im oberen Teil Erbsünde mit Adam und Eva Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere Berlinde De Bruyckere berlinklasse17-k.jpg Berlinde De Bruyckere arbeitet mit Mischung aus Wachs und Epoxid transparenter und fleischig wirkender Körper kopflos, in Länge gezogene Figur erinnert an "Der Leichnam Christi im Grabe", Hans Holbein der Jüngere Hans Holbein der Jüngere Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere leichnamchristi-k.jpg nahezu lebensgroßes Format umsetzen im Kunstmuseum Basel ausgestellt, anschauen 4 Vögel, 2012, Martin Städeli berlinklasse19-k.jpg Papier, Kleister, Holz Martin Städeli fertigt Skulpturen aus billigem Material an dauert u. a. Jahre, Schicht um Schicht entstehen Arbeiten Kinderzeichnung Kinderzeichnung "Free Wheeler", 1955, Cy Twombly Cy Twombly Dispersionsfarbe, Wachs-, Farb- und Bleistift sowie Pastell auf Leinwand Twombly schuf Wheeler (Person, die unabhängiges riskantes Leben führt) nach Armeedienst auch als Antwort auf Jackson Pollocks "Drip Paintings" zu verstehen "Manifesto", Julian Rosefeldt umsetzen E-Mail an Mark schreiben mit Daten zum Katalog, er bestellt es dann für Bibliothek Kinderzeichnung Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel berlinklasse26-k.jpg Kinderzeichnungen [?] "scores" (noch nichts gefunden) 14:00 - 15:30 Ausstellung Olympia KINDL - Zentrum für zeitgenössische zeitgenössisch Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin, David Claerbout im Kesselhaus Ausstellung How Long Is Now? KINDL, im Maschinenhaus vorzeitig gegangen
Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (zwei Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31
Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (zwei Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31
Standpunkt Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (zwei Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31 standpunkt-k.jpg Muss mich nun ein paar Tage von der Kunst erholen. Neben der eigenen Arbeit, die nicht vorankommt, bin ich wieder von der Fülle an Künstlern und Ausgedrücktem überfordert. Die von mir gelesenen Kunstbücher betrachten ja vor allem die westliche Kunst. Wie groß ist aber die Welt! Wie viele Künstler gibt es noch, die in anderen Ländern dieser Erde Erwähnung finden! Und wie viele, die Schaffen und nicht beachtet werden! Wieviele haben eine Mission, ein Verlangen etwas auszudrücken … Kann man Kunst ohne Mission schaffen? Bleibe ich beim Hinterfragen von Kunst? Ist das mein Antrieb fürs Schaffen? Mein Zweifel Zweifel an Bedeutung in der Kunst und am Leben an sich ständig neu ausgedrückt in Selbstporträts Selstbildnis , in denen ich mich meiner Existenz bestätigt sehen möchte? Diplom Arbeit umsetzen alle Standpunkte handschriftlich auf Papier bringen und an Wand kleben A4-Blätter aneinander kleben je nach Größe des Textes erweitern oder Standpunkte in Normalgröße schreiben, einscannen und unterschiedlich vergrößern dadurch auch je nach Format richtig fette Schrift wirkt distanzierter und gleichzeitig gefestigter als Originalpapier eventuell mit "ja/nein"-Karte, siehe 14.1.2015 davor Friedrich-Herme Herme , bis zur Decke Standpunkt Zweifel Den Zweifel am eigenen künstlerischen Schaffen, an der Kunst allgemein und am Leben an sich zum Ausdruck zu bringen, stärkt mich. Vielleicht ist tatsächlich der Zweifel mein Thema. Kunstbegriff "Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert", Uwe M. Schneede Tendenzen der Kunst Ende 20. Jahrhundert nach Primitivismus früher Avantgarde Avantgarde , Utopien der 1920er, Erkundungen in den 1960er Tendenz erkennbar oder kolossale Unübersichtlichkeit? 1 modusübergreifend 1990er: viele Künstler arbeiten uneingeschränkt und intensiv auf allen Sektoren bis 1950er Gattungen noch medial und nach Fertigkeiten klar getrennt Gattungen und mit ihnen die Kategorien hatten sich verzahnt Malerei blieb immer noch präsent 1990er keine Grenzen mehr, auch nicht zu Musik, Poesie, Jugendkultur, Architektur, Design, Mode modusübergreifend gilt auch für Kulturen Impulse aus ursprünglichen Kulturen in westliche Kunst hineingebracht aber keine Globalisierung im Sinne internationaler und kulturübergreifender Einheitlichkeit 2 Benutzbarkeit Künstler entwarfen Wohnwagen, Museumsshops, Museumssäle, richteten Ausstellungen ein nicht als Nebentätigkeit gesehen, sondern als Kunst Partizipation am Beispiel von Gonzalez-Torres Felix Gonzalez-Torres (Partizipation am Schmerz) manifestiert Manifest : Künstler und Betrachter gehören ein- und derselben Welt an weit entrückt dagegen Bohème, Extravaganz, Vereinzelung und Außenseitertum der frühen Avantgarden und ihrer Nachahmer (gerade die gefallen mir aber!) 3 Durchdringung des Alltags Prozeß von A Darstellung von Aspekten äußerer und innerer Wirklichkeiten, über B Ding und Material in den 1960er, zur C künstlerischen Durchdringung des Alltags in den 1990er ästhetische Distanz auf ein Minimum geschrumpft (bei allen Tendenzen: immer aber mit vielen Künstler-Ausnahmen) 4 Entfremdeter Körper Body Art entdeckte Körper selbst als Aktionsfeld und Material Weg über A Picasso Pablo Picasso mit Zerstörbarkeit des Körpers und B Bacon mit menschlicher Körper als Fleisch wie anderes Fleisch in 1990er wurden Haar und Haut Haut , Blut und Körper unmittelbar Werkmaterialien Marc Quinn Marc Quinn als Beispiel Bedürfnis nach Ermittlung der Rolle des Körpers am Ende distanziert betrachtet, durchgehend fremd gewordene Körper Schlussworte: 20. Jahrhundert begann mit radikalen Vorstößen der Avantgarden als Eliten der Kunst endete mit grenzenloser Ausdehnung des Künstlerischen (bisher allgemeinste Definition von Kunst): "ästhetischer Deuter der Welt mit je subjektiver Moral"
Closet, 1990, Cast rubber, 220 x 52 x 58 cm, Peter Fischli / David Weiss
Closet, 1990, Cast rubber, 220 x 52 x 58 cm, Peter Fischli / David Weiss
Bad Thoughts I und III, 2016, Bronze
Bad Thoughts I und III, 2016, Bronze
La licorne, 2016, David Altmejd, Bronze, Edition 3+2AP
La licorne, 2016, David Altmejd, Bronze, Edition 3+2AP
Contresens n°2, 2015, François Morellet
Contresens n°2, 2015, François Morellet
The Tuners, 2005 - 2016, 200 x 150 cm, Navid Nuur
The Tuners, 2005 - 2016, 200 x 150 cm, Navid Nuur
(unbekannt)
(unbekannt)
Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close
Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close
Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley
Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley
Ausstellung Art Basel Peter Fischli Peter Fischli (* 1952) und David Weiss (1946 - 2012): "Spiel um Balance, um Klarheit und Übersicht" Closet, 1990, Cast rubber, 220 x 52 x 58 cm, Peter Fischli / David Weiss basel162-k.jpg Bad Thoughts I und III, 2016, Bronze basel161-k.jpg "Femme", 2007, Louise Bourgeois umsetzen selbst mit Buntstift Buntstift und Aquarellfarben umsetzen STATION II, 2013, Antony Gormley Antony Gormley La licorne, 2016, David Altmejd David Altmejd , Bronze, Edition 3+2AP basel165-k.jpg David Altmejd, Bildhauer Bildhauerei anthropomorphe und animalische Kreaturen (unbekannt) Contresens n°2, 2015, François Morellet François Morellet basel167-k.jpg François Morellet (1926 - 2016, französischer Künstler) gemeinhin geometrischer Abstraktion und Minimalismus Minimalismus zugerechnet Vertreter Konkrete Kunst Konkrete Kunst umsetzen weitere Arbeiten vom ihm anschauen, siehe Geraden-Konstellationen "π Weeping Neonly no 3", 2003, François Morellet "Composition 3k", executed in 1915, Kasimir Malevich The Tuners, 2005 - 2016, 200 x 150 cm, Navid Nuur basel170-k.jpg Navid Nuur (* 1976 in Teheran) "Auseinandersetzung mit Prozessen, die freigesetzt werden, wenn sich eine Idee zum Kunstwerk manifestiert Manifest " Alltagsmaterial wird zum künstlerischen Medium umsetzen wenn dunkle Leinwand (transparent grundiert) dann auch mit weißer Öl-Pastellkreide arbeiten (unbekannt) basel174-2-k.jpg Sperrholzplatte[?] vor eigentlicher Arbeit (hier sicherlich nicht der Fall) umsetzen einmal in klein mit eigener Zeichnung oder Fotografie umsetzen (Selbstporträt Selstbildnis ) "Paravent", 1984, Imi Knoebel Imi Knoebel umsetzen vor eigentlicher Arbeit aufstellen Imi Knoebel (Pseudonym für Klaus Wolf Knoebel, * 1940, deutscher Maler und Bildhauer der Minimal Art Minimal Art ) kleine Zeichnungen auf Leinwand geklebt: "Hoax", 1983, Jean-Michel Basquiat "Untitled (Anonymous Portrait)", 2002, Magdalena Abakanowicz Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close Chuck Close basel178-k.jpg Chuck Close (* 1940, US-amerikanischer Maler, Fotorealist) "Tableau Piège 2. August 72'", 1972, Assemblage, Daniel Spoerri Daniel Spoerri Holzschachtel an Wand gelehnt, Künstler mir unbekannt Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley Antony Gomley basel182-k.jpg Preise unframed each: CHF 1.800, framed CHF 2.150 Preise Set: CHF 18.750, framed CHF 22.500 unbearbeitet (zu viel): Carroll Dunham mit "The Third Green Planet", 1997 , Mark Wallinger mit "id Painting 21", 2015 , Michael Krebber interessante Hängung, Rahmung mir aber zu dick könnte verhüllte Arbeit sein umsetzen mit Alufolie Gesichtspartien formen, danach mit Pappmaché positiv, Ergebnisse aneinander befestigen, sodass Kopf entsteht Unlimited Standpunkt Eine Masse an Kunst. Nach kurzer Zeit nur noch Form und Farbe gesehen, Techniken bestaunt und Ideen für eigene Arbeiten gesammelt. Wirklich einlassen konnte ich mich aber auf keine gezeigte Arbeit. Sobald unterschiedlichste Werke ohne Bezug zueinander auf engem Raum gezeigt werden, stellt sich mir wieder die Frage nach der Bedeutung der einzelnen Arbeit. Es schaut dann einfach nur noch so aus, als wäre es ein Spielplatz, wo jeder mal irgendetwas ausprobieren wollte. Wo jeder mal irgendwie mit einer besonderen Form oder Technik auffallen wollte. Bei so einer Messe würde nicht einmal ein Antiwerk wie eine verhüllte Arbeit auffallen. Der "Künstlerdünnschiss Künstlerdünnschiss " würde auch nur noch mit einem Lächeln abgetan werden. Das nächste Mal muss ich mir einige Arbeiten schon im Vorfeld heraussuchen, die ich genauer betrachten möchte. Alles andere muss ich dann ignorieren. In den kommenden Tagen nach dem Basel-Aufenthalt werde ich Ausstellungen vermeiden und mich auf eigene Arbeiten konzentrieren (wie das Vergrößern von kindlichen Zeichnungen auf Leinwand). Arbeiten von Alexander Calder Alexander Calder (1898 - 1976) Ausgleich zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit Form des Mobile ("beweglich, verstellbar, drehbar, lose, figürlich lebhaft", "beweglicher Körper, figürliches Motiv, Anlass, Beweggrund, Antrieb") erfunden "Ein Mobile ist eine abstrakte Skulptur, die hauptsächlich aus Metallplatten, Stahlrohr, Draht und Holz gemacht ist. Alle oder einige ihrer Bestandteile werden durch Elektromotoren, Wind, Wasser oder von Hand in Bewegung versetzt." (Calder)
Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen, E-Mail von Facebook
"Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen", E-Mail von Facebook
Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten mit 45°-Gehrung, Rückkarton (Alberti gefertigt), Holzleiste zur Fixierung Seitenleisten an Rückkarton geleimt Kurs Video Rewind (Gespräch mit Daniels Dieter Daniels und anderen Vortragenden) Vortrag kommenden Montag mit Frage zur Selbstdarstellung in der Videokunst mit eigenen Gedanken Bill Viola Bill Viola , "Migration (for Jack Nelson)" (Beispiel S. 85) "He weeps for you" (Video- und Soundinstallation, 1976), ohne Künstler-Selbstdarstellung > Betrachtersicht Künstler = Stellvertreter für Betrachter? "Sind einige Videos gar keine Selbstbildnisse? Künstler nur Darsteller/Performer? Es geht vielleicht nicht um sein Selbstbild?" kritische Hinterfragung Narzissmus Narzissmus Thema von Krauss (S. 170, 179 "Extension Narziss") Reaktionen darauf (ab S. 26) von Künstlern, Kritikern, Philosophen Joan Jonas Joan Jonas "Left side, right side" S. 193 und S. 65 Peter Campus "Three Transitions" (bei YouTube YouTube ) 1/2 h Vortrag Künstler konnten in Video Dinge darstellen / Themen reflektieren, die im Film so nicht gingen bei ubu.com schauen eventuell Freud Sigmund Freud und anderen mit einbringen Daniels bei Fragen auch am Wochenende telefonisch erreichbar "Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen", E-Mail von Facebook Facebook verhuellt_facebook-k.jpg "Hallo Verhüllte, dies sehen deine Freunde, wenn sie dein Profil besuchen oder du einen Beitrag oder Kommentar auf Facebook postet. Füge ein Profilbild hinzu, damit deine Freunde wissen, dass du es bist." E-Mail Clemens "Meine Interventionen sind direkt in deinen Text integriert so mit => markiert:" "=> Vielleicht sollte man das nicht so streng sehen. Der Wunsch kann ich allerdings gut nachvollziehen. Vielleicht kannst du deine jetzige Arbeiten trotzdem als 'Kunst' bezeichnen, auch wenn dein Anspruch noch nicht ganz erfüllt ist?" "=> Möglicherweise sind die momentan Strömungen für uns nicht fassbar. Waren denn 'damals' für die Künstler die Strömungen fassbar, in denen sie sich befanden. Ich glaube, bei den ganz alten Sachen nicht unbedingt, aber so Bewegungen wie Dada Dadaismus , Pointillismus Pointillismus , Futurismus Futurismus , Expressionismus Expressionismus etc. wirken schon sehr manifestiert Manifest . Aber eigentlich habe ich drüber so gut wie kein Wissen. :-("
HGB Rundgang HGB Rundgang 2016 schwarzer Bereich um Arbeit: 13 cm (Gesamtgröße ungefähr 105 x 105 cm) eventuell doch kein quadratisches Format nehmen (zu statisch) Porträt verhüllt verhüllt für Rundgang eventuell verhülltes Porträt Daten zur verhüllten Arbeit: "Selbstporträt Selstbildnis // Friedrich Fröhlich // Fotografie, Sperrholzplatten, Holzleisten, Bilderrahmen" Nachtrag: ohne[!] Angaben der Verhüllung, da Verhüllung wie normalerweise Bilderrahmen nicht zur eigentlichen Arbeit gehören also: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie" oder immer nur eine Information zur Arbeit, wie "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich" oder "Fotografie // Friedrich Fröhlich" Standpunkt HGB Rundgang 2016 Geradenbild Geradenbild verhüllt Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Okay. Mein neuer Plan.
  • Neben der Klassenarbeit, ob das jetzt Porträt oder verhüllte Arbeit heißt, werde ich unten im Flur [Sperren: eine] Arbeit zeigen.
  • [Pause.]
  • Und zwar nicht wie bisher … äh … die quadratische Verhüllung mit schwarzen … ähm … Rand … Also wo ich die Wand drumherum schwarz einfärbe.
  • Ich glaub zumindestens, dass ich das nicht machen werde. Ich werd's mal ausprobieren. Wie es ausschaut. Weil ich möchte nicht, dass es zu … sehr …
  • … mit nem … ähm … heiligen Schein … heiligen Schein umdacht wird. Also mit nem [Sperren: Glanz]. So.
  • Dieses … ähm … Da ist was ganz [Sperren: großartiges]. So.
  • [Pause.]
  • Und ich möchte auch glaube ich nicht die riesengroße verhüllte Arbeit ausstellen.
  • [Pause.]
  • Ich glaub, das ist jetzt noch nicht die Zeit dafür, das so groß zu machen. Ich bin ja immer noch dabei, die … die Materialien kennenzulernen. Und was es halt heißt, … ähm … Nägel mit … äh … mit so nem Durchmesser zu benutzen.
  • Kopf zu benutzen. Also was es dann halt bewirkt. Wenn die mehr auffallen. Weniger auffallen.
  • Ich möchte eine Testarbeit machen. Mit Schrauben. Aber nicht gleich … äh … so eine riesen große … ähm … Was total schief gehen kann!
  • Wenn ich davor das nicht einfach … äh … mehrere Male ausprobiert habe. Und halt zu ein … zu einem Stil gekommen bin. Ähm … Wo ich halt sage: Damit kann ich am Besten … ähm … Das, worum es mir geht, eben ausdrücken.
  • Oder ich kann's vor mir dann so verantworten.
  • Ob's jetzt nen anderer so versteht … Höchstwahrscheinlich nicht. Das ist höchstwahrscheinlich zeitgenössische zeitgenössisch Kunst. Und Begleittext … Gibt's nicht.
  • So.
  • [Pause.]
  • Und was ich zeigen würde wollen. Ist dann glaube ich dann doch eine Fräsearbeit.
  • Ich würde ihm dann jetzt, nach dem Test, wenn ich ihn jetzt sehe, … Ich glaube, die hat er heute schon gemacht. Oder gestern.
  • Welche … äh … Lackierung oder … welche Grundierung … Oder ob das mit Schnörkel … Also [Sperren: was] für eine Vorbereitung gut funktioniert hat. Wo die Linien … äh … die gefrästen Linien jetzt schon gut erkennbar sind. Und wo ich eventuell nur noch einmal … äh … mit ner Rolle rübergehen muss. Mit Farbe weiß.
  • Und dann lackieren!
  • Wenn ich das dann jetzt weiß, eben nicht gleich … äh … drei … äh … riesengroße Platten mache.
  • Ähm … Sondern dass ich mich halt erst einmal im [Sperren: kleinen] … äh … daran annähere. Und mit [Sperren: klein] meine ich jetzt auch schon eine größere Platte. Zum Beispiel achtzig mal achtzig. Das ist 'ne kleine vielleicht. So.
  • Ähm … Oder nicht quadratisch. Muss ich halt gucken. Worum's … Was da mein Motiv jetzt ist. Ne?
  • Ich denke mal, nen Porträt. So. So wie ich gestern schon überlegt hatte. Ähm … Porträts zu machen. Selbstbildnisse.
  • Vom Kopf.
  • Ähm …
  • [Pause.]
  • Und dass ich halt eher erst einmal eine Platte mache. Anstatt gleich drei große Platten.
  • Arbeit.
  • [Pause.]
  • Das heißt: Heute würde ich halt noch einmal nach Motiv … äh … gucken. Also Motiv habe ich ja bereits. Aber dass ich … äh … schaue, wie schaut es aus, wenn die Linien etwas stärker sind.
  • Ich meine bei ner Fräsearbeit, damit die … damit die [Sperren: Ritze] richtig gut zur Geltung kommen. Und die haben jetzt bloß nen paar Köpfe.
  • Ähm … Müssten sie halt … äh … eine gewisse [Sperren: Tiefe] haben. Ich denke mal so … äh … Müssten so ein Millimeter schon tief sein. Oder nen bissel mehr sogar. Damit's dann … ähm … ein ein Millimeter … ähm … Durchmesser … ähm … Ritz gibt.
  • So.
  • Von … Auf der Oberfläche.
  • Die Linien sind dicker als beim Plotten.
  • Und … äh … Ich … Das heißt, ich werde halt weniger Linien einarbeiten und muss dann halt schauen, dass das Motiv dann so groß auf dieser einen Platte … äh … ist, dass es immer noch Detailreich ist. Also nicht zu [Sperren: plump] aussieht.
  • Das kann ich heute machen.
  • Und dann werde ich das halt auch oben mit sagen. Dass ich … ähm … jetzt auch wegen der … wegen der Zeit halt … wegen der Knappheit der Zeit und so … halt erst bloß eine Platte, aber dann halt richtig mache. Also wirklich … Das soll 'ne richtige fertige Arbeit sein!
  • Am Ende.
  • Kein Test mehr.
  • Und dass ich die dann aber verhülle.
  • So. Das ist … okay.
  • [Pause.]
  • Das … ähm … ist nun einmal so. Das mache ich jetze.
  • Und … Gerade … [Sperren: nur] wenn's gut ist. Wenn's jetzt nicht gut ist, dann würde ich es glaube ich gar nicht ausstellen.
  • Auch wenn man's nicht sieht!
  • Aber es muss so gut sein, dass ich sage, ich [Sperren: würde] es, ich [Sperren: möchte] es, ich [Sperren: würde] es jetzt unbedingt [Sperren: wollen], dass andere es [Sperren: sehen].
  • So.
  • Deshalb verhülle ich's dann.
  • [Pause.]
  • Und dieses … Mein [Sperren: Dilemma] eben zu lösen. Was ich jetzt schon ausgearbeitet habe. Was aber bestimmt noch nicht ganz fertig ist. Mit … Also … Also das Gedankenkonstrukt.
  • [Pause.]
  • So.
  • Wenn es jetzt bloß so eine Arbeit ist, in diesem Format, … ähm …
  • Ich hab's jetzt halt überlegt mit diesem schwarzen … mit dieser schwarzen Wandfärbung. Ähm … Ich werde mir mal … Genau. Ich werde mir mal heute …
  • … im Bastelladen … Tonpapier holen.
  • [Sperren: Schwarz].
  • Natürlich ausreichend. Also … Weiß nicht. Zwanzig A4-Blätter oder so. Ähm … Und die verhüllte Arbeit … Eine verhüllte Arbeit jetzt zum Testen einfach mal an die Wand hängen.
  • Am besten wäre natürlich die große Wand im Flur. Weil das dann schon das mit dem Verhältnis zur großen Wandfläche steht. Das ist 'ne große Wand. Muss jetzt halt aufpassen, dass die Wand nicht die … äh … nicht die verhüllte Arbeit [Sperren: schluckt]. Und die kann vor allem geschluckt werden, weil die Arbeit ja selber sehr sehr monochrom is.
  • Also [Sperren: sehr] … ähm … Na ja.
  • Es ist halt nichts wirklich dargestellt. Man sieht halt das Holz. Es hat natürlich auch 'ne Struktur. Und so.
  • Aber es ist halt so … Es ist sehr unauffällig.
  • So.
  • Und da könnt's halt sehr sehr schnell sein, denke ich, dass die Wand die Arbeit schluckt!
  • Und dieser schwarze … äh … diese schwarze Umrandung, die so groß … diese größere schwarze Umrandung … Kein kleiner Strich. Sondern wirklich auffällig. Ich weiß nicht. Die ist jetzt hier mit zwanzig Zentimetern oder so.
  • Auf jeder Seite halt. Noch nen schwarzer … äh … Balken.
  • Würde halt … ähm … erstens die Arbeit vergrößern. Aber halt … ähm … jetzt nicht eigentlich. Sondern bloß durch … Na ja … Durch die Wandfarbe. Und würde halt … ähm … diesen Blick auf diese Verhüllung richten können.
  • Weil … Normalerweise ist ja die Wand dort weiß.
  • Dieser … Dieses sehr sehr helle Holz fällt einfach nicht so auf. Es … [Sperren: verschwindet] irgendwie.
  • Ähm … [Sperren: will] ich jetzt gerade … Jetzt geht's mir noch um dieses … ähm … Ja. Um dieses … äh … Statement … so abgeben. Ähm …
  • [Sperren: Verhüllung] … ähm … Nach dem langen Prozess sozusagen. Meine Antwort darauf …
  • [Pause.]
  • So.
  • Und … Genau.
  • Ich werde das heute mit dem schwarz ausprobieren. Und mit Tonpapier einfach mal.
  • Wie die Wirkung ist auf ner größeren Fläche. Obs jetzt bei mir oder dann in der Hochschule mache … Mal gucken. Dann werde ich dieses Geradenporträt … machen.
  • Also nur Gesicht.
  • Weniger Linien. Da es gefräst wird. Aber halt so, dass ich damit halt richtig zufrieden bin. Prinzipiell. Und wenn er jetze die Test … Danach werde ich gleich loslegen können.
  • Und ich dann noch die … ähm … ähm … die … die …
  • Na was ist das für eine Platte?
  • die … die [Sperren: Siebdruckplatten]. Ähm … holen kann.
  • Dafür.
  • [Pause.]
  • Jetzt hatte ich halt noch die Überlegung, dass ich … ähm … anstatt diesem schwarzen Rand, genau, nen [Sperren: Schattenfugenrahmen] nehme.
  • Also wie bei Leinwänden.
  • [Pause.]
  • Ähm … Wenn sie jetzt nicht ganz frei sind. Oder nicht … ähm … hinter Glas verschwinden. Na ja. Was da halt verwendet wird. Kann man hinten ja einfach befestigen.
  • Was dafür spricht, ist ja auch, dass es jetzt keine Papierarbeit oder 'ne Fotografie ist. Also sehr sehr zart. Was jetzt mit nem Bilderrahmen ja wieder passen würde.
  • Ne?
  • Diese … Diese … Dieser Test von gestern hat mir gut gefallen. Wo ich … Wo die … Wo die Verhüllung durch das Glas geht.
  • Also so die … ähm … Die fängt [Sperren: hinter] dem Glas an. Und normalerweise, wo die Arbeit ist, ist sie hier auch.
  • Halt jetzt [Sperren: verhüllt].
  • Geht [Sperren: durch's] Glas [Sperren: zum] Betrachter hin.
  • In die … Also [Sperren: außerhalb] des Bilderrahmens. Zu der [Sperren: realen] Welt.
  • So.
  • [Sperren: Rüber].
  • [Pause.]
  • So. Diesen Übergang … äh … Den finde ich sehr sehr gut.
  • Mal schaun, wie das mit der Umsetzung ist. Dass man halt wirklich erst mal gar nicht mitbekommt, dass das zwei Teile sind. Also es sind ja nicht [Sperren: wirklich] zwei Teile.
  • Es ist am Ende wieder eins. Weil ich das wieder mit Kleber … ähm … äh … so festgemacht habe, dass es halt wirklich am Glas … äh … äh … hängen bleibt. Also da is es … Da is es … Das Glas wird sozusagen Teil der Verhüllung.
  • So.
  • Nun gut.
  • So.
  • Das wäre jetze für 'ne … äh … Papierarbeit.
  • So.
  • Fotografie … Zeichnungen … Collage Collage .
  • Was weiß ich.
  • Gut geeignet.
  • Zum Bilderrahmen.
  • Also wie jetze ich im Klassenraum höchstwahrscheinlich zeigen werde.
  • Genau. Diese … Dieses Porträt will ich da ja jetze auch noch mal angeben.
  • Hab jetzt noch zwei Wochen da Zeit. Bis zur Präsentation hier.
  • Und … äh … Würde mal schauen, … äh … wie ich das umsetzen würde.
  • [Pause.]
  • Ich hab jetzt schon Lust, das mit dem Beamer zu machen. Dass die im Gesicht flimmern. Davon mache ich nen Foto.
  • Mal gucken.
  • Muss ich mir dann auch mal ausleihen.
  • [Sperren: So]. [Sperren: Jetzt] aber mal zur Arbeit unten.
  • [Pause.]
  • Ähm …
  • Schattenfugenrahmen.
  • Genau.
  • Die Frage ist dort: Soll …
  • [Pause.]
  • … der Rahmen, die Umgebung von der Verhüllung, von diesem Holzkasten, … das wiederspiegeln, was drinne ist?
  • [Pause.]
  • Wie gesagt. Beim Bilderrahmen mit Glas wäre das halt 'ne … flachere Arbeit. Ähm … Da würd ich jetzt vielleicht nicht gerade 'ne [Sperren: Leinwand] reintun. Auch wenn's niemand sieht!
  • Aber so für mich!
  • Und bei so einem großen Holzbild … Also ziemlich dick ist das ja schon! Das ist … ähm … halt eher mit nem Schattenfugenrahmen … äh … A la … Leinwand hat ja auch 'ne Dicke. Also wenn das aufgespannt ist dann.
  • Ähm … Das passt halt eher dazu. Nur geht es mir jetzt darum, es nach Außen zu stülpen? Also das, was halt drinne ist? Also was ich halt als Technik genommen habe?
  • [Pause.]
  • Mhm.
  • [Pause.]
  • Das kommt dann wieder auf die … ähm … auf … auf … auf den Beipackzettel an. Also wenn da jetze bei Materialangaben … ähm … drinne steht, … ähm …
  • Holzplatten … ähm …
  • Holzleisten. Nägel. Glas. Und jetzt steht da entweder [Sperren: Arbeit].
  • [Pause.]
  • Oder es steht schon Fotografie da.
  • Oder Zeichnung. Collage.
  • Fräsearbeit.
  • [Pause.]
  • Dann würde natürlich die … ähm … äh … die [Sperren: Rahmung], wenn es eine gibt, … würde natürlich eine [Sperren: große] Rolle spielen. Also das wäre dann ein … ähm … Die [Sperren: müsste] dann schon irgendwie diese Technik, die ich benutze, halt wiederspiegeln. Sonst wäre es nen Widerspruch.
  • So.
  • [Sperren: Wenn] ich jetzt aber [Sperren: nicht] … ähm … sage, was drinne ist, also ob's 'ne Fotografie oder ob's 'ne Leinwand ist, oder was auch immer!
  • [Schlucke.]
  • Dann … ähm … spielt ja eigentlich die … äh … die Rahmung [Sperren: nur] noch mit der Verhüllung. Also mit dem Holzkasten.
  • [Pause.]
  • Ähm … Das heißt, dann ist es irrelevant. Eigentlich. Was halt drinne ist. So. Es geht dann um die Verhüllung. Und die Verhüllung bekommt einen Rahmen.
  • In dem Fall wäre es dann ein Schattenfugenrahmen.
  • [Pause.]
  • [Klick.]
  • Es ist schwer zu sagen.
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Ich denke halt wirklich … Dass es mit der schwarzen Umrandung, wenn ich da die anfärbe dazu … [Sperren: hochgepuscht] aussieht.
  • Das ist mein einziges Problem. Was ich gerade habe.
  • Sonst würde ich das machen!
  • Ich probiere es heute aus. Aber es kommt mir so vor, als würde das in so eine Richtung gehen von …
  • Wie heißt das? Glorifizierung? Oder so?
  • Das soll's ja eigentlich nicht sein.
  • [Pause.]
  • Wobei das natürlich so'n … auch wieder so'n … Ja … Dieses Statementhafte hat. Das ist jetzt mein [Sperren: Punkt].
  • Das ist sowas wie … Keine Ahnung! Wie halt früher die … die … die [Sperren: Manifeste Manifest ]. Oder so.
  • [Pause.]
  • Ähm … Das … äh … soll's ausdrücken.
  • [Sperren: Das] ist … äh … [Sperren: Kunst]!
  • Und das und das und Punkt.
  • Und … So. Feststeht.
  • [Pause.]
  • Wäre natürlich auch, … ähm … ne?, … okay. Vielleicht ist es genau das Richtige! Es sollte nur nicht zu … Es sollte nur nicht zu … ähm … zu … ästhetisch … [Sperren: einwandfrei] aussehen. Dass es dann … äh … Dass es auch so rüberkommen könnte, dass es da um etwas … Dass es [Sperren: schöner] aussieht. Darum geht's mir ja nicht. So.
  • Oder dass es [Sperren: goldiger] aussieht.
  • So.
  • Wenn's nach Statement aussieht, was es auch immer ist, dann ist es [Sperren: gut].
  • Ansonsten nicht.
  • [Pause.]
  • [Sperren: Alternative] … Wenn's nicht … äh … gut aussieht. Wenn's nicht meinen Vorstellungen entspricht, wäre halt zum Beispiel ein Schattenfugenrahmen.
  • Ähm …
  • [Pause.]
  • [Schlucke.]
  • Sechzig mal achtzig gibt's. Zum Beispiel. Hundert mal achtzig.
  • Hundert mal achtzig ist vielleicht zu groß. Ähm … sechzig mal achtzig … Da finde ich die achtziger Breite sehr gut.
  • Sechszig nen bissel schmal vielleicht.
  • Da muss ich … äh … Also achtzig mal hundert ist schon 'ne große Arbeit. Und was eigentlich okay ist. Ich weiß jetzt aber nicht, ob's jetzt mit der riesen großen weißen Fläche irgendwie in Konflikt kommt. Weil da wirkt ja die Arbeit wiederum [Sperren: kleiner].
  • Als sie jetzt hier … in meinem Atelier wirkt.
  • [Pause.]
  • Da sind die Flächen halt kleiner. Und ich will aber gleichzeitig viel Freiraum drumherum. Dass halt die Konzentration des Betrachters wirklich auf dieser Verhüllung liegen kann und nicht wieder gleich abgelenkt wird, wie im Klassenraum. Es wird da so sein!
  • Da wird 'ne Ablenkung stattfinden. Einfach durch die anderen [Sperren: bunten], farbigen Bilder.
  • [Sperren: Filmchen].
  • Ähm … Skulpturen. Was weiß ich!
  • Da gibt's nicht diese Ruhe. Und die hab ich dann, auch wenn der Flur jetzt voller ist. Von den Menschen her.
  • Ähm … Hab ich da mehr die Möglichkeit auf dieser großen Fläche das halt zu konzentrieren.
  • [Pause.]
  • Und … Ja. Muss ich jetzt gucken. Hundert mal achtzig ist da glaube ich zu groß.
  • Ähm … [Sperren: Müsste] dann viel viel größer sein!
  • Sechszig mal achtzig ist dann glaube ich das … das richtige Format. Das ist auf jeden Fall das richtige Format, wenn ich mit nem schwarzen … mit ner schwarzen Umrandung arbeite. Das vergrößert's auf der einen Seite. Ähm … Schafft aber eben auch nen … Ja … Nen … äh … Nen gedachten Rahmen. So.
  • Das ist ja nicht bloß gedacht!
  • Aber halt nen … Ja. 'Ne … Umrandung eben. So.
  • Kann den Blick nochmal konzentrieren.
  • Äh … Konzentrieren. Wenn ich jetzt nen weißen Schattenfugenrahmen nehme, dann … äh … dann ist der Übergang zur Wand ja …
  • Die ja auch weiß ist!
  • Ist minimal. Das ist nen … ähm … Gefällt mir eigentlich nicht so sehr. Das ist wieder zu [Sperren: schwammig]. So zum … Das ist so nen Übergang. Irgendwie.
  • Ich weiß es gerade nicht. Was es … Also ich will halt jetzt nen Schattenfugenrahmen kaufen und dann …
  • [Pause.]
  • Ja. Dann kommt raus, dass es … ähm … Der kostet doch fünfzig Euro. Dass es … ähm … nicht … nicht gut… Dass es nicht meinen Ideen entspricht.
  • Ich hab ja schon welche hier!
  • Aber die haben halt auch nen anderes Format.
  • Okay. Wenn ich schon welche hier habe, dann hole ich mir noch … ähm … Holzplatten. Holzleisten.
  • Und zum … Daraus mache ich dann 'ne fertige Arbeit.
  • Wollte ich eh machen.
  • Sollte ich halt eventuell den Schattenfugenrahmen … Der ist jetzt nämlich auch Holz … Und das beißt sich dann ein bissel. Weil … Also gerade die … Dann sollte ich die noch weiß lackieren.
  • Oder [Sperren: Schwarz].
  • Der soll den Fokus auf die eigentliche Arbeit halt richten können.
  • [Pause.]
  • Nee! Da lenkt das Schwarz wieder zu sehr ab!
  • Euh. Das ist ein Problem.
  • Schwarz kann nämlich natürlich … äh … dem … den Blick des Betrachters … äh … ähm … dahinlenken.
  • Und von der [Sperren: eigentlichen] Arbeit, die ja so … ein bissel dunkler, aber sehr sehr hell ist, … Also fast so hell wie die Wand eigentlich. Halt davon [Sperren: abschweifen] lassen.
  • [Pause.]
  • Das wäre natürlich auch nicht gut.
  • [Pause.]
  • Schwarz finde ich aber so gut, … ähm … weil es so … weil es einen guten Kontrast bildet. Was halt dieses Holz auf der weißen Tafel … äh … Dings nicht könnte.
  • So.
  • Das ist halt der Vorteil davon.
  • Muss ich schauen!
  • [Aufnahme Ende.]
Viktoria! - Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
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Jahrhundert Matthias Bleyl Überblick der allgemeinen künstlerischen Entwicklung (Malerei, Bildhauerei Bildhauerei , Architektur/Design) zwischen 1900 und 2000 "Dieser Ballast gehört auch mit dazu" im Kaiserreich offizielle, repräsentative Kunst: rückwärtsgewandt Viktoria! - Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt viktoria-k.jpg 1896 gemalt, zeigt Szene von 1814 oppositionelle Sicht: unverstellte Sicht auf damaliges Leben Vergleich "Badende Knaben", Philipp Franck, 1917 und Bild von Liebermann Bandende Jungen, Max Liebermann Max Liebermann (um 1900) badende-jungen-liebermann-k.jpg vom Kaiser als "Rinnstein-Kunst" bezeichnet Ansicht, künstlerische Moderne sei "in den Rinnstein" niedergestiegen, da sie das Elend noch scheußlicher hinstelle als es schon sei Berliner Secession, gegründet 1898, Gegenpol zum akademischen Kunstbetrieb Kunstbetrieb orientierte sich an französischer Kunst (damals nicht angesehen) Impressionismus Impressionismus in Frankreich: schon 1870er sehr ausgeprägt Lichtsituationen einfangen (muss relativ schnell gemalt werden, deshalb manchmal skizzenhafter Charakter) van Gogh Vincent van Gogh : vieles wahrscheinlich nicht vor Motiv entstanden (wie bei Impressionisten üblich), sondern im Atelier Ziel: gefühltes statt realem Sehen zeigen (siehe auch Expressionismus Expressionismus ) Farbwahl nicht natürlich Pariser Herbstsalon, 1905: kritisch als "mitten unter den wilden Tieren" bezeichnet Die Brücke Die Brücke , 1905 in Dresden gegründet motivisch französischer Malerei nahe verlaufende Farbigkeit in deutschem Bild rar, eher flächig, "ruppig", "unkultiviertes" Umgehen mit Farbe wollten Kern der Dinge darstellen Versuch, Menschen in wahrer Natur darzustellen (ohne Aktmodelle) Vergleich Damenporträt von Robert (Nachname nicht verstanden), 1907 (anerkannte Kunst, wie Dame in kaiserlicher Zeit auszusehen hat) und zeitgleich entstandenes Bild von Kirchner Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner Ernst Ludwig Kirchner sitzende-dame-k.jpg Berliner Straßenszenen von Kirchner Hektik des Alltags dargestellt, Treiben in Berlin Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger paul-hoeniger-k.jpg Kirchner zeitgleich zu Hoeniger (alte Malweise, dokumentarisch): zeigt, dass es nie eine homogene Stilepoche gegeben hat relative [?] Thematik (ab Spätantike) nimmt seit Aufklärung ab expressive Tendenzen nicht nur in Malerei Vergleich Stil Skulpturen von Ernst Balach ("Das Wiedersehen", 1926 ) und Hermann Scherer Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893 - 1927, schweizerischer Künstler) hermann-scherer-k.jpg Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck Wilhelm Lehmbruck gestuerzte-k.jpg für Ehrenfriedhof auf dem Kaiserberg entworfen (Verantwortliche bevorzugten jedoch patriotischere Skulptur) Mensch = als lebendige Architektur verstanden immer wieder: offizielle Sicht versus Opposition Manifeste Manifest erste Hälfte 20. Jahrhundert beliebt rasche Entwicklung der Stile (Beispiel Franz Marc Franz Marc , innerhalb von vier Jahren) Kandinsky Wassily Kandinsky : "Über das Geistige in der Kunst" nicht nur eine Formspielerei, sondern Versuch, das "Geistige" bildnerisch zu erfassen Sonderfälle / "Einzelkämpfer" des Expressionismus u. a. Paula Modersohn-Becker Paula Modersohn-Becker mit "Bauernmädchen", 1904 Propaganda versus Realität Krieg hat großen Einfluss auf Künstler (viele Freiwillige) Selbstporträt Selstbildnis als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner soldat-k.jpg dargestellt mit verstümmelter Malerhand notiert Gute Künstler scheinen irgendwann immer ihre älteren Arbeiten zu zerstören u. a. extremer Stilwandel durch Krieg Max Ernst Max Ernst blendete in Autobiografie Kriegszeit aus: "Am 1. August 2014 gestorben, am 11. November 1918 wiedergeboren." Weimarer Republik 1919 Bauhaus Bauhaus ausgerufen neu: Kunst und Handwerk Handwerk sollten unter Architektur zusammengeführt werden Paul Klee Paul Klee : Formreduktion, im biografischen Verlauf gut sichtbar Geradenbild Geradenbild Einzelgespräch Ohme gefrästen Test auf PVC-Platte (weiß) abgeholt schaut teilweise ausgefranst aus Bachmann fragen, warum und wie änderbar, ansonsten gut für geplante Licht-Konstellation: keine Leuchtstoffröhre verwenden, da veraltete Technik LED-Version: lediglich kopiert nur verwenden: ohne abdeckendem Opalglas Vorteil LED: lässt sich dimmen (je nach Geradenart unterschiedliche Helligkeit) Nachteil LED-Leiste: besteht aus vielen kleinen LEDs wäre wieder "Rückkehr zum Pointillismus Pointillismus " (Bewegung durch Punktanreihung) Leuchtbänder: viel zu schwach, wenn dann eher als individuelle Form nutzbar (Gerade ist da lediglich eine mögliche Form) Rotverschiebung bei Galaxien für Helligkeit/Farbwert von LEDs nutzen? Kunstgeschichte Vorlesung Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert Bauhaus: Umschwung von Handwerk zur Industrie Vergleiche Marcel Breuer Holzstuhl mit Muster (keine Massenproduktion möglich) und späterem Stuhl aus Stahlrohr (1930) Piet Mondrian Piet Mondrian : "Neue Gestaltung", fünftes Bauhausbuch Composition XX., 1920, Theo van Doesburg doesburg-k.jpg Doesburg: ähnliche Kompositionen wie bei Mondrian De Stijl De Stijl Manifest, 1918 Universelle als Alternative zum Individuellen notiert "Am Anfang war der Strich." Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart vordemberge-k.jpg Arbeiten teilweise keinem Künstler mehr zuordenbar, Form wird "beliebig", eben verallgemeinert Konkrete Kunst Konkrete Kunst = Linie, Fläche, Farbe Max Bill Max Bill u. a. Abwendung vom Expressionismus hin zum Sachlichen = Neue Sachlichkeit, 1920er "Ich hätte ihn auch bei der Aufnahmeprüfung durchfallen lassen." (Bleyl zu Hitlers dilettantischen Arbeiten) (gedanklich abwesend)
o. T. Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Seminarplan 1 Descartes, La Mettrie und Butlers "Buch der Maschinen" 2 Kleist Marionettentheater, Hoffmann "Der Sandmann" Filmklassiker: Metropolis, Modern Times Neuere Filme wie Ex Machina 3 Von Turing über die Kybernetik bis Bladerunner, Datenbanken und Archive als "Erinnerungsmaschinen" 4 Pinocchio, Anders, Stanislaw Lem, Deleuze/Guattari, Agamben, Wissenschaftskritik (Technik-Grenzen) 5 Haraway, Maschinen-Identitäten klassische KI und Schwarmintelligenz sozialer Wohnungsbau, geplante Städte, Mumford und UbiCom, Bionik - Exoskelette 6 Transhumanismus Transhumanismus , Kurzweil Ancarani, japanischer Pop, aktuelle Netzpolitiken Standpunkt radikal radikal A Was heißt "Radikal! Grundsätzlich!"? grundsätzlich: nicht an der Oberfläche kratzen, zum Punkt kommen das zeigen, was bedeutend ist, nichts was ablenkt das "Statement" ohne Umschweife mitteilen, die Wurzel (lateinisch "radix") greifen nicht auf figurativer Art (Totenschädel Totenmaske , Körper, Raben, Auge, …) übermitteln / Symbolismus Symbolismus wo Technik, Material und Stil den Inhalt unterstützen/wiedergeben B Was kann radikal in der Kunst sein? 1 die Technik siehe auch Punkt 4 ansonsten sicherlich alle neuen Techniken (wie damals Plotter Plotter / Maschinen übernahmen Arbeit, Neonröhren, Arbeiten auf atomarer Ebene, damals Fotografie) 2 das Material herkömmlich: Holz, danach Leinwand als malerischer Untergrund Material/Begrenztheit/neue Sichten als Thema: geschlitzte Leinwandbilder von Lucio Fontana Lucio Fontana , siehe 12.10.2014 Frank Stella Frank Stella : schuf neue Formen der Leinwand, siehe 25.7. ansonsten wird heute sicherlich alles als Untergrund / Auftrag verwendet 3 das Vorgehen wie umgedreht malen bei Georg Baselitz Georg Baselitz (und später auch zeigen) 4 der Stil u. a. für mich gut erkennbar bei: Impressionismus Impressionismus , Pointillismus Pointillismus , Expressionismus Expressionismus , Kubismus Kubismus , Suprematismus Suprematismus , Bauhaus Bauhaus , Minimalismus Minimalismus , Pop-Art und vieles mehr extreme Unterschiede zu vorheriger Malweise bzw. zu anderen parallel sich entwickelnden Stilen = radikal Kunstströmung liegt manchmal auch eine inhaltlicher Idee zugrunde Beispiel Impressionismus: Darstellung des Lichts und atmosphärischen Bedingungen = malerische Hauptaufgabe teilweise Verzicht auf Schwarz und erdige Farbtöne: Farbpalette wurde aufgehellt Wortherkunft durch Kritiker, später von Künstlern übernommen: "Impression, Sonnenaufgang", Claude Monet Claude Monet , 1872 einheitlicher Stil nicht wirklich sichtbar bei zeitgenössische zeitgenössisch Kunst 5 der Inhalt A vorhandene Arbeit/Aussage radikal umdeuten LOVE, 1964, Robert Indiana (Vertreter der Pop Art Pop Art und Signalkunst) verfremdet in: AIDS, 1987, Felix Partz, Jorge Zontal und AA Bronson Krankheit nicht nur in Arbeit verarbeitet, sondern persönlich betroffen Partz und Zontal starben 1994 an AIDS B Mallewitsch "Das Schwarze Quadrat Schwarze Quadrat auf weißem Grund", 1915 (siehe 19.12.2012) er leugnete im Manifest Manifest zur Ausstellung "(0,10)" jede Beziehung der Kunst und ihrer Darstellungen zur Natur (Kubismus forderte damals nicht absolute Gegenstandslosigkeit des Bildinhalts) seine Haltung auf inhaltlicher Ebene: radikal kleine Pinselstriche, nicht mit Lineal und einheitlicher Farbfläche
Standpunkt Anscheinend verzweifel nicht nur ich an zeitgenössischer Kunst. Diese Meinung hindert mich jedoch immer wieder daran, etwas entstehen zu lassen. Ich hinterfrage die Arbeit im Vorfeld auf seine Bedeutung hin und komme meist zu dem Ergebnis, dass sie nichts zu sagen hat. Zu diesem Ergebnis komme ich allerdings auch bei Arbeiten anderer Kunststudenten Kommilitone und Künstler. Es wirkt oft beliebig herausgegriffen oder aufmerksamkeitsheischend. Vielleicht weil es nichts (mehr) zu sagen gibt? Hier fallen mir die vor einiger Zeit von mir verhüllten Arbeiten wieder ein. Sehr konzeptionell, sehr selbstkritisch. Ich müsste es schaffen, dieser 'verwissenschaftlichen' Kunst zu entkommen und etwas schaffen, was A für den Betrachter beim ersten Blick nachvollziehbar erscheint (weil er etwas sieht, was er einordnen kann), B dennoch genug 'Geheimnis' inne hat (was aber verschwommen bleibt und nicht durch Kritiker kaputt interpretiert werden kann) und C für den weiteren Verlauf der Kunstgeschichte wirklich wichtig ist (vielleicht etwas zu hoch gegriffen? Aber waren das nicht viele Manifeste Manifest ?). Die Geradenbilder scheinen mir dafür ein guter Anfang zu sein. Kunstbegriff 1 Moderne Ende Mittelalter Emanzipation Künstler zum autonomen Subjekt Ende barocker Feudalismus (davor Epoche der Renaissance Renaissance , danach Klassizismus) Emanzipation Kunstwerk selbst im Zeitalter von Maschinen, Arbeitsteilung und Automatisierung verändert sich Status von handwerklicher Tätigkeit Kunst existiert nicht mehr in Funktionszusammenhängen, sondern aus sich heraus (L'art pour l'art) nicht von Funktion befreite Kunst: Angewandte Kunst (Kunstgewerbe) in Stilkunde: Epochenbezeichnung normalerweise nachträglich eingefügt Künstler erschafft Bezeichnung selber (eher kurzzeitige Stil-Begriffe als Epochenkonzepte) bis Aufklärung war Klerus, Adel, reiches Bürgertum der Adressat der Kunst durch frei zugänglichem Kunstmarkt Kunstmarkt erweiterte sich Publikum zur Förderung des Kunstmarktes fanden öffentliche Ausstellungen (Salons) und öffentliche Debatten über Kunst statt künstlerische Auseinandersetzung konzentrierte sich immer stärker auf Untersuchung der eigenen Entstehungsbedingungen Metakunst: reflektiert über Bedingungen von Kunst und künstlerischem Schaffen (u. a. Appropriation Art Appropriation Art ) verlohr Interesse breiter Schichten Gegenmoderne als Protest gegen Prinzipien [?] moderner bzw. zeitgenössisch zeitgenössisch Kunst: bewusst neoklassizistische, historistische, anachronistisch [?] ausgerichtete Kunst extreme Form des Protests: "Entartete Kunst Anti-Moderne " (u. a. Berufsverbote, höhnische Präsentationen, physische Vernichtung) 2 Postmoderne Postmoderne stellt. u. a. Ideen von Freiheit und Originalität wieder [?] in Frage bewusst Zitate anderer Künstler eingesetzt verbindet historische und zeitgenössische Stile, Materialien, Methoden und unterschiedliche Kunstgattungen Kunstbetrieb Kunstbetrieb und Ausstellungsorte werden aus Metaebene heraus hinterfragt Grenzen zwischen Design, Popkultur, Subkultur und Hochkultur verschwimmen zeitgenössische Kunst ignoriert (scheinbar) alle akademische Regeln, Einteilungen, Kunststile, kulturelle Grenzen (siehe Globalisierte Kunst, 31.5.) nimmt sich die Freiheit je nach Bedarf Regeln, Einteilungen, Kunststile etc. zu reflektieren, zu bearbeiten und zu nutzen zeitgenössische Kunst = global und interkulturell funktionierendes System vereint verschiedene Kulturen Kunstgeschichte wird zum theoretischen Fundament von Kunst (antike Antike Philosophie soll aktuell noch historische Basis für abendländische Kunst sein) Wird Kunst damit im Extremfall beliebig? Gibt es irgendwann keine Unterscheidung mehr zwischen zeitgenössischer Kunst und allem Anderen? Vergleich Wissenschaft und Kunst: umfassendes Verständnis / Bedeutungen von Werken nur durch eingehende Beschäftigung möglich Wenn aus vormals verständlicher Kunst verwissenschaftliche Kunst wird: Wieso darf diese noch im öffentlichen Raum ausgestellt werden, obwohl anscheinend viele Betrachter nichts mehr verstehen (können)? Wo ist die Gegenbewegung, die A verständlich und B dennoch zukunftsweisend ist? Arbeiten je nach Betrachter und je nach Interesse der Kritiker anders interpretiert "Diese Kunst ohne Richtung, ohne Vorstellung von Morgen, ohne Perspektive und Zukunft und Wut und Utopie […]"
Studienreise Athen 2015 Kunstbegriff Standpunkt In Griechenland Griechen fragten wir uns, als wir die Arbeiten zeitgenössischer Künstler in der Kommunalen Galerie Athen betrachteten, ob es überhaupt einen Unterschied zwischen griechischer Kunst und Kunst anderer europäischer Länder gibt. Die Arbeiten hätten - so unser erster Eindruck - genauso gut in Leipzig entstehen können. Ist das nun gut? Oder schlecht? Wird Kunst - örtlich betrachtet - beliebig? Gibt es keine Techniken, die in einigen Regionen vermehrt genutzt werden? Themen, die nur hier funktionieren? Symbole, die hier Bedeutung bekommen und woanders deplaziert wirken würden? Wenn sich ein griechischer Künstler - vorausgesetzt, er hat keinen persönlichen Bezug zu Afrika - um afrikanische Gesundheitsthemen bemüht: Ist das glaubwürdig? Verliert die Kunst nicht an Reiz, wenn alle überall alles machen und regionale Besonderheiten außer Acht gelassen werden? Wäre es auf der anderen Seite aber nicht auch zu einfach, wenn wir bei den Arbeiten griechischer Künstler ständig antike Antike Säulen entdecken würden? Vielleicht ist in heutiger Zeit nicht mehr das Thema entscheidend (denn das scheint global zu sein), sondern die Art, wie es bearbeitet wird. Mit welchen Formen gespielt und welche Farben eingesetzt werden. Oder wäre auch das noch zu plump? Globalisierte Kunst "Globalisierung: Das Ende der Modernen Kunst?", Peter Weibel Peter Weibel im Katalog zur Ausstellung "German Art of the 20th Century", 1957, MoMA wurde formuliert, dass nur im Westen die Kunst als Ausdruck von Freiheit und Individualität Individualität existiere (Hintergrund Hitler Adolf Hitler und "Entartete Kunst Anti-Moderne ") Abstrakten Expressionismus Expressionismus bei Darmstädter Gesprächen als einziges Ausdrucksmittel von Demokratie und Freiheit angesehen Realismus in der Kunst wurden totalitaristischen Systemen zugeschrieben während Kaltem Krieg moderne Kunst durch "ideologische Blase" geschützt, die jede Kritik verhinderte seit 1989 Öffnung / u. a. asiatische und arabische Welt nehmen Einfluss auf die Kunst festgesetzte Ordnung moderner Kunst (mit europäisch-nordamerikanischer Achse des Westens verbunden) beginnt sich aufzulösen "Vielleicht müssen wir uns an der Schwelle des 21. Jahrhunderts von der Epoche der Kunst der Moderne verabschieden […]" Folge der Globalisierung: in globaler Kunstwelt wird nicht länger von "modern" sondern von "zeitgenössisch zeitgenössisch "/"Gegenwart" geredet Kunst, auch in Asien oder Afrika produziert ist nicht in unserem Sinne modern, aber zeitgenössisch Globalisierung fing 1492 mit Entdeckung der Neuen Welt an 1. Manifest Manifest gegen Globalisierung von Marx und Engels (1848): "Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muß sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen." Kolonisation führte zur Entdeckung ethnischer Kunst (insbesondere im 19. Jahrhundert) Interesse an visueller Formsprache von afrikanischer Stammeskunst Bücher wie "Negerplastik", Carl Einstein (1885 - 1940, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller) zeigen, wie Interesse an afrikanischer Kunst u. a. Kubismus Kubismus , Expressionismus, Surrealismus Surrealismus mit ermöglichten um 1913 Ablösung klassisches Programm der Kunst (von da Vinci als "Sichtbarmachung des universalen Wesens der Dinge" mit den Mitteln der Wissenschaft der Malerei unter Verwendung von Linie, Fläche, Volumen, Schatten und Licht definiert) 2 gegensätzliche Darstellungsstrategien: Darstellung der künstlerischen Mittel und Darstellung von Dingen Denkrichtung 1 Verbannung des realen Objekts von Leinwand, Beschränkung auf formale Elemente (wie Linie, Punkt, Fläche) = abstrakte Kunst Denkrichtung 2 tatsächlichen Gegenstand in Welt der Kunst einführen (siehe Duchamp Marcel Duchamp ) alles was zuvor Darstellung war wurde durch Realität ersetzt gemalte Landschaften => Land Art LAND ART gemalte Stillleben Stillleben => Collagen, Assemblagen, Installationen, Environments von realen Dingen gemalte Porträts => Body Art Genremalerei (gemalte Abbildung einer Alltagsszene) => Performances, Ereignissen, Happenings gemalte Wasserfälle => durch "echte", künstliche Wasserfälle ersetzt / gemaltes Feuer => echtes Feuer / gemalte Luft => echte Luft / gemalte Tiere => echte Tiere Denkrichtung 3 Einführung der "Medienrealität" widersprach Doktrin moderne Kunst (Fotografie, Film und Video waren weiterhin darstellende Medien) Techniken konnten mit echten Dingen und Menschen in Installationen verbunden werden Kluft zwischen Darstellung künstlerischer Mittel und Darstellung von Objekten mit Medienkunst Medienkunst überbrückt [?] Fotografie = "stille Vorherrschaft" in Kunst des 20. Jahrhunderts beispielsweise Francis Bacon, Gerhard Richter Gerhard Richter und Andy Warhol Andy Warhol malten Fotografien oder leiteten ihre Bilder aus Fotografien ab Constantin Brancusi, Man Ray Man Ray und Erwin Wurm Erwin Wurm als Bildhauer Bildhauerei durch Fotografie beeinflusst Fotografische Dokumente = Überbleibsel von u. a. Land Art und Performancekunst neues Paradigma der Kunst des 21. Jahrhunderts: "das globale Netz" "Anybody anything anytime anywhere" Medienerleben wird universal "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien." (Niklas Luhmann, "Die Realität der Massenmedien") Einzug der neuen Medien, neuer Materialien und neuer Technologien hat zeitgenössische Kunstproduktion enormen beeinflusst zeitgenössische Künstler haben Ausdrucksmittel in alle Richtungen und auf alle Medien erweitert Gleichwertigkeit von allen Materialien und Medien = künstlerische Gleichung unserer Zeit Phase 1 fast abgeschlossen: jedes Medium hat sein eigenes, intrinsisches Material sowie konzeptuelle Merkmale und Möglichkeiten entwickelt Beispiel A Malerei mit Fließ- und Dripping-Techniken den ihr inhärenten Wert von Farbe gezeigt Beispiel B Fotografie Fähigkeit, Objektwelt auf realistische Weise abzubilden, unter Beweis gestellt Beispiel C Film hat seine narrativen Möglichkeiten offenbart Beispiel D digitale Kunst hat ihr Vorstellungsvermögen im Hinblick auf virtuelle Welten bewiesen Phase 2 Mixen und Kreuzen von Medien Beispiel A Videokunst bedient sich narrativer Kraft des Films durch Mehrfachprojektionen Beispiel B Sprache auf LED-Bildschirmen kann ein Bild, ein Buch und eine Skulptur sein Beispiel C Malerei verweist auf Fotografie oder digitale Grafikprogramme Beispiel D Netz kann sich selbst generierende Bilder und Wörter produzieren Vermischung heißt: kein einzelnes Medium hat noch die Vorherrschaft alle Medien beeinflussen und bestimmen einander = universales Medium entsteht Bezugnahmen (Medien beziehen sich auf andere Medien) sind anstelle von Realität getreten Heißt das, dass sich zeitgenössische Kunst nur noch mit sich selbst beschäftigt? Kann denn diese Art von Kunst Menschen ohne Kunstbezug erreichen? Gleichung für Kunst des 20. Jahrhunderts / moderne Ästhetik der industriellen Gesellschaft: "Maschinen, Materialien, Menschen" (Frank Lloyd Wright, Architekt, 1930) Gleichung für Kunst des 21. Jahrhunderts: "Medien, Daten, Menschen" (P. Weibel) [?] moderne Kunst und moderne Welt und kapitalistische Welt-Ökonomie stehen zu einander in logischer Verbindung
FLUXUS-1, 1963, George Maciunas, Buch (mit Schrauben als Bindung) in Holzkasten, © Museum am Ostwall
FLUXUS-1, 1963, George Maciunas, Buch (mit Schrauben als Bindung) in Holzkasten, © Museum am Ostwall
Fluxmedicine, ca. 1966, Shigeko Kubota  (Foto von George Maciunas für ein Fluxus-Etikett)
Fluxmedicine, ca. 1966, Shigeko Kubota (Foto von George Maciunas für ein Fluxus-Etikett)
Klasse Bildende Kunst E-Mail "Herzliche Einladung zum Semesterauftakt mit gemeinsamen Frühstück am 14.04.2015 um 11 Uhr. Bringt bitte alle wieder eine Kleinigkeit mit." über Whisky Alkohol uns aktuelles Wetter geredet Studienreise Venedig Besprechung Biennale Venedig eventuell vom 23.6. bis zum 27.6. ca. 120 EUR Flug Hin- und Rückfahrt + Fahrt Leipzig <=> Berlin + ca. 60 EUR Verkehrsmittel Venedig + ca. 110 EUR Übernachtung Besprechung Vorschlag Semesterthema / Ausstellung Bowlingtreff Bowlingtreff / Wilhelm-Leuschner-Platz Platz als Spielfläche nutzen formale / strukturelle / politische Bearbeitung nächster Klassentreff im ehemaligen Bowling-Center FLUXUS-1, 1963, George Maciunas George Maciunas , Buch (mit Schrauben als Bindung) in Holzkasten, © Museum am Ostwall fluxus-1-k.jpg Bibliothek (in der Eisenbahnstraße Eisenbahnstraße bearbeitet) Kunstgeschichte "Fluxus", Thomas Kellein "Seltsamerweise werden die Details der Anfänge von Fluxus einigen Historikern immer klarer, je länger sie vorbei sind. Mein eigenes Gedächtnis wird dunkler und dunkler, falls das von ihnen Erinnerte überhaupt wahr ist." (Emmett Williams 1991) Fluxus-Multiples Multiples in 1970er zwischen $2,50 und $150 angeboten, enorme Wertsteigerung Bedingungen für Entstehung: Zeit in der Bundesrepublik Deutschland mit "Wirtschaftswunderjahre", in den USA mit "Überflussgesellschaft" belegt Blütezeit in den westlich kapitalistischen Industrienationen Glaube an Totalversorgung des Planeten mit Konsumgütern Glaube an unendlichem Wachstum Jahrzehnt durch nukleares "Gleichgewicht des Schreckens" geprägt Pop Art Pop Art reflektierte erfolgreich Warenästhetik / Glücksversprechen Fluxus-Produkte erschienen zu ärmlich, um in der Wohlstandsgesellschaft für Eindruck zu sorgen Fluxus-Performances in Presse als ärgerlich und renitent (widerspenstig / unangepasst) dargestellt rund 20 international verstreute Künstler traten unter Namen "Fluxus" in Verbindung bis in 1970er skandalumwitterte Medienaufmerksamkeit als Avantgardisten Arbeiten bis in 1980er zum größten Teil nicht in Kunstgalerien / Ausstellungshäuser vertreten Anfänge vom Fluxus: 1960/61 begegnet Maciunas (damals Designstudent, angehender Kunsthistoriker und erfolgloser Händler mit antiken Musikinstrumenten) junge Künstler und Komponisten aus Umkreis von Cage John Cage (wollte deren Arbeit in Zeitschrift "Fluxus" publizieren) Idee von Maciunas: System der hohen Künste und der "barocke" Tendenzen (Verstuckung) bekämpfen und abschaffen Fluxus Plakat-Manifest Manifest (NY, 1965) unter Maciunas Regie ab 1962 Fluxus-Konzerte in Europa gab sich als "Chairman" von Fluxus aus, später verteilte er Hoheitsgebiete ("Fluxus-Nord", "Fluxus-Süd", "Fluxus-Ost", "Fluxus-West") Headquarter in SoHo, NY Künstlerlisten erstellt, Briefe geschrieben, Pamphlete ("engagiert, überspitzt und polemisch zu wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Themen äußern") verschickt, Druckaufträge erteilt und Distribution der Werke organisiert war mit vielen Künstlerkollegen in ständigem Kontakt in einem Manifest Rückbezug auf den Dadaismus Dadaismus gefordert ab 1963 lieferten Brecht, Vautier Ben Vautier , Watts Ideen für Fluxus-Multiples (meist als 3 x 12 x 9 cm Plastikschachteln verlegt) Werke waren simpel, klein und billig Mystery Box (Ben Vautiers) mit Staub gefüllt, Luxusausgabe mit Eierschalen, als würfelförmiges Objekt Abfall (Hinweis auf Überflussgesellschaft?) Fluxuskünstler-Lofts in SoHo sollten u. a. durch Verkauf von Stickern, Servietten, Tischtücher und T-Shirts finanziert werden Interview (1978) auf Frage, ob er Fluxus nicht doch als Kunst begreife: "Nein. Ich glaube, es sind gute, einfallsreiche Gags." Fluxmedicine, ca. 1966, Shigeko Kubota (Foto von George Maciunas für ein Fluxus-Etikett) fluxmedicine-k.jpg Bibliothek "1962 WiesbadenFLUXUS 1982" / Katalog von Ausstellung in Wiesbaden (1982), Kassel (1982 / 1983), Berlin (1983) Fluxus = Geisteshaltung, kein Stil FLUXUSEditionen (Produkte in Schachteln oder Koffern) waren unsigniert und undatiert / Massenauflage Antihaltung gegenüber Kunstmarkt Kunstmarkt Bezeichnung FLUXUS wählte Maciunas 1960 für Titel einer Zeitschrift, die Künstler vorstellen sollte, die sich herkömmlichen Kunstformen und Stilen (wie Cage) entzogen (nie erschienen) was Fluxus-Künstler eint: "[…] hart zu kämpfen gegen die immense Einfalt, Traurigkeit und den Mangel an Einsicht für das, was unserem Leben abgeht, eine Welt zu begründen, in welcher die Spontaneität, die Freude, der Humor […] selbstverständlich werden […]" (Brecht, 1964) Bibliothek "Dieter Roth Dieter Roth / Originale", Text von Laszlo Glozer zum Zusammenhang Roth und Fluxus recherchiert "Nomaden-Biografie": äußerte sich nicht nur im ständigen räumlichen Unterwegssein, sondern auch in der Kunst Sommer 1966: Besuch bei "Fluxus"-Archivar Hanns Sohm von Beuys Joseph Beuys an Düsseldorfer Akademie "gelotst" Vanitas-Gedanke: plastisch-objekthafte Arbeiten = "Zeitstücke" ab Mitte 1960er: die Natur der Dinge, ihren prozessualen Zerfall, gezielt eingesetzt (Lebensmittelarbeiten) Schokoladenbüsten im Schimmelmuseum: unlimitiert (solange Turm hält) 1968 Urform der Büste Büste brachte er als Multiple in Umlauf "Von den 'Fluxus'-Künstlern - für ihn ein faules Pack - setzte er sich stöhnend ab." 1 x Daumennagellänge Whiskey
Ziegelbäcker mit Karre, 1911, Leimfarben auf Pappe, Wilhelm Morgner, © Kunstmuseum Wilhelm-Morgner-Haus
Ziegelbäcker mit Karre, 1911, Leimfarben auf Pappe, Wilhelm Morgner, © Kunstmuseum Wilhelm-Morgner-Haus
Kunsthalle Bremen
Kunsthalle Bremen
Bernard-Album mit über 850 Zeichnungen
Bernard-Album mit über 850 Zeichnungen
Die Stunde des Fleichers, 1885/86, Pastell und Gouche auf Packpapier, aufgezogen auf Leinwand
Die Stunde des Fleichers, 1885/86, Pastell und Gouche auf Packpapier, aufgezogen auf Leinwand
Die roten Pappeln, 1888, Öl auf Leinwand, 98 x 70 cm
Die roten Pappeln, 1888, Öl auf Leinwand, 98 x 70 cm
Badende mit roter Kuh, 1889
Badende mit roter Kuh, 1889
Above - Between - Below, 2010, James Turrell
Above - Between - Below, 2010, James Turrell
Ausstellung Wilhelm Morgner Wilhelm Morgner . Malerei 1910 - 1913. Paula-Modersohn-Becker-Museum, Bremen Wilhelm Morgner (1891 - 1917, deutscher Maler und Grafiker des Expressionismus Expressionismus ) Ziegelbäcker mit Karre, 1911, Leimfarben auf Pappe, Wilhelm Morgner, © Kunstmuseum Wilhelm-Morgner-Haus wilhelm-morgner-k.jpg "Die Steinbrecher", 1911 erinnert mich an Keith Harring Keith Harring "Die Art und Weise, wie die Farben und Linien gegeben sind, soll ein Weiterschwingen meines Ichs sein, etwa wie der Schall […]" Ausstellung Emile Bernard Emile Bernard Kunsthalle Bremen Kunsthalle Bremen kunsthalle-bremen-k.jpg Bernard-Album mit über 850 Zeichnungen bernard-album-k.jpg Sammlung aller frühen Skizzen notiert ebenfalls viele Motive zeichnen und sammeln (immer Stifte, Kohle, Tusche und Papier mitnehmen) Die Stunde des Fleichers, 1885/86, Pastell und Gouche auf Packpapier, aufgezogen auf Leinwand emile-bernard-k.jpg Umrisse von Personen mit grell leuchtenden Strichen "Die Re…" (unleserlich), 1885/86, Feder und Pinsel über Bleistift (Betonung weniger Elemente durch dicke Pinselstriche) in Skizzen (Bretagne) häufig gestrichelte Gestaltung des Himmels (Verweis auf Pointilismus) "Da er einen innovativen, eigenständigen Weg gehen wollte, entwickelte er zusammen mit seinem Freund Louis Anquetin eine neue Malerei" (Cloisonismus) "Darf ich das Zitat fotografieren?" - "Nein." Die roten Pappeln, 1888, Öl auf Leinwand, 98 x 70 cm roten-pappeln-k.jpg (Abbild entspricht nicht dem farbintensivem Original) "Die Weizenernte", 1888, Öl auf Leinwand Zinkografie zur Pariser Weltausstellung im Café Volpini Ausstellung ("Manifestation des Symbolismus Symbolismus ") Badende mit roter Kuh, 1889 badende-mit-roter-kuh-k.jpg "Anbetung der Hirten", 1889 (Holzschnitt, Aquarell) "Mittelalter als Inspirationsquelle" (für Motive und Malweise ab 1892) "Les Cantilenes", Zinkografie, 1892 (9 Illustrationen zu Gedichten von Jean Moreas) Ausstellung James Turrell James Turrell Kunsthalle Bremen Above - Between - Below, 2010, James Turrell james-turrell-k.jpg (siehe auch 24.10.2014, 9.7.2014)
Derzeit keine Ausstellung, gerahmt, A2
"Derzeit keine Ausstellung", gerahmt, A2
Standpunkt Gedanken von Marios Marios (vom Wochenende) 1 Kunstwerk löst sich vom Künstler und steht für sich selber 2 Werk steht über dem Künstler 3 Künstler muss deshalb nicht alles erklären / verstehen 4 Künstler kennt die Absicht des Werkes 5 Wirkung bleibt für ihn offen / er ist sich dessen unsicher Klasse Bildende Kunst Besprechung Arbeiten für HGB-Rundgang "Derzeit keine Ausstellung", gerahmt, A2 derzeitkeineausstellung-k.jpg Kritik: nicht zu viele meiner kritischen Gedanken äußern ("heute gibt es keine 'wirkliche' Haltung mehr, beliebige Themenwahl, wechselnde Meinungen" / "keine Manifeste Manifest wie damals") eher offen lassen, Arbeit "spricht" selber Bilderrahmen wirklich dunkel? Oder Buche? Abstand Bildrand zum Bilderrahmen? mit Blitz: Momentaufnahme / "wirklichkeitsnäher" inszeniert mit/ohne Originalstück an Außentür Originalstück einrahmen statt nur Abbild / mit Passepartout "Kunstcharakter" verstärken heute viele Varianten ausprobieren (groß ausdrucken / kopieren?) 1 Originalstück rahmen 2 Kopie mit größerem Ausschnitt (mehr Tür + unterer Bereich von Infotafel sichtbar) 3 mit/ohne Blitz 4 komplett neues/eigenes Papier mit selbem Text einrahmen/fotografieren im copyhouse drucken notiert ausprobieren: Selbstporträt Selstbildnis ausdrucken, auf Acrylschicht drücken, trocknen lassen, Blatt abziehen Geradenbild Geradenbild Bild gerissen / Tinte beim Plotten ausgegangen neues Bild geplottet zukünftig bei Bildern mit viel Schwarzanteil = anwesend sein, um Stift wechseln zu können oder Tintenmenge erhöhen durch Schlauch > Behälter, gefüllt mit Tinte aus anderen Stiften (heute einmal testen, ob technisch möglich) notiert Blatt Papier in 4 Spalten / 2 Zeilen falten, Ritz im Zentrum, zum "Flyer" formen
Klasse Bildende Kunst Atelierbesuche Verena Looser/ Melina Weissenborn Stichwort naiver Künstler Besprechung Rundgang Thema Relevanz / Statement / Haltung Künstler-Manifeste Manifest nächster Treff: eigene Arbeit / Skizzen zum Thema Haltung mitbringen
Density (organisiertes Rauschen)
Density (organisiertes Rauschen)
TV-Décoll/age no. 1, 1958 - 1963, Wolf Vostell
TV-Décoll/age no. 1, 1958 - 1963, Wolf Vostell
Lee Friedlander mit laufenden Geräte in menschenleeren Räumen
Lee Friedlander mit laufenden Geräte in menschenleeren Räumen
TV Fernsehen Interventionen Kurs Televisionen in Kunst, Technik und Ökonomie Weltmacht Fernsehen 1960er meinungsbildende Macht, über Print und Radio hinweg 1960er pro Familie rund 5 h Fernsehen ab 1957 zunehmend in Farbe (in Deutschland bis 1963 nur 1 Kanal in schwarzweiß / Abendstunden) Differenz zwischen USA und Europa weiterhin gültig USA: mit privatwirtschaftlichem / kommerziellen Boom (öffentliche Stationen marginal) Europa: Staat als Träger für Podcast-Medien gesehen TV vom Standpunkt Kunst: "hoffnungsloses Medium" kaum Phasen der Offenheit und kreativen Suchen Manifest Manifest der Futuristen Futurismus : "La Radia", 1933 "Radio-Televesiva", Vorstellung von Massenevents (siehe Fernsehstuben) Lucio Fontana Lucio Fontana mit "Das Manifest des Movimento Spaziale im Fernsehen", 1952 Umberto Eco Umberto Eco "Das offene Kunstwerk" Karl Otto Götz (1914, Hauptvertreter abstrakter Kunst und Informels in Deutschland und Lyriker des Surrealismus Surrealismus ) Density (organisiertes Rauschen) density.jpg etwas Ähnliches wie das Fernsehbild wollte er analog herstellen (handgemachte Computeranimation) TV-Décoll/age no. 1, 1958 - 1963, Wolf Vostell Wolf Vostell tv-decoll.jpg Malerei mit "live" TV-Bild Spiel mit Präsenz des Mediums / keine Beeinflussung von Fernsehbild Tom Wesselmann Tom Wesselmann , Teil des Interieurs Propeller Paintings, ca. 1964/65, Lawrence Weiner Testbild (eigentlich zum kalibrieren der Bildschirmoberfläche gedacht) Autovision, 1962 - 1964, Karl Gerstner Lee Friedlander mit laufenden Geräte in menschenleeren Räumen friedlander.jpg Verarbeitung von TV Material am Beispiel Kennedy Dennis Hopper mit "Kennedy Suite", 1963, No 1 - 8 Bruce Conner mit "Television Assassination" Andy Warhol Andy Warhol mit "Flash - November 22, 1963", 1968"
Kritischs zum Kunstbetrieb - Pullmann & Muse, Heinrich Spaeth und Penelope Georgiou
Kritischs zum Kunstbetrieb - Pullmann & Muse, Heinrich Spaeth und Penelope Georgiou
Die Geschichte der Kunst, Ernst H. Gombrich
"Die Geschichte der Kunst", Ernst H. Gombrich
Kurs Spielwiese für Hard- und Softwareprojekte Recherche zu externen Schrittmotor an Mechanik von Uhrwerk ankoppeln Beisatzrad mit 0,2 mm Zapfen Durchmesser Kunstkritik Pullmann & Muse Muse Kritischs zum Kunstbetrieb Kunstbetrieb - Pullmann & Muse Pullmann & Muse , Heinrich Spaeth und Penelope Georgiou pullmann-und-muse-k.jpg "Male ich, denke ich nicht an die Kunst. Denke ich an die Kunst, kann ich nicht malen." "Die Betrachter Ihrer Bilder werden denken: Das ist Kunst." Kunst ist an Konkretes gebunden These: das Kunstwerk ist obsolet / Kontext zählt ohne eigentlichem Kunstwerk heißt: Tummelplatz für Kuratoren ART (von Kuratoren erzeugt) <> Kunst ständig neue Paradigmen = Meinungsänderung der Kuratoren Das Neue gut finden (neue Themen, neue Strategien, neue Leute) Physiker, Theoretiker, Philosophen einbinden Heiligenschein der Wissenschaft um seiner selbst willen geschaffene Kunst möglich? Paradigma zeitgenössischer Kunst: Kunstraum macht Kunst Kunstraum ist dort, wo berühmte Künstler sind (andere eifern ihnen nach) die Nichtberühmten schaffen den Kunstraum Befreiung der Kunst von der Schönheit Kunst richtet sich immer an die Sinne Kunst beschäftigt sich nicht mit der Welt, nur mit der Vorstellungen von ihr imaginäre Welten ("als-ob") Kunst endet, wo Leben echt wird "Können wird als Gegenteil von Kunst angesehen" - "Dem Können weichen nur die aus, die nichts können" für "idiotische Dinge" wird Segnung des Kunstraumes benötigt "Ihre Zeit wird kommen, wenn die Kuratoren-Kunst keinen Deut mehr wert ist" Gerede über Kunst <> Kunst nicht definieren, sondern machen erst Gedanken machen und dann malen, oder erst malen und dann Gedanken machen nur Oberlehrer erklären Kunstwerke Kunstraum-Sprache, nichtsbedeutend "kritische Analyse", "dekonstruktiv" (einer Entwicklung entgegenwirkend), "strukturell", "idiosynkratisch" künstlerische Unschuld im Kunstbetrieb Kunstraum dreht sich um sich selbst Kunst im Kunstraum = Vorwand, Posten = Anreiz notiert Kunst bei Vernissagen = Vorwand für geselliges Beisammensein? im Kunstraum zählt nicht das Gemalte, sondern der gesellschaftliche Nutzen Innovation - Heraustreten aus dem Pferch der Tradition in Kunstwelt zählen Durchbrüche, nicht Wiederholungen von Gewohntem Durchbrüche in Kunst oftmals ihrer selbst willen / nach Erwartungen der Kunstwelt Muse: "Machen Sie, was Sie wirklich richtig finden. […] Wenn jemand seinen eigenen Weg geht, kann er nicht überholt werden." Künstler: "Das muss ich mir aufschreiben, Frau Muse." Muse: "Tun Sie das. Und betrachten Sie sich als geküsst." Klasse Bildende Kunst Pflichtlektüre "Die Geschichte der Kunst", Ernst H. Gombrich Ernst H. Gombrich , Phaidon "Die Geschichte der Kunst", Ernst H. Gombrich gombrich-k.jpg "Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert", Uwe M. Schneede, Beck Nachschlagwerk: "Kunsttheorie im 20 Jahrhundert", Band 1 und 2, Hatje Empfehlungen "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit", Walter Benjamin Walter Benjamin "Über das Neue, Versuch einer Kulturökonomie", Boris Groys, Fischer "Theorie der Avangarde", Peter Bürger, Edition Suhrkamp "Du Monts Begriffslexikon zur zeitgenössischen Kunst", Hubertus Butin, DuMont "Die Gesellschaft des Spektakels", Guy Debord, EDITION TIAMAT "Die Originalität der Avantgarde Avantgarde und andere Mythen der Moderne", Rosalind Krauss, Philo Verlagsgesellschaft "Über die Ruinen des Museums. Das Museum, die Fotografie und die Postmoderne Postmoderne ", Douglas Crimp und Louise Lawler, Verlag der Kunst Dresden "Der Kult vom Avantgarde Künstler", Donald Kuspit, Ritter Verlag "Das offene Kunstwerk", Umberto Eco Umberto Eco , Suhrkamp "Duchamp Marcel Duchamp und die Anderen", Dieter Daniels Dieter Daniels , Dumont Taschenbücher "Die Regeln der Kunst", Pierre Bourdieu, Suhrkamp "Künstlerische Strategien des Fake", Stefan Römer Römer , DuMont Verlag "Kunstgeschichte und Gegenwartskunst Gegenwartskunst . Vom Nutzen und Nachteil der Zeitgenossenschaft", Verena Krieger (Hg.), Böhlau "Die Manifeste Manifest des Surrealismus Surrealismus ", André Breton, Rowohlt "Die Realität der Massenmedien", Niklas Luhmann, Westdeutscher Verlag "Inside the White Cube/ In der weißen Zelle", Brian O'Doherty, Merve Verlag "Bild und Kult. Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst", Hans Belting, C.H.Beck "Die Legende vom Künstler Ein geschichtlicher Versuch", Ernst Kris / Otto Kurz, suhrkamp taschenbuch wissenschaft "Sinn und Deutung in der Bildenden Kunst", Erwin Panofsky, Dumont Buchverlag "Medien Kunst Netz 1: Medienkunst Medienkunst im Überblick", Herausgeber Rudolf Frieling, Dieter Daniels, Springer Verlag
Skizze zum 5. Bild der Oper Sieg über die Sonne, 1913
Skizze zum 5. Bild der Oper "Sieg über die Sonne", 1913
Fahrrad-Rad, Marcel Duchamp
"Fahrrad-Rad", Marcel Duchamp
Intonarumori, Luigi Russolo, 1914
"Intonarumori", Luigi Russolo, 1914
Szenenbild
Szenenbild
Totem und Tabu (Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker), Sigmund Freud, 1913
"Totem und Tabu" ("Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker"), Sigmund Freud, 1913
Kunstgeschichte Kurs Zufall Zufall - Beifall - Abfall Thema: "Frühling" / Erwachen des Frühlings Kunstskandal Kunstskandal (Dissonanzen / schneidend-scharfe Einwürfe): Ballett "Die Frühlingsweihe", komponiert von Igor Strawinski und uraufgeführt 1913 Skizze zum 5. Bild der Oper "Sieg über die Sonne", 1913 malewitsch.jpg Entwurf zu einer futuristischen Oper, aufgeführt in Sankt Petersburg / alte Dekoration und harmonische Musik zerstört Schule des Suprematismus Suprematismus : entstand in Russland, beeinflusst vom Futurismus Futurismus nur noch geometrische Formen und flächige Farben, alles andere (Naturalistische, Romantische, …) verpönt New York, 1913: "International Exhibition of Modern Art" Skandalbild: "Akt Akt , eine Treppe herabsteigend Nr. 2", Marcel Duchamp Marcel Duchamp (mit Mathematiker befreundet, Auseinandersetzung mit Raum-Zeit-Verhältnis) "Fahrrad-Rad", Marcel Duchamp fahrradrad.jpg erstes Readymade Ready-made und kinetisches Kunstobjekt von Marcel Duchamp (Schatten wichtig, Verweis auf Höhlengleichnis Höhlengleichnis vom griechischen Philosophen Platon Platon ) Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch vom italienischen Futurismus (wie viele andere auch) beeinflusst) "1913: Der Sommer des Jahrhunderts" von Florian Illies, 2012, Beschäftigung mit den kulturellen Ereignissen von 1913 "Intonarumori", Luigi Russolo, 1914 russolo.jpg "Die Kunst der Geräusche", futuristische Maler Luigi Russolo "Dich, du traditionalistischer Leser … möchte ich dazu bewegen, die Geräusche zu verstehen und zu bewundern, so wie sie uns von der Natur und vom Leben gegeben sind." (Manifest Manifest , 1913) "Erster Deutscher Herbstsalon", Berlin, 1913 u. a. mit Werken von Franz Marc Franz Marc ("Tierschicksale") , Paul Klee Paul Klee ("Garten der Leidenschaft") , Ernst Ludwig Kirchner Ernst Ludwig Kirchner ("Leipziger Straße"), Otto Dix ("Sonnenaufgang") Edward Munch Edvard Munch : "Arbeiter am Heimweg", 1915 Szenenbild pompeji.jpg "Die letzten Tage von Pompeji", italienischer Historienfilm, 1913 Hitler Adolf Hitler als Künstler, Gemälde des Diktators Else Lasker-Schüler: Dichterin, Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus Expressionismus in der Literatur Franz Kafka Franz Kafka : "Das Urteil", veröffentlicht 1912 "Totem und Tabu" ("Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker"), Sigmund Freud Sigmund Freud , 1913 sigmundfreud.jpg Sigmund Freud: "Lieferant für Kunstproduktion" Polowetzer Tänze, vier Tänze aus der Oper "Fürst Igor" von Alexander Borodin "Der sterbende Schwan", ausdrucksvolles Tanz-Solo Igor Fjodorowitsch Strawinski: Komponist und Vertreter der "Neuen Musik" Kurs Positionen Vorstellung Arbeiten von Fabian Bechtle, Lehrbeauftragter Medienkunst Medienkunst Klasse "Installation und Raum", unter Joachim Blank "Alpi", Armin Linke Film "Stunt" in Halle-Neustadt (Eintreten einer Tür), weitere Videoarbeiten vorgestellt Milica Tomic ist es wichtig, dass Künstler "politische Arbeiten machen, weil's sonst kein anderer tut"
La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag
La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag
Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911
Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911
g, Jack Strange, 2008
g, Jack Strange, 2008
Kurs Standby 2 Minuten zu spät zu spät verhüllt verhüllt kurze Diskussion über die verhüllte Gedenktafel Gedenktafel Austausch über den Drang vom Künstler sich zu präsentieren / sich zurückzuziehen "verhüllt" als Marke: eigentliche Idee wird mißbraucht Künstler in der KSK Künstlersozialkasse : 60.767, jeder will sich zu einem für ihn bedeutenden Thema äußern Tino Sehgal : "Die Kunst von Tino Sehgal nimmt allein in dem Moment Moment Gestalt an, in dem der Zuschauer ihr begegnet."; keine filmische oder fotografische Dokumentation gewollt; keine Katalogtexte Kunstgeschichte Bibliothek "Kunst als Konzept" Prinzip des Kubismus Kubismus : Aufsplitterung der Formen neben Picasso Pablo Picasso und Braque: Robert Delaunay (Zerlegung des Lichteindrucks) František Kupka: vertikal und horizontale Formen, überlappend, ineinander übergehend La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag leger.jpg Fernand Léger: fasziniert von Dynamik des modernen Lebens Stadtlandschaften und Figurendarstellungen; Kegelabschnitte, Zylinder, Rohrstücke Juan Gris Juan Gris : Hauptvertreter des "synthetischen Kubismus": systematische Geometrisierung der Bildfläche (ohne Raumillusion) italienische Futuristen Futurismus : basiert auf Simultanansichtigkeit, fasziniert vom städtischen Leben, Maschinen, von Dynamik und Geschwindigkeit futuristische Manifest Manifest Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911 rayonismus.jpg Rayonismus: Stilrichtung der Malerei der Russischen Avantgarde Avantgarde : eine weitere Loslösung vom Gegenstand Kombination der Farben und die Konzentration und Beziehung der farbigen Massen zueinander von Interesse notiert räumliche kleine Quadrate (mit 3D-Effekt, einmal nach innen und einmal nach außen) zufällig nebeneinander/übereinander anordnen: wie schaut der Raum aus? notiert jede Bildinformation (Pixel) eines Bildes lesen und nacheinander in nur einem Pixel darstellen (Animation) Kurs Standby Ausstellung des zweiten Studienjahres/Medienkunst Medienkunst "Krise" Vorstellung der Arbeiten durch den jeweiligen Studenten u. a. zur Frage des Hintergrundes / Bedeutung: "Das ist jetzt zu persönlich"; Format bei anderer Arbeit: beruht lediglich darauf, dass links und rechts Motive nicht gezeigt werden sollten; andere Begründung für Arbeit: "Ich fand's halt geil" viele (alle?) Arbeiten eigentlich nur verständlich, wenn der Student Kommilitone Erklärung abgibt und Verbindung zum Thema "Krise" stellt (nicht schlimm, aber Informationsbroschüre wäre für den Unwissenden angebracht gewesen) Kurs DIRECT ACTION 2013 g, Jack Strange Jack Strange , 2008 jackstrange.jpg "I'm too sad to tell you", Bas Jan Ader Bas Jan Ader , 1971 notiert Website, wo sich der Besucher selber Fragen stellen kann, die er dann Jahre später per E-Mail zugeschickt bekommt (um sie dann zu beantworten)
Große Zylinderskulptur II (1981), Heinz-Günter Prager
Große Zylinderskulptur II (1981), Heinz-Günter Prager
Kurs DTP 1:√2: Papierformat Din (deshalb 210 x 297 mm bei A4) Seitenformat - Stege = Satzspiegel Bezugspunkt (für Koordinaten und Transformationen) alt-Taste drücken beim transformieren: Objekt wird gleichzeitig kopiert Farbraum-Profile mein Hauptfragewort: Warum? KeyColor = Schlüsselfarbe (meist schwarz) Tiefschwarz in CMYK: wenn ich im RGB-Modus schwarz auswähle ("weiches" Schwarz) 100 % KeyColor: schwarz (reines Schwarz) Proof = Prüfdruck cmd+Umschaltetaste+(ö oder ä): Objekt in Vorder- oder Hintergrund Bilder plazieren: cmd+D Bibliothek "Kunst als Konzept" / konkrete und geometrische Tendenzen seit 1960 im Werk deutscher Künstler aus Ost- und Südosteuropa Große Zylinderskulptur II (1981), Heinz-Günter Prager prager.jpg Heinz-Günter Prager: "Mensch und Skulptur sind stabile Größen. Ihre Distanz zueinander bildet die instabile Größe, denn sie bedeutet Zeit und Raum" Ausstellungsreihe "konkret" in Nürnberg: Positionsbestimmung im Streit zwischen "Kopf"-Kunst und "Bauch"-Kunst Aus dem "Manifest Manifest der konkreten Kunst" (1930): "Das Kunstwerk sollte genau konzipiert und geistig geformt sein, bevor es ausgeführt wird" / "es sollte keine […] Sentimentalität enthalten" / "wir beabsichtigen, Lyrizismus, Dramatik, Symbolismus Symbolismus und dergleichen zu vermeiden" / "[…] Das Gemälde keine andere Bedeutung als sich selbst" / "[…] nicht impressionistisch, sondern genau" / "absolute Klarheit sollte angestrebt werden" Oscar Wilde Oscar Wilde : "Kunst fängt da an, wo Natur aufhört" "Jede Wahrheit, auch im Bereich der bildenden Künste, von nun an als relative Größe betrachten" Picasso Pablo Picasso : "Die Natur ist eine Wirklichkeit, aber meine Leinwand ist auch eine Wirklichkeit" notiert 2 Gesichtsausdrücke: langsame Veränderung, filmen und im VB-Programm einspeisen; was passiert? notiert Christians Porträt (Vorder- und Rückansicht) per Zufall Zufall zusammenbringen Wie schaut's aus? Suprematismus Suprematismus (von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch Kasimir Malewitsch initiiert): "Befreiung von der Dingwelt" (weiter auf S. 51 mit der "De Stijl De Stijl "-Bewegung) Kurs Kunst und Geschichte Grundkurs 1: "Kunst als Medium - eine interdisziplinäre Einführung" Hauptthema: Kunst - wo fängt sie an? Ursprung Ursprung der Malerei im Schatten - Plinius Plinius der Ältere (23 n. Chr. - 79 n. Chr.) Aufgabe bearbeiten: "Wer war Plinius, um was geht es in seiner Naturkunde / Vorstellung des Textausschnitts" Themen: A Illusion Illusionsmalerei B Kunst zum Verlieben C Mittelalter: gotische Kathedralen Kathedrale (Naumburg a. d. Saale / Stifterfiguren / Blickbeziehungen); hinfahren? D Renaissance Renaissance (mit da Vinci) E Erfindung Fotografie, Telegrafie und was das mit Kunst zu tun hat Videonale Bonn / "Der Bonner Videonale e.V. begann seine Arbeit 1984 mit der Organisation eines alle zwei Jahre stattfindenden internationales Festivals und Wettbewerbs für Kunstvideos." ZKM Karlsruhe besichtigen? "Vor dem Hintergrund der künstlerischen und medientechnischen Entwicklung im Laufe des 20. Jahrhunderts fördert Medien Kunst Netz das Verständnis für historische und aktuelle Bezüge der künstlerischen Arbeit in und mit den Medien." "SEE THIS SOUND setzt sich mit der Verbindung von Bild und Ton in Kunst, Medien und Wahrnehmung auseinander." Farbe-Ton-Analogien
Die Toteninsel, Fünfte Version, 1886, Arnold Böcklin
Die Toteninsel, Fünfte Version, 1886, Arnold Böcklin
Pappel-Serie, Claude Monet, 1891
Pappel-Serie, Claude Monet, 1891
June 19, 1967, On Kawara
June 19, 1967, On Kawara
Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte 26 x selbstkasteit selbstkasteit Museum der bildenden Künste Leipzig Die Toteninsel Toteninsel , Fünfte Version, 1886, Arnold Böcklin Arnold Böcklin b_hgbleipzig-34-k.jpg Fünf Versionen des Bildes Auftragsarbeit wollte er jedoch selber behalten serielle Arbeit: nein, Entfaltung nur als Einzelbild möglich Pappel-Serie, Claude Monet Claude Monet , 1891 b_hgbleipzig-35-k.jpg 20 Bilder zu unterschiedlichen Jahreszeiten eines Ortes Serie, funktioniert aber auch autonom June 19, 1967, On Kawara On Kawara b_hgbleipzig-36-k.jpg On Kawara, Today Series "blue green black red", 1989, Ellsworth Kelly Ellsworth Kelly Bibliothek Buch "net.art net.art " weitergelesen Surveillance Camera Players: vor Überwachungskameras werden Theaterstücke aufgeführt Manifest Manifest -Auszug: "Wir sind […], die sich vorstellen können, wie langweilig es für die Wachmänner […] sein muss, den ganzen Tag die Videobilder auf ihren Monitoren anzusehen" (im Interview: eigentlich aber für Passanten gedacht) Peter Halley Peter Halley
Bilder von Malewitsch, 1915, Kasimir Malewitsch
Bilder von Malewitsch, 1915, Kasimir Malewitsch
Sprung ins Leere, 1960, Yves Klein
Sprung ins Leere, 1960, Yves Klein
White Painting, 1951, Robert Rauschenberg
White Painting, 1951, Robert Rauschenberg
Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte 11 x selbstkasteit selbstkasteit "Das Schwarze Quadrat Schwarze Quadrat ", 1915, Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch : wie wirkt es auf uns? statisch, minimalistisch, kontrastreich Variationen: "Rotes Quadrat" (1915), "Weißes Quadrat auf weißem Grund" (1919) Suprematismus Suprematismus : Stilrichtung der Moderne der bildenden Kunst, mit Verwandtschaft zum Futurismus Futurismus und Konstruktivismus Konstruktivismus . Behauptung: "Alle Farben sind darin enthalten", Quadrat = perfekte Form Bilder von Malewitsch, 1915, Kasimir Malewitsch b_hgbleipzig-31-k.jpg Kombination von Kreisen, Quadraten und Kreuzen entstehen Frage: Original oder Intention Intention bei Nachbauten wichtig? Sind digitale schwarze Quadrate gleichwertig? Hinweis vom Lehrer: Nicht fragen "Ist das Konzeptkunst Konzeptkunst ?" sondern "Was passiert, wenn wir uns das Bild als Beispiel der Konzeptkunst ansehen?" (langwierige Diskussion über Zuordnung von Kunstwerken zu Stilrichtungen entfällt) Ikonenmalerei Ikonenmalerei : Vermittler zwischen Mensch und göttlicher Instanz Frage zum schwarzen Quadrat: "Was für eine Botschaft steckt dahinter?" "Vera ikon" = "wahres Bild" von lateinisch "vera" = "wahr", griechisch Griechen "εἰκών" = "Bild" passend: Schweißtuch der Veronika Schweißtuch der Veronika notiert da in TFT-Monitor nach einigen Wochen mein Porträt nicht einbrannte: Plasmabildschirm oder einen Röhrenmonitor kaufen und noch einmal ausprobieren (Plasmabildschirm wäre zeitgemäßer) Was für eine Bedeutung hat ein Manifest Manifest ? Selbstdarstellung, was erreicht werden soll, Mittel und Wege dahin, idealistischer Zustand wird gefordert, Utopie notiert vom Quadrat zum Kreis: jeweils eine Kante mehr einpflegen; Ergebnisse so präsentieren, dass keine Animation draus entstehen kann (es geht um die Verfeinerung, wie bei dem Thema Zeit) Sprung ins Leere, 1960, Yves Klein Yves Klein b_hgbleipzig-32-k.jpg monochrome Bilder, Ultramarinblau, 1960 patentiert unter "International Klein Blue (I.K.B.)" Frage: "sind die Ultramarinblau-Bilder gegenständlich oder werden sie erst durch die Fantasie des Betrachters gegenständlich?" Yves Klein: "AIR ARCHITECTURE" Spiel mit farbigen Quadraten: Josef Albers Josef Albers "es gibt keine Wahrheit, nur Wahrheiten" White Painting Robert Rauschenberg , 1951, Robert Rauschenberg b_hgbleipzig-33-k.jpg
Besprechung unseres Konzeptes im Rahmen des Workshops PREGNANT PAUSE bei Friederike Anders 8-mm-Film eingescannt, um zu Hause die unbelichteten Abschnitte für einen 1- bis 3-sekündigen Film zu extrahieren Kunstlehre Kurs TALK ABOUT Vortrag von Friederike Anders: Intervalltheorie und die Konstruktion von Parallelwelten über eigene interaktive Arbeiten und Film-Montage-Praxis Ausleuchtung und Erforschung des Zwischenraumes russischer Filmemacher: Dziga Vertov Dziga Vertov viele Manifeste Manifest zur Montagetheorie Manifest "Wir", 1922: Montage als Arbeit mit Grammatik der Bildkomposition betrachten Was geschieht, wenn die Montage nicht der Erzeugung von narrativer Kontinuität dient? Und was wird sichtbar, wenn Kontinuität lediglich als Produkt geschickter Montage erkennbar wird? notiert Multiple Multiples -Choice-Website: Anfang (Geburt) und Ende (Tod Sterben ) stehen jedoch fest Jede Entscheidung (zur Seite blicken, nach vorne gehen, einen Kaffee trinken, Atmen) hat weitreichende Konsequenzen auf das zukünftige Leben plant Online-Datenbanken, wo kleine Clips mit Tags versehen werden und durch Aneinanderfügung zu Filmen werden können Vorstellung Film "Der Weltmarktführer / Die Geschichte des Tan Siekmann", Biodata