Kurs Zufall - Beifall - Abfall // Kurs Positionen // notiert

Yes Painting, Yoko Ono, 1966
"Yes Painting", Yoko Ono, 1966

Montag, 10. Juni 2013

Kurs Zufall Zufall – Beifall – Abfall Vorstellung Idee einer Kommilitonin Kommilitone : Ausstellungsraum während Vernissage Vernissage putzen Frage: Was ist mehr Inszenierung Inszenierung ? Künstler als Putzkraft oder reale Putzkraft (die aber zu dieser Zeit und unter diesen Bedienungen normalerweise nicht putzen würde)? Dokumentation einer Performance Performance , Kommentar vom Professor: macht sich in der Vita gut Vorstellung "Rubbel Dir die Wahrheit!"-Kärtchen ein (auch gestelltes) "ja", kann Person zukünftig unbewusst so beeinflussen, dass Wunsch in Erfüllung geht (von mir eine nicht beabsichtigte Auswirkung) Yoko Ono Yoko Ono (Künstlerin, Filmemacherin, Komponistin experimenteller Musik, Sängerin, Vertreterinnen der Fluxus Fluxus -Bewegung) "Yes Painting", Yoko Ono, 1966 yes.jpg Installation "Yes Painting": weiße Holzleiter erklimmen, oben mit Lupe sichtbar der Schriftzug "Yes" Yoko Ono: "Es funktioniert wie ein kirchliches Ritual: Man erklimmt die Leiter immer höher, und am Ende sieht man dann das 'Ja'." Vorstellung "Als ich die Welt langsamer drehen ließ", Testaufnahme, durch minimale Erhöhung meines Körpers kann ich die Erdrotationsgeschwindigkeit verlangsamen (für Standort Leipzig, Körpergewicht, Erhöhung genau ausrechnen lassen) gibt es wirklich sinnvolle Tätigkeit? "verzweifelter Versuch" nachhaltig etwas zu verändern, kleinste Veränderung hat keine spürbare Auswirkung auf die Menschheit und dennoch ist sie rechnerisch nachweisbar "Nur noch kurz die Welt retten", Tim Bendzko zu meiner Einstellung des "Einerleis der Existenz": Erwähnung Zen-Buddhismus Zen-Meister zu einem Verzweifelten: "Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts." Arthur Schopenhauer Arthur Schopenhauer , Philosoph, 1788 – 1860: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Hauptwerk, verstehe beim Überfliegen nichts) Sand Mafia Kurs Positionen Vorstellung Heidi Specker "was drauf ist, ist eigentlich egal" (Komposition wichtiger) notiert Bilder auf Papier gedruckt herausnehmbar aus Buch (Perforation, Schlitz- und Lochstanzung in Papier zum Abtrennen eines Blattes); eigener Katalog, wo einzelne Bilder abgetrennt und mittels Bilderrahmen an die Wand gebracht werden
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016