× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Vordiplom Vordiplom Auszug E-Mail an Kempe, Begründung besonderer Präsentation "Zwar kann durch Präsentation auf zum Beispiel fünf Monitoren gezeigt werden, dass es hierbei um fünf verschiedene Rollen geht. Aber es lässt die Eigenschaften des Internet außen vor." "1) Personen werden gegoogelt, um mehr über sie zu erfahren. Diese Informationsbeschaffung ist Teil meiner Arbeit." "2) Wer eine Person im Internet sucht, wird eventuell nur das erste Suchergebnis aufrufen und sich dadurch ein eindeutiges Bild von der Person machen." "3) Wer mehr Personen mit dem selben Namen anschaut, wird sich überlegen müssen, welche nun die ist, über die man mehr erfahren wollte." "4) Einige Ergebnisse werden eventuell ignoriert oder da sie erst auf späteren Ergebnis-Seiten erscheinen einfach nicht entdeckt. Diese nicht aufgerufenen Informationen könnten aber eigentlich ein Treffer gewesen sein und die persönliche Sicht zu einer Person verändern." "5) Ich suche im Normalfall keine Person über einen in einer Ausstellung fest installierten Computer." "Das Finden an sich ist etwas sehr persönliches. Die dabei gemachten Erfahrungen sind immer einmalig (verstärkt durch die aufkommenden auf den User individuell Individualität zugeschnittenen Such-Ergebnisse)." "Deshalb halte ich es für sinnvoll, wenn wie folgt vorgegangen wird: Die Kommissionsmitglieder werden per E-Mail darüber informiert, dass sie im Internet nach meinem Namen suchen sollen. Das Suchen und Finden ersetzt die eigentliche 15-minütige Präsentation der Arbeit. Bei dem Treffen (im Klassenraum, der nicht extra dafür präpariert wird) wird dann die Arbeit besprochen. Vielleicht tauchen während der Besprechung Friedrich-Fröhlich-Websites auf, die von Kommissions-Mitgliedern gar nicht gefunden wurden?" "Friedrich Fröhlich gibt es nicht begrenzt auf fünf fest installierten Monitoren. Friedrich Fröhlich gibt es in der Form, wie ihn seine Umgebung sucht und findet. Es ist Netzkunst net.art und funktioniert meiner Meinung nach nur dort." "Was meinst du? Ist das verständlich?" bisher (24.4.) unbeantwortet