× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Der persische Prinz Humay trifft die chinesische Prinzessin Humayun in ihrem Garten, zwischen 1430 und 1440, © Musée des Arts décoratifs
Der persische Prinz Humay trifft die chinesische Prinzessin Humayun in ihrem Garten, zwischen 1430 und 1440, © Musée des Arts décoratifs
Der hl. Matthäus, um 830, © Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte
Der hl. Matthäus, um 830, © Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte
Kurs Spielwiese für Hard- und Softwareprojekte Beratung in Läden für Schnittstelle Schrittmotor / Uhrwerk Vogel-Modellsport Bahn+Hobby Günsel Riedel Feinmechanik (Eisenacher Straße 72) kein befriedigendes Ergebnis morgen versuchen ein Rad von anderem Uhrwerk zu verwenden (an Schrittmotor befestigen) Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Ernst H. Gombrich Ernst H. Gombrich Religion des Nahen Osten / Auseinandersetzung mit Bilderfrage strenger als Christentum Jesus ursprünglich alle Arten von Bildern verboten Menschendarstellungen verboten, aber in Mustern und Formen existiert spätere Sekten des Islam weniger streng gestatteten Menschendarstellungen und Illustrationen, solange Thema <> Religion Illussion der Wirklichkeit nicht mehr gegeben als in byzantinischer Kunst keine Verkürzungen, kein Licht und Schatten Der persische Prinz Humay trifft die chinesische Prinzessin Humayun in ihrem Garten, zwischen 1430 und 1440, © Musée des Arts décoratifs persischer-prinz.jpg in China Wirkung der Religion auf Kunst noch stärker Bestattungsbrauch: Illustrationen aus Mythen und Sagen in Grabkammern weniger eckige Formen, mehr geschwungene Linien Einstellung zur bildenden Kunst: Maler auf einer Stufe mit Dichtern gestellt in Bildern weniger Vertretung Glaubensmeinung, mehr Hilfsmittel zur Meditation viele Landschaftsbilder kompliziertes geregeltes Spiel, vieles bereits festgelegt neue Themen erst durch Berührung mit abendländischer Kunst im 18. Jahrhundert 6. bis 11. Jahrhundert in Europa Mittelalter, folgte auf Sturz des Römischen Reichs viele Überlieferungen verschwanden durch Krieg, Plünderungen, Katastrophen Einfälle durch bewaffnete Banden aus dem Norden germanische Stämme / "Barbaren" (Goten, Vandalen, Angelsachsen, Dänen, Wikinger) mit eigenen Vorstellungen von Kunst Meister der Goldschmiedekunst, Holzschnitzer Vorliebe für komplizierte Ornamentik Motive: Drachenkörper und ineinander verstrickte Vögel mit Bildern böse Geister bannen Mensch wirkt wie Muster, Gewand wie verflochtene Bänder, Gesicht wie erstarrte Maske Maske heutige Vorstellung vom Künstler: muss originell sein damals: wenn herkömmliche Art ihren Zweck erfüllt, blieb es so bestehen Künstler hatten dennoch genug Spielraum Der hl. Matthäus, um 830, © Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte heilige-matthaeus.jpg "heilige Matthäus schreibt sein Evangelium; gewöhnlich im Beisein des Engels, der ihm diktiert oder assistiert" "Augenblick von ungeheurer und aufregender Bedeutung für die Geschichte der Menschheit darstellen" Ehrfurcht und Erregung (=Emotion) durch Stil ausgedrückt Darstellung bei Ägyptern = was sie wussten, bei Griechen = was sie sahen, im Mittelalter = was sie fühlten es ging nicht um Wirklichkeit naturgetreu darzustellen Papst Gregor des Großen : "Was die Schrift für die bedeutet, die lesen können, das leistet das Bild für die, die es nicht können" Beschränkung auf wesentliche Dinge Kunst nicht ausschließlich im Dienste der Religion andere Gebiete: Ritter und Herren vieles vergessen, da Burgen oft zerstört kirchliche Bildwerke mit mehr Ehrfurcht behandelt weltliche Bildwerke: übermalt oder weggeworfen, wenn unmodern geworden