Geradenbild // notiert

Sonntag, 7. Juni 2015

Geradenbild Geradenbild Idee des Geradenbildes weitergedacht in Richtung Animation (lateinisch "animare", "zum Leben erwecken" / "animus", "Geist, Seele") in Processing-Programm neue Arrays eingeführt: Position, Winkel, Winkeländerung, Länge und Längenänderung Gedanke dazu: Bewegung von Geraden in Verbindung mit Selbstbildnis Selbstbildnis verdeutlicht Unbestimmbarkeit des Ichs mit anderen Objekten: Beliebigkeit (nicht negativ gesehen) bzw. fließender Übergang zwischen Sein und Nichtexistenz Reduzierung allen Seins auf Grundelement Bewegung Ergebnisse (u. a.) notiert noch machen: herumfliegende Geraden formen mit der Zeit ein Objekt / es löst sich wieder auf 1 x Daumennagellänge Alkohol (guter) Whisky
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016