× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Theodor W. Adorno, Medienkritik
Theodor W. Adorno, Medienkritik
TV Fernsehen Interventionen Kurs TV Interventionen ab 9.1. "still (not) moving" mit Yvon Chabrowski, David Claerbout, Albrecht Pischel Trend: Foto ankündigen, heimlich aber Film drehen Theodor W. Adorno, Medienkritik adorno.jpg "Prolog zum Fernsehen" "Jene fatale 'Nähe' des Fernsehens […] um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln […]" Bewußtsein des Publikums wird okkupiert Instrument der Macht Duplikat der Welt im Fernsehen Dinge so dargestellt, wie man sie in Realität haben würde wollen Medium der Anpassung "Triebökonomie" (Sigmund Freud Sigmund Freud , Lustprinzip) Fernsehen: großer Einfluss auf Bevölkerung / Steuerung der Inhalte, moralischen Vorstellung Mißverhältnis zwischen kleinen Menschen (im Gerät) und lauter Stimme (heute keine Hinterfragung mehr) künstlerisch inszenierte Welt / Distanzlosigkeit: "bedrohender Umstand" reale Entfremdung zwischen Menschen durch stumpfes Nebeneinandersitzen bei Raumbeleuchtung und Essen: integriert in Wohnzimmeratmosphäre unbewusste Beeinflussung Soap-Opera: Seifen- und Waschmittelhersteller Procter & Gamble präsentierte Radioserie für Hausfrauen (Namensgebung) Auswirkungen des Fernsehens Wirkungsforschung Zuschauern wird gezeigt, wie sie sich zu benehmen haben / angepasstes Verhalten / Konformismus Konformismus Fernsehen = omnidirektional unterbewusst Wünsche erzeugen, die vorher gar nicht existierten "Fernsehen als Ideologie" umgekehrte Psychoanalyse Stereotypen im TV unterschwellige Botschaften werden vermittelt Defizit beim Text: Mißtrauen an Subkulturen, Adorno geht von totalitärer Kulturindustrie aus