× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach
Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach
Hausarbeit "Nur weil ein Künstler sich selber über einen Spiegel Spiegelbild erfährt und das bildnerisch festhält, heißt das noch lange nicht, dass er damit narzisstische Motive verfolgen würde. Denn: […]" "Selbstbild ohne Selbst Dekonstruktionen eines Genres in der zeitgenössischen Kunst", Kapitel "Der Spiegel als Instrument der Selbstdarstellung" Wilhelm Waetzold: "Woher stammt dem Künstler das Wissen um seine Außenseite?" über Selbstbeobachtung im Spiegel und aus sprachlichen oder bildnerischen Mitteilungen anderer (später auch über Fotografie, Videokamera, Webcam, …) Mensch ist auf Hilfe von Außen angewiesen, um seinen Körper vollständig betrachten zu können Thomas Kempas (1982): "Ein Selbstporträt Selstbildnis ist ein Spiegelbild" weitere mögliche Beobachtung ohne Technik in der Natur: Wasseroberfläche, Spiegelung in Augen Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach Ernst Mach mach-k.jpg "Es geht also zu allererst um das Begreifen der eigenen Form im Raum"