× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kinderzeichnung

Standpunkt Diplom Arbeit Geradenbild Geradenbild verhüllt verhüllt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Am Arbeitstisch.]
  • Die Ausgangsfrage … Oder der … Grund, warum ich … ähm …
  • [Klick.]
  • … etwas mache.
  • [Schlucken.]
  • Ist immer sehr … einfach.
  • Bei den Geradenbildern … war es zum Beispiel ganz einfach die Suche nach … ähm … dem kleinsten Teilchen … ähm … in der Bildenden Kunst. Dem aber, bevor jetzt der Einwurf kommt, der Punkt sei es, … Dem aber eine Bewegung schon inne wohnt.
  • Und das war die Gerade.
  • So. Hab' ich dann ja auch viel drüber reflektiert. Das ist eigentlich der … Ob das jetzt … äh … äh … künstlerisch ist. Also ob es jetzt in der Kunst … ähm …
  • [Schlucken.]
  • … ein guter Grund ist, weiß ich nicht. Für mich war's es halt. Und so ist es eben auch bei den …
  • … digitalen Collagen. Also diese Selbstbildnisse. Die so leicht verzerrt aussehen.
  • Zerstückelt!
  • Das sind … ähm … ganz einfach die Vorlagen für solche Geradenbilder.
  • Also die Bildvorlagen.
  • [Uhr tickt.]
  • Nur da ich eben das Gesicht so entstellt habe … Das ist über einen längeren Prozess. Ähm … Wurden die Geraden am Ende von … von der Maschine … ähm … dahingesetzt, wo sie jetzt eben sind. Und … ähm … Das heißt, … ähm … die Fotografie, das Abbild der Wirklichkeit, wenn man es so will, muss sich sozusagen teilweise … äh … unglaublich … ähm … kaputt machen.
  • Damit dann ein Geradenporträt entsteht! Ähm … Wo die Form …
  • [Schlucken.]
  • … ähm …
  • [Klick.]
  • … erkennbar … wird.
  • Also aus … Also hätte ich jetzt nur ein Foto genommen, es der Maschine zum Umsetzen vorgelegt, dann wäre ein … ähm … ein Mischmasch, ein … ein … eigentlich fast schwarzes … langweiliges … ähm … ähm … Bild entstanden. Und durch diese extremen Veränderungen, sind sozusagen Geradenbilder entstanden. Die für sich … ähm … stehen.
  • Können.
  • [Klick.]
  • Auch bei den … Bei den verhüllten Arbeiten ein ganz einfacher Grund. Ähm … Ich weiß, dass ich vor'm Studium damit schon angefangen hatte. Ich weiß aber auch, dass ich im Grundstudium … äh … äh … Verhülltes, zum Rundgang, schon ausgestellt hatte.
  • Und da war das einfach wirklich dieses … mhm … Ich kam irgendwie nicht damit klar, dass so viele … äh … Kunststudenten Kommilitone existieren.
  • Und damit war ja bloß Leipzig gemeint. Und ich weiß oder ich wusste, …
  • [Tiefes Einatmen.]
  • … in Deutschland gibt's noch mehr!
  • In Deutschland gibt's noch mehr Künstler!
  • In Europa gibt's noch viel mehr!
  • Auf der Welt gibt's noch viel viel mehr!
  • Und … Das auch nur im Augenblick. So gab's in der Vergangenheit noch mehr!
  • Und in der Zukunft noch viel viel mehr!
  • [Tiefes Einatmen.]
  • [Uhr tickt.]
  • Und das hat mich … ähm … unglaublich zurückgeworfen.
  • Weil ich davor immer so, weiß ich nicht, so … so … dachte: Ich habe einen Weg, der … ähm …
  • [Klick.]
  • … der sein [Sperren: muss]. Der … ähm …, einfach gesagt, [Sperren: Bedeutung] hat. Und durch diese unglaubliche Masse an Künstlern, die etwas schaffen, und alle haben irgendwie eine eigene Begründung für irgendwas. Wurde ich halt zurückgeworfen.
  • [Schlucken.]
  • Bekam plötzlich mit: Das, was du machst, ist auch bloß eine kleine … Winzigkeit.
  • So.
  • Wie bei den Geradenbildern. Wo ich ja eigentlich etwas rudimentäres suche. Und gleichzeitig dann aber wieder mitbekomme: Erstens, vor einhundert Jahren haben die das doch auch schon gemacht. Und auch, wie Kandinsky Wassily Kandinsky eben, viel darüber philosophiert. Was ich noch nicht einmal tue.
  • Äh … In diesem Ausmaß.
  • [Uhr tickt.]
  • Das es halt einfach etwas ist, was … was ich … Also was wieder … wieder der Künstler wiederholt.
  • Selbst wenn … ähm … neue Techniken dazu kommen. Ähm … Selbst wenn … Also wie 3D-Drucker. Ähm … ähm … Digitale Arbeiten. Oder eben … ähm … ähm … besonders kleine Sachen, die auf der atomaren Ebene stattfinden. Oder so.
  • Das sind … Das sind neue Techniken, neue … ähm … Die neue Arbeiten [Sperren: erlauben].
  • Aber eigentlich … äh … sind sie nur auf dem ersten Blick neu. Und zwar die The… die Themen sind, denke ich mir, die alten geblieben.
  • Wie der Mensch der alte geblieben ist.
  • Nur die [Sperren: Umsetzung], die … die ist vielfältiger geworden.
  • Und dann werden ja ältere Techniken … ähm … teilweise sozusagen belächelt. Ähm … Oder … äh … die Malerei wird für tot erklärt. Und so weiter. Das ist ja auch schon ewig her. Als der Satz kam.
  • [Schlucken.]
  • Also ich bin in irgendeinem großen … ähm … äh … Auf dem Rummelplatz.
  • Eigentlich.
  • So. Und damit musste ich klar kommen.
  • Muss ich immer noch klar kommen!
  • Und da war dieses … äh … verhüllen von … von meinen Arbeiten, die ich für besonders hielt, halt meine Reaktion.
  • So eine Trotzreaktion! Irgendwie.
  • Entweder ich zeig's euch gar nicht. Trotzdem sollt ihr [Sperren: sehen], dass ich [Sperren: das] gemacht habe. Das [Sperren: Große] gemacht habe.
  • Inzwischen sehe ich zum Beispiel in diesen … äh … in diesem Verhüllen etwas ganz neues.
  • Für mich ist das jetzt so ein: Da kann etwas wachsen. Da kann etwas gedeihen.
  • Ähm … Für [Sperren: sich]. Ähm … Auch von mir sozusagen entfremdet.
  • Und … äh … Kann prinzipiell sozusagen … daraus wieder etwas … Neues entstehen. Was ich selbst nicht … ähm … nicht kontrolliert habe.
  • Das ist jetzt natürlich bloß ein Gedankenspiel.
  • [Schlucken.]
  • Aber das gefiel mir. Ganz gut.
  • Also auch wieder recht einfach. Eigentlich.
  • Sehr … einfach. Sehr … Sehr menschlich.
  • Ein sehr menschlicher Grund eigentlich. Dieses verhüllen.
  • Wie bei den Geradenbildern. Wie bei den digitalen Collagen. Und das selbe eben auch bei dem kindlichen Zeichnen. Oder dem [Sperren: Versuch], … ähm … wie ein Kind zu zeichnen.
  • Kinder zu kopieren.
  • Deren Zeichnungen.
  • [Uhr tickt.]
  • Das ist halt immer so ein … Zurück zum Anfang! Damit etwas Neues entsteht! Und gleichzeitig … ähm … zwischendurch immer wieder verhüllen. Weil ich mitbekomme, … ähm … das ist gar nicht möglich. Oder ist gar kein …
  • Es sollte vielleicht gar kein [Sperren: Ziel] sein. Etwas [Sperren: Neues] zu schaffen.
  • Wie gesagt, das sind … Eigentlich … sind ja die Themen immer die selben geblieben.
  • [Sperren: Menschlich.]
  • [Zieht Rotze hoch.]
  • [Schlucken.]
  • Nur die Technik hat sich geändert.
  • [Sperren: Rasant.]
  • Aber Selbstbildnisse, oder … ähm … gesellschaftliche Themen, Alltag, Politik, … Da hat sich ja nischt groß geändert.
  • Das sind halt Meinungsäußerungen.
  • Sozusagen.
  • Das gibt's schon [Sperren: immer].
  • [Klick.]
  • [Uhr tickt.]
  • Das ist jetzt vielleicht eine Erkenntnis. Dass es gar kein … ähm … höheres [Sperren: Ziel] gibt.
  • [Pustet Luft aus.]
  • So wie ich immer die Moderne, oder die Künstler dort, deren Manifeste Manifest , doch … [Sperren: bewundert] habe.
  • Dieses [Sperren: Streben] nach etwas!
  • Das [Sperren: Berufen] sein!
  • Das [Sperren: Töten] und [Sperren: Neuschaffen]!
  • Und …
  • [Pustet Luft aus.]
  • … dass das …
  • [Uhr tickt.]
  • … ein [Sperren: Irrglaube] ist.
  • Vielleicht.
  • Das habe ich im Studium jetzt mitbekommen.
  • Bringt mich natürlich jetzt keinen Schritt weiter. Was auch immer weiter heißt. Wäre ja wieder mit einem Ziel verbunden.
  • Es macht's vielleicht … gelassener?
  • Die Gefahr … äh … da besteht bei mir, dass … äh … da nichts entsteht. Denn dieses Streben nach irgendetwas hat bei mir immer eine … äh … zu einem …
  • … [Sperren: Drang] …
  • … ähm … geführt.
  • Etwas zu schaffen.
  • Und zwar dann, würde ich jetzt sagen, schon exzessiv.
  • Teilweise.
  • Selbst wenn das auf einem Irrglauben beruhte!
  • [Schlucken.]
  • Es war trotzdem … ähm … Es ist viel dabei herausgekommen. Und ich habe viel dabei gelernt.
  • Und ich habe jetzt viel zum Ansehen!
  • [Uhr tickt.]
  • Auch in Jahrzehnten. Vielleicht noch.
  • Und … Und wenn dieser Drang nicht existiert, dann entsteht bei mir eben auch sehr sehr wenig.
  • Das ist die [Sperren: einzige] Gefahr, die auf so einer Erkenntnis beruht, dass es ein Irrglaube ist. Also zu denken, …
  • … es gäbe etwas Neues!
  • Es gäbe ein Ziel in der Kunst.
  • Es gäbe … Es gäbe Fortschritt!
  • [Pause.]
  • Das ist alles Oberfläche.
  • Und eigentlich geht's ja dann darum, dahinter zu gucken.
  • Und was dahinter ist, das ist das Alte.
  • [Aufnahme Ende.]
(mit Notizen der letzten Tage) Werkstatt Plastisches Gestalten weiter mit Kommilitone Kommilitone an Plastik und Büste Büste gearbeitet Augen und Oberkörper am Modell besser zu bearbeiten als mit Spiegel Spiegelbild nächste Woche Beine ausarbeiten Kopf im Unterschied zum restlichen Körper streng zentriert Diplom Arbeit schwarze Klammern für Papierarbeiten gekauft Modell im Klassenraum für Montag aufgebaut Montag großes Foto wieder ausrollen weitere Skizzenblätter gesammelt umsetzen später im AV-Labor digitalisieren Standpunkt Geradenbild Geradenbild Kinderzeichnung Kinderzeichnung verhüllt verhüllt Anfänge der Kunst Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Im Bett.]
  • Nach Februar werde ich mir … ein Jahr Zeit geben, das Studium zu … verarbeiten.
  • Das klingt jetzt irgendwie ein bisschen komisch.
  • Aber es ist halt doch anders, als … ähm … ein Studium …
  • [Katze Ramses schreit.]
  • … wo es eher darum geht, etwas zu … ler…
  • [Katze schreit.]
  • …nen. Denn hier war ja eher, dass ich überhaupt … äh … mitbekomme, was ich [Sperren: will].
  • So. Und diese …
  • [Katze schreit.]
  • … ganzen … ähm …
  • [Schlucken.]
  • Gedanken, auch Zweifel Zweifel , zu der eigenen Person, zu den Arbeiten, auch zu den Arbeiten der anderen und zum Künstlertum überhaupt, … äh … oder offene Fragen, Bestätigung und so weiter …
  • [Schlucken.]
  • … das muss ich erst einmal sacken lassen.
  • Denke ich mir.
  • Da ist es ganz gut, erst einmal wieder Abstand zum … System zu bekommen.
  • Und auch die … ähm … Ja! … Die ganzen Notizen, die ich gemacht habe, eigentlich noch einmal durchzugehen und das … ähm …
  • Genau.
  • [Schlucken.]
  • Aktuell … ähm …
  • [Kopfkratzgeräusche.]
  • … habe ich so vor, im Februar, dass ich … ähm … neben den Notizen eben noch … ähm … gerne ohne großer … ähm … Gedankenkonstrukte …
  • [Schlucken.]
  • … an den Geradenbilder weiter arbeiten möchte.
  • Dann aber kleiner. Also, dass ich mir einen Plotter Plotter für … 30 mal 20 Zentimeter maximal … ähm … anschaffe. Und … ähm …
  • Das habe ich jetzt mal gesehen bei … bei … Dürer Albrecht Dürer ! Dass viele Arbeiten sehr sehr klein sind. Kupferstich. Stiche. Und sehr sehr detailreich. Und es auf einem sehr kleinen Format … ähm … viel zu entdecken gibt.
  • Und gäbe.
  • Und es gar nicht immer so groß sein muss. Wo ja heute eigentlich vieles, also was ich gesehen habe, auch in der Hochschule, [Sperren: groß] gemacht wird. Ob's jetzt Sinn macht oder nicht. Es ist so ein … Na ja … Es ist so ein Standardging. Irgendwie.
  • Erst einmal groß machen!
  • So. Und dabei müssen viele Arbeiten vielleicht gar nicht groß sein.
  • [Schlucken.]
  • Ich mache jetzt ja auch diese eine verhüllte Arbeit … ähm … viel zu groß. Mit 100 mal 80 Zentimetern.
  • Ist jetzt zwar nicht riesig. Aber … ähm … es könnte bei einem Porträt eigentlich … 30 mal 20 sein.
  • Zum Beispiel.
  • Also viel kleiner!
  • Ich würde dann aber eben nach dem Studium … äh … wieder … ähm … sozusagen zurückfahren. Und … äh … Dann gleichzeitig aber … ähm … sicherlich … äh … neue Felder entdecken. Und zwar: Detailreichtum!
  • Dass ich also auch mit Stiften arbeite, wo ich … ähm … auf 0,3 Millimeter oder 0,5 Millimeter komme. Oder so. Ähm … Wo ich den Radiographen noch einmal ausprobiere.
  • Jetzt.
  • Und dadurch halt, was ich bisher halt bloß in groß machen konnte auch, wegen der Strichstärke, dass ich das jetzt in klein … ähm … probieren kann.
  • [Schlucken.]
  • Und kleine Arbeiten mache.
  • [Klick.]
  • Diese kindlichen Tagebuchzeichnungen fand ich … sehr … Na ja … Während ich gezeichnet habe, halt … Das war sehr gut! Vielleicht mache ich sowas halt noch mit anderen … Nicht so dieses platte Kindliche. Mit großen runden Gesichtern. Oder so. Sondern … Weiß ich nicht … Ähm … Einfach mit den Buntstiften arbeiten!
  • So.
  • Auch wieder auf kleinem Papier.
  • [Klick.]
  • Ich denke, die verhüllten Arbeiten, dieses Motiv, das ist ausgereizt. Solange ich … äh … nicht [Sperren: spüre], etwas verhüllen zu müssen. Das war bisher, ich denke, in zwei so Schüben. Wo ich extreme Zweifel hatte. Halt an den eigenen Arbeiten.
  • Oder überheblich war! Also gedacht habe, … äh … es wären [Sperren: Meisterwerke], die ich tue. Und …
  • [Schreit.]
  • [Sperren: Ramses!]
  • [Aufnahme Abbruch.]
  • [Aufnahme wieder aufgenommen.]
  • Also in meiner Vorstellung ist das ja noch irgendwie meine Zukunft. Die verhüllten Arbeiten. So. Zeigen, gesehen werden, aber nicht … ähm …
  • Ne. Gesehen werden, aber nicht zeigen!
  • Muss ich aber eben nicht, … ähm … solange ich nicht ausstelle, solange ich jetzt meine … ähm … mein Vorgehen nicht ändere und diesen Drang auch nicht habe, … Ähm … Wird da glaube ich nichts neues entstehen.
  • Da werde ich jetzt eher diese kleinen Zeichnungen machen. Äh … Mit der Maschine arbeiten.
  • Auch mit dem Computer arbeiten! Das macht ja auch … ähm … Ja … Da … Das liegt mir auch!
  • Dabei entstehen ganz von selbst diese … ähm … ja … entstellten Porträts. Ob ich jetzt will oder nicht! Das ist … Diese Sammlung geht auch weiter.
  • Dann werde ich vielleicht noch einmal nach Werkzeugausstattung suchen. Neben der … äh … Neben dem Plotter. Was ich da noch brauche. Und bei den Bilderrahmen werde ich mich dann sehr zurückhalten. Da habe ich ja jetzt ziemlich viele angeschafft. Auch für die Prüfung.
  • [Schlucken.]
  • Da bin ich gedeckt.
  • [Schlucken.]
  • Und ich glaube, ich werde auch vieles wegschmeißen.
  • An Entwürfen, die jetzt aber nicht … ähm … Na ja, die jetzt nicht so diesen … Die jetzt nicht für sich selbst stehen können. Sondern wirklich einfach … [Sperren: unfertig] sind. Zum Beispiel. Davon habe ich ja auch viele. So. Die bringen mir, denke ich, auch in 20 Jahren nichts. So wenn ich sie mir angucke.
  • Ich habe ja genug Entwürfe, die halt auch für sich stehen. Also die alleine schon wirken. Die kann ich ja behalten. Aber ich werde auch einiges … eben …
  • [Katze meckert.]
  • … wegschmeißen.
  • [Schlucken.]
  • Ein bisschen Angst habe ich schon davor, nach dem Studium … Nicht in ein Loch zu fallen! … Sondern … ähm … [Sperren: aufzuhören]. Also … Diese …
  • Diese Gespräche. Nachts. Zum Beispiel. Diese Auseinandersetzung. Na mit meinen Themenfeldnern, die ich eben habe. Die hat's ja nur gegeben, [Sperren: weil] ich an der Hochschule war. [Sperren: Weil] ich die Werkstätten nutzen konnte. [Sperren: Weil] … äh … ich … äh …
  • [Katze meckert.]
  • … kommuniziert habe. Mit Kommilitonen. Gespräche mit Professoren hatte. Und das sind alles Sachen, die nach dem Studium, wie davor eben, wieder wegfallen. Ich weiß halt noch, wo ich in meiner Kammer war. Im Kämmerchen. In Berlin. Ähm … ähm … Mir mein Künstlersein sozusagen …
  • [Schlucken.]
  • … ähm … Na das war ein System, was halt für sich selbst existierte. Und wo ich halt immer … äh … mich selbst nach oben brachte. Nicht fallen [Sperren: konnte]. Weil ich … äh … nicht nach draußen ging. Und … äh … Immer Bestätigung durch mich selbst bekam. So. Gibt's dann auch wenig Kritik. Von außen. Was ja … Wo ich die letzten fünf Jahre gemerkt habe, dass es sehr wichtig eigentlich ist. Ähm … So diesen fremden Blick noch einmal darauf zu haben. Jetzt nicht … äh …, um zu sehen, wie kann ich etwas machen, … äh … damit es bei anderen ankommt. Sondern, wie … wie kommt denn das an, was ich … was ich … was ich … selbst darin sehe. Was ich da mache. Oder wie kommuniziere ich das. Ähm … Was ich tue.
  • Oder wie verweigere ich mich dem! Also auch das ist ja eine Art von Kommunikation.
  • [Schlucken.]
  • Und das fällt jetzt, denke ich, danach wieder weg. Ich habe in der Zwischenzeit jetzt nicht … äh …, was so oft … äh … gefordert wird, oder … äh … angestrebt wird …
  • Netzwerk!
  • Ähm … Oder eben Ausstellungen. Irgendwo machen. In kleinen Galerien. Oder … Was weiß ich.
  • Das ist eben nicht mein Ding! Das war's davor nicht. Das ist es nicht während des Studiums gewesen. Und das wird danach jetzt eben auch nicht passieren.
  • So.
  • [Katze meckert.]
  • Was ich gut fand, waren eben die Rundgänge. Da … ähm … konnte ich sozusagen ohne den Verwaltungskram zu machen, ohne groß zu werben, ohne mich zu [Sperren: bewerben] … Das ist das nervige eben daran, finde ich. Ähm … Konnte ich etwas ausstellen. Das hatten automatisch viele gesehen.
  • Ohne, dass … äh … dass es jetzt im Mittelpunkt gestanden hätte.
  • Das fällt ja …
  • [Katze meckert.]
  • … eben auch weg. So.
  • Also es wird … Ich werde Neues machen! Das ist gar keine Frage! Das sehe ich schon!
  • [Nachbarn stehen vor Wohnungstür. Reden laut.]
  • [Schlüssel wird im Schloss gedreht.]
  • Ich weiß jetzt nicht, ob ich, gefühlt, fortschreiten werde.
  • [Tür kracht zu.]
  • Ob ich eher stehen bleibe.
  • Oder ob ich es schaffe, auch in meinem eigenen System, abgekoppelten System, mir einen Arbeitsalltag … ähm …, wo ich sozusagen täglich ein paar Stunden nehme, bewusst nehme … ähm … arbeite.
  • Ohne … Genau. Und dann halt sehe, was … was passiert. Ohne jetzt halt … ähm … das dann auszustellen. Aber halt weiter etwas mache. So. Weiter überlege. Das sind …
  • Gerade auch dieses Überlegen! Dieses … ähm … Dieses Denken! Dieses Transkribieren! Das … Das [Sperren: ist] mein Ding. So. Und Damit das nicht wegfällt, muss ich mir jetzt wieder selbst Zeit vorgeben. Die von der Hochschule, mehr oder weniger, schon vorgegeben waren. Oder wenn man in so ein System eintritt, dann … dann fließt man sozusagen mit.
  • Teilweise.
  • So. Wenn man keinen Einspruch einlegt, dann passiert automatisch etwas. Man wird angesprochen. Oder man … man … Ich nutze die Möglichkeiten.
  • Das muss ich mir dann jetzt selber aufbauen. So.
  • [Aufnahme Ende.]
Diplom Arbeit Frage nach dem WARUM Standpunkt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Psychiatrie und Kunst Anfänge der Kunst Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Mittags, auf dem Bett.]
  • Ja. Es gibt … eine Frage, die mich die letzten Jahre beschäftigt hat.
  • Und zwar die Frage nach dem Ursprung Ursprung !
  • Die sich, wie ich im Nachhinein sehe, sich eben auch in meinen Arbeiten widerspiegelt.
  • [Pause.]
  • Ich habe mir zum Beispiel … ähm … Ich habe mich mit Kinderzeichnungen auseinandergesetzt. Ich habe mit einem Kind gezeichnet. Ich habe das Kind … ein … eine riesen große Papierfläche … ähm … bemalen lassen.
  • Ich habe mir in Ausstellungen … äh … von Künstlern Arbeiten angesehen, die der Stil einer Kinderzeichnung … ähm … innewohnt.
  • Dann …
  • Ein anderer Abschnitt: Ich habe mich mit psychisch Kranken beschäftigt. Ähm … Mit deren Zeichnungen und deren künstlerischer Arbeit.
  • In Wien habe ich … äh … solche Künstler treffen dürfen. Ich durfte mit ihnen sprechen!
  • Ich habe in … Lausanne … Schweiz … eine …
  • [Schlucke.]
  • … eine Sammlung von Art brut Art brut Arbeiten gesehen. Auch in anderen Städten.
  • In Paris eine … eine Art Höhle! Als Kunstwerk.
  • Was mich auch wieder zu etwas Anderem … ähm … führt: Und zwar zu … Höhlenmalereien!
  • In China habe ich Felszeichnungen Felszeichnung gesehen. Gesehen heißt nicht bloß … äh … eben mal betrachtet. Sondern dann wirklich … äh … versucht zu verstehen.
  • Ähm … Den … Den … Den Stil wahrnehmen!
  • Das, was es ausdrücken … äh … tut, … ähm … er… erleben.
  • [Pause.]
  • Das sind drei Gebiete, die in den letzten Jahren bei mir … ähm … viel bewirkt haben.
  • Und die sind … diese Bewegungen … Das sind drei, die … wo ich behaupte, dass die Frage [Sperren: Warum]? auf keinen Fall im Vordergrund steht.
  • Die die etwas machen … in dem Moment Moment … egal ob … Ich denke … Höhlenmenschen, bei Kindern, bei psychisch Kranken: Sie machen es aus bestimmt irgendwelchen Gründen. [Sperren: Aber] vielleicht … ähm … ist es gar nicht mal so [Sperren: gut], … äh … zu … zu [Sperren: wissen], was jetzt der Grund ist.
  • Alleine am Ende zählt das, was man [Sperren: sehen] kann.
  • Und das ist … war für mich … ähm … beeindruckend.
  • Auf allen drei Gebieten.
  • [Pause.]
  • Ich musste halt … [Sperren: lernen], dass, da ich auf der Suche nach etwas Ähnlichem für mich … ähm … war, … ähm … dass das gar nicht … ähm … [Sperren: möglich] ist!
  • Sich [Sperren: bewusst] anzueignen.
  • Also wie ein Kind zu zeichnen, heißt eben … äh … nicht, man [Sperren: ist] ein Kind. Und … äh … zeichnet … äh … wie ein Kind.
  • Wie ein psychisch Kranker … äh … sich zu benehmen, heißt nicht, dass man … äh … dieselbe Qualität von Arbeit am Ende schafft.
  • Ähm … Seine Hand in Farbpigmente zu tauchen und … ähm … einen Abdruck auf einer Leinwand zu hinterlassen, ist nicht das selbe, wie … ähm … Handabdrücke Handabdruck … [Sperren: tausend] Jahre alte … Handabdrücke zu sehen … äh … an … an … an Felsen!
  • [Pause.]
  • Ich [Sperren: durfte] also in diesem … äh … Verlauf der Zeit erfahren, dass das, was ich suche, nicht … ähm … [Sperren: bewusst] passieren kann. Und ich denke, dass das auch der Hintergrund ist, warum so eine Frage … [Sperren: Warum?] … ähm … mich extrem … annervt!
  • Unglaublich annervt!
  • Inzwischen.
  • Weil [Sperren: das] ist dieses mit dem [Sperren: Warum]. Das ist der fatale Fehler, den ich … äh … gemacht habe. Und den ich bestimmt immer noch mache. Ähm … Und den Menschen … ähm … allgemein machen werden.
  • Ähm … Anstatt einfach … ähm … etwas … ähm … zu akzeptieren!
  • Hinzunehmen!
  • Etwas … Und damit etwas zu schaffen, etwas zu machen, etwas zu modellieren, … äh … [Sperren: ohne] … ähm … es gleich wieder zu hinterfragen.
  • Oder bereits davor eine Art Konzept gemacht zu haben.
  • [Pause.]
  • Ich denke, dass Arbeiten erst dann, … ähm … für mich zumindestens …, etwas gewinnen. Und zwar … blödes Wort schon wieder, was ich schon einmal …
  • [Sperren: Authentizität].
  • [Pause.]
  • Also etwas, wo … wo man … wo ich spüre: [Sperren: Das] ist … Das [Sperren: kommt] wirklich aus jemandem heraus.
  • Und ist nicht bloß, … äh … weil ein Gedanke dahinter … äh … steht … Weil ein Text dazu steht … ähm … Kommt es. Sondern es [Sperren: kommt] aus dem [Sperren: Bild] heraus.
  • Und das suche ich.
  • [Pause.]
  • Ich habe mir auf drei Gebieten … ähm … von anderen, von Kindern, von psychisch Kranken, … äh … von den Höhlenmenschen, … äh … vieles angeguckt.
  • Und merke, mich … mich drängt es in … in so eine Richtung.
  • Nur ich kann es halt natürlich nicht … ähm … äh … bewusst steuern.
  • Habe ich mitbekommen.
  • Ich muss es auf mich zukommen lassen.
  • Aber zukommen lassen heißt eben, dass ich auf jeden Fall mit einer Frage aufhören tue.
  • [Pause.]
  • [Sperren: Warum].
  • [Aufnahme Ende.]
(folgende Notizen von gestern) Modell 30 : 1 7 cm = 210 cm 3,33 % von Originalgröße Umrechnung 180 dpi auf 300 dpi 180 = 100 %, 1 = 0,56 %, 300 = 166 % 1. Setzung
Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet
ausgedruckte Diplomarbeit inklusive Umschlag
ausgedruckte Diplomarbeit inklusive Umschlag
Kinderzeichnung Kinderzeichnung E-Mail von Hans mit Spruch von Picasso Pablo Picasso : "Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder." (nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte) Büste Büste Werkstatt Plastisches Gestalten (Notiz nicht von heute) 17:00 von Sicherheitspersonal aufgesucht Hochschule schließt am Samstag schon früher Werkstatt verlassen, nicht gefegt Diplom Theorie ausgedruckte Diplomarbeit inklusive Umschlag hgb-leipzig-diplom-k.jpg umsetzen vier Exemplare heute in Büro der Fachgebiete abgeben in Druckerei heute weiteren Ausdruck bestellt kostet normalerweise ca. 50 EUR, heute für ca. 25 EUR erhalten (exklusive Umschlag, habe noch einen übrig)
(mit Notizen der letzten Tage) Kunstgespräche in Buchform erster Versuch 12 x 19 cm, Hardcover mit Umschlag Buchprojekt "Aufzeichnungen" aktueller Zustand bei 150 Seiten je 2 Monate = 900 Seiten je Jahr (6 Bücher, letztes Buch nur ein Semester) oder ca. 450 Seiten je Semester (11 Bücher) = ca. 3000 - 5000 Seiten insgesamt aktueller Zustand (ohne Bilder, 2015 - 2017) Diplom Theorie Kinderzeichnung Kinderzeichnung Äußerungen von Picasso Pablo Picasso zur kindlichen Genialität Genie : 1 "Man braucht sehr lange, um jung zu werden." 2 "Im Gegensatz zur Musik gibt es in der Malerei keine Wunderkinder. Was man für frühreife Genialität hält, ist die Genialität der Kindheit. Sie verschwindet mit fortschreitendem Alter. Es kann sein, dass aus einem solchen Kind eines Tages ein wirklicher Maler wird, sogar ein großer Maler …" Kommentar Hans per E-Mail: "Vermutlich ist unsere Bildung größtenteils Verbildung. Wir werden pädagogisch 'gespurt', eingeengt. Und es ist mühsam, das später wieder rückgängig zu machen. Selbst ein Physiker hat geraten, alles Schulwissen zur Physik zu vergessen und wieder neu die Physik zu sehen." und: "Kinder erblicken zuerst den Mond, später erst die Sonne. Die ist einfach zu hell." allgemeine Änderungen in Diplomarbeit: 1 "Ich habe in Klammern noch etwas von pädagogischer Gängelung angefügt" Ich: Finde ich gut. Hab's drinne gelassen. 2 "Die Logik ist in der Behauptung 'So gesehen musste sie ins Individualistische, ja Elitäre abgleiten!' "nicht sofort klar! Spielst Du darauf an, dass die moderne Gesellschaft 'individualistisch' ist, anders ausgedrückt 'asozial'?" Ich: Asozial finde ich nicht richtig, klingt so negativ. Aber ja, natürlich ist die Art der Kunst auf die Gesellschaftsform zurückzuführen. Das ist nicht negativ, aber ich verstehe jetzt, warum es passieren musste. 3 "Eigentlich ist mit Kunstkreis 'Künstlerkreis' gemeint, oder? Vielleicht kann man auch vom 'im Dunstkreis der Kunst befindlich' schreiben." Ich: Unter Künstlerkreis verstehe ich eine Gruppierung, die sich um den Künstler scharrt. Aber ich meine eher ALLE, die irgendwas mit Kunst am Hut haben. Historiker, Kuratoren etc. Sind ja nicht immer direkt mit einem Künstler in Kontakt (sie vertreten ihn halt).
Emma malt
Emma malt
Emma als Mark Rothko
Emma als Mark Rothko
Diplom Theorie zu Gespräch mit Oma noch ägyptisches Bild anfügen weitere Gesprächsthemen bei Christian Meine Sicht: vieles nicht verständlich Individualismus als Begründung Eingeengte Interpretationsmöglichkeit Kunst ist elitär elitär Der normale Betrachter KANN es halt nicht verstehen Arbeit Ventis Spielerei, ohne Bedeutung, aber lustig Es passt in keine andere Kategorie, also ist es Kunst Funktion von Gegenstand umgedeutet Interessant, nicht schön Also ist es Kunst Feuerlöscher Feuerlöscher im Kunstraum Lustig als Argument dafür, dass man hinguckt Nothämmer im Kunstraum Handwerklich und besonders Es muss eine Bedeutung haben Überhöhte Preisvorstellung Beschreibungstexte zu Arbeiten Er gibt sich Mühe Größe, zeitgenössische zeitgenössisch Kunst, sagt nichts Feuerlöscher Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art Ist das der richtige Feuerlöscher? Gespräch mit Aufsicht, nicht verständlich Mal "cool", mal "langweilig" Ab wann ist ein Feuerlöscher ein Feuerlöscher? Richtiger Künstler abgehängtes Regal Alter Mann zum Stuhl: Gehört das hier dazu? Essen-Frage Am Frühstückstisch Markt und Kunst Kunst sollte unabhängig vom Markt sein Big Business Kinderzeichnung Kinderzeichnung nach Lauta zu Emma Emma mit Rolle Papier, dicken Stiften, Pinsel, Acrylfarbe gefahren Papier auf Tisch ausgerollt, 140 x 240 cm erste intuitive Aktion, nachdem ich Emma auf Papier gehoben habe auf Boden zuerst mit Buntstiften weitergezeichnet relativ schnell eine lange Linie von einer zur anderen Seite gezogen ebenfalls mit EMMA signiert mit Armen weit ausgeholt, kein eingeengtes Verhalten Emma malt kinderzeichnung_4-k.jpg umsetzen Papierrolle nach Lauta schicken, damit Emma weiter groß zeichnen kann Emma als Mark Rothko mark-rothko-k.jpg Archiv Friedrich Fröhlich in Lauta
Standpunkt Diplom Arbeit Herme Herme Geradenbild Geradenbild Kinderzeichnung Kinderzeichnung verhüllt verhüllt Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • [Fünf Uhr aufgewacht. Konnte nicht mehr einschlafen.]
  • Zur Überlegung wie ich den Klassenraum zu meiner Diplom-Arbeit … ähm … füllen würde.
  • Wie gehabt stelle ich mir die Herme vor.
  • Bis zur Decke!
  • Blickt herab auf die Betrachter.
  • Ähm … Ein Geradenbild. Das Porträt!
  • Allerdings geöffnet. Der Rahmen.
  • Eine Kinderzeichnung!
  • Vielleicht noch die ein oder andere Arbeit. Zwischendurch.
  • Aber: Hauptsächlich [Sperren: Text].
  • Und zwar … auf … Pappe.
  • So einer die ziemlich dick ist.
  • Also die … ähm … noch so Abstands … ähm … Leisten … dazwischen hat. Das sie halt nach vorne tritt.
  • Die würde ich … ähm … unterschiedlich zuschneiden. Und darauf … ähm … handschriftlich meine Standpunkte raufschreiben. Das wären sozusagen eine Art von Sprechblasen.
  • Über den gesamten Raum verteilt!
  • [Sperren: Dazwischen] … A4-Ausdrucke.
  • [Straßenbahn Eisenbahnstraße fährt vorbei.]
  • Ebenfalls von meinen Notizen.
  • Zu den Geradenbildern. Zu … den kindlichen Zeichnungen. Zu den verhüllten Arbeiten.
  • Zu der Herme!
  • Also sozusagen ein riesengroßer … ähm … ähm … Denk-, Wissen-, Meinung-, Zweifel Zweifel -… [Sperren: RAUM].
  • Dann noch … ähm … die Gespräche mit anderen. Über Kunst! Wo ich ja sozusagen auf der Suche bin.
  • [Straßenbahn fährt vorbei.]
  • Und zwar [Sperren: alle] Gespräche auf … ähm … Also … Auf … Ja. So rollenartig! Also das heißt: Entweder ganz viele A4-Blätter ausdrucken und nacheinander ankleben.
  • Das sie dann … äh … ganz lange Bahnen ergeben!
  • Oder halt wirklich gleich auf … ähm … auf einen langen … Papier … ausdrucken lassen. Im AV-Labor.
  • Das wären … ähm … drei Bahnen.
  • Unterschiedlich lang natürlich!
  • Und dann noch … äh … einmal stündlich am Anfang würde ich gerne das … das … äh … die Aufnahme abspielen lassen. Über zwei Lautsprecher. Links und rechts von der … äh … großen … äh … Pappwand. Also links und rechts von der Herme sozusagen.
  • Ähm.
  • Und zwar die Aufnahme, wo … ich … äh … sch … meine Gedanken …
  • [Krähe krächzt.]
  • … aufgezeichnet habe. Hier. Und die ich dann überlapp … überlagert habe. Also wo sozusagen ein Stimmengewirr ist.
  • Zwischendurch kommt auch mal … ähm … kommen auch mal ein paar Klavier … äh … Klänge! Bei heraus.
  • Sozusagen.
  • Ähm.
  • Da [Sperren: wallt] sich was zusammen!
  • Ähm.
  • Genau.
  • Dass das einmal die Stunde … Ich denke mal, das sind fünf Minuten gewesen. Da so abgespielt wird.
  • Ja. So stelle ich mir das halt vor!
  • [Pause.]
  • Das setzt natürlich voraus, dass die Holzherme auch wirklich … fertig wird.
  • Also dass sie wirklich … äh … so ist, wie ich es mir vorstelle.
  • Da bin ich jetzt aber jetzt aber sehr gut drauf. Seit gestern. Wo ich mir das noch einmal angeguckt hatte.
  • Das war nämlich gar nicht mal so verkehrt! Das mal mit Alkohol Alkohol zu versuchen!
  • Die Nase ist zwar … ähm … zu klein geworden. Da muss ich … ähm … halt ein Stück Holz … ähm … neu dran befestigen. Dass dann also noch einmal bearbeiten.
  • Die Nasenspitze ist zu kurz!
  • Aber die Wangen finde ich jetzt zum Beispiel besser!
  • Die sehen fleischiger aus.
  • Ähm.
  • Übergang von Nase zur Stirn … der stimmt noch nicht!
  • Also der entspricht nicht meinem Pro… Profil.
  • Die Stirn könnte halt zu … äh … schnell nach hinten gehen.
  • Aber da kann ich halt die gesamte Figur noch nach hinten … äh … schieben.
  • Da der Hals nämlich auch noch viel zu dick ist!
  • Also das heißt, da ist noch genug … ähm … Material da.
  • Hinterkopf könnte dann vielleicht ein bisschen kleiner sein.
  • Aber das ist … ähm … Das ist jetzt noch … Das finde ich jetzt noch nicht wichtig. Vielleicht kann ich da auch noch einmal ein Holzstück dranmachen.
  • Ähm.
  • Ja.
  • Augenpartien und so stimmen jetzt auch noch nicht.
  • Das werde ich heute halt wieder anfangen … ähm … im Profil auszuarbeiten!
  • Aber ruhig ein bisschen gröber!
  • Nicht … äh … Nicht gleich wieder so fein werden. Das habe ich jetzt ja gelernt.
  • Bei der letzten Sitzung!
  • Und auch immer wieder von unten die Herme anschauen!
  • Weil das ist ja im Endeffekt der Blick, der … äh … der der Betrachter dann … äh … den der Betrachter dann einnimmt.
  • [Pause.]
  • Das gute halt bei einer solchen Präsentationsform im Klassenraum, ist, dass … äh … ich mich nicht auf eine Arbeit … ähm … konzentriere. Und die dann auseinandergenommen wird.
  • Oder die ich selbst auseinandernehmen muss!
  • Also wo dann eben solche … ähm … Fragen, die mich gerade wirklich nerven … Ähm … Was ist deine Intention Intention ? Ähm. Was willst du uns damit sagen?
  • Warum diese Größe?
  • Warum diese Farbe?
  • Warum dieses Material?
  • Bla bla bla!
  • Ich denke, das fällt … das geht halt eher in den Hintergrund. Weil es dann halt wirklich bei dieser Präsentationsform, also mit den ganzen … äh … Gedanken … äh … ausgedruckt …
  • Mit den … mit den Lautsprechern halt audio… Wie heißt das? Audiovisuell. Geäußert.
  • Die Gespräche über Kunst auch einmal einfach … ähm … ausgerollt.
  • Ähm.
  • Da ist die Konzentration jetzt einfach nicht bei der Herme. Sondern auf das Gesamte.
  • Ja!
  • Was ich halt in den letzten fünf Jahren gemacht habe. Und das heißt, ich habe studiert.
  • Das heißt, ich habe gelernt!
  • Und es geht jetzt nicht um diese Herme. Sondern es geht um … äh …, dass die Herme halt Teil meines Studiums war. Dass ich mir dazu Gedanken gemacht hatte. Das ist dann ja auch da. Festgehalten.
  • Ähm.
  • Aber ich muss das eben nicht alles so … so …
  • Glatt!
  • … äh … durchdefinieren. Oder deklinieren. Oder wie das heißt.
  • Sondern es [Sperren: darf] … es [Sperren: muss] … es [Sperren: darf] Stolpersteine … äh …
  • [Straßenbahn fährt vorbei.]
  • … haben.
  • [Pause.]
  • Denn das ist es ja eben. Ich habe … Ich weiß noch nicht, was ich mache. Ich … äh … probiere halt ständig aus.
  • Und ich denke, das kommt dann in dieser Form sehr sehr gut rüber. Und ich [Sperren: denke], da fühle ich mich auch extrem wohl.
  • Das ist jetzt wie bei der … äh … Diplom-Arbeit! Wo ich eben nicht von fremden Leuten mir Bücher durch … äh … lese. Und … äh … daraus zitiere. Und mir zwanghaft sozusagen … ähm … da einen Text zu …
  • [Straßenbahn fährt vorbei.]
  • … zusammen … äh … suche.
  • Ähm. Auch wenn es vielleicht ein Thema wäre, was mich interessiert hätte. Sondern das ist jetzt aktuell bei der Diplom-Arbeit wirklich so … Die ist so, wie [Sperren: ich] gerade denke.
  • Handel!
  • Und wie auch andere, die ich kenne, denken und handeln.
  • Also einfach deren Meinung dann noch einmal zusammengetragen.
  • Meine Sicht darauf!
  • Meine [Sperren: platte] Sicht. Auch manchmal.
  • Ähm.
  • Und dann … Zwischendurch halt eben auch mal … ähm … auf irgendwelche Kunsthistoriker oder andere Künstler halt … äh … verwiesen. Die da auch natürlich ihre Meinung zu hatten.
  • [Pause.]
  • Aber hauptsächlich eben es auch hier darum geht, zu zeigen, … So einen Denkprozess.
  • Bei der Diplom-Arbeit wäre das halt … äh … Arbeitsprozesse.
  • Und hier bei der Diplom-Theoriearbeit eben Denkprozesse!
  • Was ist Kunst?
  • Was ist meine Kunst!
  • Warum ist das Kunst?
  • Warum ist es keine.
  • Ähm.
  • Genau.
  • [Pause.]
  • Also wenn das so klappt wie bei der Diplom-Arbeit jetzt … bei der Praktischen … dann ist alles bestens.
  • [Aufnahme Ende.]
Werkstatt Plastisches Gestalten weiter an Herme gearbeitet wieder ein ganzes Stück nach innen gearbeitet, dadurch wird Hinterkopf kleiner ansonsten hätte ich Stirnbereich mit Holzstück auffüllen müssen später noch Nasenflügel durch Holzstück ergänzen Friedrich Fröhlich, erschöpft und zufrieden (auch wenn Gesicht noch immer nicht ganz getroffen) Diplom Theorie Gesprächsthemen bei Oma (vorgestern angefangen) Zweifel an eigenen Arbeiten Ausstellungsbesucher Teilnehmer Kunstsystem Unverständnis bei Besuchern Stuhl als Kunstobjekt Beim Betrachter muss sich etwas regen Definition Kunst Mit Definition schwer tun, da es einzwängt Malerei als Vorläufer von Fotografie Krise der Malerei Landschaft van Gogh Vincent van Gogh Unterschied realistische und subjektive (krank?) Malerei abartig als Beschreibung Ein Strich kann naturalistisch oder abstrakt sein Natur kopieren versus empfinden Schön und nicht schön Der Schrei Schön, da echt harmonische / disharmonische Bilder Hässliche Bilder Generationenfrage Auflehnung gegen den Realismus Idealvorstellung im realistischen Porträt Disharmonie = wirklichkeitsfremd Kunstauffassung Realismus Das Bild schreit Münk Munk Munk Expressionismus Expressionismus Alltag in der Kunst "Die Ährenleserinnen" und Harmonie Komposition in naturalistischer Malerei Marke van Gogh Eigener Charakter in Kunstwerk Jean-Baptiste Camille Corot Jean-Baptiste Camille Corot Naturalistisches Bild entspricht nicht Realität kranker van Gogh und Munch Edvard Munch Symbolismus Symbolismus Zu ihrer Zeit nicht anerkannt Französischer Salon Neue Wege in der Kunst Toleranz Piet Mondrian Piet Mondrian Bild versus Farbkomposition Mondrian und Bettwäsche kein Empfinden beim Betrachten Spielerei Bauhaus Bauhaus Gute Kunst heißt nicht unbedingt schön Pissoir Marcel Duchamp von Duchamp Unbekannter Künstler versus berühmter Künstler Kunst im weitesten Sinne Abfalleimer im Klassenraum Ich muss etwas empfinden können Omas Kunsterfahrung Loakoon-Gruppe Dresdner Knabe Skulpturen: Wirklichkeit oder Harmonie Größenverhältnisse bei Laokoon Laokoongruppe -Gruppe Ägyptische Kunst Grabkammer der Nefertari Schön, auch wenn anders als europäische Kunst Nofretete Nofretete , nicht so schön wie dargestellt Ägyptische Kunst und van Gogh Elke betritt das Zimmer Ägyptische Kunst versus Picasso Pablo Picasso Japanische Zeichnungen und Afrikanische Kunst Komische Bilder von Picasso Entartete Kunst Anti-Moderne Lustig und kreativ, aber nicht schön Picasso ist für mich hässlich Kunstrichtung Mondrian Kein Bild / Bild Ägyptische Kunst Wissen macht Kunst zu Kunst Symbolismus Wissensdurst Picasso und ägyptische Kunst El Greco El Greco El Greco und Moderne Kunst Bildanalyse Entkleidung Christi, El Greco Realistisch / Unrealistisch / Betont Symphatische Bilder Rembrandt Rembrandt van Rijn Ich empfinde mehr bei Rembrandt als bei Picasso Realistisch / Unrealistisch Rembrandt versus Picasso / Mondrian Technik wird Künstler zugeschrieben Dargestelltes wichtiger als Stil Künstler uninteressant Kunststudenten Kommilitone sollen eigenen Stil entwickeln Mein Geradenporträt Gestaunt van Gogh versus Ich Getreide = Linien Picasso / van Gogh versus Ich Lebendiges Bild durch Blick, Mund, Wangen Bewegung Kinderzeichnungen Zeichnung "Bei Oma zu Besuch" Zugang zu kindlichen Zeichnungen Sonne in kindlicher Zeichnung und bei Mondrian Bild vom Hobbykünstler Hobbykünstler interessant Harmonische und schöne Kunst Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich Ausgesprochen schön Gefühlige Ausdruckskunst Konservativ verhüllte Arbeiten Was ist für DICH Kunst? Alles kann Kunst sein Emmas zerknautschter Zettel Omas Grenzen Alltagsgespräche
Klasse Bildende Kunst Exkursion nach Athen (30.5 - 3.6.), nicht Venedig Werkstatt Plastisches Gestalten zwischendurch in Werkstatt aufgeräumt Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen wenn durch Stadt gehen, dann alle Objekte der Reihe nach skizzenhaft festhalten danach in kindlicher Zeichnung weiter verarbeiten kindliche Zeichnung als Tagebuchform: A4-Blätter nach und nach aneinanderfügen, riesige Zeichnung entsteht
Kindliche Zeichnung, Abendessen bei Familie Wei, in Yinchuan, 31
Kindliche Zeichnung, Abendessen bei Familie Wei, in Yinchuan, 31
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
No Beginning, No Ending, 2014 - 2017, Tempera painting, linen, Song Dong
No Beginning, No Ending, 2014 - 2017, Tempera painting, linen, Song Dong
Television series, 1992, Painting installation, tempera, canvas, 3 Arbeiten, Song Dong
Television series, 1992, Painting installation, tempera, canvas, 3 Arbeiten, Song Dong
Slogans, 2016 - 2017, Banners, fence, clothesline poles, plastic mirrors, Song Dong
Slogans, 2016 - 2017, Banners, fence, clothesline poles, plastic mirrors, Song Dong
Studienreise 中国 in Shanghai Kinderzeichnung Kinderzeichnung (Notizen der letzten Tage) Kindliche Zeichnung, Abendessen bei Familie Wei, in Yinchuan, 31 kinderzeichnung-china2-m.jpg im Hotelzimmer KZ (Yinchuan): Straße, Mensch, farbige Kücken, Friedrich traurig, da nach einer Woche tot KZ (Peking): Wartebereich vor Restaurant, Stuhl, Chinesen (schwarze Haare), Eingang, Tisch mit Aufpasserin, chinesische Zeichen, Masken (Katzen), Thermoskanne, Kaffeebecher, Lautsprecher, Schirm über mir und Wei KZ (nach Yinchuan): Zugrestraurant / Bar, Mann singt ins Mikrofon, zwei Bierflaschen (mit Schaum), Schach, Chinesen, Obst-Schale, Tisch mit Decke und roten Sesseln, Vorhänge Ausstellung Song Dong Song Dong "I Don’t Know the Mandate of Heaven", Rockbund Art Museum Song Dong (宋冬, * 1966 in Peking, chinesischer Künstler) Skulptur, Installation, Performance Performance , Fotografie und Videokunst Ausstellungsansicht ram1-k.jpg No Beginning, No Ending, 2014 - 2017, Tempera painting, linen, Song Dong ram2-k.jpg Television series, 1992, Painting installation, tempera, canvas, 3 Arbeiten, Song Dong ram3-k.jpg "Abnormal Death", 2014 - 2016, Twelve-screen video, color, silent, Loop playback Slogans, 2016 - 2017, Banners, fence, clothesline poles, plastic mirrors, Song Dong ram9-k.jpg "Blank Stele Stele ", 2016, Participatory art installation, stele, heating device, water, writing brushes
notiert heute bis 12:30 8:30 - 9:00 duschen, essen 9:00 - 10:00 leinwandbilder noch einmal abfotografieren unter entspiegeltes glas legen und auf website hochladen 10:00 - 11:30 gespräch mit alexander transkribieren eventuell bilder zubesprochenen arbeiten mit oma heraussuchen bis ende februar beide gespräche inklusive abbildungen und kategorisierung fertig machen danach gespräch mit christian, besuch baseler museum gespräch in cafe oder mit ihm und christopher in baseler wohnung Von meinem iPad gesendet o. T. Kinderzeichnung Kinderzeichnung unter Glas gelegt, abfotografiert so liegen lassen, damit sich Papier / Leinwände weiter glätten hinter Papprahmungen Holzstücke für Hängung geklebt
Porträt Katze und Mensch, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Porträt Katze und Mensch, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Selbstporträt (mz), Blatt 1 / 4 + 1 K. E., Tusche auf Papier, 31
Selbstporträt (mz), Blatt 1 / 4 + 1 K. E., Tusche auf Papier, 31
Herme Herme Werkstatt Plastisches Gestalten nach E-Mail von Bachmann: mit Ohme treffen und 1 Büste Büste auf Originalgröße bringen 2 Form verdicken (um wie viel, Bachmann fragen?) 3 danach Schultern abtrennen und offene Flächen füllen umsetzen in Werkstatt (unabhängig davon, auch schon heute) groben Umriss von A Schulter links B Schulter rechts C Kopf auf Papier skizzieren noch Originalgröße, später dann nach Gespräch mit Ohme mehr dazugeben nach neuer E-Mail von Bachmann: 1 cm -1,5 cm mehr hinzugeben Umrisslinie erst nach Arbeit mit Ohme am Rechner ausgeben und ausdrucken, ansonsten zwischendurch per Hand zeichnen o. T. umsetzen 1 mit grünen Pigmenten, Kleber und Fingern einfache Porträts malen auf Backpapier, A4-Druckpapier, Zeichenpapier 2 Gesichtsabdruck auf Papier zuerst mit Hand testen mit Kohle einschmieren oder mit Farbpigmenten 3 Collage Collage Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt mit abgerissener Kalenderecke auf normalem A4-Papier drucken Randbereich reißen oder mit Schere schneiden passenden Rahmen aus Holz herstellen (Rückplatte zusägen bzw. dicke Pappe und Holzleisten, eventuell weißen) Kinderzeichnung Kinderzeichnung heute grüne Pigmente mit Kleister vermischt Porträt Katze Ramses und Mensch, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 katzeich-m.jpg mit Fingern auf Leinwand und Braunpapier aufgetragen Köpfe und Katzenporträt Leinwandbilder zuvor mit Bleistift umrandet Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente1-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente2-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente3-k.jpg Rahmen aus Pappe und Holzleisten hergestellt danach weiß grundiert HGB Rundgang HGB Rundgang 2017 umsetzen am 4.2. (Samstag) im Flur Infotafeln abhängen, Löcher bohren, mit Schrauben / Dübel Testhängung beider Arbeiten schwarzer Klebestreifen zuvor im Klassenraum auf kleiner Fläche testen danach wieder abhängen Geradenbild Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt Selstbildnis , Auflage 4 + 1 K. E. Vorbereitung ab 19:40 Blatt 1/5 Start 19:55 Force 120 gf, Speed 70 cm / s ab 20:05 Speed 30 cm / s ab 20:15 Speed 20 cm / s Selbstporträt (mz), Blatt 1 / 4 + 1 K. E., Tusche auf Papier, 31 ichseite-k.jpg Blatt 1 Ende 20:21 (41 min) Blatt 2 20:23 - 20:55 (32 min) Blatt 3 20:56 - 21:25 (29 min) Blatt 4 21:27 - 21:56 (29 min) Blatt 5 22:00 - 22:28 (28 min) insgesamt 19:40 - 22:35 = 175 min / 4 (+ 1 K. E.) = 44 min / Blatt (+ ca. 15 min für Hintergrundkarton kaufen, zuschneiden, hängen) = 55 min = 60 min Zusatz schwarzer Hintergrundkarton + 1 cm bei A2 44 x 61,7 cm
Haus der Kunst, München
Haus der Kunst, München
Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation
Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation
Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki, © Haus der Kunst
Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki, © Haus der Kunst
White Painting, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , © Robert Rauschenberg Foundation
White Painting, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , © Robert Rauschenberg Foundation
Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani,
Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani,
Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Haus der Kunst
Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Haus der Kunst
Ausstellung Postwar "Kunst zwischen Pazifik und Atlantik", Haus der Kunst, München Haus der Kunst, München hausderkunst-k.jpg ersten 20 Jahre nach Krieg als globales Phänomen untersucht wie Künstler auf Traumata von Holocaust, Hiroshima und Nagasaki reagierten wie politische Blöcke die Künste instrumentalisierten Gegensatz von Sozialistischem Realismus und Abstraktion Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation hausderkunst3-k.jpg Leinwand, beide Seiten bemalt Rückseite mit Holzkreuz vor Bild Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki, © Haus der Kunst hausderkunst2-k.jpg Tusche auf Japan-Papier (mit Bleistift-Umrandungen und Kohlestift?) Scherbenkopf, Bronze auf Steinsockel, Eduardo Paolozzi White Painting Robert Rauschenberg , 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , © Robert Rauschenberg Foundation hausderkunst5-k.jpg Die Meerhungfrau und der Pirat, Giuseppe Pinot-Gallizio Giuseppe Pinot-Gallizio Mischtechnik auf Leinwandrolle umsetzen Rollenkonstruktion für Notizenrolle / Rauminstallation merken Diplom Theorie "Schaut so wie mein Waschmaschinen-Schlauch aus" über Eva Hesse, o. T., 1965[?] TV Fernsehen , Uecker Günther Uecker , 1963 Jacques Villegle Jacques Villegle , Rue Jacob, 5.12.1961 Plakatabrisse auf Leinwand Umsturz, 1965, A. R. Penck A. R. Penck Öl auf Leinwand, primitive Form, Pinselstrich = Motiv Thadeusz Kantor, Signez s'il vous plat!, 1965[?] zwei Leinwände, eine weiß grundiert dadrauf gekritzelte Notizen, kleine Zeichnungen, unterschiedliche Stifte Diplom Theorie "Das finde ich langweilig.", "Schaut aus wie aus dem Haushalt." über Beuys Joseph Beuys Fluxusobjekt, 1962 Komposition auf weißem Hintergrund, späte 1950er, Öl auf Leinwand, Yevgeny Mikhuov-Voitenko[?] Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani Enrico Castellani , hausderkunst10-k.jpg in Anlehnung an Malewitsch Kasimir Malewitsch Schwarzes Quadrat? Bilderbuch, Roth Dieter Roth , 1957 verhüllt verhüllt umsetzen Flügeltürrahmen mit Fotografie vom geschlossenen Flügeltürrahmen Kinderzeichnung Kinderzeichnung Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel Karel Appel , © Haus der Kunst hausderkunst1-k.jpg Diplom Theorie "Du kannst das auch malen!"
Porträt aktueller Zustand, von vorne
Porträt aktueller Zustand, von vorne
rechtes Ohr
rechtes Ohr
von unten, Hermen-Ansicht
von unten, Hermen-Ansicht
Das Werk "[…] sie war bewegt über diese Arbeitswut, diese unbedingte Hingabe eines ganzen Seins: War das nicht rührend? Steckte darin nicht etwas sehr Gutes?" Kinderzeichnung Kinderzeichnung "[…] Er wies auf das winzige Gemälde, vor dem er in Gedanken versunken war, ein ganz kindliches Gemälde, so daß ein Bengel von vier Jahren es hätte malen können, ein kleines Haus am Rande eines kleinen Weges mit einem kleinen Baum daneben, das Ganze schief hingesetzt und mit schwarzen Strichen umzogen, und nicht einmal der Korkenzieher aus Rauch, der aus dem Dach kam, war vergessen worden." Diplom Theorie "Bloß fand er es erzdumm, so was auszustellen. War es nicht blöd, an den Verstand des Publikums zu glauben? Was sollte diese nackte Frau und dieser angezogene Herr? Was bedeuteten die beiden kleinen Ringerinnen im Hintergrund?" Herme Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Friedrich Fröhlich, Kunststudent Kommilitone fast sieben Stunden durchgearbeitet Porträt aktueller Zustand, von vorne seitlich-k.jpg rechtes Ohr ohr-k.jpg seitliche Ansichten von unten, Hermen-Ansicht vonunten-k.jpg Diplom Theorie verhüllt verhüllt umsetzen anstatt in Holzwerkstatt herstellen fertige Schattenfugenrahmen kaufen einen Rahmen teilen, als Flügeltüren nutzen Zwischenbereich mit Platte 10 mm füllen diese Flügeltürrahmen müssen dann farbig angestrichen werden Außenseite mit Fotoposter bekleben sollte sehr stabil sein nur noch Scharnierbereiche selbst anfertigen eventuell im unteren Bereich der Flügeltüren kleine schiefe Kante sägen, zum einfacheren öffnen auf Flügeltürrahmen ganzflächig kleben: "Ich bin ein schüchterner Kunststudent!" "Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was ich gemacht habe!" "Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, wie gut ich bin!" "Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was für schöne Kunst ich mache!"
Adam und Eva, 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432
Adam und Eva, 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432
Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere
Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere
Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere
Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere
4 Vögel, 2012, Martin Städeli
4 Vögel, 2012, Martin Städeli
Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel
Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel
Klasse Bildende Kunst Exkursion Berlin 10:30 - 13:00 Ausstellung Das Kapital Kapital . Schuld - Territorium - Utopie Hamburger Bahnhof Niederländische Goldmünzwaage, um 1755 Erfindung Waage mit Entwicklung des Handels Platzierung Gut auf einer, Steingewichte auf anderer Waagschale mit Skelett als …? Adam und Eva Adam und Eva , 1825 / 1862, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432 berlinklasse15-k.jpg Öl auf Mahagoniholz, 209 x 36,5 cm bzw. 37 cm Genter Altar: in St.-Bavo-Kathedrale Kathedrale zu Gent auf acht Tafeln Geschichte des christlichen Glaubens im oberen Teil Erbsünde mit Adam und Eva Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere Berlinde De Bruyckere berlinklasse17-k.jpg Berlinde De Bruyckere arbeitet mit Mischung aus Wachs und Epoxid transparenter und fleischig wirkender Körper kopflos, in Länge gezogene Figur erinnert an "Der Leichnam Christi im Grabe", Hans Holbein der Jüngere Hans Holbein der Jüngere Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere leichnamchristi-k.jpg nahezu lebensgroßes Format umsetzen im Kunstmuseum Basel ausgestellt, anschauen 4 Vögel, 2012, Martin Städeli berlinklasse19-k.jpg Papier, Kleister, Holz Martin Städeli fertigt Skulpturen aus billigem Material an dauert u. a. Jahre, Schicht um Schicht entstehen Arbeiten Kinderzeichnung Kinderzeichnung "Free Wheeler", 1955, Cy Twombly Cy Twombly Dispersionsfarbe, Wachs-, Farb- und Bleistift sowie Pastell auf Leinwand Twombly schuf Wheeler (Person, die unabhängiges riskantes Leben führt) nach Armeedienst auch als Antwort auf Jackson Pollocks "Drip Paintings" zu verstehen "Manifesto", Julian Rosefeldt umsetzen E-Mail an Mark schreiben mit Daten zum Katalog, er bestellt es dann für Bibliothek Kinderzeichnung Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel berlinklasse26-k.jpg Kinderzeichnungen [?] "scores" (noch nichts gefunden) 14:00 - 15:30 Ausstellung Olympia KINDL - Zentrum für zeitgenössische zeitgenössisch Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin, David Claerbout im Kesselhaus Ausstellung How Long Is Now? KINDL, im Maschinenhaus vorzeitig gegangen
Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30
Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30
letzte Bildvorlage für Geradenbild
letzte Bildvorlage für Geradenbild
Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider
Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider
Geradenbild Geradenbild um kontrollierter Ergebnisse zu erzielen, Schritt für Schritt dokumentiert Versuch durch Rauschentfernung flächiger zu werden fehlgeschlagen zukünftig am Anfang mit kurzen Geraden arbeiten, um Details besser ausarbeiten zu können ohne Bearbeitung, nur Andeutungen erkennbar Rauschen reduziert Linienlänge verkürzt Kontrast erhöht Ränder entfernt, Kontrast weiter erhöht, Haare entfernt Bereiche weiter bearbeitet weiter bearbeitet, Pupillen zum Betrachter hin verschoben allgemein Kontrast erhöht weiter bearbeitet, Haare entfernt Linienlänge, Dicke, Häufigkeit verändert 260 statt 220 Grad Menge Linien erhöht für weniger weiße Bereiche Schulter-Brustbereich bearbeitet, Ränder entfernt, Porträt zentriert Entwurf für Selbstporträt Selstbildnis , A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30 blatt15_fertig-m.jpg Hals weiter bearbeitet, Kinn letzte Bildvorlage für Geradenbild blatt15-k.jpg Haare weiter bearbeitet, allgemein Gesamtzeit ca. 80 Minuten Kinderzeichnung Kinderzeichnung Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider janine_schneider-m.jpg erhalten am 14.10. Psychiatrie und Kunst Antwort Mark auf Frage, warum er Bilder psychisch Kranker sammelt: "sammeln kann man das nicht nennen. ich habe vor ca. 15 jahren in gugging - dort gab es im 'haus der künstler' auch eine verkaufsgalerie - einige arbeiten von damaligen und ehemaligen insassen gekauft (u. a. von tschirtner, garber, reisenbauer, hauser, walla), weil mir das projekt und die arbeiten einfach gut gefallen haben." Diplom Modulprüfung Hauptstudium noch im 9. Semester machen, 10. Semester für Theoriearbeit und 11. Semester für Arbeit
kindliche Zeichnung auf 170-g-Papier, 21 x 29,7 cm
kindliche Zeichnung auf 170-g-Papier, 21 x 29,7 cm
Kinderzeichnung Kinderzeichnung kindliche Zeichnung auf 170-g-Papier, 21 x 29,7 cm kinderzeichnung-auf-gutem-papier.jpg beim Zoobesuch letzte Woche mehrere naive Bilder gesehen ob von Kindern oder Erwachsenen geschaffen bleibt offen Standpunkt Zum Vorschlag von Mark beim letzten Klassentreffen, die kindlichen Zeichnungen auf gutem Papier zu schaffen: Der Stil ist kindlich und das Papierformat ebenfalls (Papier im A4-Format scheinen Eltern ihren Kindern häufiger vorzulegen, einfach weil jenes im Haushalt in Fülle vorhanden ist). Wenn die Handlung aber als Erwachsener, als Künstler, vollführt wird und nicht als Kind, warum sollte dann das Papier nicht auch dem eines Künstlers würdig sein? Künstler verwenden normalerweise Untergründe, die nicht nur gut ausschauen sondern auch gute materielle Eigenschaften besitzen. Da ich kein Kopist und Täuscher sein möchte, wäre es nur angebracht, gutes Papier als Merkmal der künstlerischen Überlegung zu verwenden. Ich werde es einmal testen und schauen, wie es auf mich wirkt. verhüllt verhüllt Standpunkt Zur Überlegung von Mark und mir beim Einzelgespräch, dass die A4-Arbeiten am besten wirken können, wenn sie kein Glas vom Betrachter trennt: Glas als Trennwand zwischen Kunst und Betrachter lässt keine Nähe zu. Es wirkt abschirmend gegenüber einer persönlichen Auseinandersetzung mit der gezeigten Arbeit. So kommen mir die Flügeltürrahmen sehr gelegen, die - ganz pragmatisch betrachtet - im geschlossenen Zustand einen Schutz gegen Verschmutzung und Sonnenstrahlen darstellt und in offener Gestalt - ohne Glas - umso mehr den Betrachter und die Arbeit zueinander führen vermag. Standpunkt Soll ich meine Notizen wirklich weiter auf Rechtschreibfehler hin durchsuchen? Sind nicht gerade die Vertipper und wegen Nichtwissen fehlerhaft geschriebenen Wörter mögliche Bestandteile von Notizbüchern, die erst einmal nicht für die Öffentlichkeit verfasst wurden? E-Mail von Mark, gestern: "lieber friedrich, ich bin auf diesen zeichner gestossen. http://www.schultzberlin.com/en/edi-rama vielleicht interessiert es dich. herzlichen gruss helmut"
Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann
Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann
Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann
Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann
runder Spiegel mit Holzverkleidung
runder Spiegel mit Holzverkleidung
Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich
Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich
Kurs Bildmusik (Vorbereitung) "Das Klassik-Beispiel für Malerei+Musik sind ja die 'Bilder einer Ausstellung' oder in neuerer Zeit 'Photoptosis' von Zimmermann, 'Die Zwitchermaschine' von Klebe oder diese Oper 'Am Anfang' von Anselm Kiefer/Jörg Widmann, etc." (E-Mail von Julian, von gestern) "Bilder einer Ausstellung", Modest Mussorgsky Modest Mussorgsky Viktor Hartmann (1834 - 1873, Architekt) schuf ab 1864 viele Aquarelle und Genreskizzen Wladimir Wassiljewitsch Stassow (1824 - 1906, russischer Kunstkritiker Mussorgsky lernte Hartmann durch Stassow kennen Stassow veranstaltete Ausstellung mit Hartmanns Arbeiten zum Gedenken ca. vierhundert Werke, u. a. Buchillustrationen, Reiseskizzen, Architektur- und Kostümentwürfe Ausstellung regte Mussorgsky an ein musikalisches Denkmal zu setzen Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann viktorhartmann-k.jpg Kostümentwurf für 5. Satz ("Ballett der unausgeschlüpften Küken") Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann torkiew-k.jpg Entwurf Kiewer Stadttor für 10. Satz ("Das Heldentor") vollgriffig gestaltetes Thema: majestätische Größe des Tores zwischen Sätzen immer eine Promenade, leicht verändert Promenade als Überleitung zwischen den Stücken Promenade soll Mussorgsky selbst darstellen, wie er zwischen Ausstellungsstücken umherwandert und betrachtet nicht zu allen Sätzen Vorlagen gefunden "Bilder einer Ausstellung" 1874 vollendet Geradenbild Geradenbild probiert einfache Formen wie Raben händisch in Geraden umzuwandeln gerade Linien wirken händisch gezeichnet unnatürlich, eher mit leichtem Schwung umsetzen Geraden zu geordnet gezeichnet, ohne Spannung umsetzen Raben-Formen aus Pappe ausschneiden und mit Geraden füllen mit geschlossenen Augen Geraden setzen analysieren, warum maschinenerzeugte Geraden mit etwas Zufall Zufall besser wirken statt wahllos eher zeilenhaft bewusst unbewusst ausschauende Geraden ziehen umsetzen runder Spiegel Spiegelbild mit Holzverkleidung spiegelrundholz-k.jpg Alberti fragen, wie Holz rund krümmen für runden Bilderrahmen Spiegelfläche eventuell dick mit Glasfarben bestreichen, Betrachter scheint nur noch leicht durch Kinderzeichnung Kinderzeichnung Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich kz_unternehmen-k.jpg
IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200 x 350 cm, Katrin König
IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200 x 350 cm, Katrin König
o. T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70 x 195 cm, Katrin König
o. T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70 x 195 cm, Katrin König
o. T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100 x 80 cm, Katrin König
o. T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100 x 80 cm, Katrin König
Ausstellung Katrin König Katrin König "Tusculaneum", installative Druckgrafik, Galerie Sybille Nütt, Dresden IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200 x 350 cm, Katrin König tusculaneum-k.png o. T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70 x 195 cm, Katrin König tusculaneum2-k.jpg o. T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100 x 80 cm, Katrin König tusculaneum3-k.jpg Kunstmarkt Kunstmarkt Preisliste, teilweise zuzüglich Rahmenpreise Beispiel 50 x 60 cm (Einzelstück oder da Druck in Auflage?), 600 EUR zuzüglich 70 EUR Rahmen 80 x 100 cm 2.200 EUR zuzüglich 400 EUR Rahmung große Arbeiten (2 x 3,5 m) 12.000 EUR Geradenbild Geradenbild Kinderzeichnung Kinderzeichnung große Arbeiten am interessantesten, auch für Geradenbilder und Kinderzeichnungen mehrere Platten, da industriell und eingesetzte Presse mit diesem Format Begrenzung also von außen vorgegeben und gleichzeitig erweitert, sehr klares Konzept hinter transparenten Platten teilweise aber noch weißes Papier eingeschoben, wirkt wieder nicht konsequent nachträglich freie Bereiche weiß lackiert, ebenfalls nicht konsequent, auch wenn es dadurch ruhiger wirkt bei Plotter Plotter gibt es nur Seitenbreite als Begrenzung, bei Kinderzeichnungen DIN-Format wenn Motiv auf einer Platte keinen Platz benötigt, wird Platte weggelassen kleine rechteckige Befestigungsteile nicht schön Abstandsleiste zwischen einigen Arbeiten auf Folie und Rückwand erzeugt Schatten, lenkt eher von Arbeit ab (vielleicht bei Geradenbildern doch nicht einsetzen) Signatur Künstlersignatur dann nicht auf Arbeit sondern auf Rückkarton mehrere Platten auch wegen Herstellung in Eigenarbeit, für Transport und Lagerung gut geeignet durch Verformung der PVC-Folien wird Druckgraphik skulptural[?] Lichtreflexion auch interessant
Renntierherde auf Wanderung
Renntierherde auf Wanderung
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei
Kinderzeichnung Kinderzeichnung "Kunst und Umwelt. Eine Übersicht der europäischen Stilentwicklung", Rudolf Broby Johansen, 4. Auflage, 1964 Ding lebt länger als Mensch Form viel länger als Ding selber bildende Künstler als Augen der Menschheit Geist der jeweiligen Epoche im Kunstwerk und in Gebrauchsgegenständen Stil von "stilus", bedeutet ursprünglich Schreibgerät Stil: Handschrift einer Zeit Renntierherde auf Wanderung rentierherde-k.jpg in Adlerknochen eingeritzte Zeichnung, gefunden in Südfrankreich nur erste und letzte Tier deutlich gezeichnet Herde in Bewegung gesehen siehe Duchamp Marcel Duchamp "Akt Akt , eine Treppe herabsteigend", 1912, siehe 6.10.2014 und 3.6.2013 (unbewusst[?]) Festhalten von Zeit also nicht erst im 20. Jahrhundert so dargestellt mit Farbe Rot hat Kunst wahrscheinlich begonnen umsetzen Geraden mit roter Farbe malen Blut, Steinrot in Steinzeit nicht in Schubladen gedacht sollen Befriedigung beim Bilder herstellen, beim Betrachten und mit ihnen arbeiten empfunden haben zuerst: Kunst aus spielerischer Lust und Freude (wie bei Kindern) "Die Stimme der Unmündigen" ideoplastisch: nur Idee von Augen, Nase und Mund Schneemann: stofflich und plastisch dargestellte Idee eines Mannes Frontalgesetz: Gesetz laut Julius Lange (dänischer Kunsthistoriker) aller primitiven Kunst zu eigen Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit steinfigur-k.jpg stark stilisierte Gesichtszüge Zeichnungen von Kindern ebenfalls ideoplastisch Zeichnung soll dargestelltem Gegenstand nicht ähnlich sein Kind versucht es nicht einmal Kind zeichnet das, was es sich unter einem Mann vorstellt, die Idee eines Mannes Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung kindergesicht-k.jpg Mann hat zwei Augen = zwei Augen werden gezeichnet Umbildung der bunten, verwickelten und mannigfaltigen Wirklichkeit in ein einfaches, leicht überschaubares System von geometrischen Formen laut Autor: früher glaubte man, Kreuze, Kreise, Striche oder Punkte stehen am Beginn des Kunstschaffens (wie ich mit den Geraden) heute wisse man, dass überall damit begonnen wurde, Dinge so abzubilden, wie sie ausschauen später ging man dazu über, sie zu stilisieren lebendige, unruhige Wirklichkeit wurde nachträglich in starre Ornamente umgeschafft Fotocollage Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Griechen Ikonenmalerei Ikonenmalerei gottvater-k.jpg zu Fotocollage passend, eventuell mit mehreren Augen arbeiten? Standpunkt Bearbeite die Fotocollage nun doch nicht weiter. Liegt seid vorgestern auf dem Tisch. Zu den Geradencollagen fällt mir noch ein, dass sie vom Herstellungsprozess schon zu komplex wirken. Geraden werden ausgegeben, auf Papier gedruckt, Papier zerrissen und auf Fläche neu angeordnet. Da wirken die Fotocollagen irgendwie einfacher, nachvollziehbarer. Nur das Ergebnis erscheint mir dann doch zu wirr. Nachvollziehbar auch die Geradenbilder, nur leider bisher nur über den Plotter Plotter gute Ergebnisse erzielt.
kindliche Zeichnung, A0, 31
kindliche Zeichnung, A0, 31
notiert Museen in Bukarest aufsuchen 1 Muzeul Național de Artă al Rom Römer âniei, Calea Victoriei, 49 - 53, Mi - So, 11:00- 18:00 2 Muzeul Național de Artă Contemporană, Am Palast des Volkes, Mi - So, 10:00 - 18:00 3 Muzeul Colecțiilor de Artă, Calea Victoriei 111, Sa - Mi, 11:00 - 19:00 Narziß und Goldmund Kunstkritik "Goldmund gehörte nicht zu jenen unseligen Künstlern, welche wohl hohe Gaben haben, zu ihrer Äußerung aber nie die rechten Mittel finden." "[…] welche aber nicht den Weg finden, sich dieser Bilder wieder zu entäußern und sie zur Freude der anderen herauszustellen und mitzuteilen." "Solange eine Arbeit ihn fesselte, ihm schwierige Aufgaben stellte oder ihn seiner Fertigkeit bewußt und froh werden ließ, war er ein eifriger Arbeiter." "[…] vielmehr war es der andere, es war Narziß, der sich seiner Künstlerhände bediente, um aus der Vergänglichkeit Vergänglichkeit und Veränderlichkeit des Lebens herauszutreten und das reine Bild seines Wesens darzustellen." "Ach, dass aus Menschenhänden doch einzig solche Kunstwerke hervorgehen möchten, solche heilige, notwendige, von keinem Wollen und keiner Eitelkeit befleckte Bilder!" "Die Kunst war eine Vereinigung von väterlicher und mütterlicher Welt, von Geist und Blut" "Alle jene Kunstwerke, die wahrhaft erhaben und nicht nur gute Gauklerstückchen, sondern vom ewigen Geheimnis erfüllt waren […] hatten dies gefährliche, lächelnde Doppelgesicht, […] dies Beieinander von Triebhaftem und reiner Geistigkeit" ("Narziß und Goldmund", Hermann Hesse) mit Evgenij Evgenij Gottfried -Gottfried-Kunsttransport Flügeltürarbeit, Papprollen, verhüllte Arbeiten von Hochschule in Arbeitsraum gefahren (20 EUR) Testbild Öl auf Leinwand zerstört, Zwischenzustand mit freier Bandage[?] interessant Kinderzeichnung Kinderzeichnung kindliche Zeichnung, A0, 31 kinderzeichnung9-m.jpg in A0 mit 16 A4-Blättern umgesetzt Motiv in A4 neben Emma Emma am Esstisch entstanden (in A4 allerdings obere Figur nicht kindlich genug gezeichnet)
Narziß und Goldmund Relevanz der Kunst "[…] während sein vom Künstler geschaffenes Bild immer unverwandelbar das gleiche bleibe. / Vielleicht, dachte er, ist die Wurzel aller Kunst […] die Furcht vor dem Tode. Wir fürchten ihn, wir schauern vor der Vergänglichkeit Vergänglichkeit , mit Trauer sehen wir immer wieder die Blumen welken […] und spüren im eigenen Herzen die Gewissheit, daß auch wir vergänglich sind und bald verwelken. Wenn wir nun als Künstler Bilder schaffen […] so tun wir es, um doch irgend etwas aus dem großen Totentanz Sterben zu retten […]." ("Narziß und Goldmund", Hermann Hesse) Kinderzeichnung Kinderzeichnung Körpergrößen Kinder im Verhältnis zum A4-Blatt 0 - 12 Monate: 40 - 80 cm 1 - 2 Jahre: 81 - 92 cm 3 - 4 Jahre: 93 - 104 cm 5 - 6 Jahre: 105 - 116 cm 7 - 8 Jahre: 117 - 128 cm 9 - 11 Jahre: 129 - 146 cm A4-Blatt: 21 x 29,7 cm meine Größe: 180 cm im Verhältnis zu 40-cm-Kind (0 Monate): 40 -> 21; 1 -> 0,53; 180 -> 94,5 cm = 94,5 x 1336,5 cm (4,5 x größer), rund A0 (84,1 x 118,9 cm) im Verhältnis zu 100-cm-Kind (4 Jahre): 100 -> 21; 1 -> 0,21; 180 -> 37,8 cm = 37,8 x 53,5 cm, rund A2 (42 x 59,4 cm) im Verhältnis zu 150-cm-Kind (11 Jahre): 150 -> 21; 1 -> 0,13; 180 -> 23,8 cm = 23,8 x 33,7 cm, rund A4 (meine Größe) bei Kritzelzeichnungen: A0 verwenden (Doppel-A0 wenn Kind A3-Blatt bekäme) bei erkennbaren Motiven: A0 - A2 bei Geschichten: A3 - A4
Kritzel ohne Bedeutung / Benennung (gezeichnet nach Vorlage von Mädchen), Buntstift und Filzstift auf Papier, 21 x 29,7 cm, 31
Kritzel ohne Bedeutung / Benennung (gezeichnet nach Vorlage von Mädchen), Buntstift und Filzstift auf Papier, 21 x 29,7 cm, 31
Kombination benannter und unbenannter Elemente (Junge)
Kombination benannter und unbenannter Elemente (Junge)
Beschreibung der Lebenswelt (Mädchen)
Beschreibung der Lebenswelt (Mädchen)
Komposition - fiktive Darstellung (Mädchen)
Komposition - fiktive Darstellung (Mädchen)
Komposition - fiktive Darstellung (Mädchen)
Komposition - fiktive Darstellung (Mädchen)
Kinderzeichnung Kinderzeichnung "Rekonstruktion der kommunikativen Bedeutung von Kinderzeichnungen: Typen kindlicher Bildproduktion", Rita Balakrishnan, Heike Drexler und Elfriede Billmann-Mahecha 1011 Zeichnungen von Vorschulkindern videographiert Ausgangspunkt der Typenbildung: Analyse von Zeichenprozess, Endprodukt und Erklärungen des Kindes kindliche Darstellungsabsichten: 1 Einfache Darstellungen Intention Intention zur grafischen Abbildung dominiert 2 Beschreibung von Weltwissen eigene Vorstellungen werden zum Ausdruck gebracht und erklärt 3 Erzählbilder (Fantasie-)Geschichte wird entwickelt und erzählt Typ 1 überwiegt im jungen Vorschulalter "Das Zusammenspiel von Zeichnung und Sprache" Verhältnis der Zeichnung zur Verbalisierung kaum systematisch verfolgt Sprache: 1 begleitende Aussage des Kindes zu dem Bild 2 Zeichnung als Ganzes als zeichnerisch-bildliche Ausdrucksform zu verstehen, die sprachlich interpretiert wird bekannte entwicklungsbezogene Systematisierung von Kinderzeichnungen: Georges-Henri Luquet (1876 - 1965), Anfang 20. Jahrhundert Martin Schuster ("Psychologie der Kinderzeichnung") sieht drei Entwicklungsphasen 1 Kritzelphase 2 Schemaphase 3 Versuch der realistischen Zeichnung Siegfried Levinstein ("Das Kind als Künstler") Sprache als Funktion der Zeichnung selbst Zeichnung würde von jungen Kindern als Sprachersatz benutzt ginge nicht um exakte Darstellung oder um ästhetisches Gefühl zum Ausdruck zu bringen Luquet bezeichnet Kinderzeichnung als nutzlos, diene keinem Zweck aktuelle Abhandlungen gehen auf (vermeintliche) Aufdeckung Persönlichkeit oder traumatischer Erfahrungen ein "Typologie von Kinderzeichnungen" Bei Untersuchung Kindergartenkinder beim Zeichnen beobachtet, mit Eigendynamik, ohne Intervention für kontextsensitive Interpretation: u. a. Entwicklungskontext, Vorlieben und Interessen, generelles Malverhalten in Auswertung einbezogen Typen und ihre Subkategorien zu 1: Einfache Darstellung A Kritzel ohne Benennung / Bedeutung mit einer Farbe oder mehreren Stiften unerkennbare Formen bei Nachfrage: "weiß ich nicht" (siehe Emma Emma ) "Häufig scheint auch die Freude am Malen selbst, am Spuren-Hinterlassen oder am Gestalten des Blattes zu dominieren." Kritzel ohne Bedeutung / Benennung (gezeichnet nach Vorlage von Mädchen), Buntstift Buntstift und Filzstift auf Papier, 21 x 29,7 cm, 31 kinderzeichnung4-m.jpg B einzelne Elemente/Darstellungen oder Zusammenschau mehrerer Elemente ohne Beziehung zueinander einzelne Häuser, Menschen, Tiere, Sonnen C Kombination benannter und unbenannter Elemente Kombination benannter und unbenannter Elemente (Junge) kinderzeichnung5-k.jpg D Muster bei Nachfrage als "Schönes", "Buntes" bezeichnet Experimentieren mit Farben und Formen zu 2: Beschreibung von Weltwissen Erklären der Welt aus kindlicher Perspektive "Es scheint, als wolle das Kind mit seiner Zeichnung mitteilen, was es weiß, wie es sich die Welt vorstellt oder wie seine eigene, konkrete Umgebung aussieht." A Gegenstandswissen, Vorstellungsgehalte B Beschreibung der Lebenswelt Beschreibung der Lebenswelt (Mädchen) kinderzeichnung6-k.jpg direkte soziale oder dingliche Umwelt (wie Kinderzimmer oder Zoobesuch) C Komposition - einfache Situationsdarstellung D Komposition - fiktive Darstellung Komposition - fiktive Darstellung (Mädchen) kinderzeichnung7-k.jpg beziehen sich auf Fantasie- oder Märchenwelten zu 3: Erzählbilder A isolierte Erzählung, lineare Erzählung oder strukturierte Erzählung B fiktiv Komposition - fiktive Darstellung (Mädchen) kinderzeichnung8-k.jpg C Vorstellungsgehalte D Lebensweltbezug Merkmalsraum der Typen
Vorlesungsverzeichnis 4 "Neuere Positionen der Kunsttheorie", Marc Rölli Mittwoch 11:00 - 13:00, Raum 3.05, Beginn 12.10. Kunsttheorie: A "Das offene Kunstwerk" (1962), Umberto Eco Umberto Eco B "The Transfiguration of the Commonplace" (1981), Arthur C. Danto unterschiedliche aktuelle Positionen der Kunsttheorie werden untersucht Arbeiten von Jacques Rancière Positionen der sogenannten "3. Generation" der Frankfurter Schule (Menke, Seel) Bezugnahme von Kunst auf Forschung (eventuell unverständlich für mich, dennoch Einführungsveranstaltung besuchen) Kinderzeichnung Kinderzeichnung Wolfskind bzw. "Wilde Kinder" Wie würden Kinder zeichnen, die nicht von Erwachsenen beeinflusst werden (wie Sonnenstrahlen bei Sonne)? wachsen in jungen Jahren isoliert von anderen Menschen auf erlerntes Verhalten unterscheidet sich von normal sozialisierten Kindern Berichte über Kinder die von Wölfen, Hunden oder Bären gepflegt wurden, von Wissenschaft oft angezweifelt Fälle seit 1344 bekannt Fundalter bis 27 Jahre Beispiel Entwicklung "Victor von Aveyron" (mit neun Jahren aufgefunden): "lernte einfache Haushaltstätigkeiten zu verrichten und menschliche Regungen zu zeigen, sowie einige Worte zu schreiben"
Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
o. T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43 x 61 cm, Karl Bergenthal
o. T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43 x 61 cm, Karl Bergenthal
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120 x 120 cm, Peter Boenicke
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120 x 120 cm, Peter Boenicke
Karneval, 23.2.1987 gezeichnet angefangen, 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39,5 x 55,0 cm, Robert Burda
Karneval, "23.2.1987 gezeichnet angefangen", 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39,5 x 55,0 cm, Robert Burda
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43 x 61 cm, ?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?, Hans-Jürgen Fränzer
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43 x 61 cm, "?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?", Hans-Jürgen Fränzer
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30,7 x 43,3 cm, Hans-Georg Kastilan
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30,7 x 43,3 cm, Hans-Georg Kastilan
Standpunkt Geradenbild Geradenbild Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Gerade bin ich in Gedanken noch einmal durchgegangen, wie ich von den Geradenbildern auf die Kinderzeichnungen gekommen bin.
  • Möchte das jetzt halt noch einmal … ähm … hier festhalten.
  • [Klick.]
  • Erst einmal ganz ganz kurz zum Hintergrund der Geradenbilder. Die [Sperren: Idee] von mir war, …
  • [Pause.]
  • … das Element zu finden, …
  • … mit dem man eigentlich [Sperren: alles] darstellen kann. In der Bildenden Kunst.
  • [Sperren: Denn], der Hintergrund ist, dass ich …
  • [Pause.]
  • … Zweifel Zweifel habe. Und hatte. Was die Wahl der Mittel anging. Die Künstler halt … ähm … wählten.
  • Ob das jetze … Also der Stil.
  • [Pause.]
  • Dass ich immer, … ähm … wenn ich bereits bei einem … mit einem fertigen Stil anfange, wie jetze, ich weiß nicht, … ähm … Kubismus Kubismus … Der ist jetzt nicht mehr aktuell. Aber hätte ich damit angefangen halt, dann hätte ich mir immer wieder die Frage gestellt, … ähm … ähm …
  • Aber wie komme ich überhaupt darauf? Mit dem Kubismus zu arbeiten?
  • So. Ähm … [Sperren: Denn] beim Kubismus, als Beispiel jetze einfach nur, is ja ganz viel davor passiert.
  • Warum es dann dazu gekommen ist.
  • So.
  • Und da ich nicht bloß etwas [Sperren: kopieren] wollte, etwas [Sperren: nachmachen] wollte, etwas …
  • … [Sperren: mitmachen] wollte, …
  • … ohne zu wissen, wie es überhaupt dazu gekommen ist, …
  • … ohne es [Sperren: gefühlt] zu haben, wie es dazu gekommen ist, …
  • … musste ich halt selber wieder von [Sperren: null] anfangen.
  • Mit der Idee dann halt eben, von dort aus dann etwas Neues zu schaffen, wo ich dahinter stehen kann.
  • Dass es mir dann eben nicht mehr [Sperren: beliebig] vorkommt.
  • So. Das war der Hintergrund dieser Geradenbilder.
  • [Pause.]
  • Das hab ich jetzt ja immerhin eins zwei Jahre lang gemacht. Eine ziemlich lange Zeit. Ähm … Hab jetzt aber, oder hab schon während dessen halt mitbekommen, dass diese Geradenbilder viel Aufmerksamkeit erzeugen.
  • Was ja gar nicht mein Hintergrund eigentlich war!
  • Und dass ich es eigentlich [Sperren: nicht] geschafft habe, … ähm … zu etwas Neuem zu kommen. Sondern ich bin halt bei den Geraden als Element stehen geblieben. Es hat … Es ist sozusagen ein eigener, …
  • … weiß nicht, ob man das so sagt, …
  • … Stil entstanden.
  • Also ein Merkmal. Dieser Arbeiten.
  • [Pause.]
  • Ich weiß aus den Kunstbüchern, dass Picasso Pablo Picasso etc. auch … ähm … Motive gewählt haben, wie zum Beispiel Porträts, Blumen, Landschaften und so weiter, um ihre Idee zu [Sperren: verdeutlichen]. Deshalb kam ich jetze gerade auf diesen Kubismus. Äh … Dass jene … Objekte eingepflegt haben, wie zum Beispiel eine Geige, damit der Zuschauer, der Betrachter halt … ähm … etwas wiedererkennt.
  • Nicht im Regen stehen bleibt.
  • Und gleichzeitig halt … Dadurch konnte man die … die … die … die Idee, dieses … dieses … dieses Stils halt mit vermitteln.
  • So.
  • Ähm …
  • Das ist es im Endeffekt bei den Geradenbildern auch geblieben.
  • Kommt mir so vor.
  • Also ich hab nicht wirklich etwas … Ich bin nicht vorangekommen. Sondern ich bin da halt stehengeblieben.
  • Bei dieser [Sperren: Vermittlung].
  • So.
  • Und … ähm … Das langweilt mich dann aber eben. Auf längere Sicht gesehen.
  • Das sieht spannend aus. Und ich … Ich habe viel ausprobiert. Auch mit … ähm … Wie ich das halt … äh … hinbekomme. Also wie ich diese Geraden zeichne. Mit dem Plotter Plotter hab ich dann halt sehr lange gearbeitet.
  • Ähm … Das war auch genau so richtig. Aber ich bin halt nicht [Sperren: vorangekommen]. Wirklich.
  • [Sperren: Dann] kam mir eben vor kurzer Zeit der neue Gedanke, anstatt … äh … zu schauen, was das [Sperren: kleinste] Element für mich halt … ähm … ähm … Sozusagen ein … ähm …
  • [Klick.]
  • Übertragen von …
  • [Pause.]
  • … der physischen Ebene … Also wo es um den … äh … um das Atom geht. Aus dem alles besteht. [Sperren: Alle] Materie besteht. Dieses Atom aus Quarks. Quarks eventuell aus Strings. Und so weiter. Also [Sperren: irgendwo] gibt es eine kleinste Einheit.
  • Das hab ich halt [Sperren: kopiert]. Oder versucht in die Bildende Kunst zu übertragen.
  • [Schlucke.]
  • Bin halt auf diese Linie gekommen. Und anstatt jetzt aber das von dieser, ich weiß nicht, ob man das so sagt, formalen Weise zu betrachten, … ähm … bin ich jetzt einen anderen Weg gegangen. Hab das von dem [Sperren: Menschen] aus betrachtet.
  • Also [Sperren: wann] fängt denn der Mensch an, … äh … zu zeichnen?
  • Zu malen?
  • Kreativ zu werden?
  • Kunst zu machen?
  • [Pause.]
  • Das fängt an, eben im [Sperren: Kindesalter] an. Also als Baby. [Sperren: Sobald] er auf die Welt kommt. Etwas [Sperren: erblickt].
  • Etwas in die Hand nimmt!
  • Etwas … ähm … pfff … Wo auch immer hinbringt. Auf Papier, oder auf nen Fußboden. Oder auf die Klamotten. Ob er das jetze [Sperren: weiß], dass er das tut oder nicht, das ist zweitrangig. Es geht erst einmal um dieses [Sperren: Moment Moment ], …
  • … ein schönes Wort! Immer verwendet. Wie ich es immer wieder betone!
  • Ähm … Wo es an… Wo der [Sperren: Mensch] anfängt, etwas … eine … etw… kreativ zu werden.
  • Etwas [Sperren: Neues] zu schaffen. Aus sich heraus. Was davor nicht da war.
  • [Pause.]
  • [Klick.]
  • Und da kam ich eben auf die Kinder. Und da auf die Kinderzeichnungen. Bin ja dann über diese, nennen wir sie Tagebuchbilder, … ähm … die ich in Athen … äh … besonders … ähm … intensiv gemacht habe. Und danach dann eben fortgeführt habe. Hier. Ähm …
  • Habe ich mich halt auf diesen Pfad begeben. Aber ich [Sperren: weiß], oder ich muss da halt [Sperren: sehen], … äh … dass ich [Sperren: niemals] … äh … ähm … ein Kind … ähm … ähm … mehr sein werde. Und somit [Sperren: niemals] wie ein Kind zeichnen … äh … kann.
  • Weil ich schon zu viele Stufen, Phasen, durchgemacht habe. Und das sozusagen vermische. Ich kann ein Kind sozusagen lediglich [Sperren: kopieren]!
  • Oder [Sperren: nachmachen].
  • Ähm … Nachmachen meine ich jetze eben, … ähm … frei nach … ähm … einer Kinderzeichnung … ähm … etwas … etwas machen. Also sozusagen den [Sperren: Stil] kopieren.
  • Aber in einer anderen Form.
  • Wiedergeben.
  • Also versuchen … [Sperren: nachzumachen].
  • Ähm … Ich werde aber nie eben ein Kind mehr sein. So.
  • [Pause.]
  • Trotzdem bin ich jetze … ähm … weiterhin eben auf diesem Pfad unterwegs. Also ich hab mir jetze, oder ich bin jetzt halt beim nachmachen.
  • Von … äh … Zeichnungen, von Kindern … ähm … Emma Emma ist glaube ich zwei drei Jahre alt, also noch sehr sehr [Sperren: frisch]. Wo die Sonne anfängt Strahlen zu bekommen. Anscheinend beeinflusst durch den Kindergarten.
  • Ähm …
  • Wo mit Stempeln gearbeitet wird. Faserstiften. Buntstiften. [Sperren: Alles] gemixt. Auf unterschiedlichem Papier. Mit unterschiedlichen Hintergründen. So. Und das … äh … mach ich gerade eben auch.
  • Ähm … Beziehungsweise ich [Sperren: versuche] … äh … dann einen Schritt doch weiter zu gehen. Und von diesem A4-Format, was anscheinend … was sehr gängig ist. Damit zu arbeiten. Es is nen handliches Format. Es gibt's in Massen. Wird nem Kind einfach vorgehalten. Und es kann anfangen zu malen. Es ist nicht zu klein.
  • Und nicht zu groß!
  • [Pause.]
  • Ähm … A… Das hab ich ja bereits … ähm … verformt. Also vergrößert. Indem ich halt mehrere A4-Blätter aneinander… ähm …geklebt habe. Und damit ein … ähm … von … A3 auf A2 … ähm … gegangen bin. Und eine Zeichnung von Emma halt in diesem Format vergrößert habe.
  • [Sperren: Frei] nach aber.
  • Also nicht kopiert.
  • Nicht nur vergrößert.
  • Und das … In meiner Vorstellung will ich halt weitermachen mit A1, A0, doppelt A0. Also [Sperren: wirklich] riesengroße … ähm … Arbeiten.
  • Aber die halt immer wieder auf dieses … auf … auf dieses eine … auf dieses [Sperren: Grundblatt] … ähm … ähm … mit … mit … auf dieses [Sperren: Überblatt], mit dem halt viele Kinder arbeiten, weil es ihnen nun einmal gegeben wird, … ähm … zurückgeht. Und zwar auf dieses A4-Format.
  • Also ganz viele A4-Blätter aneinander gereiht. Ergeben irgendwann A0. Doppelt A0. Und so weiter.
  • [Pause.]
  • Das ist sozusagen schon ein … ähm … ähm … ein erster Schritt. Von diesem bloßem Nachmachen, von dem Kopieren, wegzukommen, zu einer eigenen künstlerischen …
  • Na ja …
  • … Arbeit.
  • Sagen wir es so.
  • [Pause.]
  • Ich weiß gerade noch nicht, wohin mich das führen wird. Aber es ist eben ein anderer Weg.
  • Als bei diesen Geradenbildern.
  • Jetzt geht's vom [Sperren: Menschen] aus. Von der [Sperren: Entwicklung] des Menschen. Und davor ging es um dieses … ähm … um … um diese physikalische Idee. Und um … Und um … ähm … bildende Kunst. Also die … ähm … ähm …
  • Was kann von dieser physikalischen … äh … Sicht aus halt in der bildenden Kunst die Kopie sein?
  • Also das Gleiche.
  • Wie sagt man?
  • Ein Gleichnis.
  • [Klick.]
  • [Pause.]
  • Aktuell, seit ner Woche, seit zwei Wochen, … ähm … schaue ich mir auch … äh … Kunst … ähm … aus der Psychiatrie an.
  • Also von erwachsenen Menschen, die teilweise fünfzig, sechszig … äh … Jahre alt sind. Ähm … Irgendwelche … Probleme haben. Die behandelt werden.
  • Mit … äh … Zum Beispiel mit Medikamenten. Und … ähm … Wie [Sperren: die] zeichnen.
  • Also wie … Da hab ich jetzt halt Beispiele gesehen, wie sie gezeichnet haben, als sie noch gesund waren. Wie sie gezeichnet haben, als sie krank wurden. Wie sie gezeichnet haben, als sie Medikamente bekamen.
  • Und … Selbst da gibt es halt viele Zwischenschritte. Ähm … Je nachdem, wie lange man Medikamente bekommt. Oder so. Dann ändert sich der [Sperren: Stil] wieder.
  • Dann wird eine Sonne wieder [Sperren: kleiner].
  • Aus dem … manischen Zustand.
  • Ich hoffe, ich sag das jetzt richtig.
  • Wo halt diese … Wenn 'ne Sonne dargestellt wurde, dass sie [Sperren: riesengroß] … ähm …
  • [Sperren: Dick] aufgetragen.
  • Ähm … ähm … Gezeigt wurde. Auf dem Blatt Papier.
  • [Sperren: Übergroß].
  • Und dann halt mit … bei Hinzugabe von Medikamenten dann immer kleiner wurde.
  • Realistischer.
  • Sozusagen.
  • Für uns.
  • [Pause.]
  • Und da gibt es halt viele … ähm … Beispiele, die ich mir jetze ansehe. Auch noch. Eben … ähm …
  • Und … ähm … Von Patienten, die … äh … Das finde ich eben wichtig! Das war ja auch dieses … ähm … ähm … diese Idee von Art brut Art brut . Wenn ich's jetzt richtig ausspreche.
  • Ähm … Dieser einen Sammlung von dem einen Künstler. Der damit angefangen hat. Und wo dann auch andere … ähm … Also Museen eben entstanden, die [Sperren: genau] diese Kunst zeigte. Oder diese Zeichnungen. Diese Bilder zeigten. Von … ähm … Von Patienten.
  • Von [Sperren: Kranken].
  • Die … ähm … eben [Sperren: nicht] mit der [Sperren: Bildenden Kunst], mit dieser öffentlichen Kunst, groß in Berührung kamen.
  • Sondern die halt in ihrem eigenen [Sperren: System] … ähm … lebten. Und von [Sperren: dort] aus etwas schufen.
  • Das ist ja das, was [Sperren: mein] Problem ist. Ob jetzt bei Kinderzeichnungen, wo ich mir sagen muss: Ich werd [Sperren: nie] wieder ein Kind sein!
  • Sondern eben auch hier! Wo ich sagen muss: Ich hab schon zu viel [Sperren: gelesen]!
  • Ich hab schon zu viel von [Sperren: Gegenwartskunst Gegenwartskunst ] gesehen!
  • Von [Sperren: Kunst] allgemein!
  • Als dass ich das alles ausblenden könnte!
  • Es geht ja eben eigentlich nicht ums [Sperren: Ausblenden]. Sondern es geht eigentlich um's [Sperren: Machen].
  • Um's [Sperren: Schaffen].
  • [Pause.]
  • [Sperren: Ohne] …
  • [Pause.]
  • … so zu tun, als [Sperren: ob] man nicht anders [Sperren: könnte].
  • [Pause.]
  • Und bei den Kinderzeichnungen und bei diesen psychisch Kranken, … äh … ähm … bei den Ergebnissen, kommt es mir eben so vor, oder wird es eben auch so sein, höchstwahrscheinlich, dass diese … ähm … Bilder [Sperren: gemacht] wurden, … äh …
  • [Pause.]
  • [Sperren: Punkt].
  • [Pause.]
  • Sie wurden [Sperren: gemacht].
  • [Sperren: Punkt].
  • [Pause.]
  • Da wurde nichts versucht … ähm … anders darzustellen als man es eigentlich kann! Oder will! Es wurde einfach so [Sperren: gemacht].
  • Und jetzt kommt wieder so'n Dreh eben zur Gegenwartskunst. Also zu dem, was ich halt sehe. Es wird viel [Sperren: versucht] zu …
  • … ähm …
  • [Schlucke.]
  • … äh … [Sperren: darzustellen].
  • [Schlucke.]
  • Und wenn man etwas versucht … äh … darzustellen, dann … ähm … zeigt man eben nicht, was in einem drinne ist. Also [Sperren: wie] man es eigentlich hätte gemacht.
  • Sondern man versucht etwas so zu machen, dass [Sperren: anderen] etwas … ähm … vermittelt wird.
  • Nen Thema.
  • Nen Motiv.
  • Was auch immer!
  • Mhm.
  • Das ist halt nen [Sperren: riesen] großer Unterschied. Und das interessiert mich eigentlich gar nicht so.
  • Was interessiert es mich, anderen irgendwie meine Meinung kundzutun?
  • Wenn … Davon [Sperren: gibt's] Millionen.
  • So. Die ihre Meinung kundtun. Das ist alles …
  • … gleich nichtig.
  • Sondern [Sperren: wenn] dann ist doch … ähm … ist doch das, was in mir [Sperren: drinne] ist, …
  • Was es auch immer ist!
  • Ich hab's eben noch nicht gefunden! Ich weiß aber, dass es bei Kindern irgendwas gibt.
  • Ähm … Dass es bei psychisch Kranken, die dann zeichnen, … Dass sie genau das, was in denen drinne ist irgendwie ausdrücken können.
  • Ob das jetzt mit Medikamenten beeinflusst ist oder nicht, das ist dann wieder was anderes.
  • Aber es [Sperren: kommt aus ihnen raus].
  • Und bei mir … Mit der ganzen Erfahrung von Kunstgeschichte …
  • Ausstellungen ansehen.
  • Und so weiter. Ähm … Kommt es eben nicht mehr aus mir heraus.
  • Sondern es wird ständig von [Sperren: Draußen] eigentlich … ähm … [Sperren: in] meine Arbeit hineingetan.
  • Und das [Sperren: nervt] mich.
  • [Pause.]
  • Das ist aber nicht [Sperren: mein] Problem. Sondern ganz allgemein höchstwahrscheinlich. Bei allen, die Bildende Kunst machen. Die Kunststudenten Kommilitone sind. Und so.
  • Die sehen so [Sperren: vieles] und all das hat dann natürlich 'ne Auswirkung auf die eigene Arbeit.
  • Auf das eigene [Sperren: Tun].
  • Und eigentlich möchte ich davon eben mich befreien. Und … ähm … Mir halt sagen: Ich möchte aber schauen, was in mir schon [Sperren: drinne] ist. Ohne das, was von außen kommt.
  • [Pause.]
  • Und da sind eben diese … ähm … diese … diese Arbeiten … ähm … aus dieser Psychiatrie, aus der Psychiatrie, also diesen mehreren Büchern, die ich jetze gesehen habe, wo ich auch gerne … ähm … Wien … mir nen Haus ansehen würde. Wo Arbeiten gezeigt werden.
  • Oder in Münster gibt es nen … ähm … ein Haus.
  • Auch in … äh … Genf. Oder in der Nähe von Genf.
  • Zwei davon werde ich auf jeden Fall demnächst höchstwahrscheinlich besuchen.
  • Höchstwahrscheinlich.
  • Also werde ich besuchen.
  • [Sperren: Aufsuchen].
  • Eben das gefällt mir an diesen Sachen. Ähm … Die sind mir [Sperren: näher] an dem [Sperren: Menschen] als eben Kunst von …
  • … [Sperren: Bildenden Künstlern].
  • Ähm … Die in dem [Sperren: Kunstmarkt Kunstmarkt ] drinne sind.
  • Oder die … die … äh … die halt Kunst schaffen. Mit dem ganzen Hintergrundwissen. Was sie angesammelt haben. In der Zwischenzeit.
  • [Atme tief ein.]
  • Und [Sperren: gleichzeitig], das fand ich jetzt eben auch, was jetzt auch im Buch eben stand, fand ich's ganz witzig: Man kann seit den sechsziger, siebziger, achtziger Jahren, … äh … wo dann halt auch viele mit … äh … äh … Wo dann diese Psychedelische Kunst, oder wie das heißt, aufkam. Also die mit Drogen experimentiert haben. Und dann gezeichnet haben.
  • Oder Traum… äh … zeichnen. Und so weiter. Ähm … Man [Sperren: kann] anscheinend häufig … äh … gar nicht mehr unterscheiden zwischen … äh … Kunst von Künstlern und Kunst von …
  • … zum Beispiel [Sperren: Kranken].
  • Odern Kindern.
  • Ähm … Denn die bildenden Künstler, so kommt's mir eben auch teilweise vor, die haben sich halt … ähm … ähm … Die … Die sind … Die versuchen immer mehr so'n … Oder haben immer mehr versucht, … ähm … nen Stil mit reinzubringen, … ähm … ähm … den halt die Kinder drinne hatten.
  • So Krakelzeichnungen.
  • Ähm … Oder … äh … Also die man in einem frühen Stadium hat.
  • Oder auch … äh … jetze Höhlen… bei Höhlenmenschen. Wie sie … äh … gemalt haben. Oder … ähm … Anfang zwanzigstes Jahrhundert. Wo die eben als Vorbild die afrikanische, die sogenannte Primitive Kunst Primitive Kunst , und so hatten.
  • So … Dieser [Sperren: Versuch], sich an … äh … an Sachen zu orientieren, die … ähm … die einfacher, die primitiver scheinen.
  • [Atme tief ein.]
  • Um von dort aus etwas … äh … etwas … voranzukommen. So.
  • Und im Endeffekt gehe ich jetzt genau diesen Weg.
  • [Pause.]
  • Ich weiß nicht, was daraus wird. Eben mit diesen kindlichen Zeichnungen.
  • Ich werd's jetzt einfach sehen.
  • [Pause.]
  • So wie ich's bei den Geradenbildern gesehen habe.
  • [Aufnahme Ende.]
Standpunkt Geradenbild Kinderzeichnung Nachtrag: bei Patienten wird oftmals Hilfestellung gegeben ich weiß nicht, inwiefern Kursleiter auf Stil und Inhalt Einfluss haben Vorlesungsverzeichnis WS 16 notiert entweder noch nicht fertig zusammengetragen oder dieses Semester sehr wenige Kurse "Bildmusik" und "Plastisches Gestalten" leider am Dienstag (Klassentreffen) "Bildmusik" versuchen dennoch zu besuchen (ohne Vortrag, nur als Zuhörer) 1 "Die Zeitkapsel", Projekt, Alba D'Urbano Andy Warhol Andy Warhol : nannte Dinge, die er nicht vergessen wollte als "Leftover", legte sie in Zeitkapseln in Archiven befinden sich materielle und sichtbare Dokumente von Ereignissen Ausgangspunkt für Rekonstruktionen von Vergangenheit Erzählungen und Narrationen nehmen unterschiedlichste mediale Formate an "Was nehmen wir in den Archiven auf und welche Bedeutung geben wir diesen Dingen, Ereignissen, Prozessen dadurch?" 2 "Bildmusik", Dieter Daniels Dieter Daniels und Jan Thoben Seminar, Dienstag 14:00 - 18:00, Raum: 3.04, 14-täglich ungerade Wochen, Beginn: 11.10. seit Antike Antike stehen Malerei und Musik in Wechselbeziehung in Renaissance Renaissance diskutierte man Wettstreit der Künste als Paragone Seminar untersucht Themenfeld anhand von Theorien und künstlerischen Praktiken Beispiel Richard Wagner Richard Wagner und Max Klinger Max Klinger suchten idealisiertes Gesamtkunstwerk Gesamtkunstwerk Anfang 20. Jahrhundert Moderne Musik und abstrakte Malerei abstrakte Malerei hatten Interesse an Klangfarben und Farbklängen (Arnold Schönberg Arnold Schönberg , Wassily Kandinsky Wassily Kandinsky , Francis Picabia, Robert Delaunay) in 2. Hälfte 20. Jahrhundert entstehen Kollaborationen von Komponisten und bildenden Künstlern (John Cage John Cage , Jasper Johns, Robert Rauschenberg Robert Rauschenberg ) elektronische Medien ermöglichen hybride Künstlerlaufbahnen (Nam June Paik Nam June Paik , Laurie Anderson, Carsten Nicolai) Motive wie Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge" spiegeln sich in Formensprache der Moderne (František Kupka, Georges Braque, Paul Klee Paul Klee ) und aktuell in Zeichnung und Malerei (Jorinde Voigt, Ute Pleuger, David Schnell) Klangkunst (Max Neuhaus, Bernhard Leitner, Christina Kubisch) skulpturale Musik (Terry Fox, Brian Eno, Ari Benjamin Meyers) 3 "Plastisches Gestalten I / Kopf-Intensivkurs", Steffen Bachmann Wahlpflichtkurs, Dienstag 10:00 - 17:00, wöchentlich, Bildhauerwerkstatt Trufanowstraße, 11.10. - 6.12.2016 Einführung in bildhauerisches Denken und Arbeiten modellieren Kopf nach Modell beobachten formaler und anatomischer Zusammenhänge Psychiatrie und Kunst Patienten des Alexianer-Krankenhaus, Münster 1 Karl Bergenthal Karl Bergenthal (1993 55 Jahre alt), Down-Syndrom Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden) bergenthal-signatur-k.jpg mit 15 in Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen, später weitere Einrichtungen, ab 1957 im Alexianer-Krankenhaus spricht schwer verständlich beim Malen und Theaterspiel Ausdrucksfähigkeit gefunden durch Kunsttherapie innere Ordnung, Selbstversicherung, Selbstbewusstsein, Stabilität für Zusammenleben o. T., 1993, Papier/Filzstift Buntstift , Farbstift, 43 x 61 cm, Karl Bergenthal bergenthal-k.jpg Farbe wichtiges Element: "o. T.", Papier/Buntstift, Ölkreide, 31 x 43 cm zuerst Umrisszeichnungen, benennt er als Haus, Mensch, Blume, Hexe, Baum (erinnert an Kinderzeichnungen) "o. T.", Papier/Ölkreide, 31,5 x 43 cm Übermalungen erzeugen Transparenz und Vielschichtigkeit sonnig leuchtende Farben "spiegeln […] gemütvolle und zugewandte Persönlichkeit wieder" 2 Peter Boenicke Peter Boenicke zeitweise völlig zurückgezogen freundliche und humorvolle Primärpersönlichkeit durch Kunsttherapie hervorgetreten zeichnete u. a. Tiere und Menschen mit verdrehten Gliedern Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120 x 120 cm, Peter Boenicke boenicke-k.jpg Häuser und Bäume mit verkehrten Ansichten große Fahrzeuge mit kleinen, kleine mit großen Rädern 3 Robert Burda Robert Burda seit 1976 in Maltherapie, seit 1984 in Kunsttherapie fängt mit Zeichnung an, hebt Einzelheiten mit Farbe hervor eidetische Veranlagung (von sehr genauer, anschaulicher Erinnerung) kann sich über Situation erheben, malt aus Vogelperspektive tritt selber in Szenen vor Zeichnungen mit zeitlichem und räumlichen Abstand zum Dargestellten entstanden schreibt Namen hin, "als wollte er sagen: 'Ich bin dabeigewesen'" Karneval, "23.2.1987 gezeichnet angefangen", 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39,5 x 55,0 cm, Robert Burda burda-k.jpg Karneval-Szene: Kreis von 18 Mann, Nr. 19 Bewegungstherapeutin, Zuschauer hinten an Tischen 4 Hans-Jürgen Fränzer Hans-Jürgen Fränzer "Ich hab' die Welt gemacht. War viel Arbeit!" Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43 x 61 cm, "?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?", Hans-Jürgen Fränzer fraenzer-k.jpg neben alltäglichen Dingen wie Kaffee, Zigaretten und Geld auch Tiere, Menschen, Himmelskörper versichert sich durch Wiederholung aufs Neue vom Vorhandensein der Motive Signieren und Datieren immer wiederkehrende Vergewisserung seiner selbst und der Zeit, in der er lebt "Hübsch, nicht?" 5 Hans-Georg Kastilan Hans-Georg Kastilan Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30,7 x 43,3 cm, Hans-Georg Kastilan kastilan-k.jpg "Westerwald", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30,7 x 43,3 cm "Flugzeugträger", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30,7 x 43,3 cm zwanzig abgezählte Blätter werden auf Stapel gelegt und nacheinander ohne Unterbrechung bemalt Reise durch Zeit und Raum wird in zeichnerischer Kurzschrift festgehalten "Biographisches wird von Hans-Georg Kastilan durch auf das Wesentliche reduzierte Symbole zu allgemein Bedeutsamem" 6 Josef König, taubstumm "o. T.", 1990, Papier/Wachskreide, 43 x 61 cm, Josef König "freundlicher und zufriedener Mensch, fröhlicher Natur" verfolgt häufig draußen Geschehen auf Krankenhausgelände fegt, hält Ordnung im Stationsgarten, kümmert sich um Stationshund Moppel
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31
Arnulf Rainer, 1953, © Atelier Rainer
Arnulf Rainer, 1953, © Atelier Rainer
Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck, © VG Bild-Kunst
Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck, © VG Bild-Kunst
Hausarbeit ausgedruckt in Daniels Dieter Daniels Postfach gelegt Standpunkt Keine Mission / kein Thema / keinen Standpunkt über die Kunst verdeutlichen sondern einfach machen, was kommt: vielleicht der bessere Weg, auch im Hinblick auf die Nichtigkeit des Seins? Nur wie schaffe ich das? Selbst die kindlichen Zeichnungen folgen einer Idee und nicht dem einfachen Leben. Wie würde ich normalerweise zeichnen, wenn ich nichts explizit verdeutlichen will? Kinderzeichnung Kinderzeichnung weitere Emma Emma -Zeichnungen auf A2 (viermal A4-Blätter) umgesetzt ein A4-Blatt: liniertes Papier mit Löchern Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31 kinderzeichnung2-m.jpg Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31 kinderzeichnung3-m.jpg dicker Auftrag der Buntstifte Buntstift nachträglich mit Händen verwischt Psychiatrie und Kunst Arnulf Rainer Arnulf Rainer (* 1929, österreichischer Maler) Arnulf Rainer, 1953, © Atelier Rainer arnulf-rainer-k.jpg Arnulf Rainer, "Schön und Wahn", 1967: "Fast alles, was wir sind, ist geordet aus dem Irrsaldschungel … Noch mehr ist es, so lange Sauerstoff reicht, hinabzutauchen in jene Tiefsee, wo auch der Wahnsinn haust. Unendlicher Reichtum, konvulsive Schönheit, unglaubliche Wesen …, Architekturen, Edelstein, Wolkenkinder, alles prächtiger als in Eurer Kultur, habe ich dort gesehen." im Unterbewussten nach ursprünglichen kreativen Kräften suchen: Anspruch vieler Künstler der Nachkriegszeit wie abstrakte Expressionisten um Jackson Pollock Jackson Pollock , Tachisten , Cobra-Künstler in bildnerischer Äußerung psychisch Kranker entdeckte er Wahrhaftigkeit des Ausdrucks Einheit von Erleben und Gestalten frühe Arbeiten u. a. in Blindmalerei entstanden (Gestaltungstechnik des Surrealismus Surrealismus ) Fotoübermalungen als intensive Beschäftigung mit "Kunst des Wahns" sammelte und kommentierte Zeichnungen Kranker seit 1963 führte Drogenexperimente durch, um über Halluzinationen totale psychomotorische Selbstdarstellung zu erzielen u. a. Fuß- und Fingermalerei Versuch Kommunikationsmittel der Urzeit menschlicher Kulturentwicklung aufzuarbeiten Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck A. R. Penck , © VG Bild-Kunst penck-k.jpg A. R. Penck (Ralph Winkler) Erkenntnis- und Orientierungssuche über Strichmännchen viele Künstler als Inspirationsquelle "Art brut Art brut " Kunst von Künstlern und Kranken teilweise kaum mehr unterscheidbar
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31
Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli
Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli
Campbell’s Tomato Soup, Collage, 1929, Adolf Wölfli
Campbell’s Tomato Soup, Collage, 1929, Adolf Wölfli
Kinderzeichnung Kinderzeichnung Zeichnung von Emma Emma versucht zu kopieren auf A2-Format (vier A4-Blätter, insgesamt 42 x 59,4 cm) Blätter hinten mit kurzen Klebestreifen vorbefestigt danach mit langem Klebeband komplett aneinander befestigt Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42 x 59,4 cm, 31 kinderzeichnung1-m.jpg dicke Buntstifte Buntstift verwendet fehlt: Filzstift und Stempel umsetzen dicke Filzstifte, große Stempel (Fußabdruck, Frosch) kaufen Marmelade-Flecken fehlen noch mit Handcreme statt Lippenpflegestift großflächig eingerieben Psychiatrie und Kunst "Das Haus Kannen Buch. Bilder aus der Psychiatrie", Alexianer-Krankenhaus 1 "Über Kunsttherapie", Wulf Becker-Glauch Nicolas Poussin zu Porbus, als Frenhofer nach 10 Jahren Arbeit am Bild jenes zeigt: "Ich sehe nichts als ein wirres Durcheinander von Farben, die von einer Fülle bizarrer Linien zusammengehalten werden - wie eine Mauer aus Malerei." (aus "Das unbekannte Meisterwerk", Honoré de Balzac) siehe auch Notiz vom 6.4.2013 nur undurchdringliches Chaos Chaos von Farben und Linien zu sehen, anstatt genaue Nachahmung der Realität Patienten im Alexianer-Krankenhaus: chronisch schizophren und geistig behindert, häufig mehrfach durch Lähmung und Anfällen behindert seit 1976 im Rahmen der Beschäftigungstherapie gemalt seit 1983 in Kunsttherapie einige Patienten seit Jahren oder Jahrzehnten sprachlich nicht mehr geäußert Ausdruck und Stil entfalten sich in Kommunikation mit Therapeuten Ausdruck der "Primärpersönlichkeit" (Persönlichkeit vor psychischer Störung) Kunsttherapie leistet "archäologische" Arbeit im Bereich der Primärpersönlichkeit primäre Möglichkeiten treten in gegenwärtige Wirklichkeit des Bildes Kunsttherapie stellt nicht Defizit in Mittelpunkt Nietzsche Friedrich Nietzsche : paradoxe Verschränkung von Krankheit als "Stimulanz" der Kunst / Kunst als Therapie Nietzsche: Gesundheit ist nicht Fehlen von Krankheit, sondern Befähigung mit Krankheit fertig zu werden Balzac über Frenhofer: "ebensosehr Wahnsinniger … wie Maler" Träume sprechen in Bilder, wenig in Sprache [?] Sprache hat bildhaften Grund Hauptthemen (wie bei Kinderzeichnungen): anfänglich Baum und Haus, später Sonne, Menschen und Tiere "Es gibt keine Grenze, wo die Kunst anfängt und die Kunsttherapie aufhört." 2 "Kunst im Urzustand", Gerda Wendermann Adolf Wölfli Adolf Wölfli (1864 - 1930, schweizerischer Künstler, Komponist und Schriftsteller, Vertreter Art Brut Art brut ) Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli woelfli-k.jpg im Bereich "Bildnerei der Geisteskranken" Eingang mit Adolf-Wölfli-Raum in documenta 5, 1972 1895 in Nervenheilanstalt Waldau bei Bern eingeliefert, 35-jähriger Aufenthalt bis zum Tod Sterben 1899 begann Wölfli zu zeichnen und zu schreiben insgesamt rund 1460 Zeichnungen, 1560 Collagen und 25.000 zu Heften gebundenen Seiten mit Erzählungen, Gedichten und Musikkompositionen 28.020 Ergebnisse / (35 Jahre * 12 Monate * 30 Tage) = schuf rund 2,223809523809524 Blätter pro Tag überwiegend in Sieben-Quadratmeter-Kammer mit Bunt- und Bleistiften auf dünnem, holzhaltigem Makulaturpapier entstanden Ich sehe: es bedarf keines großen Raumes oder vielen unterschiedlichen Techniken um etwas zu schaffen, was bedeutungsvoll erscheint. zeigen seine Eindrücke aus Schangnau, Bern, Waldau und Emmental Campbell’s Tomato Soup, Collage Collage , 1929, Adolf Wölfli woelfli2-k.jpg lange vor Andy Warhols Arbeit von 1962 zeigt er Dose von Campbell’s Tomato Soup (morgen weiterbearbeiten)
kindliche Zeichnung (frei nach Emma, 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade und Stempel auf Papier 21 x 29,7 cm, 31
kindliche Zeichnung (frei nach Emma, 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade und Stempel auf Papier 21 x 29,7 cm, 31
kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber und Stempel auf Papier, 21 x 29,7 cm, Friedrich Fröhlich, 31
kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber und Stempel auf Papier, 21 x 29,7 cm, Friedrich Fröhlich, 31
Der Überfall der Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase
Der Überfall der Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase
Landschaft mit Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson
Landschaft mit Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson
Bild von Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst)
Bild von Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst)
(mit Notizen der vergangenen Tage) o. T. umsetzen Selbstporträt Selstbildnis mehrere Male auf Papier ausdrucken (AV-Labor) und danach bearbeiten bearbeiten = Filzstifte Buntstift , Buntstifte, Stempel, Aufkleber, Löcher, Bart (echt), Kopfhaar, Brille (echt), Foto von Ramses Ramses einarbeiten, Kussmund, Zähne, Augenbrauen, Tüte überstülpen, Acrylfarbe, Kugelschreiber, … eventuell auf Leinwand, da stabiler beim Bearbeiten Hausarbeit überarbeitet (Korrekturen von Hans) Kinderzeichnung Kinderzeichnung kindliche Zeichnung (frei nach Emma Emma , 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade und Stempel auf Papier 21 x 29,7 cm, 31 kzn4p.jpg kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber und Stempel auf Papier, 21 x 29,7 cm, Friedrich Fröhlich, 31 kzn3-k.jpg weiteres Ergebnisse (frei nach Emma, 3 Jahre alt) notiert Emmas häufige Reaktion auf Frage "Was ist das?": "Ich weiß nicht." Naive Kunst Naive Kunst betont einfache, unbekümmerte, fantasievolle Bildmotive vereinfachte Darstellung, oft ohne Schattenwurf Beispiel Henri Rousseau Henri Rousseau (siehe 28.4.2016 ) stand wegen Beihilfe zum Scheckbetrug 1909 vor Richter, Verteidiger zeigte, um Geistesverfassung zu demonstrieren ein von Rousseau gemaltes Bild Verteidiger verließ Ausschnitte aus Kritiken: "Das Gemälde des Herrn Rousseau ist ganz eindeutig das Werk eines Kindes von zehn Jahren, das Männchen malen wollte." "Gehen Sie die Werke des M. Henri Rousseau ansehen, lachen ist gesund." "Monsieur Rousseau malt mit den Füßen, wobei er aber die Augen geschlossen hält." "Was M. Henri Rousseau anlangt, beantragen wir seine Internierung in einer Irrenanstalt." Séraphine Louis de Senlis Wilhelm Uhde (1874 - 1947, deutscher Kunsthändler, Kunstsachverständiger, Autor und Galerist) Ende 1920er verwendet Uhde Begriff "Naive Kunst" für Ausstellung "Maler des heiligen Herzens" Der Überfall der Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase trillhaase-k.jpg zeigte u. a. Henri Rousseau, Louis Vivin, Séraphine Louis de Senlis und Camille Bombois förderte Naiven Adalbert Trillhaase (1858 - 1936, deutscher Naiver) Landschaft mit Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson per-sigfrid-bengtsson-k.jpg Per Sigfrid Bengtsson (1898 - 1985 schwedischer Künstler) studierte 1929 an Berggren und Larssons Malschule in Stockholm Gottfrid Larsson : 1920 gründe gemeinsam mit Edward Berggren Kunstschule in Stockholm unterrichtete bis 1932 Skulptur, bereitete Schüler auf Kunstakademie vor Bengtsson ansonsten Autodidakt, Beteiligung bei diversen kleineren Ausstellungen (wie bei den meisten Künstlern), gezeigt im Malmö und Ystad Art Museum Motive: gepflegte Landschaft, Figuren und Tieren, Holzschnitte und Zeichnungen laut FindArtInfo (Datenherkunft unbekannt) zwischen 3,60 - 461,74 EUR (umgerechnet) gehandelt Bild von Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst) gutman-k.jpg als "Naive Kunst" verkauft: Gutman-Art Galerie schwankt zwischen Kitsch Kitsch , , , Süßem , Kinderbuch-Stil und Grafik , insgesamt: starke Unterschiede, teilweise wirken Bilder für mich wie "Kunst" (siehe Adalbert Trillhaase, tatsächlich "anerkannt"), andere sehen nur kitschig aus (Sylvie Marcel), oder für Kinderbücher gemalt (Charlotte Lachapelle) wichtig: nicht in zu grafische Form abtriften (wie runde Gesichter, Verlauf, monotone Farbflächen, Glitzer) tatsächlich versuchen "richtig" zu zeichnen, dabei aber einfache Perspektive wählen, nicht nach Lehrbuch malen, Größenverhältnisse selbst festlegen, schwierige Dinge auslassen bzw. übertünchen
Standpunkt Geradenbild Geradenbild verhüllt verhüllt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Nach längerer Zeit mal wieder ein Versuch, …
  • [Räuspere mich.]
  • zusammenzufassen. Das, was ich gerade bearbeite. Ja. Und zu gucken, was …
  • [Katze Ramses schreit.]
  • … ich da jetzt weiter machen tue.
  • Inklusive Katze.
  • [Katze schreit.]
  • Die letzten Wochen hab ich ja vor allem diese Kinderzeichnungen gemacht. Ne?
  • Falsch. Diese [Sperren: kindlichen] Zeichnungen. Sind ja keine Kinderzeichnungen!
  • Ähm … Das will ich eigentlich weiterhin machen. Das heißt, mir Notizen … ähm … machen, während ich irgendwas unternehme oder irgendwas … äh … sehe.
  • Und … Diese Notizen dann später … ähm … Nach dem Kopf nach…, genau, kindlich umsetzen. Auf nem A4-Kopierblatt.
  • Zwischendurch hat ich ja mal die Idee und auch schon eins, zweimal umgesetzt, … ähm … das mit … ähm … linierten Papier zu machen. Wie es in den … in der Schulzeit halt existierte.
  • [Schlucke.]
  • Bei Oma hab ich da ja auch einiges gefunden. Aber dann doch nicht mitgenommen.
  • Ähm … Mit Stickern hab ich jetzt … ähm … gearbeitet!
  • [Pause.]
  • Weil ich … äh … gesehen hab, dass ich das anscheinend … äh … damals auch schon gemacht hatte. Als Kind.
  • Oder meine Oma hat mir gesagt, dass ich das halt … äh … sehr [Sperren: viel] gemacht hätte.
  • Ähm …
  • [Lange Pause.]
  • Bei Emma Emma weiß ich jetze, … ähm … laut den Fotos zumindestens, dass sie sehr viel mit Stempeln arbeitet.
  • Das heißt: Das ist auch noch etwas, was ich machen … äh … kann. Ähm … Kleine Stempel verwenden. Und … Genau.
  • Mit denen arbeiten.
  • Und diesen … ähm … Farbstiften. Diesen Buntstiften eben.
  • Ich hab mir jetzt ja diese großen … äh … diese dicken … äh … Buntstifte Buntstift zu… zugelegt, die ich jetzt noch gar nicht verwendet habe.
  • Das wollt ich ja eigentlich … äh … auf Leinwand dann machen!
  • [Schlucke.]
  • Aber da hat sich die eine Mitarbeiterin … äh … Maltechnik jetzt noch nicht gemeldet. Und ich möchte halt ungern jetzt da … ähm … mit ner Leinwand schon was anfangen. Ohne zu wissen, … ähm … wie … was es mit der Grundierung auf sich hat. Und wie ich das am Ende dann gut fixieren kann.
  • Also da möchte ich eigentlich weniger Experimente eingehen.
  • Wenn das nach eins zwei Jahren oder so … äh … dann [Sperren: schmiert]!
  • Oder … ähm … [Sperren: zerfällt]!
  • Darauf hätte ich jetzt keine Lust.
  • Deshalb … äh … kann ich da noch warten.
  • Mach halt mit den anderen Buntstiften derweilen weiter.
  • [Pause.]
  • Aber …
  • [Schlucke.]
  • Ich merke, dass … äh … dass es so 'ne Art Tagebuch … Das heißt, das sind ja kleine … äh … Blätter. Das sind A4-Blätter. Auf denen ich … äh … Ja … Über 'ne Zeichnung sozusagen mein … ähm … Dass, was ich erlebe, festhalte.
  • Und [Sperren: wie] ich es erlebe auch!
  • [Pause.]
  • Nur es stellt mich nicht so zufrieden, dass ich sagen würde, das ist jetzt … ähm …
  • … ein [Sperren: Kunstwerk].
  • Das ist halt … Sowas wie nen … Tagebuch.
  • Künstlerisches Tagebuch.
  • So. Und ich würd's auch ausstellen. Oder hab's ja auch schon in der Hochschule zu der Klassenpräsentation ausgestellt.
  • Würd's auch zum Rundgang ausstellen!
  • Aber es sind jetzt nicht irgendwie Arbeiten, wo ich sagen würde, das … äh … das ist jetzt [Sperren: das Ding]. Was [Sperren: raus muss].
  • So.
  • Das ist halt wie … alle andere Kunst, Künst, … ähm … die … ähm … gesehen werden [Sperren: kann], aber nicht … äh … eigentlich nicht [Sperren: muss].
  • Für mich is das … Also für mich kommt es mir so vor, als wäre das nen Zwischenstadium. Hingegen bei den … ähm … Geradenbildern, oder bei den Verhüllt-Arbeiten, war das für mich schon so nen … so nen … ähm … Punkt, wo ich sagen würde, die [Sperren: müssen], … Also das [Sperren: will] ich zeigen, weil sie für mich halt etwas [Sperren: ausdrücken], was ich … äh … über zum Beispiel Gegenwartskunst Gegenwartskunst , also von Gegenwartskunst halte. Oder überhaupt allgemein. Und wie ich darauf reagiere.
  • Und bei den Geradenbildern halt dieser Versuch halt … äh … zum [Sperren: Grund] der Kunst zu gelangen. Was das auch immer bedeutet!
  • Ähm … Um von dort dann halt etwas [Sperren: Neues] schaffen zu können. Was halt nicht … äh … für [Sperren: mich] nicht beliebig wirkt.
  • So.
  • Also [Sperren: beides] hat nen … hat ja sozusagen 'ne …
  • [Schlucke.]
  • … ähm … Na ja. Hatte für mich halt nen [Sperren: Grund]. Warum es gemacht werden [Sperren: muss].
  • Warum [Sperren: ich] es machen muss.
  • So.
  • Und bei den Kinder… kindlichen Zeichnungen … äh … wirkt es für mich wie so nen Zwischenschritt. Also ich versuche es sozusagen [Sperren: über] diesen kindlichen Stil. Ähm … Über dieses ein bisschen [Sperren: Gekrakel]. Und trotzdem diesen Versuch halt … ähm … es gut zu machen. Versuche ich halt zu etwas zu gelangen, was ich … ähm … [Sperren: danach] machen möchte. Also was auch wieder nicht aus der Luft gegriffen ist.
  • Sondern wie bei den Geradenbildern eben … ähm … von [Sperren: Grund auf] … ähm … Ja. Ähm … Nicht durchdacht ist nur. Sondern von [Sperren: Grund auf] halt … ähm …
  • … [Sperren: Genau richtig so] …
  • Also [Sperren: wichtig] ist.
  • Für mich.
  • Was jetzt wieder richtig ist … Ja.
  • [Schlucke.]
  • Schwer zu sagen. Aber ich weiß, was ich damit sagen will. Was ich damit meine. Was in meinem Kopf drinne ist. Was mir vorschwebt. So.
  • Und die kindlichen Zeichnungen bisher, das ist halt sowas wie nen Zwischenstadium.
  • Und muss halt irgendwo anders hin gehen.
  • [Pause.]
  • Das ist ja etwas, was ich mir anders als bei den … bei den Verhüllt-Arbeiten, Geradenbildern, eben in dem Moment Moment jetzt [Sperren: nicht] vorstellen kann. Die nächsten Jahrzehnte, Jahrhunderte, zu machen.
  • Also die nächsten Jahrzehnte.
  • Hab ich ja bei den Verhüllt-Arbeiten, bei den … äh … Geradenbildern auch nicht gemacht. Aber [Sperren: während] ich es halt gemacht habe, war ich … ähm … mit dieser … hat ich diese Idee, oder war ich in diesem … ähm … ähm … War ich halt diesem … ähm … im [Sperren: Glauben], dass ich das jetze bis zum …
  • … [Sperren: Lebensende] …
  • … machen könnte. So. Weil es [Sperren: genau] richtig war.
  • Und bei den kindlichen Zeichnungen ist es eben nicht so. Das ist für mich tatsächlich nen Zwischenstadium.
  • [Pause.]
  • Wohin das auch immer führen mag. Das weiß ich jetzt nicht! Also ich probier's … Also ich [Sperren: will] halt jetzt noch was mit ner Leinwand ausprobieren. Heißt: Es größer zu machen. Ähm … Ich möchte einmal … ähm …
  • [Pause.]
  • … so eine Zeichnung … ähm … einscannen. Und zwar in einer sehr hohen Auflösung. Und dann halt [Sperren: ganz groß] ausdrucken.
  • Und schauen, was passiert! Wenn ich das halt … ähm … hinhänge. Zum Beispiel in den Klassenraum. Wenn das sozusagen [Sperren: riesengroß] ist.
  • [Schlucke.]
  • Was das dann bewirkt.
  • Ich möchte das auch nochmal mit diesem … ähm … Ach, jetzt hab ich den Namen vergessen. Mit diesen Holz… ähm … Tafeln, die mit … äh … Na. Mit Klavierscharnieren … ähm … befestigt aneinand… aneinander befestigt sind. Und die man halt … Wo man halt den Raum aufteilen kann. Oder wo man etwas Teilverhüllen kann. Was ich ja auch in der Kunstmesse Basel gesehen hatte.
  • Und dahinter dann halt so 'ne kleine kindliche Zeichnung. Die man dann halt so vom Ran.. von der Seite … Der Betrachter halt nur von der Seite sich anschauen kann. Und nicht frontal.
  • Sozusagen nen bissel so … so [Sperren: Geheimnis] drumherum gemacht.
  • [Pause.]
  • Oder je nachdem, wie ich drauf bin. Dass ich diese … diese … äh … diese Holzplatten weiter öffne. Oder eben … äh … näher zur Wand mache. Dass man halt [Sperren: mehr] sehen kann.
  • Oder halt eben [Sperren: weniger]!
  • Oder so gut wie gar nichts mehr!
  • [Pause.]
  • [Schlucke.]
  • Das sind aber nur so 'ne … ähm … so 'ne … äh … [Sperren: kleineren] Ideen. Die ich jetzt habe. Wo ich noch nicht mal sagen kann, was das … äh … bewirken wird.
  • Das ist jetzt einfach ausprobieren!
  • Ähm … Was das für mich selbst dann … ähm …
  • Mhm.
  • Was das für 'ne … Was das für mich aussagen [Sperren: könnte] … Das is zwar blöd, sowas mit "aussagen könnte" … ähm … Also was es bei mir bewirkt halt. Ob ich dann plötzlich den … den Einfall hab, ja, da will ich weitermachen. Oder eben nicht. Das ist … Das war jetzt nen Versuch. Aber … ähm … is 'ne kleine Spielerei.
  • Mehr nicht!
  • So.
  • Wird sich dann halt herausstellen, wenn ich's dann mache, im Endeffekt.
  • Bei der Vergrößerung müsst ich jetze halt schauen, … ähm … worüber ich das vergrößer.
  • Ich denke mal, ich werd's über die … ähm … über das AV-Labor machen. Das ist noch am Günstigsten.
  • Auch wenn's teuer wird, wenn's wirklich groß ist, dann kann's schon um die hundert Euro sicherlich werden. Fünfzig bis hundert Euro.
  • Je nach Papier!
  • [Pause.]
  • Aber ich würd's halt gerne einmal machen. So. Und das dann ordentlich aufhängen.
  • Genau.
  • [Pause.]
  • Schauen, was da passiert halt.
  • [Pause.]
  • Ach so! Und die würde ich halt so vergrößern, dass halt ein A… ein … ein Din-Format rauskommt.
  • Also das zweifache von A0 oder drei oder vierfach. Keine Ahnung.
  • [Schlucke.]
  • A0 hab ich heute gelernt, gelesen, is halt … äh … Breite mal Höhe, … is ungefä… is genau [Sperren: ein] Quadratmeter.
  • Wusste ich noch nicht!
  • Was ja auch wieder interessant ist! Damit eigentlich nen bissel zu arbeiten. So … So 'ne … perfekte Einheit. Oder keine Ahnung, wie man das nennen kann. A0 … Hundertzehn … hundertzehn mal achtzig. Und nen bissel mehr.
  • Okay. Also die Vergrößerung eben.
  • [Pause.]
  • Das … ähm … Da müsste ich dann halt gucken, was für nen Motiv ich vergrößern will.
  • [Sperren: Ob] diese kindlichen Zeichnungen, die ich bisher mache, schon radikal radikal genug sind.
  • Was ich nicht glaube.
  • Die sind halt schon sehr sehr … ähm … [Sperren: komplex].
  • Ähm …
  • Zwei, drei Versuche hab ich ja bereits gemacht. Mit wirklich extrem einfachen … ähm … Figuren.
  • Und mit einfachen Symbolen zu arbeiten.
  • Ich denke, da muss ich noch mal weitergehen. Also noch mal sozusagen radikaler werden. In diesem Sinne. Im inhaltlichen, im dargestellten.
  • [Pause.]
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • Gut.
  • Das mache ich aber zwischendurch, so wie jetzt bisher, weiter.
  • Ähm …
  • [Pause.]
  • Ich hatte jetze … Die nicht fertigen Arbeiten sind jetzt hier im Raum zu sehen. Diese großen Geradencollagen. So. Mit diesen … ähm … ausgerissenen Papierstücken, auf denen halt … äh … die Geraden zu sehen sind. Und … äh … dann in der großen Masse ergeben sie dann halt wieder ein Motiv.
  • Wenn ich sie richtig … ähm … auf … auf … auf der Fläche verteile.
  • Is mir ja mehr oder weniger auch ganz gut gelungen. Finde ich. Auch das mit den … äh … mit den Füßen. Dass die halt … ähm … Dass da halt die Zeichnung zu sehen ist. Würde ich jetzt tatsächlich so lassen.
  • Hab mich da ja … ähm … sozusagen [Sperren: umstimmen] lassen.
  • Ähm … Aber ich bin eigentlich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden.
  • [Pause.]
  • Es sagt mir einfach nichts.
  • [Pause.]
  • Dass ist das Problem.
  • Also ich könnt's jetzt halt noch mal machen. Oder noch mal besserer. Noch mal weiter an diesem arbeiten jetze. Um … Um sie dann fertig zu machen. Aber sie … ähm … Mir bedeutet jetze das nichts weiter.
  • So.
  • Und bei den Geraden hat ich ja nen … Halt nen theoretischen Hintergrund!
  • Und der … Ich weiß nicht! Der kommt einfach hier bei diesen Bildern jetzt auch nicht rüber.
  • So.
  • Das … Das ist jetzt … Das wirkt jetzt halt … Okay. Der hatte halt Spaß daran. Oder gar keine Ahnung was.
  • Hatte ich halt Spaß daran?
  • Hatte ich auch!
  • Aber es … es sagt nichts. Nichts mehr. Also mir fehlt die Motivation eigentlich, das weiter zu machen, auch wenn ich mir jetzt wieder sagen würde, dass es richtig gut aussehen könnte. Aber geht's am Ende ja nicht um's gut aussehen. Das ist langweilig! Da kann ich Design oder was auch immer machen.
  • Sondern irgendwie … Es [Sperren: muss] halt mehr dahinter stecken! Und bisher steckt einfach für [Sperren: mich] selbst nicht mehr dahinter.
  • Hinter diesen Geradencollagen.
  • Deshalb denk ich, werd ich da erst einmal nicht weiter machen.
  • Bei den Fotocollagen, mit diesem Selbstporträt Selstbildnis , … ähm … das sieht erst einmal … das wirkt erst einmal. Dieses … äh … Dieser Kopf, der dann so komplett … Nicht verzerrt. Sondern …
  • [Schlucke.]
  • … [Sperren: zerstückelt] im Endeffekt ist.
  • Wo dann irgendwelche Sachen woanders auftauchen. Die Nase am Kopf oder so.
  • Oben … äh … bei der Glatze und so weiter. Das … Das … Das sieht richtig gut aus. Und hat jetzt für mich auch mehr … ähm … Da kann ich mir schon wieder mehr darunter vorstellen.
  • Auch wenn jetzt nicht unbedingt so 'ne Fotocollage mein … äh … [Sperren: das] Ding ist, wo ich sage: Das will ich jetze zukünftig … äh … häufiger machen. Oder so.
  • Ich kann's mir aber vorstellen, dass ich noch einmal so eine mache.
  • Und dann aber [Sperren: groß]. Also im A0 zum Beispiel.
  • [Schlucke.]
  • Das is wirklich … ähm … Dass ich das A4 halt immer ausdrucke. Ähm … Über nen Drucker hier. Und dass ich dann halt … Muss halt gucken. Ob das jetzt mit den … ähm … mit den … mit den Druckpreisen im AV-Labor im Endeffekt günstiger wäre.
  • Dass ich das dann aber halt mal [Sperren: groß] in A0 ausprobiere. [Sperren: Einfach] mal machen!
  • So. Dann hab ich da nen Ergebnis. Aber es ist jetzt halt nicht so: Da will ich dann … äh … weiter machen. Das glaube ich nicht.
  • [Pause.]
  • Aber ein so'n großes Ding … Selbstporträt … Kann ich mir schon vorstellen.
  • [Pause.]
  • Ähm … Geradenbilder ganz allgemein: Gerade weniger.
  • [Pause.]
  • Ich weiß auch nicht. Ähm … Ich … äh … hab so das Gefühl, dass ich da halt eben nicht wirklich das erreichen kann, was ich wollte. Und zwar über diese Geraden zu etwas [Sperren: Neuem] zu finden. Wo ich … äh … dann mir sagen kann, oder selbst das Gefühl habe, … ähm … das is …
  • … das bedeutet mir wirklich etwas.
  • So.
  • Is bisher noch nicht passiert!
  • Ich muss schauen. Vielleicht fällt mir da noch was ein. Und ich mach irgendwas. Is halt nen Herumprobieren.
  • [Sperren: Aus… Ausprobieren!]
  • Aber jetzt nicht mit … ähm … Ich sehe noch nicht … noch nicht das Ergebnis.
  • [Pause.]
  • [Schlucke.]
  • Ähm … Kindliche Zeichnungen. Bin ich jetzt bereits durchgegangen.
  • Da probiere ich eben auch wieder aus.
  • Also jetzt bin ich in so einer [Sperren: Probierphase].
  • Was … ähm … Mhm. Wo ich ein bissel … ähm … die Zeit vermisse, … ähm … Und zwar die Geradenbilderzeit. Wo ich wirklich … äh … mir sehr viele Gedanken gemacht habe.
  • Notizen!
  • Ähm … Skizzen!
  • Und so weiter.
  • [Pause.]
  • Diese ganze [Sperren: Idee], die dahinter stand. So. Das … Das auszuarbeiten, das hat mir schon enorm viel Spaß gemacht. Und ich hatte so nen [Sperren: Ziel]. So.
  • Ich hatte 'ne Idee.
  • Dass sich das nicht bewahrheitet hat, bisher, is was anderes. Aber halt in dem Moment, wo ich das bearbeitet hatte, [Sperren: dieser] gefiel mir halt so.
  • Da bin ich jetzt nicht. Jetzt bin ich wieder so beim: Mal gucken.
  • Mal in diese Richtung!
  • Und in diese!
  • Mhm.
  • Da fiel mir ein, heute, dass ich das mit diesem …
  • [Schlucke.]
  • … Licht in Beton noch einmal gut umsetzen will.
  • Das heißt: Da müsste ich dann in der Holzwerkstatt einmal … ähm … also einmal dahin. Und … ähm … mit Holzplatten, die ja auf einer Seite … ähm … Na.
  • Wie heißt das?
  • Ähm …
  • Die auf einer Seite …
  • … glatt sind.
  • Also die lackiert sind. Auf einer Seite.
  • Weil wenn ich das mit in Beton gieße, da muss es ja … da will ich's ja wieder abbekommen. Und noch einmal verwenden.
  • So.
  • Und dass ich da halt die … äh … die Form … ähm … zurechtsäge. Vielleicht nicht … äh … direkt mit … äh … Schrauben rein. Sondern mit Holz, was ich drumherum wiederum befestige. Einfach damit ich das häufiger verwenden kann. Wenn ich jetzt Schrauben oder so nehme, dann nach x-mal wird es … werden die Schrauben höchstwahrscheinlich nicht mehr halten.
  • So.
  • Und dass ich mir da jetze halt das Format …
  • Schreib ich mir mal gleich auf!
  • Das Format von denen … ähm …
  • [Schreibe.]
  • Von dem Beton … ähm … Dingern mir … ausrech… also ausdenke. Wie [Sperren: groß] es sein muss. Sozusagen. Dass da 'ne Glühbirne drinne is. Und wie das im Endeffekt aussehen wird. Da werd ich dann halt mit nem … Ja. Das werde ich halt einmal austesten.
  • Dann noch ganz einfach höchstwahrscheinlich mit Schrauben.
  • Und wenn ich dann halt merke, das hat das richtige Format … Dass ich das vielleicht mehrmals umsetze noch.
  • [Pause.]
  • Und das konnte ich mir halt heute vorstellen, vielleicht bei einer Klassenausstellung … ähm … auszustellen. Und zwar mit … ähm … Mit ner Steckdosenleiste. Das sind ja dann immer so vier, fünf, sechs, sieben, acht … ähm … Na … Wie heißt denn das? Steck…
  • [Kratzen.]
  • Steckdosenmöglichkeiten.
  • Keine Ahnung.
  • Und dass ich dann halt genauso viele dann halt … äh … dranmache.
  • Und dass das so 'ne Steckdosenleiste dann vielleicht sogar ist, mit so einem roten Licht. Was dann da so leuchtet. Damit man dann immer sofort weiß: Ah, da läuft Strom durch!
  • Und dieser Strom wird halt weitergeleitet in die … äh … in die Beton… in die kleinen Betonklötze. So.
  • Und dass ich die, ich weiß nicht, irgendwie installativ halt im Raum … äh … ausbreite.
  • Oder an der Wand!
  • Also dass die jetzt nicht alle ganz gleich … Sondern halt … Ja. Weiß ich jetzt nicht. Einfach wieder ausprobieren!
  • So.
  • Die Idee gefällt mir immer noch dahinter. Ich weiß selbst nicht, was ich damals damit sagen würde wollen.
  • Aber es … Aber ich hab halt intuitiv einfach das Gefühl, dass es … dass es was Richtiges … Also …
  • So.
  • Is jetzt halt auch nicht das Ding, wo … wo ich sagen würde: Das mache ich mein Leben lang!
  • Das ist halt ein Projekt.
  • Ähm … Aber kann ich mir eben vorstellen tatsächlich das auch … ähm … auszustellen.
  • Wie diese kindlichen Zeichnungen.
  • Das heißt: Das werde ich jetze … Ich denke, das werde ich tatsächlich jetzt richtig in Angriff nehmen.
  • Beton hab ich ja auch noch!
  • Das Holz kann ich bei Al… äh … Alberti machen. Ab Oktober ist er auf jeden Fall wieder da.
  • Ähm … Steckdosenleiste … äh … Quatsch! Kabel und … äh … Glühbirne hab ich noch eine aus dem Internet.
  • Oder zwei sogar!
  • Dass ich die erstmal für nen Test verwenden kann.
  • Genau.
  • [Schlucke.]
  • Is aber jetze, wie ich wieder halt erwähnen muss, nicht etwas, wo ich sagen würde: Das … ähm … Das schafft's etwas zu zeigen, was ich jetzt … Wo ich mir sicher bin: Das [Sperren: muss] gesehen werden.
  • So.
  • Sind wir wieder beim alten Problem.
  • Mhm.
  • [Pause.]
  • Das ist zumindestens jetzt der aktuelle Stand.
  • Sieht halt gerade, finde ich, nen bissel mau aus.
  • Also ich mach zwar was, aber es ist nicht so, dass ich … äh … eben das Gefühl hätte, das ginge … gänge in eine Richtung.
  • Das hab ich nicht. Leider.
  • Das ist halt ein Experimentieren!
  • Ein Ausprobieren!
  • So.
  • [Ziehe Nase hoch.]
  • [Klick.]
  • Und … ähm … Ausstellung angucken oder so hab ich jetzt ja extrem viel gemacht. Auch in letzter Zeit. Das ist ja jetzt seit nen paar Wochen … ähm … erstmal auf Stillstand Stillstand .
  • Ähm … Ich glaub, damit hab ich mich … ähm … etwas überanstrengt.
  • [Pause.]
  • Auch mit Basel.
  • Also die Art Basel.
  • Is natürlich 'ne Erfahrung.
  • Aber … ähm … nochmal jetze in der nächsten Zeit, sowas großes … Will ich eigentlich nicht!
  • Vielleicht was kleines. So. Mal gucken. Aber jetzt nicht … ähm … gleich wieder so groß. Mit Recherchieren und was weiß ich nicht alles.
  • [Pause.]
  • Ähm … Das geht [Sperren: rein] und sofort wieder [Sperren: raus].
  • [Pause.]
  • Da bin ich gerade nicht für zugänglich.
  • [Klick.]
  • [Sperren: Empfänglich] höchstwahrscheinlich. Nicht zugänglich.
  • [Klick.]
  • Ich mach jetzt ja auch diese Notiz hier, weil ich heute wieder dieses Buch "Die Idee Konkret" angesehen habe. Und Mondrian Piet Mondrian , Newman Barnett Newman und Flavin Dan Flavin … Und da muss ich nur durchblättern. Und wenn ich die Abbildungen sehe, dann sehe ich da 'ne …
  • … extreme [Sperren: Ruhe].
  • Irgendwie so … so 'ne totale Konzentration. Auf etwas.
  • Und das gefällt mir extrem.
  • [Schlucke.]
  • Das is … ähm … wenn das jetzt farbige Flächen sind, oder das Licht von Flavin, … Ne?
  • So von Mondrian diese … diese … äh … diese Bilder mit den … äh … Wo halt 'ne Aufteilung stattfindet. Über Linien. In mehrere Flächen, die farbig sind und so. Das … Das wirkt in sich total gut geschlossen.
  • Deshalb … Deshalb … ähm … kam ich jetzt eben darauf, dass ich eigentlich mit diesen Geraden-Collagen erst einmal nicht weitermachen will.
  • Die sind sehr [Sperren: wuschig].
  • Die sind sehr [Sperren: ungenau].
  • Da vermenge ich unterschiedlichste Sachen. Das ist echt krass!
  • Also … Es ist … Nur mal ganz kurz jetzt … Das Format schon alleine. Ist ja … Ist ja schon außergewöhnlich. Für das Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt .
  • Ähm … Dass ich das überhaupt ausdrucke, über nen Drucker, is schon … Wo die ersten Zweifel Zweifel … äh … kommen: Ist das das Richtige? Die auszudrucken?
  • Is es überhaupt das Richtige, sie halt … äh … zu reißen?
  • Das … Das seh ich nämlich auch noch nicht ganz.
  • Ähm … Ja. Das Motiv an sich, wie ich dann da stehe, wie ich mich porträtiere, … Is das das Richtige? Ist es richtig, dass man das Gesicht nicht sieht? Ist es richtig, dass die … äh … Beine … ähm … gezeichnet sind?
  • Und dass ich sie vielleicht nicht vollenden will?
  • Ich finde, es sieht halt gut aus. So. Es [Sperren: wirkt]. Aber die Frage ist: Is es deshalb das Richtige?
  • So.
  • Für mich nicht.
  • [Pause.]
  • Und da sind [Sperren: zu] viele Fragen offen! Ich verwende zu viele … Da ist zuviel unterschiedliche Technik drinne. Die eigentlich überhaupt nischt miteinander zu tun hat. Ähm … Dass man eigentlich, oder ich zumindestens, als Betrachter, erstmal überfordert bin.
  • Glaube ich jetzt zumindestens.
  • Auch jetze was halt die … äh … die Plastizität angeht.
  • Das ist ja durch das ständige … äh … äh … Blätterdrübertun … Wölbt sich das mal mehr, mal weniger. Da is nen richtiger Klumpen dabei.
  • [Schlucke.]
  • Das is ja auch wieder 'ne neue Ebene, die da aufgemacht wird!
  • Die normalerweise eigentlich … Ja! Die wieder [Sperren: eins] zu viel ist!
  • So.
  • Von den ganzen Sachen, wo ich mich halt frage: Äh … [Sperren: Muss] das sein?
  • So.
  • Und das viel mir jetzt eben wieder ein, wo ich diesen … äh … äh … die "Idee Konkret", das Buch, oberflächlich, … Den Flavin und den Mondrian einfach nochmal durchgeblättert hab. Und sofort wieder … [Sperren: Da] ist … [Sperren: Da] ist 'ne Konzentration drinne!
  • Das wird auf den [Sperren: Punkt] gebracht!
  • Was die jetzt ausdrücken wollten. Egal, was beim Betrachter ankommt. Die Arbeiten [Sperren: wirken] einfach auf den Punkt gebracht.
  • So, als … als … Ne? Punkt.
  • Da gibt's einfach nichts mehr zu sagen!
  • Und das tun eben die Geradencollagen [Sperren: nicht].
  • Die Geradenbilder … Wenn sie dieses Motiv haben … Dann eher auch nicht.
  • Die Konstellationsarbeiten … Oder eher Tests … Is ja bisher noch nicht mehr rausgekommen. Schon eher! Aber es wirkt noch nicht so wirklich … Es wirkt noch zu autodidaktisch. Oder … ähm …
  • Nee. Wie war das Wort?
  • Nicht autodidaktisch. Sondern … Zu didaktisch. Also zu lehrhaft. Ähm …
  • Das ist auch noch nicht das richtige!
  • Das ist noch was ganz anderes!
  • Wo ja auch noch eh diese … dieses Material … äh … komplett in Frage steht. Worauf machen. So ungefähr.
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • Ich blättere die jetzt eben nochmal durch. Guck's mir noch einmal an. Vielleicht kommt da was. Ein Blitz!
  • Mhm.
  • Das … Wieder ein Problem! Das Problem ist natürlich bei solchen Arbeiten: Die sind so minimalistisch, so … so … so einfach im Material. Also die Farben sind höchstwahrscheinlich ganz gängig. Die … Weiß nicht, das Licht, die Glühbirne, die Leuchtstoffröhre ganz gängig.
  • Ähm … Leinwand ganz gängig! Auch Papier ganz gängig!
  • Also es sind sehr sehr einfache Materialien verwendet worden. Und … ähm … Das ist … Du kommst sehr schnell zum [Sperren: Kopieren].
  • Dass … äh … Dass du die Arbeiten anderer kopierst. Wenn du halt auf diesem … Wenn du mit sehr einfachen Formen arbeitest. Weil das einfach, denke ich mir, sehr oft gemacht wurde. So.
  • Weiß nicht … Seit fünfzig Jahren? Seit hundert Jahren?
  • Weiß ich jetzt nicht genau.
  • Und … ähm … Dass da was [Sperren: Neues] kommt, wo du sagst: Das … Das hat Mehrwert. Auch für dich selbst. Und … ähm … Sagt halt etwas aus!
  • Egal was!
  • So.
  • Was halt wichtig ist: Es muss gesehen werden. Das ist ja immer so meine Hintergrundidee.
  • [Sperren: Wenn] ausstellen, dann muss es wirklich … ähm … für mich was bedeuten.
  • So.
  • Dass es andere sehen [Sperren: müssen].
  • Sollten.
  • Ähm … Krass. Da komme ich jetzt schon wieder zu den verhüllten Arbeiten!
  • Jetzt nicht als … ähm … als … ähm … Dass ich in ner Krise bin. Sondern die sind nach Außen hin total [Sperren: einfach].
  • Vielleicht hab ich da noch nicht die richtige Form gefunden. Vielleicht stimmen die Platten noch nicht. Da fiel mir jetzt halt auch ein: Diese … Diese … Also diese … äh … Die Verpackung … Na, was ist das …
  • Sperrholzplatten!
  • Das sind kene normalen Sperrholzplatten. Das sind so 'ne großen Fetzen von Holz. Keine Ahnung. Ähm … Aneinandergepresst einfach. Und dann halt … ähm … gesägt. Wird häufig verwendet, glaube ich, auch im Bau.
  • [Schlucke.]
  • Mit großen Schrauben und so.
  • Dass ich da mal schaue, was … ähm … Dass ich das mal bei Alberti gucke. Irgendsolche Platten zu verwenden.
  • Große Schrauben!
  • Und … äh … Leisten, die das festmachen.
  • Ich weiß es nicht!
  • Irgendwie sowas, wo ich dann halt sage: Das kommt noch mehr wie 'ne … Na, es muss noch nicht mal … Na, es [Sperren: kann] wie 'ne Verpackung rüberkommen. Aber eben so, dass es richtig [Sperren: zu] ist.
  • So.
  • [Pause.]
  • Aber das sind Arbeiten … Das sind Arbeiten, die sehr [Sperren: konzentriert] sind.
  • Eigentlich.
  • Das … Das gefällt mir wieder total!
  • [Pause.]
  • [Sperren: Die] sagen zum Beispiel für mich was aus.
  • Ich will's jetzt gar nicht mal auf den Punkt bringen, aber das ist … das ist …
  • Sagt man da konkret?
  • [Pause.]
  • Okay. Aufschreiben. Neben den Betondings nochmal versuchen …
  • [Geräusch vom Schreiben auf Papier.]
  • Ähm … Also mit welchem Holz ich das mache. Mit welchen Schrauben.
  • Wie das halt aussehen soll. Am Ende.
  • Was rüberkommen soll. So.
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Weil die, die jetzt im Klassenraum hingen, beim Rundgang, … Da bin ich noch nicht wirklich zufrieden.
  • Ich finde sie zwar gut, aber dass es halt zweigeteilt ist, dass es halt durchgesägt ist, … Es ist kein wirklicher Kasten.
  • Sondern das Glas halt dazwischenliegt.
  • Öffnet natürlich was ganz neues! So auf Betrachterebene … So auf Betrachterseite.
  • Die Seite hinter dem Glas, also wo die Kunst ist, dass die geteilt ist. Dass die getrennt ist.
  • Ähm … Wäre ich jetzt … Weiß ich nicht … Ist jetzt schon wieder zu kompliziert.
  • [Pause.]
  • Ja! Das ist zu kompliziert!
  • Hast ja auch gesehen bei den … ähm … bei einigen Besuchern, die dann … ähm … sich das halt … ähm … genau angeguckt haben, von der Seite. Und die das mit der Zeit vielleicht verstanden haben. Von sich aus dann. Aber … Aber …
  • Aber das macht's … Da geht's dann eher wieder um … um … um die Technik!
  • Und nicht um … Ja … Nicht um den [Sperren: Inhalt].
  • Oder man wird abgelenkt!
  • So.
  • Durch … Durch das [Sperren: Wie] es gemacht ist. Anstatt dass man sich sofort Gedanken machen würde … Oder 'ne Empfindung kommen würde.
  • [Pause.]
  • Weil man gar nicht erst … äh … das in Frage stellt. Oder eine Frage stellen würde zum Material.
  • So.
  • Dann wäre das vielleicht wichtig!
  • Dass … äh … Dass die Idee, dass ich 'ne Arbeit verhülle, wichtig ist. Ohne dass das Material, was ich verwende, ohne die Technik, also ohne auch die Schrauben, oder Nägel oder so, dass das halt [Sperren: Fragen] aufwirft.
  • Sondern dass es zuerst … [Sperren: Ohne] dass 'ne Frage beim Betrachter aufkommt.
  • Das wäre da zum Beispiel nen Ziel.
  • [Pause.]
  • Also schaue ich auch noch einmal nach. Wie ich das machen kann.
  • So. Sind wir wieder bei den verhüllten Arbeiten gelandet.
  • Aber mehr als das Ausprobieren, was ich mir jetze aufgeschrieben hab, … Und zwar auf sehr sehr unterschiedlichen Gebieten! Jetzt vermengen sich ja sozusagen mehrere Sachen.
  • 'Ne Verhülltarbeiten noch einmal ausprobieren.
  • Das mit den … äh … dem Licht im Beton. Was ja auch 'ne Art von Verhüllung ist.
  • Von Licht.
  • Wo nen neuer Raum kreiert wird. Der beleuchtet ist. Den aber niemand sehen wird.
  • Wo Strom verbraucht wird. Energie ausgegeben wird. Für etwas, was nicht sichtbar ist.
  • [Pause.]
  • Aber eben auch diese kindlichen Zeichnungen. Ähm … Da halt weitergucken.
  • Wie vergrößern?
  • Ob überhaupt vergrößern!
  • Auf welchem Material?
  • Und so weiter und so fort.
  • Das sind halt ganz unterschiedliche Sachen jetze, die aber … die in keine Richtung gehen.
  • So.
  • Wo ich … äh … Sagen wir, es wäre Diplom. Wo ich sagen würde: Das ist halt das, woran ich gerade arbeite.
  • Da hab ich meine Ziele!
  • Das kann ich jetzt zum Beispiel gar nicht mehr sagen.
  • Aber bei den Geradenbildern … Als ich die jetzt über die letzten eins, zwei Jahre bearbeitet hatte, war das anders.
  • So.
  • Aber die haben jetzt halt erstmal 'ne Pause.
  • Auch jetzt von der Technik her. Mit dem Plotten.
  • Es ist halt [Sperren: begrenzt].
  • Für [Sperren: mich].
  • So.
  • Ähm … Das schreckt mich schon ein bisschen ab, wenn ich weiß, dass der Plotter Plotter nicht ewig zur Verfügung steht.
  • Ähm … Auch die Räumlichkeit ist nicht perfekt. Auch wenn mir da sehr sehr viel … äh … ent… äh … entgegengekommen wurde.
  • Nee. Entgegengekommen wurde. Doch. Richtig.
  • Aber es ist jetzt halt nicht so nen Arbeitsumfeld, wo ich sagen würde: Da experimentiere ich einfach mal so zwischendurch.
  • Das ist immer mit sehr viel Vorbereitung.
  • Und … ähm … überhaupt bei den Geradenbildern, Plotterzeichnungen, bietet sich auf jeden Fall an, mir jetze, da jede Gerade alleine gemacht wird, …
  • Die Gedanken dazu muss ich jetzt ja nicht wiederholen. Hab ich ja schon niedergeschrieben.
  • Aber dass ich, was ich ja dann wieder kritisiert hatte, auch bei den Plotterzeichnungen, dass ich eigentlich in einem [Sperren: Standby] bin. Da sein muss, aber nichts machen kann.
  • Jetzt so wirklich.
  • Dass es mich nicht wirklich erfüllt hat!
  • Bei den Geradencollagen war das anders. Weil ich da die ganze Zeit mit den Händen arbeiten musste. So.
  • Ähm … Das heißt, dass ich da noch, ich weiß nicht, was finden muss, wie bei den kindlichen Zeichnungen, wo ich halt eben selber die machen muss. Oder mache. So.
  • [Pause.]
  • Ich weiß nicht. Die Geradenbilder sind jetzt zumindestens pausiert.
  • Vielleicht noch nen Porträt oder so. Oder zwischendurch mal. Beim Fräsen. Mit diesem Nussbaumholz. Was ja sehr schwer zu bekommen ist. Anscheinend.
  • Aber da nochmal nen Porträt … Das ist kein Problem.
  • So. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich sagen würde: [Sperren: Da] … [Sperren: Da] stecke ich jetzt alle Energie rein.
  • Da ist meine Motivation eben nicht so groß.
  • [Pause.]
  • Also das ist jetzt halt ein [Sperren: Ausprobieren]. Ohne genauem … äh … Ziel.
  • Ohne etwas im Kopf zu haben.
  • Was ich jetzt machen [Sperren: will].
  • [Pause.]
  • [Sperren: Einfach machen].
  • [Pause.]
  • Ohne gleich wieder alles in Frage zu stellen.
  • Sondern Machen, danach Fragen stellen, danach Infrage stellen und danach dann weiter etwas anderes machen. Oder formen.
  • Also weitergehen.
  • Einfach weitergehen.
  • [Aufnahme Ende.]
Frank Sievers
Frank Sievers
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
o. T., Sanghoon Lee
o. T., Sanghoon Lee
A Gray Matter, Walker Brengel
A Gray Matter, Walker Brengel
weitere Zeichnungen
weitere Zeichnungen
Ausstellung UdK Rundgang Fakultät Bildende Kunst Kinderzeichnung Kinderzeichnung ("kindlicher Stil") Frank Sievers udk1-k.jpg "Kleine Zeichnung im goldenen Rahmen", 2016, Valerie Funk entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach udk3-k.jpg umsetzen Sarah Loibl mit stark vergrößerten Arbeiten auf Plane mit Ösen eventuell für Kinderzeichnung so ähnlich umsetzen Maria Martini verhüllt verhüllt Alice Senorina Hauck Strom, Welle, Europ(guernic)a, Jonas Jubitz o. T., Sanghoon Lee Sanghoon Lee udk9-k.jpg Clara Thorbecke Sophie Fensch Geradenbild Geradenbild A Gray Matter, Walker Brengel udk14-k.jpg "kein Titel", 2016, Yei-Hyung Kim Franziska Beilfuss Phillip Langer Standpunkt radikal radikal verhüllt Kinderzeichnung Die neuen Zeichnungen zähle ich zu den einzigen Arbeiten, die ohne aller Theorie funktionieren. Die frei sind von künstlerischem Gehabe. Von Gedankenkonstrukten, von Handwerk Handwerk . Sie entstehen aus dem Leben heraus. Sie erzählen nicht mehr, als was die Welt von sich aus vor meinen Augen ausbreitet. Die verhüllten Arbeiten bzw. das Verhüllen als Akt Akt des Zurücknehmens stellen/stellt die Gegenseite / der Gegenpol da. Mir scheint, als wären die Zeichnungen nun die Antwort auf das radikale Zurückziehen. Ein Gedanke beim Verhüllen war, dass im Inneren der Kästen etwas blühen kann, was für dem Betrachter verweigert bleibt. Vor lauter Blühen sollten die Kästen irgendwann einmal brechen, das Innere nach Außen treten und die Welt mit Neuem, noch nie Gesehenem überfluten. weitere Zeichnungen kzsa2-k.jpg Die Verhüllung ist der Todesstoß für jeglicher Kunst, die kindlichen Zeichnungen der Versuch das einfache Leben in die Kunst zu bringen.
Standpunkt Friedrich Fröhlich, Künstler* (* mit Staffelei, ohne eigener Ausstellungen, ohne Vernissage Vernissage , ohne Finissage, ohne Bierflasche, mit Buntstiften, mit Papier, mit Acrylfarben, mit Ölfarben, mit Aquarellfarben, mit Grundierweiß, mit Firnis, mit Sprühkleber, mit einigen Pinseln, mit Katze Ramses , ohne Meisterschülertitel, noch ohne Diplom, mit Grundausbildung) Kinderzeichnung Kinderzeichnung […] Was bedeutet das alles für mich? Ist es "richtig" die Zeit mit Zeichnen zu verbringen? Mit dem Festhalten von Alltagsgeschichten? Immerhin sind sie nicht von außen bestimmt (wie bei gesellschaftskritischen, politischen, … Arbeiten anderer Kunststudenten Kommilitone ). Sie erfüllen nichts. Das macht sie für mich aber auch wieder interessant. Sie gehen keiner expliziten Frage nach (wie die Geradenbilder oder die verhüllten Arbeiten). Sie entstehen intuitiver, spielerisch, aus Erlebtem heraus. Können sie meine Bewunderung für das Sein an sich ausdrücken? Ich kann mit einfachen Mitteln mein Denken, Fühlen, Handeln ausdrücken. Dafür brauche ich keine besonderen Hilfsmittel, die erst mit einiger Lernzeit bedient werden können. Wo viel Zeit für die Umsetzung nicht für das Ausdrücken an sich verschwendet wird. Mit Buntstiften kann ich mit wenig Kenntnis viel ausdrücken. Es ist in dem Sinne kein höheres Handwerk Handwerk , sogar ziemlich primitiv. Schließlich versuchen sich bereits Kinder daran. Aber muss es denn kompliziert sein, um gut zu sein? Müssen Jahre in Studien investiert werden, wenn es auch einfacher geht? Es wird nie eine realistische Abbildung zustande kommen. Nur wenn diese eh nicht mehr auszudrücken vermag, als eine einfache Skizze, ist das auch nicht nötig! Ein Künstler versucht sich durch Aneignung von Wissen und Technik über andere Nichtwissende zu stellen (wie bei jedem anderen Beruf auch). Aber kann er nicht einfach auch das tun, was prinzipiell ohne vorherigem Lehrgang alle anderen auch tun könnten? Was spricht dagegen? Der Unterschied zu anderen ist lediglich, dass er es ernst betreiben würde. Damit meine ich, dass er mehr Zeit dafür verwendet, als andere. Er macht nichts besser, er macht es lediglich intensiver. Die Frage meiner Oma wäre dann nur noch: Und wie verdienst du damit Geld?
Kindliche Zeichnung, 31
Kindliche Zeichnung, 31
NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21 x 29,7 cm, 31
NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21 x 29,7 cm, 31
Werkstatt Holzwerkstatt Kinderzeichnung Kinderzeichnung einmal Rückkarton und Abstandsleisten mit Papier beklebt (Sprühkleber) längere Abstandsleisten nachträglich mit Schleifpapier etwas kleiner gemacht (keine Schleifspuren) fast 1 mm zu hoch, durch zusätzliche Papierlage manuell von Abstandsleisten abgeschliffen, nicht ganz sauber merken: bei Alberti statt h = 6 mm nur h = 5 mm (außer es gibt kein Zwischenblatt) bzw. immer nur 5 mm, dann am Rückrahmen noch etwas dazwischenlegen eventuell Breite statt 3 mm nur 2 mm, dann bei Papierlage definitiv unter Rahmen Kindliche Zeichnung, 31 kzgerahmtg.jpg umsetzen insgesamt aber sehr gut gelungen, eventuell bei Kinderzeichnung mit farbigem Tonpapier ausprobieren Ergebnis für Kinderzeichnung / Klassenpräsentation kommende Woche nutzen bei Alberti Abstandsleisten gestanzt Rückkarton an Rahmengröße angepasst einmal Rückkarton und Abstandsleisten weiß lackiert Ergebnis schlimm (Bad durch Sprühnebel eingeweißt), nachträglich mit Pinsel weiß grundiert NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21 x 29,7 cm, 31 nehmtdieses_prae.jpg Ergebnis für "Nehmt mir dieses Ding aus meinem Kopf!!!" verwendet
Bande, 2002, Martin Honert
Bande, 2002, Martin Honert
Werkstatt Plastisches Gestalten Einzelgespräch Bachmann in Atelier, Tonkopf eventuell ohne Hinterkopf flächiger an Seiten arbeiten Augenbraun wegnehmen Ohren weiter nach hinten und kleiner Kopf von oben fotografieren, um Stirnbereich besser zu verstehen mit Werkzeug nicht mit Fingern weiterarbeiten, dadurch detaillierter und spannendere Struktur sichtbare Augenkugel nach unten mehr gebogen als nach oben wie bei Mund (Oberlippe) gehen Oberlider über Unterlider umsetzen in Bibliothek ansehen: "Der nackte Mensch. Hand und Lehrbuch der Anatomie", Gottfried Bammes Kinderzeichnung Kinderzeichnung wegen Kinderzeichnungen: Martin Honert Martin Honert (* 1953, deutscher Künstler) Thema: Erfahrungen aus eigener Kindheit ausgehend von Erinnerungen oder alten Fundstücken entstehen dreidimensionale Objekte Bande, 2002, Martin Honert bande-k.jpg Ende Semesterferien für nächsten Treff anvisieren hinterlegt geschliffenes Werkzeug heute noch bei Pforte nachher noch zu Ohme wegen Fräsarbeit (folgend Notiz von morgen) Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen 2016 Treff wegen Ausstellung anstatt über Arbeiten nur über Essen geredet, angenervt (Notiz von übermorgen) Werkstatt Holzwerkstatt Alberti aufgesucht, Holzleisten und Rückkarton herstellen Holzleiste 3 x 6 mm Rückkarton: 32,7 x 24 x 0,3 cm umsetzen Alberti wegen Birnenholz fragen, größere Fläche aus zusammengefügten Leisten wenn geht: Geradenbild Geradenbild oder Bild in Birnenholz umsetzen Ohme schreiben
Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen Notiz von morgen: liniertes Papier nachahmen im Din-Format, wie 118,9 x 84,1 cm (A0), 168,2 x 118,9 cm (2A0) dadrauf dann Kinderzeichnung eventuell später im AV-Labor liniertes Papier drucken lassen eventuell mit Stickern (ebenfalls vergrößert) Werkstatt AV-Labor Einzelgespräch Liebert Pipette -> Neutralpunkt: setzt RGB auf Grau (gleiche Werte) mit schwarzem Hintergrund: Notizen auf Rückseite nicht sichtbar deshalb: Pappe, etwas kleiner als A4 hinter Papier legen Kinderzeichnung umsetzen 1 Libelle (blau) See, Wellen, Sonne, große Wolken Birken Ich, Rad, Möwe[?] Steine (Strand), Kraftwerk, Segelboot, Kirchturmspitze Tor (zum Park), viele Menschen, Ameisen kleine Biene, Entenfamilie Bootssteg mit Personen 2 Scanner, Papier, Monitore, Lampen
bei Oma, Zeichnung auf Papier, 31
bei Oma, Zeichnung auf Papier, 31
Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen 2016 Treffen wegen Präsentation Athen-Arbeiten Arbeiten bis 8.7. aus Klassenraum entfernen umsetzen wegen Auto Effi fragen 11.7. Planung Hängung Arbeiten im Flur zu überlegen: Raumplan, Umgang mit Werkangaben etc. "WIR BRAUCHEN EINEN TITEL!!" bei Treffen ging es eher ums Essen als um zu zeigende Arbeiten Kinderzeichnung Kinderzeichnung (Notizen der letzten Tage) umsetzen 1 ich zeige Oma alte Arbeiten am Tisch Kaffee, Linsensuppe, Fliegen, Steinfußboden, Veranda 2 ich esse mit Oma Kuchen Kaffee, Gebäck, Milchersatz, Süßigkeiten, geschnittener Baum und geschnittenes Gras Schere, Besen bei Oma, Zeichnung auf Papier, 31 kzomag-m.jpg 3 See, Steinskulptur, ich sitze drauf hinter mir Radfahrer, Skater, Läufer Wolken, etwas Sonne Schiff, Bäume, Sträucher, Apfelbäume Basecap, weiße Schmetterlinge Schmetterling Biene, Schuhe ausgezogen, Sirenen 4 auf Bahnsteig auf Bahn warten, Sonne, viele Wolken Bahnmasten, Bäume, ich mit Basecap 5 mit Daniel Kaffee und Muffin bestellt ihm schwappt Kaffee über auf Platz gesetzt, über Religiöses geredet 6 Männer reinigen Glaskuppel (stehen drauf), Bahnhof 7 Menschen bei Ernte, Blumen, rot, auf Feld eine Frau erntet auf Feld, viele unterschiedliche Pflanzen (sehr bunt), Vogelscheuche 8 zwei Männer streiten sich in Zug stößt einen auf Boden, schreien, Notruf[?] Sammlung Kinderzeichnungen (auch von Johanna und Elisabeth)
Klasse Bildende Kunst Tagesplan Studienreise Athen 2016 "1. Kurzes Resümee und Reflexion zur Athen-Exkursion 2. Präsentation der geplanten Arbeiten für unsere Klassenausstellung zum Semesterabschluss 3. Abrechnung der Athen-Exkursion 4. Ausstellungsbesuch in der GfZK. I'll Be Your Mirror - Screen Tests von Andy Warhol Andy Warhol " Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen mit ch. LISTE, Treppe Kaffee Dönerteller unter Schirm Liste mit Männern (20 x) umsetzen KZ: Klassenbesprechung großer Tisch mit vielen Stühlen und Arbeiten ich, Kaffee, Tasche neben Effi, linker Bereich großer schwarzer Fleck: rechte Seite Ausstellung / Präsentation eventuell ab 13.7. "Der Moment Moment den …" "Überraschungsmoment" Kinderzeichnung "Theorie der Kritzelei", Christian Driesen, empfohlen von Susan Kinderzeichnung Rückseite signieren 1 x Kinderzeichnung rahmen, mit Abstandsleisten, weißem Rückkarton Malerei-Klasse fragen wegen großer Leinwand Reni Mothes wegen Grundierung, Art der Leinwand und Fixierung Pastellkreide und Buntstifte Buntstift angeschrieben Kinderzeichnungen: sehr gut auch beim Professor angekommen Einzelgespräch bei Kati wegen Scannen von Kinderzeichnungen (Grau-Verlauf im oberen Bereich, teilweise unscharf) Ausstellung I'll Be Your Mirror - Screen Tests von Andy Warhol (ausgefallen) GfZK Leipzig Auswahl aus 472 Screentests, zwischen 1964 und 1966 entstanden mit u. a. Filmstars, Künstlern, Autoren aus Umfeld von Warhols Studio "Silver Factory" Sammlung an Spielarten von Mimik und Körpersprache eignet sich Warhol an, auch um idealen Ich näher zu kommen
Treppe in Galerieraum (Name vergessen)
Treppe in Galerieraum (Name vergessen)
Solo, Orestis Symvoulidis, 2016
Solo, Orestis Symvoulidis, 2016
Destination, Christos Avraam, 2016
Destination, Christos Avraam, 2016
Counterattack, Katerina Papazisi, 2014
Counterattack, Katerina Papazisi, 2014
Gallery Bernier / Eliades
Gallery Bernier / Eliades
I want, I don't want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133 x 62 cm
I want, I don't want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133 x 62 cm
Studienreise Athen 2016 Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen Katzen (dreimal, sehr klein) Galerien (Kugeln, verbunden) Atelier Künstler / Dachterasse großer Schmerz (C.) / Sehnsucht / obwohl nichts passt Besuch Atelier Panos Ausstellung Treppe in Galerieraum (Name vergessen) dathen1-k.jpg Solo, Orestis Symvoulidis, 2016 dathen2-k.jpg Informationsblättchen, nachträglich korrigiert Destination, Christos Avraam, 2016 dathen3-k.jpg Counterattack, Katerina Papazisi, 2014 dathen4-k.jpg Hase, Kunst ansehend (Künstlername verloren gegangen) Ausstellung Stratos Kalafatis Gallery Bernier / Eliades dathen7-k.jpg (nicht so interessant) Ausstellung Yorgos Sapountzis "ATM (… songs about love and death)", Eleni Koroneou Gallery I want, I don't want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133 x 62 cm dathen8-k.jpg erschöpft, nicht weiter bearbeitet:
Head of a cycladic statue, 2800 - 2300 BC
Head of a cycladic statue, 2800 - 2300 BC
Tool-kit für the preparation of colouring substance
Tool-kit für the preparation of colouring substance
Amphora decorated with circles
Amphora decorated with circles
Gold death-masks
Gold death-masks
Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt)
Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt)
Funerary statue of a Siren, 330 - 320 BC
Funerary statue of a Siren, 330 - 320 BC
Agora, Athen
Agora, Athen
Historische Rekonstruktion des Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon
Historische Rekonstruktion des Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon
Studienreise Athen 2016 Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen Akropolis Akropolis Menschen, Fotos / Sonne krell Gespräch mit Mark im Park Schach, Gespräch mit Simon Ausstellung Sammlung Archäologisches Nationalmuseum Aufseherin: "Room closed, sorry." Head of a cycladic statue, 2800 - 2300 BC amathen1-k.jpg found on Amargos, early Cycladic II period Kykladen: Inselgruppe im Ägäischen Meer in Antike Antike wurden Inseln als Kreis um das heilige Eiland Delos betrachtet = "Ringinseln" Tool-kit für the preparation of colouring substance amathen2-k.jpg marble bowl containing dry red pigment and obsidian pestle, marble palettes, stone bowl and slab Amphora decorated with circles amathen3-k.jpg (in KZ umgesetzt) Gold death-masks amathen5-k.jpg made of sheet metal with repoussé details finds from Grave IV, Grave Circle A, Mycenae umsetzen mit Alufolie ausprobieren (Goldblech zu teuer) Linear B tablets (Linearschrift B) Silbenschrift der Mykenischen Kultur Griechenlands 15.-12. Jahrhundert v. Chr. verwendet Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt) amathen7-k.jpg bekannt sind etwa 90 Silbenzeichen, 160 Zeichen mit Wortbedeutung sowie diverse Zahlzeichen geschrieben wurde von links nach rechts Funerary statue of a Siren, 330 - 320 BC amathen8-k.jpg found in the ancient cemetry of Kerameikos, Athens "Head of a youth", original of the 4th c. BC Agora (griechisch Griechen ἀγορά, "Marktplatz"), seit etwa 5. Jahrhundert v. Chr. Agora, Athen agora-k.jpg in griechischer Antike Versammlungsplatz der Polis wurde für Heeres-, Gerichts- und Volksversammlungen der freien Bürger genutzt Agora = wichtiger Schritt in Entwicklung attischen Demokratie attische Demokratie: frühe Vorläuferin mit Prinzip der Volkssouveränität gegründeten politischen Ordnung nur Teil der Bevölkerung Recht zur politischen Partizipation (Frauen, Sklaven und Fremde ausgeschlossen) registrierte Vollbürger auf allen politischen Entscheidungsebenen gefordert (Gewaltenteilung existierte nicht) Historische Rekonstruktion des Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon dionysiustheater-k.jpg ab 330 v. Chr.: Dionysostheater (wichtigstes Theater im antiken Griechenland) gilt als Geburtsstätte des Theaters der griechischen Antike und des Dramas überhaupt Dionysos: Gott Gott des Weins und der Ekstase mit alljährlichem Festspiel der Dionysien geehrt Festspiele: aus kultischen Gesangs-, Tanz- und Opferriten hervorgegangene Theatervorführungen klassische Tragödien von Aischylos, Sophokles und Euripides hatten Uraufführung bei den Dionysien Ausstellung Akropolis von Athen Acropolis Museum (siehe auch 24.5.2015)
Byzantine and Christian Museum
Byzantine and Christian Museum
(Informationen dazu verloren)
(Informationen dazu verloren)
Sanctuary((?)) Wandgemälde
Sanctuary((?)) Wandgemälde
Schriftrolle
Schriftrolle
Türmalerei, 18. Jahrhundert, Dionysios Loverdos Collection
Türmalerei, 18. Jahrhundert, Dionysios Loverdos Collection
Studienreise Athen 2016 von gestern: "Es gibt ja so einen Moment Moment , wo […]" umsetzen HTML-Seite mit Namen, Animation klein => größer, Schriftart Comic Sans => Arial Black je länger Betrachter auf Seite: desto größer Name Kinderzeichnung Kinderzeichnung umsetzen Salat gegessen im Obergeschoss durch Straßen gegangen / Park gesessen C. gefragt: Küssen Duschen Ausstellung Sammlung Byzantine and Christian Museum Byzantine and Christian Museum byzantinemuseum-k.jpg sakrale christliche Kunst spätrömischer Kunst bis Mitbringseln christlicher Flüchtlinge aus Kleinasien (heutige Türkei) 1922 "Schatz von Lesbos" (von Bewohnern der Insel zum Schutz vor Piraten im 7. Jahrhundert vergraben) (Informationen dazu verloren) 5juni1-k.jpg für Notizrolle interessant, mit Bild und aneinandergeklebten Blättern, mit roter Handschrift Sanctuary((?)) Wandgemälde 5juni2-k.jpg wegen fehlender Fläche spannend Schriftrolle 5juni3-k.jpg "A scroll is a narrow and long parchment leaf rolled round a short wooden shaft. It was used during the Byzantine era and contained liturgical texts to be read out loud, brief epistles or documents." Papier durchlöchert, Licht scheint durch und Motiv erscheint, leuchtet Türmalerei, 18. Jahrhundert, Dionysios Loverdos Collection 5juni5-k.jpg "Iconostasis doors with depictions of Ecce Homo and of angels holding symbols of the Passion."
Schachtel 30, Standpunkte und andere Gedanken aus dem Jahr 30
Schachtel 30, Standpunkte und andere Gedanken aus dem Jahr 30
Vorschau neue Website
Vorschau neue Website
(mit Notizen der letzten Tage) Kinderzeichnung Kinderzeichnung über meine (richtigen) Kinderzeichnungen: "Das sind wirklich tolle Zeichnungen!!! Das sage ich nicht, weil ich Deine Mutter bin." Schachtel 30, Standpunkte und andere Gedanken aus dem Jahr 30 schachtel30-k.jpg wird noch um Fotoabzüge einiger Arbeiten erweitert, Daten auf Rückseite Vorschau neue Website vorschau_website-k.jpg Standpunkt Ich wäre gerne der Künstler gewesen, der nach außen und für sich selber einen roten Faden erkennt und es auch so zeigen kann. Der ein Thema hat, welches er künstlerisch bearbeitet, immer ihm zuordenbar. Der einen Stil hat und weiter verfolgt. Dessen Website klar strukturiert ist, da seine Arbeiten einem Weg folgen. Da ich so ein Künstler aber anscheinend nicht bin (auch wenn ich mich jetzt zwei Jahre fast ausschließlich mit der Geraden auseinandergesetzt habe), werde ich wohl immer mit meinem Außenbild unzufrieden sein, welches ich bisher versucht habe in eine Form zu zwängen. Ich weiß nicht, welcher Künstlertyp ich bin. Bin ich Hobbykünstler Hobbykünstler ? Bildender Künstler, sachlich? Schrill? Professioneller Künstler, große Schrift? Mit keiner Inszenierung Inszenierung konnte ich mich anfreunden, da irgendetwas in mir nie präsentiert werden konnte. Nun versuche ich einen neuen Weg. Angefangen hat diese Idee, als das vorletzte Klassentreffen teilweise in meinem Arbeitsraum stattfand und ich aktuelle Arbeiten auf dem großen Tisch anordnete. Kommilitonen waren aufgefordert sich frei zu bewegen, zu entdecken, zu ignorieren, zu hinterfragen. Gleichzeitig war meiner Meinung nach eine Ordnung erkennbar. Es gibt einige "Richtungen", wie die Geradenbilder, wie Collagen allgemein, wie Fotosammlungen. All das hab ich gemacht und möchte ich nicht verstecken, nur weil es nicht in eine Künstlerinszenierung passt. Deshalb: Meine Website sollte so sein wie dieser Tisch, auf dem ich alle möglichen Arbeiten gezeigt hatte, ohne in Chaos Chaos zu verfallen. So gibt es einige Bereiche, wo in Listenform Arbeiten aneinandergereiht sind und anderen Bereiche, wo Arbeiten wie zufällig aneinandergeraten, sich überlappen, miteinander in Beziehung stehen, obwohl sie gar nicht zusammenpassen. Diese neue Seite soll mich selber inspirieren; durch Stöbern auf alte Arbeiten stoßen und mich zu Neuem anregen!
Kinderzeichnung, 1992((?)), Kater Felix lebte noch
Kinderzeichnung, 1992((?)), Kater Felix lebte noch
The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs
The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs
Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus
Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus
en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer
en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer
Kinderzeichnung Kinderzeichnung Kinderzeichnung, 1992((?)), Kater Felix lebte noch familiezeichnungkind.jpg Diplom Arbeit Standpunkt Als Diplom-Arbeit vielleicht eine meiner (richtigen) Kinderzeichnung gerahmt ausstellen. Rahmung = wird von mir zur Kunst erklärt (mit Notizen von gestern) Tagesplan 1 09:00 - 11:00 Aufträge 2 11:30 - 13:00 Narzissmus Narzissmus -Recherche 3 13:30 - 16:00 Ausstellung (wenn's nicht regnet) Cutter, Filzstifte Buntstift kaufen Standpunkt "[…]s Arbeiten nehmen ihren Ausgangspunkt in der Beobachtung von öffentlichen und städtischen Räumen." "In […] untersucht […] die menschlichen Bewusstseinsebenen zwischen Realität und Fiktion." "In der Serie […] nähert sich […] auf behutsame Weise jenem besonders fragilen Moment Moment des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsensein." Narzissmus und Kunst weiter bearbeitet Ausstellung SEHT, da ist DER MENSCH! Halle 12, Leipziger Baumwollspinnerei Spinnerei Blick auf menschliche Existenz zentrales Thema für Künstler The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs ulrichs-k.jpg "Leigabe des Künstlers"? (Foto auf Leinwand, ohne Schutz?) Ulrichs bezeichnet seinen Körper als "Rohstoff" seiner Kunst Themen Ulrichs: Fragilität und Gefährdung, Tod Sterben und Auslöschung der menschlichen Existenz weitere Beispiele: "Zielscheibe auf Körper", 1974 und "Straßenpflaster aus Schädeldecken", 1978 Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus Bjørn Melhus melhus-k.jpg "Leigabe des Künstlers"? (Bildschirme und Beamer?) vier ähnliche Charaktere versammeln sich um auf Boden aufgestellten Monitoren Fragen an imaginäres Gegenüber angesichts einer abstrakten Bedrohung[?] "Wo ist die Welt, it's all right? … Es ist unmöglich - das Einzige, was ich kenne, ist Jesus Jesus Christus … und die Hölle, die nicht? … es ist unmöglich … niemals … Jesus Christus, we are in trouble - sometimes …" en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer neugebauer-k.jpg Gesichter von Frauen, die auf Straßenstrich als Prostituierte arbeiten Ausgangspunkt Bleistiftskizzen Material ihrer Haare = besondere Präsenz, "Aura, ähnlich einer Reliquie" Gedenkkultur: "Haarbilder" umsetzen Ecke Klassenraum (eingezogene Wand und fünf Meter von Wand daneben) als Ausstellungsort nutzen inklusive Bodenbereich davor abgegrenzt durch saubere Wand, Boden und Klebeband als Boden und Wandbegrenzung Idee: alle 14 Tage neue Ausstellung konzentriert auf einen Studenten oder Thema, wo mehrere dran arbeiten wollen erst einmal nur mit interner Präsentation
Standpunkt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Seit dem Klassentreffen bei mir, beziehungsweise schon kurz davor, …
  • [Klick.]
  • Bin ich irgendwie in eine neue Phase gerutscht.
  • Ich bin jetzt irgendwie total befreit von diesem … ähm …
  • [Pause.]
  • … Gefühl, … ähm … etwas schaffen zu müssen, was halt … ähm …
  • Was wichtig ist!
  • Was Bedeutung hat!
  • Was … ähm … Was nur in der Kunst machbar ist! Und so weiter.
  • Also dieses gesamte Konstrukt … äh … pfff … der Geraden. Was … Was mir noch so sehr wichtig war. Ähm …
  • Exis… …entiell. Würden vielleicht andere sagen.
  • Nee. Das spricht man glaube ich sogar ganz anders aus!
  • Das ist halt … einfach abgefallen jetze.
  • [Schlucke.]
  • Das hatte so mit den … ähm … ähm … mit den Fotocollagen angefangen. Wo ich also … mich von mehreren Seiten oder … äh … Oma jetze … ähm … mich ja fotografiert hatte. Und das ausgedruckt hab. Und … äh … dann zerrissen hab. In kleine Kleine. Und neu so zusammen … montiert habe. So.
  • Das waren halt so die … die Arbeiten jetze wieder, die keine …
  • … die jetzt [Sperren: Nichts] folgtem. Also keiner Idee! Ich müsste jetze die [Sperren: Wirklichkeit] darstellen. Oder … Ich müsste jetze … irgendwas relevantes machen.
  • Oder zum Grund der Kunst kommen!
  • Das ist halt einfach so entstanden. Das hat mir … Das war halt … Das war halt dann stundenlang so … ähm … hin und her … ähm … kleistern.
  • Und das war halt einfach … Na ja … Schön halt. So. Mehr muss es da halt auch nicht sein. So.
  • Und … ähm … Danach, als ich jetze eben die … ähm … weitere Collagen jetzt gemacht hab … ähm … Ganz andere. Ganz andere Art. Also mit Papierschnipseln und so. Einfach neu zusammen geordnet. Ähm … Aus … ähm … Abfall. Aus Papierresten. Ähm … Von Clemens war das eine eben. Da was gemacht habe. Ähm …
  • Oder bei den Kinderzeichnungen. Auch wenn ich da halt noch so'n Gedanken … so'n Gedanken hatte. Wenn ich über die Gerade … Wenn ich über so'n … über so'n techni… über so'n … Nicht Stil. Über so'n materielles … ähm … Element … ähm …
  • [Schlucke.]
  • … dann halt über … über … ähm … über den Gedanken halt, wo fängt denn eigentlich alles an? Diese ganze Kunst? Diese ganze Kreativität?
  • Und zwar: Beim Kind. So.
  • Obwohl ich halt so'n Gedankenkonstrukt hatte, dahinter, und mir auch da so Sachen aufgeschrieben habe, … ähm … waren halt, während ich diese Kinderzeichnungen gemacht habe, selber, also erst … ähm … nachgemacht. Von anderen. Die ich im Internet gefunden habe. Und dann jetzt eben ganz neu selber welcher gemacht.
  • [Sperren: Versucht] habe mich zumindestens da rein zudenken. Da rein zu fühlen.
  • Da tauchte … Da tauchte natürlich überhaupt nicht mehr so dieser … dieser … ähm … Also da war mein Gehirn Gehirn sozusagen ausgeschaltet.
  • Da tauchte kein … kein Gedanke mehr auf … [Sperren: Warum] ich das jetzt mache. So.
  • [Pause.]
  • Und … ähm … Das ist ja im Endeffekt das Schöne. Wenn Kinder zeichnen eben. So stelle ich mir das zumindestens vor. Die … Die sind einfach da [Sperren: drinne].
  • Sie gehen darin auf. Ohne jetze … die ganze Zeit zu überlegen … ähm … Was will ich jetzt eigentlich damit darstellen?
  • Und … ähm … Stimmt das jetzt von den Proportionen?
  • Und … Und … Und … Und sieht das wirklich so aus?
  • Ähm … Wie könnten das andere sehen?
  • Ähm … äh … Missverstehen vielleicht. Oder keine Ahnung!
  • Also all diese Gedanken, die sich erst ein Erwachsener macht. Und die sich ein Künstler vielleicht macht. Wenn er halt 'ne Ausstellung hat. Oder wenn er irgendwo jemandem etwas präsentieren will.
  • Die sind da halt weg!
  • So ist jetzt meine Vorstellung.
  • Und … äh … Irgendwie …
  • [Pause.]
  • … war das halt auch bei mir weg. Als ich eben so … eigene Kinderzeichnungen gemacht habe. Also … von …
  • [Pause.]
  • … Kü… Sagen wir Künstlerzeichnungen dann. Keine Kinder… sondern Künstler… Kunststudentenzeichnungen.
  • Wie man das jetzt auch immer nennt.
  • [Schluckt.]
  • Ähm … Wo ich … Wo ich ja jetzt nicht irgendwie gesagt hab, ich will jetze einen Drachen darstellen. Und … ähm … Pippi Langstrumpf. Oder irgendwie sowas. Damit … Das ist jetzt nicht mein Ding.
  • So. Damit beschäftigen sich [Sperren: Kinder]. Und das … Da ist deren Fantasie. Und … ähm … Das stellen die dann auch vielleicht dar.
  • Sondern ich hab auf … ähm … Was sie erleben, in ihrem Alltag, oder in irgendwelchen Geschichten, die denen vorgelesen werden … So … Die sie sehen … Ähm … So hab ich halt auch in [Sperren: meinen] Kinderzeichnungen, sogenannten Kinderzeichnungen, in dem [Sperren: Stil] von Kindern, … ähm … habe ich halt [Sperren: meinen] Alltag … äh … dargestellt.
  • So. So was ich sozusagen … Was in den letzten … Was in der letzten Woche passiert ist.
  • Dass ich beim Dönermann war.
  • Dass die Polizei geklingelt hat.
  • Dass der Müll immer draußen … ähm … im Hof … ähm … äh … rumliegt.
  • Ähm … Dass ich mein Fahrrad abgeschlossen habe.
  • Dass ich in der vierten Etage wohne.
  • Ähm … Dass ich drei Fenster hab.
  • Dass ich 'ne Katze Ramses hab.
  • Und so weiter und so fort!
  • Also alles das, was mich sozusagen gerade beschäftigt. Was mein Leben irgendwie ausmacht. So mein Alltag. Das hab ich halt … ähm … in ein paar Zeichnungen … ähm … jetze halt …
  • Oder eben mit der Klasse … Ein Klassentreffen. Wie das da ausschaute. Wo wir ein Film geschaut haben.
  • Das hab ich da halt dann … nicht verarbeitet, aber halt eben … Na … [Sperren: dargestellt]. So.
  • Aber … Das war halt eben ganz wichtig, hab ich jetze auch mitbekommen. Ich darf halt nicht irgendwie ein Objekt vor mir haben. Wie halt jetzt … sagen wir die Katze … Sie angucken und dabei dann zeichnen. Also sie nachzeichnen.
  • Sondern ich darf dann bloß in meinem [Sperren: Kopf] diese Katze … äh … die Gestalt der Katze haben.
  • Das geht also nicht darum jetze, die [Sperren: Natur] versuchen darzustellen. Also ein [Sperren: Abbild] von ihr zu machen. Was … ähm …
  • [Schlucke.]
  • … mir misslingt. So oder so.
  • Äh … Sondern … Sondern das, was in meinem Kopf, was … ähm … Wie dort die Katze ausschaut.
  • Na ja. Wobei. Sie schaut ja nicht so aus, wie ich sie dann zeichne. Aber sie ist ja im Kopf schon abstrakt. So. Da fehlen ja … Da fehlen ja dann die ganzen … Weiß ich nicht … Anatomischen Gegebenheiten. Äh … Die … Die einem dann sofort ins Auge fallen, wenn jetze die Katze hier läuft. So.
  • Aha. So bewegt sie sich! So sind ihre Muskeln!
  • Und so weiter und so fort.
  • So ist ihr Fell! So glänzt es!
  • So ist das ja im Kopf gar nicht mehr so. Das ist ja … Bei mir zumindestens … Ein bisschen abgeflachter. Also nicht mehr … Es ist … Es muss nicht mehr logisch sein. Ich kann meinen Kopf … ähm … meinen eigenen Kopf … in meinem Kopf … äh … 360 Grad drehen. Das funktioniert! Das geht ja in Realität nicht so.
  • Und das, was eben in meinem Kopf … äh … ist … Was möglich ist. Und wie sich da die Gestalt darstellt … Oder … Eine Vase! Oder der Dönermann! Oder … Oder … Oder …
  • Was mir von ihm in [Sperren: Erinnerung] geblieben ist. Wie er aussieht und so.
  • [Schluckt.]
  • [Pause.]
  • Das … äh … hab ich und wollt ich halt darstellen.
  • So. Und … ähm … Ich denke, so gehen auch Kinder vor.
  • So. Und … ähm … Ja. Also wie ich jetze gerade …
  • Nee. Wie ich angefangen hatte, eben, mit, dass das … ich jetzt irgendwie so … befreit bin von irgend so einer großen …
  • … [Sperren: ernsten Idee] …
  • Die umgesetzt werden will … ähm … Find ich jetzt … Find ich jetzt halt … ähm … eher …
  • Wieder frei im Schaffen!
  • [Pause.]
  • Ich denke, das hat auch zum Teil mit dem Klassentreffen zu tun.
  • Also als ich dort meine … ähm …
  • [Pause.]
  • … nicht negativen, aber halt eben meine Zweifel Zweifel … ähm … gezeigt habe. Also mit Audio. Ähm … Aufnahmen. Wo wir auch darüber geredet haben. Über die Relevanz. Und so weiter. Ähm … Wo's ja dann so hieß: Na ja, es gibt halt für alles irgend… Wo eine Galerie oder ein Museum oder so … Und … ähm … Also heißt: Für irgendjemanden ist es dann wichtig. Oder da hat's 'ne Bedeutung. Oder da … äh … da sagt es etwas aus.
  • So.
  • Ähm … Wie auch immer. Zumindestens ist es sozusagen höchstwahrscheinlich Teil davon gewesen. Dass ich mich da von erstmal losgelöst habe. Und … ähm … Das habe ich heute auch wieder gemerkt, als ich jetze 'ne kleine Box gemacht hab. Angefangen habe. Wo es halt darum geht, wie ich … mit fünfundzwanzig das schon gemacht habe. … jetzt eben mit dreißig noch einmal 'ne Box mache. Was ich in diesem einen Jahr so alles gemacht habe. An Gedanken. An Arbeiten.
  • So.
  • Und … Danach mit dem … ähm … Abfall. Hab ich dann ja auch einiges … ähm … jetze angestellt. Also einfach mal neu sortiert. Ähm … Irgendwelche … ähm … kleinen … äh … Fotoausdrucke, die Reste davon, damit kombiniert. Mit unterschiedlichem Papier. Als Untergrund festgeklebt.
  • Und so weiter.
  • Ähm …
  • Ich find's erst einmal gut, dass ich jetze so 'ne Art, wieder in so einer Phase bin, wo ich einfach was [Sperren: mache].
  • So. Das hat eben auch was. Das ist halt was ganz anderes jetzt wieder.
  • Bei den Konstellations… äh … Arbeiten. Also mit dem Malen. Mit dem Vorskizzieren. Und so weiter. Das war super. Das … äh … Das war genau richtig!
  • Und … ähm … Die Gedanken, die ich dabei hatte, die finde ich … äh … immer noch … äh … einfach nur [Sperren: gut]!
  • Dass ich sie hatte. Und finde ich auch richtig. In dieser Zeit.
  • Und jetzt sind halt eben gerade andere … da. Beziehungsweise weniger Gedanken und mehr halt so dieser … [Sperren: Drang] … einfach etwas zu machen. Ohne jetzt darüber nachzudenken. Also noch nicht einmal mit zu sagen: Darüber nachzudenken. Sondern ich [Sperren: denke einfach nicht darüber nach].
  • So.
  • Ich denk, das wird sich wieder ändern.
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • Ich kann mir aber vorstellen, dass ich jetze zu Athen eben auch … ähm … äh … ähm … halt … äh … weiter Kinderzeichnungen mache. Also in diesem Stil arbeite.
  • Oder in dieser Methode. Mit dieser Methode.
  • Das heißt, dass ich da so 'ne Art Tagebuch führe. Und halt einmal am Tag … ähm … aufzeichne, … ähm … was ich halt erlebt habe. So.
  • Wieder halt aus meinem [Sperren: Kopf] heraus. Und in diesem kindlichen Stil. Und auch in diesem … äh … gedanklichen Vorgehen. Oder … Oder die sprechen dann ja zum Teil auch. Aber das werde ich dann höchstwahrscheinlich nicht machen. Weil andere anwesend sind. Aber dass ich halt im Kopf meine [Sperren: innere Stimme] laufen lasse.
  • So.
  • Ähm … So ganz ganz einfach halt. Ähm … Was halt heute so passiert ist. Und … Und … äh … Und …
  • Als der kam. Und wie das geschmeckt hat. Und … Und wie die Sonne … äh … war. Und wie heiß!
  • Und dass ich mich verlaufen hab!
  • Oder irgendwie sowas. So einfach so 'ne … so 'ne … so'n Wirrwar an Gedanken. An Erlebnissen. Ähm … Und dass ich das halt versuche dann zu skizzieren.
  • Ganz ganz einfach. So. Ohne großem technischem … ähm … handwerklichem … ähm … Na ja … Ohne handwerklicher [Sperren: Begabung]. Oder dieser … diesem Gedanken, eine haben zu müssen.
  • [Pause.]
  • Selbe … ähm … Richtung geht ja im Endeffekt, dass, wenn ich jetze den … ähm … nächste Woche den …. ähm … die … das Gestell für den … äh … Tonkopf mache. Bei Bachmann. Dann … ähm … Er hat ja auch schon gesagt, dass ich … äh … Ich glaube … Unzufrieden sein werde. Oder, dass es nicht klappen wird. Beim ersten Mal. Und so weiter. Man muss da eigentlich sozusagen … einen Kurs und so mitmachen.
  • [Schlucke.]
  • Also ich weiß jetzt schon, dass es natürlich kein realistischer Kopf wird. Das weiß … Das war mir schon davor bewusst.
  • Ähm … Dass das auch nicht … Dass das überhaupt vielleicht [Sperren: gar nicht] mal mich dann am Ende repräsentiert. Aber ich will halt einfach mal versuchen! Äh … Jetzt halt auch noch mal im Vorfeld gucken, … äh … ähm … dass ich mir halt richtig Skizzen mache.
  • Wie denn die Nase ge… gekrümmt ist! Äh …
  • Seitenansicht.
  • Frontal.
  • Ähm … Wie der … Wie der Mund … Ungefähr die Abmessungen. Gucken.
  • Und was für 'ne andere Besonderheit so in meinem Kopf ist.
  • Wie jetze die Stirn. Ähm …
  • [Pause.]
  • [Atme laut aus.]
  • Der Kinn und so weiter.
  • Dass ich mir das mal skizziere. Und mal gucke: Kann ich das umsetzen. Tonkopf. Oder nicht.
  • Und … ähm … Wie das dann halt auch immer wieder … Wenn ich das dann abgieße. Ähm … Kann ich dann halt weiter überlegen. Gehe ich da jetzt auch noch mal mit so einer Fotocollage rüber? Also wie bei dem einen Styropor-Kopf. Bloß, dass der Kopf jetzt halt schon sehr eigenen ist. Und nicht so langweilig.
  • Industriell!
  • [Pause.]
  • Eigentlich is jetzt eben wieder alles [Sperren: offen].
  • [Pause.]
  • Komplett offen.
  • [Pause.]
  • Das stört mich gerade gar nicht mal. Vielleicht finde ich ja wieder zu etwas. Oder vielleicht komme ich einfach wieder zu etwas.
  • Ich hatte ja den Gedanken, eben, dass ich bei Kinderzeichnungen … [Sperren: Durch] die Kinderzeichnungen … So hatte ich das jetzt im Nachhinein gelesen. In diesem einen Buch, wo ich jetzt erst ein paar Seiten … äh … gelesen habe. Ähm … Dass eben auch vor hundert Jahren die … äh … Künstler Kinderzeichnungen gesammelt haben. Von sich selbst.
  • Aber auch von anderen!
  • Und dass da halt viel …
  • Der [Sperren: Kinderblick]. Die [Sperren: Kinderzeichnung].
  • Vorbild war. Oder … ähm … Für … Künstler-Arbeiten.
  • So. Dass die versucht haben, wieder zum … Nicht Primitiven. Zum [Sperren: ursprünglich] irgendwie so zu kommen.
  • [Sperren: Über] die Kinder!
  • Und daraus … Dass daraus dann etwas [Sperren: Neues] entstehen kann. Die hatten … Die waren ja nun in der Zwickmühle, mit … ähm … Es war bereits so viel … Oder eigentlich so gut wie alles [Sperren: getan]. Um … Um … Um … Um etwas … Reales auf der Leinwand. Auf einem zweidimensionalen Medium halt … äh … darzustellen.
  • Wie man das macht. Und so weiter. Mit Schatten und so. Mit Licht. Und Proportionen. Und so weiter.
  • Und … ähm … Dass es da halt irgendwie nicht weiter ging. Und die halt etwas Neues [Sperren: wollte]. So.
  • Und hier haben … Einige haben's halt dann über die Kinderzeichnung versucht.
  • [Schlucke.]
  • Und … äh … Eventuell schaffe ich das sozusagen auch über Kinderzeichnungen. Auch wenn ich jetze meine eigenen noch einmal sehe. Die ich wirklich als Kind gemacht habe. Die werden mir jetzt ja zugeschickt.
  • Ähm … Vielleicht entsteht da auch etwas [Sperren: Neues].
  • Etwas, womit ich wirklich … ähm … wieder mich intensiv auseinandersetzen kann. Und was halt nicht bloß [Sperren: gestellt] ist.
  • So.
  • Das ist ja mein Hauptding. Anliegen. Immer. Dass ich nicht bloß … ähm … etwas mach, weil das jetzt halt in ist. Oder weil es jetzt halt eben Thema ist. Irgendwie. In der Gesellschaft.
  • Sondern, dass es wirklich aus mir … Also etwas ist, was aus mir [Sperren: heraus will]. So.
  • Und was jetzt noch nicht so groß beeinflusst ist. Durch irgendwie die Umwelt.
  • [Schlucke.]
  • Bissel is das ja immer. Aber dass es eigentlich aus mir herauskommt. Sozusagen. Ein Stück Friedrich. Darstellt. Am Ende.
  • Eine große Portion Friedrich.
  • So.
  • [Atme laut aus.]
  • Mal schau'n.
  • [Aufnahme Ende.]
Carton, pierre 2016, Leinwand, Beton, Gips
Carton, pierre 2016, Leinwand, Beton, Gips
Cartons pierre 2016, Beton, Karton
Cartons pierre 2016, Beton, Karton
1 x Wort "Moment Moment " Klasse Bildende Kunst umsetzen nächster Treff: für Evgenij Evgenij Gottfried signierte Autogrammkarte Autogrammkarte mitbringen Wochenendticket für Fahrt Leipzig -> Flughafen Schönefeld kaufen (Evgenij, Timo, ich, Simon, Thomas) mein Handy (ausgeliehen von Clemens) für Athen: 0041 77 410 05 07 Regenjacke und feste Schuhe mitnehmen maximale Gepäck-Größe: 55 x 40 x 20 cm und Tragetasche 35 x 20 x 20 cm umsetzen Buntstifte Buntstift , A4-Papier für Tagebuch Kinderzeichnung Kinderzeichnung mitnehmen meine E-Mail-Anfrage nach Einzelgespräch durch Mark nicht beantwortet; hatte heute keine Lust ihm deshalb "hinterherzurennen" (Aktion => Reaktion, nicht Aktion => Aktion => Reaktion); deshalb heute kein Kontakt Ausstellung Judith Fegerl und Christoph Weber Kunstverein Leipzig Kunstverein Leipzig mit Beton, Stahl, Kupfer, Zinn, Graphit, Gips, Karton, Leinwand, Wachspapier "Er spielt mit dem Moment" Carton, pierre 2016, Leinwand, Beton, Gips ausstellung0520162-k.jpg dazu: "Die Leinwand trägt den Beton-Abdruck.\\Gips verstärkt die Leinwand, formt sie zum Objekt, fixiert den beweglichen Stoff,\\- Bild-Träger?" Cartons pierre 2016, Beton, Karton ausstellung0520161-k.jpg dazu: "Betonstücke, rauhe Oberfläche. gebrochen, geworfen,\\im Karton, Reste - oder Teile eines Ganzen, Fragmente eines Prozesses.\\vorbereitet - oder abgestellt?" allgemein: ohne Künstler-Position (finde ich gut), Kilian wusste auch nicht mehr zu berichten Kinderzeichnung Kinderzeichnung Eigenschaften: 1 gekritzelte Formen 2 schematisch vereinfachte Komposition 3 im Umriss gezeichnete Figuren 4 Figuren in primitiver Geometrie, oftmals nur fragmentarisch Vereinfachung ist nicht gleich automatisch Erzeugung Eindruck von Kindlichkeit Infantilismus: bezeichnet Zustand des Zurückbleibens auf Stufe eines Kindes (körperliche und/oder geistige Entwicklung) ernsthafte Auseinandersetzung mit Kinderzeichnung erstmals durch Suche nach Alternative zur Wirklichkeitsnachahmung Künstler riskiert öffentliche Verachtung Vorwurf der Infantilität / Inkompetenz Künstler machten "Eindruck kindlicher Direktheit" zum Markenzeichen einer authentischen persönlichen Sehweise Anfang 19. Jahrhundert: Nazarener wollten durch Wiedererlangen eines unverbildeten Blicks für den Glanz und Schönheit der Natur das verlorene Paradies Adam und Eva der Kindheit zurückgewinnen (Behauptung Honours) "Italienische Primitiven" im 15. Jahrhundert bedeutet Imitation des Primitiven Begriff erweitert: "Glaube an die Überlegenheit des primitiven Lebens, Rückkehr zur Natur" Piscarro: Naivität = notwendige Grundbedingung für authentisches Naturempfinden Schaffung eines persönlichen Stils, dessen Schlichtheit die Aufrichtigkeit des Künstlers bezeugen soll
Illustration für: A toute Epreuve, von Paul Eluard, 1985, Joan Miró
Illustration für: A toute Epreuve, von Paul Eluard, 1985, Joan Miró
Mag kommen!, 1932, Paul Klee
Mag kommen!, 1932, Paul Klee
Standpunkt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Nachher werde ich mal die …
  • … Videokamera …
  • … raussuchen. Und … ähm … sie halt vor mich positionieren. Und dann werde ich einfach mal ein Kind versuchen nachzumachen, während es etwas zeichnet.
  • Also auch Stimme, … ähm … Körperhaltung, …
  • [Schlucke.]
  • Die Hand. Das ständige Wechseln von den Stiften vielleicht.
  • Das Begründen während dessen, was ich gerade mache.
  • Das Selbst-Ablenken.
  • Ähm … Irgendwo hin gucken und wieder zurück halt aufs Papier.
  • Und vielleicht das Blatt drehen!
  • Weiterzeichnen. Weiter Fantasie … äh … schwelgen lassen.
  • [Pause.]
  • Das ist zwar alles ein [Sperren: Schauspiel]. Erst einmal. Vielleicht kommt es auch für mich erst einmal komisch rüber.
  • Aber es ist vielleicht auch wieder eine Möglichkeit, wie ein Kind zu denken.
  • Und das Ergebnis, das schaut dann nachher bestimmt auch … ähm …
  • [Schlucke.]
  • … authentischer aus, als die Zeichnungen, die ich gestern gemacht habe.
  • Wo ich wirklich etwas kopiert habe. Und … ähm … nicht den Prozess … ähm … zeigen konnte. Oder gezeigt habe.
  • Sondern nur die [Sperren: Form].
  • Und wenn ich bloß die Form zeige, dann heißt das, dass ich … ähm … mit einem Mal versuche, … ähm … eine … eine Form umzusetzen.
  • Da fehlen dann eben … ähm … die … die Aussetzter. Da fehlt der Wechsel!
  • [Katze Ramses schreit.]
  • Da fehlt vielleicht die … unterschiedliche Strichstärke.
  • Oder … [Sperren: Verunsicherung!]
  • Oder so.
  • Und das kommt halt alles erst zustande, wenn ich … ähm … wenn ich wirklich etwas … ähm … Wenn ich etwas zeichne, ohne eine Vorlage gehabt zu haben.
  • [Pause.]
  • [Sperren: Dann] entstehen diese ganzen [Sperren: Unregelmäßigkeiten].
  • Die am Ende dann auch ein Bild eben spannend machen können.
  • [Aufnahme Ende.]
Testvideo für eigene Kinderzeichnung Kinderzeichnung "Kinderzeichnung und die Kunst des 20. Jahrhunderts", "Zu Anfang das Kind", Rudolf Arnheim Kunst des Westens wieder zu Grundelement zurückgekehrt Grund: hohes Niveau der Verfeinerung nicht mehr in gleicher Richtung weiterentwickelbar zu Grundelementen zurückkehren, um neue Bildwelt zu erfinden Illustration für: A toute Epreuve, von Paul Eluard, 1985, Joan Miró mirokind-k.jpg 1 im biologischem Sinn: musste Künstler Elementarformen der Dinge zurückerobern Rückeroberung des physischen Weltbestandes 2 geometrischen Grundformen und Einfachheit der Primärfarben zurückrufen bilden Alphabet der visuellen Sprache mit Vorbild immer nur mit unvollständigem Verständnis gearbeitet in afrikanischer Bildnerei wie auch in Kinderzeichnungen und -malereien zumeist nur anschaulich Erfassbare empfangen Kinderzeichnung nie nach gleichem Muster / Stil geschnitten in ersten Jahren gibt es jedoch gewisse Grundformen Unterschiede u. a. durch 1 Entwicklungsstufe 2 individueller Begabtheit 3 Temperament 4 Einflüssen der Umwelt abhängig Künstler sind also von bestimmten Zügen ihrer kindlichen Modelle beeinflusst Kind erfährt Welt hauptsächlich durch Sehen und Tastsinn liegt in seiner Natur Erfahrung mit Schaffen von Abbildungen zu reagieren Beantwortung von Sinnesreizen mit Reaktionstätigkeit = Urphänomen allen organischen Verhaltens besondere Fähigkeit mit Abbildungen zu reagieren = Sondervorzug des Menschen Kampf mit verwirrender Unordnung der Erfahrungswelt Abbildung (bei Kindern) ungleich Kopie soll Struktur des Gesehenen für das Kind klären 1 Kind mustert einzelne Bestandteile der Sinneswelt 2 lernt sie in größerem Zusammenhang zu sehen Analyse und Organisation der Dinge beginnen mit einfachsten Formen, gelangen schrittweise zu immer komplizierteren anfangs: 1 Motorik der Arme und Hände noch nicht kontrolliert 2 visuelle Beurteilung der Formen noch nicht genügend entwickelt Unvollkommenheit trägt zur Belebung der Darstellung bei Kind weiß nicht um Bedeutung, die von Künstlern gemachten Zeichnungen gegeben werden Erwachsene: mechanisches Kopieren Kind: Abbildung wird als Übersetzung verstanden Mag kommen!, 1932, Paul Klee Paul Klee kleekind-k.jpg auf Suche nach Klarheit: Kind lehnt Konfusion (Durcheinander) und Zufälligkeit der Erscheinungswelt ab Nacktheit: Erwachsene sieht es "als Rückkehr zur ungehemmten Unschuld des Paradieses"
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29,7 x 42 cm, 30
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29,7 x 42 cm, 30
Collage aus Abfall von Clemens, Collage auf Papier, 29,7 x 42 cm, 30
Collage aus Abfall von Clemens, Collage auf Papier, 29,7 x 42 cm, 30
Standpunkt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Ähm … Für 'ne … Für 'ne Bedeutung für mich jetzt hat.
  • Bisher habe ich jetzt ja immer mit der Geraden … ähm … etwas gesucht, in der Kunst, was allem halt zu Grunde liegt. Was aller Kunst zu Grunde liegt. Mit der man prinzipiell alles machen kann. Alles darstellen kann.
  • Und …
  • [Pause.]
  • Hatte halt die Hoffnung, indem ich zu so einem … Grundobjekt … komme, dass ich von dort aus etwas … [Sperren: Neues], für mich … äh … zumindestens, … ähm … [Sperren: Sinnvolleres] … Etwas Sinnvolleres finde, als ich es bisher halt gemacht hatte.
  • [Pause.]
  • Und ich dachte eben, dass ich das mit … ähm … mit … mit einem … mit einem grafischen Element, oder meinetwegen auch eine mit Malerei gesetzte Linie, … es halt schaffen könnte.
  • So.
  • Und … äh … Ich bin jetzt aber eher zu der Erkenntnis … Es sind jetzt schon wieder zwei Jahre glaube ich rum. Wo ich eigentlich nur Geraden … ähm … äh … Bilder gemacht habe.
  • Ob nun … maschinell. Oder mit der Hand.
  • Ähm … Dass da zwar etwas Neues entsteht. Aber es ist jetzt eben nicht … ähm …
  • [Klick.]
  • Ich bin eben jetzt dadurch nicht [Sperren: näher] … ähm … zum …
  • Pfff …
  • Meinem [Sperren: Ziel] gekommen.
  • Es ist halt etwas … äh … Es ist halt eine Möglichkeit. Ähm … Etwas zu bearbeiten.
  • Auszudrücken!
  • Ähm … Motive zu zeigen.
  • Aber es ist jetzt nicht so, dass ich das Gefühl habe, dass ich damit …
  • [Pause.]
  • … dem [Sperren: Grund] näher gekommen bin.
  • [Pause.]
  • [Klick.]
  • Ich würde zwar jetze gerne weiterhin … Oder werde weiterhin sicherlich auch Geradenbilder machen. Also … ähm … plotten.
  • Zumindestens.
  • Denn … Da hab ich jetzt nicht bloß die Kenntnis. Sondern es macht eben auch Spaß! Motive … Wie Selbstporträts Selstbildnis eben … ähm … zu bearbeiten.
  • Ähm … Zwischenschritte festzuhalten.
  • Ähm … Und dann halt ein Ergebnis auszu… ähm … plotten.
  • So.
  • Und eins zwei Stunden in dem Raum halt. Und dem zusehen, wie der Stift halt hin und her bewegt wird. Und so. Das finde ich … äh … vollkommen okay.
  • Das macht auch dann in dem Moment Moment , wo es noch so 'ne kleinere Arbeit ist, Spaß.
  • Eben nicht mehr, wenn es dann halt um ein drei Meter … äh … Bild geht, wo man halt … äh … äh … zehn … äh … zwölf Stunden oder so im Raum anwesend sein muss.
  • Das macht's richtig … alle.
  • So. Aber für so kleinere Sachen … äh … auf jeden Fall weiterhin. Nur ich denke eben, dass ich … äh …
  • Mhm.
  • [Aufnahme bricht unerwartet ab.]
Kinderzeichnung Standpunkt Vom Grundelement Gerade zum Ursprung Ursprung der Kreativität und damit der Kunst: Die Kindheit. Standpunkt Da es mir selber sehr schwer fällt wie ein Kind einfach anzufangen und Formen zu finden ohne den Kopf zu bemühen, musste ich mir Kinderzeichnungen aus dem Internet besorgen, um sie als Vorlage zu missbrauchen. Entstanden sind bisher schlechte Kopien. Grund: Ich nehme einen Farbstift und schaue auf der Originalzeichnung, wo überall diese Farbe auftaucht. Ein Kind wird ganz anders vorgehen. Es wird - ohne groß zu überlegen - ständig die Stifte wechseln, je nachdem, was es gerade für geeignet empfindet. Auch kann ich keinen Kreis in einem Schwung zeichnen, sondern bedenke aktiv bestimmte Merkmale des Originals und bewege danach bewusst den Stift über das Papier. Das Ergebnis wirkt gewollt, nicht schlüssig, zusammengewürfelt. Kinderzeichnung (Internetfund) versucht zu kopieren erst mit Ölkreide, danach mit Bundstiften Ölkreide für große Kopie (wie 140 x 100 cm) geeignet (Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29,7 x 42 cm, 30 kz2-k.jpg Ergebnis signiert und datiert, eventuell rahmen Standpunkt Hand leicht über Papier halten, Stift nicht zu stark führen, sondern Freiraum lassen] Clemens war zu Besuch aus Abfall (Reste von einem von ihm gemachten Objekt) Collage Collage hergestellt Collage aus Abfall von Clemens, Collage auf Papier, 29,7 x 42 cm, 30 collage_clemensreste_prae.jpg Reste mit Klebestreifen festgehalten auch Ölpastell-Krümelchen übertragen
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Narziss #1, 2016, Installation, Thomas Neumann
"Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
Standpunkt Kinderzeichnung Kinderzeichnung Gespräch mit mir
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Wie komme ich auf Kinderzeichnungen?
  • [Pause.]
  • Ähm … Seit gestern eben die Idee …
  • [Pause.]
  • Kinderzeichnungen von [Sperren: mir], die ich gemacht hab, …
  • [Gähne.]
  • … noch einmal nachzuzeichnen.
  • Vielleicht nicht in Originalgröße. Sondern in richtig groß.
  • Also so 'ne A4-Rolle nehmen. Und dann auf … Weiß nicht … eins fünfzig mal zwei, drei Meter …
  • Die halt nachzuzeichnen. Oder …
  • Eine groß machen.
  • Ein Motiv. Und viele kleine … andere drumherum …
  • [Gähne.]
  • [Pause.]
  • Äh … Wie komme ich auf Kinderzeichnung?
  • Was ist das jetzt?
  • [Pause.]
  • Mhm … Jetzt hab ich ja mit den Collagen gearbeitet.
  • Also Fotocollagen machen. Erinnert mich auch schon wieder an die … Weiß nicht … An die Schulzeit.
  • Na ja … Nicht … An so'n Kunstkurs für Kinder.
  • Vielleicht.
  • [Gähne.]
  • Und macht ja auch …
  • [Gähne.]
  • Macht ja auch … ähm …
  • [Schlucke.]
  • [Ziehe Rotze hoch.]
  • Nein. Einfaches Wort …
  • [Sperren: Spaß].
  • [Pause.]
  • Und … Bei den Kinderzeichnungen, glaub ich, dass ich in dem Moment Moment , wo ich sie gemacht hatte, bin ich mir eigentlich sehr sicher, nicht jetze … anderen etwas darstellen wollte. Etwas zeigen wollte.
  • Also jetzt nicht … ähm … so wie ein Künstler das jetzt machen würde.
  • So.
  • Ähm … Was will ich? Wie kommt's am besten rüber? Und … ähm … Welche Form nehme ich dafür? Welche Farben?
  • [Gähne.]
  • Sondern das war alles nen bisschen …
  • [Schlucke.]
  • … einfacher.
  • Intuitiver.
  • Aber nich, weil ich's wollte. Sondern weil es halt so [Sperren: war]!
  • Weil ich mir über sehr vieles keine Gedanken gemacht hatte.
  • Und was halt da war, war da.
  • Und hab ich dann halt benutzt.
  • [Schlucke.]
  • Mhm … Jetzt komm ich wieder zu so ner … ähm … Parallele. Vielleicht. Zu … Ich denke, ich denke so Zeichnungen haben schon viele Künstler mit gearbeitet … Hab mich damit noch gar nicht auseinander gesetzt.
  • Aber …
  • [Gähne.]
  • Nehmen wir die …
  • [Gähne.]
  • … Künstler …
  • Ich glaube Ende … neunzehntes, Anfang zwanzigstes Jahrhundert. Wie die sich da für die afrikanische Kunst … Für die sogenannte …
  • Wie hieß die?
  • Primitive Kunst Primitive Kunst . Hatten die die glaube ich bezeichnet.
  • Was ja keine ist. Aber was so rüberkam.
  • … Interessiert hatten. Und … ähm … Wo ja dann sozusagen die Moderne Kunst … sich anscheinend viel abgeschaut hat.
  • In Berlin, in Dahlem, in dieser Afrika-Ausstellung.
  • Ähm … Wo auch gleich so 'ne Infotafeln waren. Eben … ähm … Dass halt zur Kolonialzeit Kolonialzeit
  • [Gähne.]
  • … Das als primitiv angesehen wurde. Und Künstler das auch gerne so sahen. Weil die halt irgendwas ursprüngliches drinne sehen wollten. Oder …
  • Was es ja sicherlich auch ist.
  • Eher zumindestens als die … ähm … die Kunst … äh … die europäische damalige Kunst.
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Und hab halt da neue Formen gesucht.
  • Gefunden!
  • [Aufnahme bricht unerwartet ab.]
Kinderzeichnung Buch "Kinderzeichnung und die Kunst des 20. Jahrhunderts" ausgeliehen umsetzen heute für Kopfobjekt aus Ton: Nahaufnahmen von Nase, Ohren, Mund und Augen sowie Kopfform ausdrucken und wichtige Formen mit dickem Stift nachzeichnen Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten zurecht gesägt Rückkarton gesägt Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels wegen Hausarbeit "Narzissmus Narzissmus in der Kunst" 1 möchte bei Mythos Mythos Narziss und Echo anfangen inklusive Vorstellung Darstellungen Mythos in Malerei (o. a.) 2 Narzissmus Konzepte u. a. Freuds Narzissmusbegriff 3 Narzissmus und Kunst unterschiedliche Techniken beleuchten was ist medienspezifisch bei / was kann: Video (Krauss!) / Netzkunst net.art (JenniCam?) / Malerei / Installation / Fotografie (über Spiegel Spiegelbild ) / … mit Beispielen (inklusive eigener Beispiele!) 4 Hermine Freed Hermine Freed Zitat und meine Meinung dazu Ist nicht doch auch etwas Freude/Selbstverliebtheit beim eigene Betrachten dabei, selbst wenn der Körper vorrangig für ein anderes Thema benutzt wird? Wo ist da der narzisstische Moment? 5 Unterschied Narzissmus-Mythos (sieht sich nur selbst) und Kunst-Medien (Weiterverbreitung und eigenes späteres Betrachten) Was hat der externe Betrachter für eine Rolle? alte Hausarbeit Constant Dullaart Constant Dullaart besprochen umsetzen Hausarbeit Daniels zuschicken "Selbstdarstellung in der Videokunst" ab S. 36 scannen und ihm zuschicken Narzissmus und Kunst 1 Arbeiten Metamorphosis of Narcissus, Dali dali-narzissmus-k.jpg "Liquid Views - der virtuelle Spiegel des Narziss", 1993 / 2008, interaktive Nutzer-Installation, Monika Fleischmann und Wolfgang Strauss Ursula Querner, Narziss Streetart, Narcissus "Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann neumann-narzissmus-k.jpg Magritte René Magritte "Le Faux Miroir", 1928 2 Ausstellungen A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais Olaf Nicolais nicolais-narzissmus-k.jpg "Der moderne Narziss- Spiegelungen eines Mythos", Edin Bajric, GALERIA LUNAR "Zum Mythos der Selbstverliebtheit: Die Galerie im Taxispalais versammelt in der Schau 'Der Spiegel des Narziss' künstlerische Positionen zum übersteigerten Ich: ein Parcours, der nicht ohne Tränen auskommt" Videokunst Narziss 3 Berichte "der schlüssel zum erfolg Erfolg in der kunstwelt lautet: narzissmus!" 4 Narzissmus Narzißtische Störung "Ich kam, ich sah, ich wirkte!"