× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
für A. Friedrich Ludwig, 18. Jahrhundert
für A. Friedrich Ludwig, 18. Jahrhundert
für C. W. Stark, 18. Jahrhundert
für C. W. Stark, 18. Jahrhundert
für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900)
Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900)
für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889
für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889
Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900
Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900
für Marianne Lukas von Max Liebermann, nach 1900
für Marianne Lukas von Max Liebermann, nach 1900
Gespräch mit Mark wegen Katalog, jedoch überall schon vergriffen Zweifel Zweifel Das Werk "Seine künstlerischen Bedenken hielten ihn monatelang an einem handgroßen Gemälde fest. […] mühte er sich, den richtigen Farbton zu treffen, die einzelnen Farbwerte genau einzuhalten, weil er von seinen Theorien ehrlich überzeugt war und ihm das die Hand schwerfällig machte. […] war er von grauer Trübsal erfüllt, die einen bei seiner revolutionären Leidenschaft in Erstaunen setzte." (Gagnière) "Ach, wie glücklich seid ihr dran, daß ihr erst am Fuß des Berges steht! Man hat so gute Beine und ist so tapfer, wenn es gilt, da hinaufzukommen! Und wenn man dann oben ist, dann hat man was Rechtes! Dann fangen die Scherereien an. Eine wahre Qual, und mit der Faust muß man dreinschlagen und immer wieder neue Anstrengungen machen, weil man Angst hat, zu rasch wieder runterzupurzeln! - Mein Wort drauf! Man möchte lieber unten sein, um noch alles vor sich zu haben … Lacht nur, ihr werdet schon sehen, ihr werdet eines Tages schon sehen!" (Bongrand) "[…] das Fieber stieg immer noch, das war der schöne Wahn, den man mit zwanzig Jahren hegt, die Verachtung für die ganze Welt, die alleinige Leidenschaft für das von menschlichen Gebrechen erlöste […]. Was für ein Verlangen, sich zu verlieren, sich zu verzehren in dieser Glut, die sie entfachten!" Exlibris Exlibris umsetzen kleine Arbeiten im Stil von Exlibris erstellen Porträt aus Geraden von Rechteck (vier Geraden) umsäumen untere Gerade durch Name der Person (bei Selbstporträt Selstbildnis "FRIEDRICH FRÖHLICH", ebenfalls aus Geraden) teilen 1 - 10 Stück je Motiv plotten zwei Stück mindestens bei anderen Personen (eins für mich) wie bei Klinger Max Klinger gesehen kleine Arbeiten rahmen bisher ohne praktischem Nutzen (wie normalerweise bei Exlibris) kann dadurch aber Merkmale von Personen studieren und in Geraden umsetzen "Deutsche Exlibris", Anneliese Schmitt, 1986 lose Blätter, die Eigentümer eines Buches bezeichnet oder Donatoren- und Erinnerungsexlibris: Personen, die Buch verschenkten auf vorderen Innendeckel eingeklebt für A. Friedrich Ludwig, 18. Jahrhundert exlibris3-k.jpg für C. W. Stark, 18. Jahrhundert exlibris4-k.jpg für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jahrhundert exlibris5-k.jpg Text auf Blättern gedruckt, im 15. und 16. Jahrhundert auch handschriftlich eingefügt Exlibris bei Willi Geiger erstmals substantivisch gebraucht Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900) exlibris1-k.jpg davor als Emblema, Wappen oder Kupfer bezeichnet Begriffe jedoch zu allgemein, um Besonderheit zu beschreiben weitere Begriffe: Ex bibliotheca, Ad bibliothecam, Bibliothecae, Liber, Signetum, In usum, Ex Museo verdeutscht: Aus der Büchersammlung, Aus der Bücherei, Buch des, Mein Buch durch Interesse des Bildungsbürgertums am Sammeln und Bewahren weiter verbreitet älteste Form von Bucheigentum: handschriftliche Eintragung Was ist im digitalen Zeitalter das Pendant? Universalexlibris auch als Signaturenschild, Einladungskarte genutzt in Zeiten, wo Besitzer Bücher individuell Individualität einbinden ließen: Superexlibris (Außenexlibris) im 16. Jahrhundert bei Bibliotheken von Klöstern und Adelssitzen verbreitet Exlibris sollte auch Buchbesitz sichern wer Buch dem Eigentümer nicht zurückgab, wurde immer daran erinnert Beispiel aus 13. Jahrhundert: "Wer dieses Buch wegträgt, soll es mit dem Tode büßen, soll in der Hölle gesotten werden; Fallsucht und Fieber sollen ihn plagen; aufs Rad geflochten und auf die Folter soll er gespannt werden." viele Bücherflüche bis zum 17. Jahrhundert überliefert Beispiel aus 19. Jahrhundert: "Geliehene Bücher wiedergeben // Wird oft versäumt von Jung und Alten; // Denn leichter ist's, die Bücher selbst, // Als was darin steht, zu behalten." (Johann Kessler, 1895) für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889 exlibris2-k.jpg mit Hinweis: "Der Gottlose borgt und giebt nicht wieder." Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900 exlibris6-k.jpg für Marianne Lukas von Max Liebermann Max Liebermann , nach 1900 exlibris7-k.jpg seit 19. Jahrhundert vermehrt anders genutzt, als schönes Beiwerk Grafik steht im Vordergrund