× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Kreideschwünge auf einer Schultafel, 1981, Hermann Glöckner
Kreideschwünge auf einer Schultafel, 1981, Hermann Glöckner
Ausstellung Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden Architekt / Busdriver / Zwei Brücken Standpunkt Ergebnis: Ratlosigkeit / Desinteresse bei Betrachtern moderner Kunst nicht verübelbar Kreideschwünge auf einer Schultafel, 1981, Hermann Glöckner Hermann Glöckner schultafel.jpg "Meisterwerke der modernen Kunst #1" Hermann Glöckner (siehe 11.9.) Olaf Holzapfel zu "Zwei Brücken": "[…] die Arbeit selber gar nicht für hier gemacht wurde, sagt sie trotzdem was über das Verhältnis von Landschaft und Technik aus." Kunstbegriff Interviewreihe "Lebenselexier zeitgenössische zeitgenössisch Kunst" u. a. 2 Wie sind Sie zur Kunst gekommen? 3 Wie wichtig ist Ihnen zeitgenössische Kunst? 4 Können Sie beschreiben, was gute Kunst für Sie ist? Martin Rieckmann, Mitglied GMKD 3 "Zeitgenössische Kunst ist für mich so wichtig, dass die Beschäftigung damit zu meiner Leidenschaft geworden ist […]" 4 "Gute Kunst ist für mich zeitlos. Egal, von wann sie ist und von wem, egal, ob ich sie vor langer Zeit gesehen habe, jetzt oder in Zukunft, sie muss mich zu jedem Zeitpunkt berühren, in mir etwas auslösen." Frank Lehmann, Galerist 4 "Gute Kunst sollte vor allem sichtbar sein. Egal ob bei privaten Sammlern, in Museen oder Galerien. Es ist kaum zu beschreiben, was ein gutes Kunstwerk ausmacht. Die Kunstgeschichte findet mit dem gehörigen zeitlichen Abstand die richtigen Kategorien. Mich erfasst es direkt körperlich in einem Künstleratelier, wenn ich das Glück habe, etwas Außergewöhnliches zu sehen oder bei einem Prozess involviert zu sein." Hedwig Döbele, Galeristin 4 "Ein gutes Kunstwerk ist in erster Linie eines, das über die Jahre hinweg Bestand haben wird und seine Gültigkeit jenseits eines Zeitgeistes bewahrt. Zum einen sollte es objektivierbaren Qualitätskriterien genügen, zu denen für mich beispielsweise die handwerkliche Leistung zählt. Zum anderen muss ein Kunstwerk authentisch sein, in seiner Entstehungszeit, für den Erschaffer. […]" Patrick-Daniel Baer, Galerist 4 "Gute Kunst beschäftigt, verstört, berührt auch über die Ausstellungsbegegnung hinaus." Klaus F.K. Schmidt, Mitglied 3 "Die zeitgenössische Kunst ist für mich ein Lebenselixier. Ohne Kunst kann ich nicht leben. Sie dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung. Sie macht den Kopf frei […]" 4 "Bei 'guter Kunst' ist die Abbildung, das Dargestellte mit einem dauerhaften Geheimnis verbunden. […]" Margareta Noeske, Galeristin 4 Was gute Kunst ist, ist immer schwer zu beschreiben. Leichter ist es zu bestimmen, was keine Kunst ist. Also: Gute Kunst ist für mich wie ein Freund, der ehrlich ist und nicht ein Schmeichler […]. Gute Kunst täuscht nicht und ist nicht Effekthascherei - sie fordert heraus zum ehrlichen Dialog und stößt manchmal vor den Kopf […]" Ausstellung Galerie Alte Meister Dresden (Notizen verlorengegangen)