Klasse Bildende Kunst // Werkstatt Plastisches Gestalten

Dienstag, 25. April 2017

 Klasse Bildende Kunst im Folgenden aus Erinnerung heraus zusammengefasst, da keine Notizen während Klassentreffen gemacht auf fremdem Computer notiert (englische Tastatur), da bis spätabends nicht zu Hause morgen wäre Erinnerung noch verblasster … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein Wie hat es angefangen? Ich komme in den Klassenraum, zwei drei Leute sind bereits da Warten, ich rede mit einem Kommilitone Kommilitone ueber sein Auto, was woanders geparkt werden muss fragt nach einem Euro wegen Parkgebuehr, gebe ihm eine zwei Euro Muenze es faengt an; Faengt es wirklich an? … mir faellt nichts ein Anfang Arbeitsbesprechung (vermute ich, keine Erinnerung an diesen Moment Moment mehr) in Erinnerung geblieben: ein A4-Blatt mit "Toilette nicht benutzbar" (oder so) als Readymade Ready-made sehr fragwuerdig, finde ich Was wuerde Oma dazu sagen? es faellt mir ein: es faengt mit Arbeit an, wo rote Holzelemente eine Schlangenlinie mit Pfeilen ergibt fuer mich nicht nachvollziehbar, wuerde ich nur die Arbeit sehen, ohne Gespraech oder Text vom Kunststudenten … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein Was kam als naechstes? … mir faellt nichts ein kleine Bilder, auf die Evi geschossen hat … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein Sprung zurueck zu meiner Praesentation fing nach der Mittagspause an, ich fuhr mit dem Fahrrad durch die Stadt / den Park … mir faellt nichts ein Werkstatt Plastisches Gestalten alle versammeln sich im Klassenraum, wir wollen in die Werkstatt gehen (nach wiederholtem Lesen: nicht korrekt, die meissten standen schon vor dem Klassenraum bereit) unten warten schon viele, ich gehe vor, schliesse die Werkstatt auf Sprung zu Ereignis davor: ich bin in Werkstatt und schaue, dass alles fuer Praesentation bereit liegt Zettel mit ausgedruckten Notizen und zwei Fotos, sowie Text zum Arbeiten unter Alkoholeinfluss Alkohol liegen unten bereit stelle Gipsbueste und Holzbueste vor lese Text zum Selbstversuch vor schlaegt als Titel fuer Holzherme "Der Trinker" vor, in Anlehnung an "Der Denker Auguste Rodin " Kommilitonin beharrt darauf, dass Geschlechtsteil fuer Herme Herme wichtig zeigt mit ihrem Handy Fotos, alle Blicke darauf fixiert, amuesieren sich (spaeter) empfielt die Gipsbueste auf diesem Gestell zu belassen, jenes aber viel weiter auszufahren mir faellt auf: ich bin von Bachmann so beeinflusst (positiv), dass ich keinen Zugang zu den Arbeiten der Kommilitonen bekomme (alles so verkopft, konzeptuell?) Warum Holz und nicht Marmor? Warum drei Meter hoch? Warum ohne Geschlechtsteil? Warum du? bei Arbeit von Kommilitone: Warum diese Farbe? Intention Intention ? I-n-t-e-n-t-i-o-n? INTENTION? wiederhole mehrmals, dass ich den Prozess zeigen moechte, es geht mir nicht um eine moegliche Herme als Ergebnis Werkstatt von anderen nicht als Lernort verstanden, sondern als Ort, wo Kunstwerke geschaffen werden Vorstellung Ende, alle gehen hoch, ich esse noch ein paar Kekse, schliesse ab bewundere kindliche Zeichnung Kinderzeichnung von Kommilitonin hat aus Zug heraus Gegend festgehalten, auf grossem Blatt / Karton spaeter mit Wachstiften oder so vervollstaendigt laedt mich zu ihrer Ausstellung ein (mit feministischen Arbeiten) … mir faellt nichts ein lese diese Notizen noch einmal durch … mir faellt nichts ein ich laufe schneller sechs bis sieben Stunden ohne Notizen machen gesessen … mir faellt nichts ein aus Erinnerung schreiben gefaellt mir
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016