Diplom Theorie // Kinderzeichnung

Montag, 4. September 2017

(mit Notizen der letzten Tage) Kunstgespräche in Buchform erster Versuch 12 x 19 cm, Hardcover mit Umschlag Buchprojekt "Aufzeichnungen" aktueller Zustand bei 150 Seiten je 2 Monate = 900 Seiten je Jahr (6 Bücher, letztes Buch nur ein Semester) oder ca. 450 Seiten je Semester (11 Bücher) = ca. 3000 – 5000 Seiten insgesamt aktueller Zustand (ohne Bilder, 2015 – 2017) Diplom Theorie Kinderzeichnung Kinderzeichnung Äußerungen von Picasso Pablo Picasso zur kindlichen Genialität Genie : 1 "Man braucht sehr lange, um jung zu werden." 2 "Im Gegensatz zur Musik gibt es in der Malerei keine Wunderkinder. Was man für frühreife Genialität hält, ist die Genialität der Kindheit. Sie verschwindet mit fortschreitendem Alter. Es kann sein, dass aus einem solchen Kind eines Tages ein wirklicher Maler wird, sogar ein großer Maler …" Kommentar Hans per E-Mail: "Vermutlich ist unsere Bildung größtenteils Verbildung. Wir werden pädagogisch 'gespurt', eingeengt. Und es ist mühsam, das später wieder rückgängig zu machen. Selbst ein Physiker hat geraten, alles Schulwissen zur Physik zu vergessen und wieder neu die Physik zu sehen." und: "Kinder erblicken zuerst den Mond, später erst die Sonne. Die ist einfach zu hell." allgemeine Änderungen in Diplomarbeit: 1 "Ich habe in Klammern noch etwas von pädagogischer Gängelung angefügt" Ich: Finde ich gut. Hab's drinne gelassen. 2 "Die Logik ist in der Behauptung 'So gesehen musste sie ins Individualistische, ja Elitäre abgleiten!' "nicht sofort klar! Spielst Du darauf an, dass die moderne Gesellschaft 'individualistisch' ist, anders ausgedrückt 'asozial'?" Ich: Asozial finde ich nicht richtig, klingt so negativ. Aber ja, natürlich ist die Art der Kunst auf die Gesellschaftsform zurückzuführen. Das ist nicht negativ, aber ich verstehe jetzt, warum es passieren musste. 3 "Eigentlich ist mit Kunstkreis 'Künstlerkreis' gemeint, oder? Vielleicht kann man auch vom 'im Dunstkreis der Kunst befindlich' schreiben." Ich: Unter Künstlerkreis verstehe ich eine Gruppierung, die sich um den Künstler scharrt. Aber ich meine eher ALLE, die irgendwas mit Kunst am Hut haben. Historiker, Kuratoren etc. Sind ja nicht immer direkt mit einem Künstler in Kontakt (sie vertreten ihn halt).
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016