× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Pierre Bourdieu
Pierre Bourdieu
Freakstars 3000, DVD
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TV Fernsehen Interventionen Kurs TV Interventionen Pierre Bourdieu, frz. Soziologe "Über das Fernsehen", 1998 Pierre Bourdieu pierre-bourdieu.jpg Vorträge, die im Privatfernsehen ausgestrahlt wurden Präsentationsform selbst festgelegt, ohne Einmischung des Senders 4 Kapitalsorten: ökonomisches Kapital Kapital , kulturelles Kapital, soziales Kapital, symbolisches Kapital soziales Kapital: Substrat ist Netz sozialer Beziehungen (Freundeskreis etc.) Struktur der Gesellschaft erklären symbolisches Kapital: Gegenpart zum ökonomischen Kapital vieles lässt sich nicht in monet Claude Monet ären Verhältnissen ausdrücken "Image" symbolische Gewalt: anerkannte Gewalt, Unterschied zwischen nackter und symbolischer Gewalt Habitus: Ausdruck für Auftreten oder Benehmen eines Menschen, Vorlieben und Gewohnheiten Fernsehen in Frankreich der 1990er staatliche und private Sender, Privatisierung im Kommen primitive Eigenschaften des Menschen werden durch Fernsehen geweckt Fernsehen bietet große Möglichkeit der Demokratisierung Vorträge kein persönlicher Angriff, sondern Kritik am System Fernsehen "Das Fernsehstudio und seine Kulissen" Nachrichten und Talksendungen im Blickpunkt: unsichtbare Zensur Selbstzensur Themen gegeben Konformismus Konformismus , Selbstzensur, Stellenunsicherheit (Journalisten, Reporter) ökonomische Abhängigkeiten Sponsoren, "unsichtbare Mechanismen" Themen werden zwar berührt, aber nicht kritisch behandelt, Infotainment Boulevardisierung journalistischer Beiträge "Verstecken durch Zeigen" "Brille des Journalisten" Dramatisierung alltäglicher Tristesse Jagd auf und Fokus auf Ungewöhnliches Gegenbeispiel "24 h Berlin" "Ein Tag im Leben. Menschen, Geschichten, Wirklichkeit. 24 Stunden - so wie sie sind." Journalisten "in-Formation" "zirkuläre Zirkulation der Nachricht" homogene Produkte / Quellen und Wettbewerb wechselseitige Bespielung Fernsehen schreibt Realität vor Konflikte entstehen "Wirklichkeitseffekt" Dringlichkeit und "fast-thinking", Zeitdruck durch Einschaltquote Widersprüche und Spannungen Zwänge durch Beziehungen: Konkurrenz, Einverständnis faktische Gefangenheit (nur scheinbare Autonomie und Möglichkeiten) Suche nach Möglichkeiten Problem Einschaltquote zu entgehen YouTube YouTube -Stars im Internet ist Einschaltquote oft wichtiger als das Thema Informationen für Leistungsnachweis / großer Schein Diskussionsstränge aus Seminar einpflegen Beitrag zum "Ende des Fernsehen" schreiben mit eigenen Ansätzen, Beispielen, Kategorisierungen Christoph Schlingensief Christoph Schlingensief "Bitte liebt Österreich" 12 anmoderierte Asylbewerber beziehen Container Containerspiele öffentliche Asylverfahren Übertragung aus dem Container rund um die Uhr im Internet Sieger: Geldgewinn und Einheirat in Wahlheimat möglich "talk 2000", im Privatfernsehen gezeigt führt vor, wie wenig es noch um Inhalte geht Inszenierung Inszenierung , keine Talkshow Sensationsgeilheit bei Sendungen wie "Andreas Türck" Austauschbarkeit der Sendungen/Themen/Moderatoren Talk 2000 "Tiere die besseren Menschen?": in Sendung spielt Thema aber keine Rolle mehr Schlingensief verlässt Sendung, Moderation muss Gast übernehmen Schweigen teil der Sendung: Dauerberieselung unterbrochen stellt auch Gäste bloß (Beate Use, Thema "Ansteckung durch Sex ohne Kondom in Filmen") schafft davor aber erst eine Vertrauensbasis unerwartete Übergriffe (auch inszeniert) U3000: "Aus einer regulären U-Bahn der Linie 7, Britz-Süd nach Berlin-Spandau, zeigt Schlingensief, die hässliche Fratze der Spaßgesellschaft." Freakstars 3000 Freakstars 3000, DVD freakstars3000.jpg in Behindertenwohnheim Leute akquiriert Castingshow Anspruch: Behinderte in Gesellschaft über das TV mit einbinden "Ihr seid krank, wir gesund" "Problem der Nicht-Behinderten" Andy Warhol Andy Warhol Vorreiter mit "Andy Warhol's T.V.", aber nicht so radikal radikal "Retro Soap Opera", ab 1937 Umschaltung vom Schwarzweiß- zum Farbbild mit Countdown im französischen TV SMC TV, 2004 - 2007 "reality meta show" Artikel auf frieze.com: "Broadcast News"