× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Tate Modern
Tate Modern
Weaving, 1957, Holzschnitt auf Papier, Lygia Pape
Weaving, 1957, Holzschnitt auf Papier, Lygia Pape
The workers maypole. An offering for May day, Andrea Bowers
The workers maypole. An offering for May day, Andrea Bowers
Achrome, 1958, Piero Manzoni
Achrome, 1958, Piero Manzoni
Untitled, Druck auf Leinwand, 2011
Untitled, Druck auf Leinwand, 2011
Pencil Mask, 1972, Rebecca Horn
Pencil Mask, 1972, Rebecca Horn
Babel, 2001, Cildo Meireles
Babel, 2001, Cildo Meireles
Fountain 1917, Kopie von 1964, Porzellan, Marcel Duchamp
Fountain 1917, Kopie von 1964, Porzellan, Marcel Duchamp
notiert (Notiz vom 7.3. / Flughafen London: bedruckte lichtdurchlässige Folie an Stahlkonstruktion befestigen und durch darüber befindlichen streng parallel angeordneten Neonröhren leuchten lassen Neonröhren = Energie, die tote Materie zum Leben erweckt statt Fotografie > Geraden ) Ausstellung Sammlung Tate Modern, London Standpunkt Jede Kunst hat seine Zeit. Zeit für Plotterkunst eigentlich schon (fast?) abgelaufen? Immerhin eine Jahrzehnte alte Technik, ansonsten überhaupt nicht mehr im Einsatz. Im Vergleich zu Arbeiten in der Tate schauen viele (oder gar alle?) Arbeiten beim HGB Rundgang HGB Rundgang irgendwie … wie Krümelkacke aus. Zarte Versuche, unentschlossen, wirken unfertig, nicht auf den Punkt gebracht. (Meine Arbeiten mit eingeschlossen.) Tate Modern tate-k.jpg notiert Konstellation mit farblichem Verlauf in Acryl / Leinwand 40 x 40 cm umsetzen mehrere Abstufungen in Döschen mischen eventuell auch Farbverlauf im Hintergrund (vorher in PS Entwurf erstellen) Weaving, 1957, Holzschnitt auf Papier, Lygia Pape lygia-pape-k.jpg "Abstract in White, Green, Black, Blue, Red, Grey and Pink, ca. 1963, Victor Pasmore The workers maypole. An offering for May day, Andrea Bowers Andrea Bowers andrea-bowers-k.jpg "Coal Bunkers", 1974, 9 Schwarzweiß-Fotografien, Bernd und Hilla Becher Achrome, 1958, Piero Manzoni Piero Manzoni achrome-k.jpg "Jazzmen", 1961, bedrucktes Papier auf Leinwand, Jacques de la Villeglé Untitled, Druck auf Leinwand, 2011 wadeguyton-k.jpg mit Baseler Arbeit konnte ich weniger anfangen, hier sieht man jedoch den "gewollten Fehler", einen zeitlichen Verlauf Pencil Mask, 1972, Rebecca Horn Rebecca Horn pencil-mask-k.jpg Babel, 2001, Cildo Meireles cildo-meireles-k.jpg erinnert mich an Nam June Paik Nam June Paik / Fernseherturm "Black Wall", 1959, bemaltes Holz, Louise Nevelson, "From Surface to Surface", 1971, wiederholt 1986, Susumu Koshimizu Fountain 1917, Kopie von 1964, Porzellan, Marcel Duchamp duchamp-fountain-k.jpg "Cadeau", 1921, Auflage 1972, Man Ray Man Ray notiert Leinwand mit vielen Geraden, wo Farbe nach unten fließt (leicht wässrig)