× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Fenster und Eingang, Palazzo Zuccari, Rom, 1592, Federico Zuccaro
Fenster und Eingang, Palazzo Zuccari, Rom, 1592, Federico Zuccaro
Die Eröffnung des fünften Siegels, 1608 - 1614, El Greco, Met NY
Die Eröffnung des fünften Siegels, 1608 - 1614, El Greco, Met NY
Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Ernst H. Gombrich Ernst H. Gombrich Europa, spätes 16. Jahrhundert Krise in der Kunst um 1520 Kunstliebhaber sicher, Malerei Gipfel der Vollkommenheit erreicht zu haben kein zeichnerisches Problem unlösbar, kein Thema zu schwer gezeigt, wie Schönheit und Harmonie mit naturgetreuer Darstellung vereinigt werden kann Michelangelos Manier nur noch imitiert Zeitabschnitt "Manierismus Manierismus " Ansicht, Kunst darf nicht stillstehen ausgefallene Themen wurden behandelt Rätselbilder Künstler suchten Beachtung durch weniger einfachen, natürlichen und harmonischen Bildern "Vollkommenheit ist auf Dauer uninteressant" Ausspruch Leonardo: "Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft." Forderung nach Überraschung, Unerwartetem, Unerhörtem führte zu Experimenten, "originellen" Einfällen Ergebnis waren "amüsante Ideen" Fenster und Eingang, Palazzo Zuccari, Rom Römer , 1592, Federico Zuccaro fenster.jpg Federico Zuccaro (um 1543 - 1609) eigenes Wohnhaus entworfen Parmigianino Girolamo Francesco Maria Mazzola (1503 - 1540) Schüler Correggios, wollte eigenen Weg gehen zeigen, dass es neben klassischer Lösung noch andere gibt schlichte Natürlichkeit führt zwar zur Schönheit, aber es gibt auch andere Wege mit interessanten Effekten Jacopo Robusti (Tintoretto, "das Färberchen", 1518 - 1594) Dramatik dargestellter Ereignisse zum Ausdruck bringen Giorgio Vasari, Kritiker und Biograph (1511 - 1574) zu Tintorettos Werk: "Skizzen sind so roh gemalt, dass seine Pinselstriche mehr Kraft als Urteil zeigen und wie vom Zufall Zufall hingeworfen scheinen" Vorwurf auch oft erhoben gegen moderne Künstler große Neuerer in Kunst haben sich oft aufs wesentliche konzentriert, techn. Vollendung nicht wichtig Die Eröffnung des fünften Siegels, 1608 - 1614, El Greco El Greco , Met NY greco.jpg Domenikos Theotokopoulos (El Greco, "der Grieche", um 1541 - 1614) Missachtung naturgetreuer Formen und Farben malte dramatische Visionen Frage nach Existenzberechtigung der Malerei in nördlichen Ländern Krise in Kunst die Folge der Reformation viele Protestanten wollten keine Bilder / Statuen von Heiligen in Kirchen römischer Götzendienst damit fehlte Haupteinnahmequelle Maler einzige Einnahmequelle Illustrieren von Büchern / Malen von Porträts Hans Holbein der Jüngere Hans Holbein der Jüngere (1497 - 1543) benutze Errungenschaften sowohl nördlicher und italienischer Künstler