× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Kunstkritik Künstlerisches Forschungsseminar Wolfgang Becker, ehemaliger Leiter einer Kunstschule Lernen durch Aufzeigen des Ungereimten (u. a. Aufgabe Professoren an Hochschule) "Abstraktion: Grundlage für gegenständliche Malerei" Voraussetzung für gegenständliches Arbeiten: Beherrschung Abstraktion Spannung in Konstellation von Linien erzeugen ohne Spannung in Abstraktion wirken technisch einwandfreie Arbeiten nicht Beziehung zwischen Elementen = Musik Schaffung Lebendigkeit im Künstlichen notiert Lebendigkeit in Linienbildern: durch (ungefähre) Richtungsangabe für Konstrukte (wie Wellenberge, Wolken) Wiederholung = kompositorisches Aufbauprinzip "Schon 'mal bemerkt?" für eigene Arbeiten: Auseinandersetzung mit Erkenntnissen in Neurobiologie "Man geht erst raus, wenn man wirklich was Besonderes zu sagen hat. Und nicht weil man ein Bildchen gemacht hat" "Mittelmaß in der Kunst ist eine Scheußlichkeit" "göttliche Linie": drückt aus, stellt dar, ein Zeichen Konzept = Beschreibung des Forschungsganges eines Künstlers überprüfbare individuelle Entwicklung Kunst = Forschung Kunst = aktuell, nicht kopiert Selbstbefragung: Was will ich der Welt vorzeigen? Wo stehe ich? Wie komme ich zur Darstellung? "90% der Künstler sind Möchtegernkünstler, […] nur gemachtes Handwerk Handwerk " grundlegende Erfahrung im technischen / theoretischen / geschichtlichen Gebiet wichtig Innovation = Erneuerung, Entwicklung in Kunst, Kunst neuen Schub geben insgesamt bei Videos: 1 Vortragender guter/lustiger Selbstdarsteller 2 viele nützliche Weisheiten 3 gut erklärt (muss aber im Praktischen nichts heißen) 4 Werbung für Kunstschule sticht hervor (meine Meinung zu privaten Kunstschulen ist allgemein verhalten)