× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon Der Krieg, um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Triptychon Triptychon Triptychon seit Mittelalter in abendländischer Kunst als Altar- und Andachtsbild von zentraler Bedeutung dreiteiliges Bild mit betontem Mittelteil Mittelteil: "dem Dargestellten eine gewisse Form der Würde verleiht" verbunden mit Bedeutung, Spiritualität, Würde klassische Funktion (betonte Mitte, schmalere Seitenteile, ursprünglich religiös) tritt in Hintergrund neue Themen und Motive u. a. gleiches Maß; müssen nicht mehr direkt miteinander verbunden sein große politische oder private Erschütterungen, Ausnahmezustände, existentielle Grenzsituationen darstellen "beim Triptychon geht die Leserichtung nicht von links nach rechts, sondern von der Mitte aus" durch zwei Weltkriege und dem damit einhergehenden Leid von Künstlern wie Otto Dix, Max Beckmann Max Beckmann und Francis Bacon aufgegriffen Bacon und Beckmann: Bildtypus verwendet, um sinnbildlich menschliche Existenz zu fassen Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn ottodix-k.jpg Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix, © VG-Bildkunst Bonn farbentwurf_krieg-k.jpg jüngere Auseinandersetzungen u. a.: Jonathan Meese Jonathan Meese , Damien Hirst Damien Hirst , Ricarda Roggan, Björn Melhus Bjørn Melhus Minimalisten: ebenfalls dreiteilig, um Objekt, Farbe und Form in spannungsreiche Harmonie zu setzen Großstadt, 1927/28 Otto Dix Geradenbild Geradenbild Skizze, Fotoleinwand mit Farbe bsp1-k.jpg Einzelgespräch Mark "Erdkilometer", Walter de Maria Walter De Maria "The Lightning Field", Walter De Maria The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin Dan Flavin diagonal-k.jpg umsetzen wie "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden " in Gegenwart transportieren, mit einer LED-Gerade aktuelle LED-Konstellation abbauen, dafür im Eckbereich eine LED-Diagonale installieren Diagonale von linker unterer und rechter oberer Wandecke (mit langer Schnur Winkel von LED-Gerade herausfinden) Horizontal, Paul McCarthy Paul McCarthy , Schinkel Pavillon mccarthy2-k.jpg liegender Akt Akt einige Prozent größer plotten (wie optische Mitte wirkt sie dann eventuell realer) für ihn eher ohne Dreiteilung gut (dagegen spricht für mich nur die räumlichen Voraussetzungen im AV-Labor sowie riesige Bilderrahmen-Größe) eventuell mit etwas mehr Randbereich rahmen Sarah Morris zum A4-Blatt mit ausgedruckten Konstellationen und handschriftlichen Notizen: "Rahme es!"