× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Mönch am Meer, 1808 - 1810, Caspar David Friedrich
Mönch am Meer, 1808 - 1810, Caspar David Friedrich
Atelierwand, 1852, Adolph Menzel
Atelierwand, 1852, Adolph Menzel
Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen 1757, 318 x 424 cm, Adolph Menzel
Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen 1757, 318 x 424 cm, Adolph Menzel
Ausstellung Sammlung Alte Nationalgalerie Berlin (siehe auch 23.8.2014 , 22.11.2012 , "Mönch am Meer Caspar David Friedrich " vor Restaurierung) Restaurierung "Mönch am Meer" und "Abtei im Eichwald" Mönch am Meer, 1808 - 1810, Caspar David Friedrich moench-k.jpg Friedrich thematisiert "Verhältnis von Wissen und Glauben, Diesseits und Jenseits, Leben und Tod Sterben " nach Tod 1840 weitgehend vergessen erst 1906 durch Ausstellung in Nationalgalerie "Jahrhundertausstellung deutscher Kunst von 1775 bis 1875" "wiederentdeckt" Gemälde allgemein: komplex aufgebaute Schichtengebilde aus organischen und anorganischen Materialien mit unterschiedlichen chemisch-physikalischen Eigenschaften Aufbau Leinwandgemälde 19. Jahrhundert: 1 Keilrahmen 2 textiler Bildträger 3 sättigende Vorleimung 4 1-3-schichtigen Grundierung aus Kreide und ölhaltigen Bindemitteln 5 Unterzeichnung der Komposition 6 Untermalung zur Vorbereitung der mehrlagigen Farbschichten 7 Firnis Restaurierung in drei Phasen: 1 Untersuchung der Materialien und ihrer Erhaltungszustände 2 Konzepterstellung 3 Durchführung konservatorischer und restauratorischer Maßnahmen Technologischer Befund Bildträger: feines Gewebe aus Flachsfaser in Leinenbindung original Keilrahmen nicht erhalten dreifach grundiert (erste Grundierung leuchtend rot pigmentiert, zweite und dritte Grundierung hellbraune Schichten) Komposition mit Stift auf Malgrund gezeichnet (bei Infrarotstrahlung sichtbar) bei Vorbereitung der "Jahrhundertausstellung" 1906 wurde Gemälde mit zweiter Leinwand verstärkt Leinwandränder dazu beschnitten, neue grobe Leinwand mit Wachs-Harz-Mischung aufgebügelt Hitze verursachte Schäden an Grundierung und Farbschicht mehrere Abdrücke von Bügeleisen zu erkennen weitere Restaurierung 1920er, erweckten fälschlichen Eindruck vom Nebelschwaden über Meer Friedrich übermalte drei geplante Segelschiffe Atelierwand, 1852, Adolph Menzel berlin1-k.jpg Adolph Menzel (1815 - 1905, deutscher Realist) Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen 1757, 318 x 424 cm, Adolph Menzel berlin2-k.jpg nicht vollendet, ausgekratzte Augen "Frau am Fenster", 1822, Caspar David Friedrich