× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt
Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt
TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969
TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969
TV Fernsehen Interventionen "Ready to Shoot - Fernsehgalerie Gerry Schum Gerry Schum " Wevers Name taucht im Fernsehbeitrag nicht auf "Er fand, mein Name alleine sähe [in einem Abspann] 'blöd' aus und außerdem wisse sowieso jeder, dass wir die Produktion gemeinsam gemacht hätten." Schum und Wever funktionierten Mercedes-Transporter zu Wohn- und Arbeitsort um "Das 'Büro' im Wagen wurde so klein wie möglich gehalten; wir wollten mit zwei Aktenordnern auskommen." später Autodach als Plattform für Aufnahmen, Toilette als Dunkelkammer genutzt Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt self-burial.jpg TV-Intervention mit Keith Arnatt "Self Burial" (1930 - 2008, englischer Konzeptkünstler und Fotograf) "Eine Einordnung in ein Kunstprogramm widerspräche diesem Projekt. […] Wichtig war, dass die Arbeit als Intervention im 'normalen' Fernsehprogramm realisiert würde." 1969 im WDR ausgestrahlt, ohne Ankündigung und Kommentar 1 Woche lang, jeden Abend 2 aufeinanderfolgende Bilder gezeigt am Schluß der Serie erfolgt Auflösung durch Interview mit Keith Arnatt "Ursprünglich ein Kommentar zum Begriff des 'Verschwindens des Kunst-Objekts'. Es erschien als logische Folge, daß auch der Künstler verschwinden solle." durch guten WDR-Kontakt sollte Fernsehgalerie zukünftig im WDR ausgestrahlt werden scheiterte an geringen finanziellen Mitteln des regionalen Senders TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969 tv-as-a-fire-place.gif Arbeit von Jan Dibbets an WDR vermittelt am Ende des Sendeprogramms (24.-31.12.1969) 3 Minuten Kaminfeuer gezeigt Grundidee Artscapes: keine Kunstwerke als Resultat eines Schaffensprozess zeigen, sondern Künstlern Forum bieten, Idee von Kunst Ausdruck zu verleihen