TV Interventionen

Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt
Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt
TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969
TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969

Samstag, 25. Oktober 2014

TV Fernsehen Interventionen "Ready to Shoot – Fernsehgalerie Gerry Schum Gerry Schum " Wevers Name taucht im Fernsehbeitrag nicht auf "Er fand, mein Name alleine sähe [in einem Abspann] 'blöd' aus und außerdem wisse sowieso jeder, dass wir die Produktion gemeinsam gemacht hätten." Schum und Wever funktionierten Mercedes-Transporter zu Wohn- und Arbeitsort um "Das 'Büro' im Wagen wurde so klein wie möglich gehalten; wir wollten mit zwei Aktenordnern auskommen." später Autodach als Plattform für Aufnahmen, Toilette als Dunkelkammer genutzt Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt self-burial.jpg TV-Intervention mit Keith Arnatt "Self Burial" (1930 – 2008, englischer Konzeptkünstler und Fotograf) "Eine Einordnung in ein Kunstprogramm widerspräche diesem Projekt. […] Wichtig war, dass die Arbeit als Intervention im 'normalen' Fernsehprogramm realisiert würde." 1969 im WDR ausgestrahlt, ohne Ankündigung und Kommentar 1 Woche lang, jeden Abend 2 aufeinanderfolgende Bilder gezeigt am Schluß der Serie erfolgt Auflösung durch Interview mit Keith Arnatt "Ursprünglich ein Kommentar zum Begriff des 'Verschwindens des Kunst-Objekts'. Es erschien als logische Folge, daß auch der Künstler verschwinden solle." durch guten WDR-Kontakt sollte Fernsehgalerie zukünftig im WDR ausgestrahlt werden scheiterte an geringen finanziellen Mitteln des regionalen Senders TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969 tv-as-a-fire-place.gif Arbeit von Jan Dibbets an WDR vermittelt am Ende des Sendeprogramms (24.-31.12.1969) 3 Minuten Kaminfeuer gezeigt Grundidee Artscapes: keine Kunstwerke als Resultat eines Schaffensprozess zeigen, sondern Künstlern Forum bieten, Idee von Kunst Ausdruck zu verleihen
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016