× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Geradenbild Geradenbild sechs Teststreifen 1 zweimal mit Grundierung (transparent), für späteren Farbauftrag (einmal Geraden = schwarz und einmal Geraden = Holzfarbe) 2 zweimal mit Grundierung (weiß) und lackiert (einmal ohne nachträglicher Bearbeitung, Geraden = Holzfarbe und einmal Geraden schwarz färben) 3 zweimal angeschliffen (einmal mit weißem Acryl und einmal erst nach Fräsen bemalen) verhüllt verhüllt Tonaufzeichnung verhüllte Arbeit in Holzkasten 79,5 x 79,5 cm (in Anlehnung an Schwarzes Quadrat, Malewitsch Kasimir Malewitsch ) Robert Fludd (englischere Arzt und Naturphilosoph) visualisierte eine Schöpfungsgeschichte Schöpfungsmythos mit Urbild der Hyle Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd fludd-k.jpg Hyle (griechisch "ὕλη", "hylē": "Stoff", "Materie") = u. a. als Urstoff verstanden Hyle als Äquivalent zum Nichts (schwarzes Viereck) schwarzes Viereck: besteht aus sich überkreuzenden "Fäden, durch die winzige horizontale Rechtecke des Lichtes durchscheinen" Stoffstruktur im Inneren durch weiteren Farbauftrag überlagert ("Wolke des Chaos Chaos ") in Wolke Kreis- und Spirallinien eingeritzt (gelten u. a. als Linien der Möglichkeit) Bezug zu Malewisch: ein Gemälde 1914 fast fertiggestellt (dadrunter liegt bereits ein Vorgängergemälde), danach homogen schwarz übermalt Craquelée (französisch "craqueler": "rissig werden lassen" / "craquelé": "rissig", "gesprungen") bildete sich aus feinen Risse (anscheinend) von Malewitsch gewollt (Helligkeit des bereits Gemalten bricht durch das Schwarz durch) Alphonse Allais, "Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit", 1897 Aufschrift auf Gemälde entziffert: "Schlacht von Schwarzen in einer dunklen Höhle" (sinngemäß) Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais allais-k.jpg Referenz auf Alphonse Allais (französischer Künstler) erkennbar: "Kampf von Schwarzen in einem Keller, in der Nacht"