× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Bayer Matrix
"Bayer Matrix"
Erwerbstätige nach Wirtschaftsgruppen um 1920 (U.S.A. und Großbritannien), Otto Neurath
"Erwerbstätige nach Wirtschaftsgruppen um 1920 (U.S.A. und Großbritannien)", Otto Neurath
Whole Earth Catalog, access to tools, 1969, S. 4
"Whole Earth Catalog, access to tools", 1969, S. 4
Kurs Von der Eingabe zur Ausgabe "Zu den technischen Implikationen elektrischer Bilder" Möglichkeiten AV-Labor (Bedienungen, Grenzen, Perspektiven) Digitalisieren von analogem Material (Foto, Film, Buch) Apotheke: Baumwollhandschuhe kaufen für Negative anfassen Edgar Leciejewski: Leipziger Künstler (wollte toten Igel in HGB einscannen) Studentische Probleme: 1 Qualitätsbegriff 2 Datenspeicherung 3 Analog / Digitale Wandlung 4 digitale Bildbearbeitung 5 Farbmanagement 6 technische Probleme beim Ausgabeprozess JPG: nach rechts wird geschaut, ob Farbe ähnlich, danach zusammengeführt (Qualitätsverlust) Artefakte: heller Rand um dunklen Gegenstand Plagiat: in ähnlicher Form nachgemacht (bei HGB-Ausstellungen anscheinend nicht unhäufig der Fall / Kunstgeschichte) Sensibilisierung mit Technik (nicht der teuerste Scanner ist immer geeignet / wird benötigt) notiert aus einem Bild jeweils die Pixel einzeln herausnehmen und daraus ein neues Bild machen (einfarbig). Bild zerlegt in seine Bestandteile hardwarekalibrierter Monitor: farbkalibriert, der "mit der Mütze" über USB-Anschluss kommuniziert der Monitor direkt mit Grafikkarte Cloud Big Data -Computing: monatlicher Betrag, um Cloud nutzen zu können (ständiger Netzzugang nötig) Funktionsweise von Farbmaterialien Negativfilm: orangene Farbe (Infarotlicht / langwelliges Licht wird abgehalten) Diafilm: wird ausgewaschen, danach durchsichtig Ausbelichter vorhanden, um digitales Bild als Dia auszugeben 3 Schichten: Gelb, Mangenta, Cyan (Silbderkörnchen, die übereinanderliegen) Kornstruktur von Negativen "Bayer Matrix" bayermatrix.jpg Rot, Grün und Blau liegen nebeneinander (wobei Grün dominiert / mit Verweis auf Natur) Raw-Format: kein Bild wird gespeichert, nur der elektr. Zustand (Spannungsspitze wird aufgezeichnet / als Zahlwert) Digitalkamera: mehr Rauschen, je höher die Iso-Zahl Vollformatsensor: 24 Millionen Pixel maximal, alles darüber wieder Rauschen (Sensorgröße <> Lichtphotonen) "falsches Objektiv auf falschem Sensor": schwarzer Randbereich Abhängigkeit der Beugung von der Blende (Blende 2, 22, 4 = Beugungsscheibchen 1.22, 13.42, 2.44) Photoshop: mehrere Bilder mit unterschiedlichen Schärfebereichen zusammenfügbar, wodurch ein scharfes Bild entsteht (ausprobieren) Chromatische Aberration: Abbildungsfehler optischer Linsen; entsteht dadurch, dass Licht unterschiedlicher Wellenlänge oder Farbe verschieden stark gebrochen wird notiert wenn Arbeit noch verkaufbar: grüner Aufkleber (dezenter Hinweis auf Möglichkeit des Kaufens) Farbräume: Photo RGB, Adobe RGB, sRGB, 2200 Matt Paper Proof-Station (Lichtkasten) D50: Tageslicht Kunstlehre Vortrag "Gesellschaft und Informationsgestaltung - Ursprünge, Beispiele, Theorie", Prof. Dr. Joachim Krausse bis 1920er Jahre kein Grafikdesign Illustratoren "Erwerbstätige nach Wirtschaftsgruppen um 1920 (U.S.A. und Großbritannien)", Otto Neurath neurath.jpg Otto Neurath, 1930 Buch über Ikonographie auf Niederländisch und Englisch erschienen zur Form über Silhouette kleinste Zeichen = große Erfindungen, wie + und - Mengenverhältnisse darstellen (keine genauen Zahlen) Veranschaulichung Entwicklung Stadt Rom Römer / NY notiert Visitenkarte Visitenkarte mit freiem Berufsfeld versenden und erhaltene Antworten visualisieren (wie Fotoporträt) Kartographie: auf Genauigkeit aus Harry Beck, Ingenieur (elektr. Schaltpläne) und Grafiker Londoner U-Bahn-Netz wie Schaltplan dargestellt = topologische Darstellung Weltkarte: Prioritäten in aktuellen Weltkarten (oben, unten, links, rechts) neue Ansicht für globalisierte Welt gefordert (nicht hierarchisch) Dymaxion-Projektion, Mercator-Projektion, Kegelprojektion, Azimutalprojektion Dymaxion-Projektion von Architekt Richard Buckminster Fuller, nicht für einfache Darstellung geeignet Ergebnis: Hierarchien notwendig für gute Lesbarkeit Zentrismus bei Weltkarten (je nach Nation) Frage: ab wann gibt es Pfeile als Zeigesymbol (nicht unwichtig für Verständlichkeit von Münzen, die in 1.000 Jahren gefunden werden sollen)? Knud Lönberg-Holm "Whole Earth Catalog Whole Earth Catalog , access to tools", 1969, S. 4 wholeearthcataloge.jpg von Stewart Brand herausgegebener Katalog, ab 1968 23 x selbstkasteit selbstkasteit