Ausstellung Romantik und Moderne // Ausstellung Hieronymus Bosch

Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun, um 1520-30, Meister des Todes von Absalom oder Werkstatt
Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun, um 1520-30, Meister des Todes von Absalom oder Werkstatt
Die Versuchung des hl. Antonius, Kupferstich, 1556, Pieter van der Heyden (zugeschrieben)
Die Versuchung des hl. Antonius, Kupferstich, 1556, Pieter van der Heyden (zugeschrieben)
Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun auf rötlich getöntem Papier, Hieronymus Bosch
Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun auf rötlich getöntem Papier, Hieronymus Bosch
Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun, um 1500 - 1510, Hieronymus Bosch
Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun, um 1500 - 1510, Hieronymus Bosch
Der Sturz des Zauberers, Kupferstich, 1565, Pieter van der Heyden
Der Sturz des Zauberers, Kupferstich, 1565, Pieter van der Heyden
Das Weltgerichtstriptychon, Lindenholz, um 1520/25, Lucas Cranach der Ältere
Das Weltgerichtstriptychon, Lindenholz, um 1520/25, Lucas Cranach der Ältere

Samstag, 17. Dezember 2016

Plakat "Ist das Kunst?" am Kulturforum, Berlin Ausstellung Romantik und Moderne "Zeichnung als Kunstform von Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich bis Vincent van Gogh Vincent van Gogh ", Kulturforum, Berlin (irgendwie keinen Zugang gefunden) Ausstellung Hieronymus Bosch Hieronymus Bosch "… und seine Bilderwelt im 16. und 17. Jahrhundert", Gemäldegalerie, Berlin Familiennamen eigentlich "van Aken" um 1500 sich selbst umbenannt nach seiner Heimatstadt "Jheronimus Bosch" im 16. Jahrhundert bekannt geworden durch phantastische Darstellungen und "Diablerien" Maler bis ins 17. Jahrhundert angeregt den Stil zu kopieren und Varianten herzustellen Raum 1 Zeichnungen und Druckgraphik Bosch-Zeichnungen gelten als Höhe- und Endpunkt niederländischer Zeichenkunst des 15. Jahrhundert stehen in spätgotischer Musterbuchtradition(?) "Reptilien- und vogelhafte Monster, anthropomorphe Phantasiegeschöpfe, groteske Kopffüßler und Krötenmonster, […]" Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun, um 1520-30, Meister des Todes von Absalom oder Werkstatt boschbilderwelt-2-k.jpg Phantasiegeschöpfe, Zeichner bezieht sich auf Boschs Mischwesen Höllenbewohner u. a. mit Teufelshörnern Kopffüßler menschen- und fischhaft Die Versuchung des hl. Antonius, Kupferstich, 1556, Pieter van der Heyden Pieter van der Heyden (zugeschrieben) boschbilderwelt-4-k.jpg Bosch galt im 16. Jahrhundert als Marke Name = Gattungsbegriff Eremitenheilige studiert Heilige Schrift ignoriert Monster, Münzen und Musik Bildmitte mit übergroßem Kopf erleidet Schandtaten der Menschen, Tiere und Monster Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun auf rötlich getöntem Papier, Hieronymus Bosch boschbilderwelt-6-k.jpg Zwei Phantasiegeschöpfe, Feder in Braun, um 1500 – 1510, Hieronymus Bosch boschbilderwelt-8-k.jpg Bosch spielt mit Erwartung des Betrachters zuerst Pferdeschädel, dann als Panzer von Schildkröte gesehen Teufel wirkt losgelöst von anderer Zeichnung linienhafter, zarter, weniger schattiert Der Sturz des Zauberers, Kupferstich, 1565, Pieter van der Heyden boschbilderwelt-10-k.jpg Bruegel zeigt eine Geschichte aus der "Legenda aurea" Heiliger Jakobus steht vor Kirche und hat Zauberwesen gegen Zauberer selber gerichtet Magier stürzt kopfüber entgegen der Schrift wird Zauberer nicht bekehrt, sondern stürzt "Das Jüngste Gericht", Kupferstich, Alart du Hameel "Das Jüngste Gericht", Kupferstich, nach Alart du Hameel "Das Jüngste Gericht", 1558, Kupferstich, Pieter van der Heyden Raum 2 Gemälde Das Weltgerichtstriptychon, Lindenholz, um 1520/25, Lucas Cranach der Ältere Lucas Cranach der Ältere boschbilderwelt-19-k.jpg Lucas Lucas Cranach der Ältere kopierte Weltgericht von Bosch im gleichen Maßstab und auch farbig sehr exakt
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016