× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
E-Mail S.: "große Flächen bekommt man eben, indem man auf der Rückseite flache Holzstreifen senkrecht zur Oberfläche aufklebt. Profilholz zum Beispiel, 50 x 10 oder so. Meterware." Stanisław Lem Stanisław Lem 1956: verfasste "Dialoge" setzte sich mit Möglichkeiten der Kybernetik auseinander u. a. Übertragbarkeit menschliches Bewusstseins auf Maschinen bis 1956/57 fast unmöglich SF-Bücher aus westlichem Ausland zu erwerben, polnische SF-Literatur wenig vorhanden, konnte sich nur an der russischen "Wissenschaftlichen Fantastik" orientieren SF-Werk-Unterteilung: 1 Werke, die sich direkt auf Zukunft der Menschen beziehen (wie "Der Futurologische Kongress") 2 Werke, in denen Menschen mit fremden Kulturen zusammentreffen (wie "Sterntagebücher") 3 Werke, in denen fremde Kultur im Vordergrund steht (wie "Eden Adam und Eva ") russische Übersetzungen weitgehend unzensiert (obwohl sie kritisches Potential enthalten, wie die allgemeine Tyranneikritik in den "Kyberiaden") mischte gekonnt SF-Motive wie die Raumfahrt mit für ihn selber erlebbaren realen Dingen (wie Bürokratie und Militär) sowie mit abstrakten Themen aus Wissenschaft (wie Mathematik, Soziologie, Mikrobiologie und Kernphysik) und Philosophie wissenschaftliche Fundierung war ihm sehr wichtig kritisierte andere Autoren, die seiner Meinung nach nur oberflächliche, gefällige, kommerzialisierte Texte verfassten, anstatt sich wirklich mit den Möglichkeiten / Unmöglichkeiten auseinanderzusetzen Solaris: Name eines extrasolaren Planeten, umspannt von einem Etwas Glibberzeug, ein lebendes intelligentes Individuum behandelt Fragestellung: Was, wenn eine uns überlegene Intelligenz so fremd wäre, dass wir mit ihr nicht kommunizieren könnten? Proteus auf Solaris bildet Kunstwesen (wie Nachbildungen früherer Lebenspartner), die er menschlichen Besuchern zur Seite stellt Nachbildungen agieren und sprechen wie echte Menschen, bestehen aber aus Pygmalion Pygmalion Fragen: Haben sie Bewusstsein? Was ist Bewusstsein? Interview in Cicero (Magazin für politische Kultur), 11/2005 F: Welche technologische Entwicklungen werden unser 21. Jahrhundert prägen? A: Biotechnologie Evolution unserer Spezies wird steuerbar bedeutet große Verantwortung (Beispiel: Geschlecht eines noch nicht geborenen Kindes schon heute bestimmbar) F: Forschungsmöglichkeiten der Biotechnologie einschränken? A: Nein (früher oder später wird so oder so daran geforscht werden) Kluft zwische technologischer Entwicklung und Reife der menschlichen Natur (Mensch immer noch wie vor 100.000 Jahren beschaffen) F: Was an technologischer Entwicklung wird es nie geben? A: Zeitreisen ("das ist völlig unmöglich"), Verlängerung menschlichen Lebens ("halte ich für maßlos übertrieben", "Unsterblich sind im menschlichen Körper nur die Krebszellen. Ansonsten verhält es sich leider so: In dem Moment Moment , in dem der Mensch auf der Welt ist, beginnt er zu altern.") "Das All ist 14 oder 15 Milliarden Jahre alt. Plötzlich - für eine Zeit, die im Vergleich dazu wie der Bruchteil einer Sekunde anmutet - erlangen wir Bewusstsein. Und dann ist es wieder weg." Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse (Treff mit Kommilitone Kommilitone ) Verbindung zwischen Turing-Test und "Die Verhandlung" Ijon Tichy, Raumpilot aus "Technologiefalle": "Mensch und Maschine" lesen, verstehen, Notizen machen und bei kommendem Treff besprechen