× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
täuschend echte Trauben sowie ein Vorhang
täuschend echte Trauben sowie ein Vorhang
Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte Vorbereitung Kurzvortrag Gründungsmythen der Kunst in der Antike Antike - Malerei als Augentäuschung Aufgabe: "Plinius Plinius der Ältere über Zeuxis - um was geht es an dieser Stelle der Naturkunde / Vorstellung des Plinius Textausschnitts und des Textes 'Zeuxis (I)' (Ulrike Koch-Brinkmann, Künstlerlexikon der Antike 1, 2001, S. 534 - 535)" Apollodoros: tätig im 5. Jahrhundert v. Chr., griechischer Bildhauer Bildhauerei , soll eine Reihe von Philosophenstatuen geschaffen haben Apollodor von Athen: Maler in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr kolorierte Zeichnungen, Verbesserungen in der Perspektive und der Schattenwirkung zugeschrieben Begründer der eigentlichen Malerei (Scheinmalerei Scheinmalerei ): wird auch "Der Schattenmaler" genannt Schüler Zeuxis vervollkommnete die Schattenmalerei Zeuxis von Herakleia: Maler des antiken Griechenlands, lebte gegen Ende des 5. / ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. Vertreter der alten Vierfarbenmalerei, besonderes Augenmerk auf Illusionen auffallend u. a. durch harmonische Wirkung von Licht und Schatten kein Werk von ihm erhalten, Vorliebe für die Darstellung menschlich-tierischer Mischwesen täuschend echte Trauben sowie ein Vorhang vorhang.jpg Plinius: Zeuxis soll Trauben auf einem Wandbild täuschend echt gemalt haben - von Vögeln angepickt; Konkurrent Parrhasios malte daraufhin einen Schleier über verschiedene gemalte Gegenstände so naturalistisch, dass Zeuxis den Schleier beiseite schieben wollte, um die Malerei darunter besser betrachten zu können Zeuxis malte später Knaben mit Trauben, wohin reale Vögel flogen: "Die Trauben habe ich besser gemalt als den Knaben, denn hätte ich auch mit ihm Vollkommenes geschaffen, hätten sich die Vögel fürchten müssen" Schüler von Apollodor von Athen, Schüler von Demophilos aus Himera (griechischer Maler) oder Neseas aus Thasos Plinius: "Zeuxis habe diesen die Kunst entwendet und trage sie nun bei sich", große Reichtümer erworben soll seine Werke verschenkt haben (Begründung: kein Geld der Welt würde den Wert der Arbeiten wiederspiegeln) schuf eine Penelope (Frau des Odysseus Odysseus und die Mutter des Telemachos), "in der er ihr Wesen gemalt zu haben scheint" Zeitgenosse und Nebenbuhler: Thimanthes, Androkydes, Eupompos und Parrhasios Parrhasios: in Ephesos geboren, erste, der Symmetrie in die Gemälde brachte Künstlerlexikon zu "Zeuxis (I)": aus Herakleia, griechischer Maler und Tonbildner, zwischen 430 v. Chr. und 390 v. Chr. u. a. für Athen und Olympia tätig, Herkunftsort vermutlich Herakleia in Unteritalien