× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Ikonenmalerei

Selstbildnis, 1977, Gerda Lepke
Selstbildnis, 1977, Gerda Lepke
Strukturierte Vertikale Rot-Gelb-Blau, 1988, Günter Hornig
Strukturierte Vertikale Rot-Gelb-Blau, 1988, Günter Hornig
Fritz Cremer, 1965/66, Theo Balden
Fritz Cremer, 1965/66, Theo Balden
Selstbild, 1973/74, Bronze, Sabina Grzimek
Selstbild, 1973/74, Bronze, Sabina Grzimek
Selbsbildnis auf bulgarischer Ikone, 1977, Mischtechnik auf Holz, Werner Tübke
Selbsbildnis auf bulgarischer Ikone, 1977, Mischtechnik auf Holz, Werner Tübke
Ausstellung Hinter der Maske Maske Künstler in der DDR DDR , Museum Barberini (am nächsten Tag, nach handschriftlichen Notizen) Selstbildnis Selstbildnis , 1977, Gerda Lepke gerda-lepke-k.jpg mit vielen farbigen kleinen Strichen / Punkten "Selbst", 1947, Gerhard Altenbourg Kreide und Aquarell auf Karton Kleidung und Wahl Bildausschnitt nach Renaissance Renaissance unvollendet unvollendet Selbstverständnis erst wieder aneignen, nach Kriegserfahrung "Selbstinszenierung Inszenierung ", Fotografie, 1952, Evelyn Richter Serie "Wörter", Mitte 1970er, Schreibmaschinen-Arbeiten, Ruth Wolf-Rehfeldt Ruth Wolf-Rehfeldt Strukturierte Vertikale Rot-Gelb-Blau, 1988, Günter Hornig guenter-hornig-k.jpg Büsten Fritz Cremer Fritz Cremer , 1965/66, Theo Balden Theo Balden theo-balden-k.jpg durch Aufsicht Verbot Kugelschreiber weiter zu benutzen Bleistift bekommen Selstbild, 1973/74, Bronze, Sabina Grzimek Sabina Grzimek sabina-grzimek-k.jpg hervorstechende Augen "Das Lächeln der Mona Lisa Mona Lisa oder Kann Hoffnung scheitern Erfolg ?", 1976/77, Jürgen Schiferdecker Rahmen geschweißt Aufteilung wie Triptychon Triptychon Schrein mit rotem Vorhang und Relikt Selbsbildnis auf bulgarischer Ikone Ikonenmalerei , 1977, Mischtechnik auf Holz, Werner Tübke werner-tuebke-k.jpg Selbsterhöhung als gottgleicher Künstler siehe auch Albrecht Dürer Albrecht Dürer
Renntierherde auf Wanderung
Renntierherde auf Wanderung
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei
Kinderzeichnung Kinderzeichnung "Kunst und Umwelt. Eine Übersicht der europäischen Stilentwicklung", Rudolf Broby Johansen, 4. Auflage, 1964 Ding lebt länger als Mensch Form viel länger als Ding selber bildende Künstler als Augen der Menschheit Geist der jeweiligen Epoche im Kunstwerk und in Gebrauchsgegenständen Stil von "stilus", bedeutet ursprünglich Schreibgerät Stil: Handschrift einer Zeit Renntierherde auf Wanderung rentierherde-k.jpg in Adlerknochen eingeritzte Zeichnung, gefunden in Südfrankreich nur erste und letzte Tier deutlich gezeichnet Herde in Bewegung gesehen siehe Duchamp Marcel Duchamp "Akt Akt , eine Treppe herabsteigend", 1912, siehe 6.10.2014 und 3.6.2013 (unbewusst[?]) Festhalten von Zeit also nicht erst im 20. Jahrhundert so dargestellt mit Farbe Rot hat Kunst wahrscheinlich begonnen umsetzen Geraden mit roter Farbe malen Blut, Steinrot in Steinzeit nicht in Schubladen gedacht sollen Befriedigung beim Bilder herstellen, beim Betrachten und mit ihnen arbeiten empfunden haben zuerst: Kunst aus spielerischer Lust und Freude (wie bei Kindern) "Die Stimme der Unmündigen" ideoplastisch: nur Idee von Augen, Nase und Mund Schneemann: stofflich und plastisch dargestellte Idee eines Mannes Frontalgesetz: Gesetz laut Julius Lange (dänischer Kunsthistoriker) aller primitiven Kunst zu eigen Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit steinfigur-k.jpg stark stilisierte Gesichtszüge Zeichnungen von Kindern ebenfalls ideoplastisch Zeichnung soll dargestelltem Gegenstand nicht ähnlich sein Kind versucht es nicht einmal Kind zeichnet das, was es sich unter einem Mann vorstellt, die Idee eines Mannes Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung kindergesicht-k.jpg Mann hat zwei Augen = zwei Augen werden gezeichnet Umbildung der bunten, verwickelten und mannigfaltigen Wirklichkeit in ein einfaches, leicht überschaubares System von geometrischen Formen laut Autor: früher glaubte man, Kreuze, Kreise, Striche oder Punkte stehen am Beginn des Kunstschaffens (wie ich mit den Geraden) heute wisse man, dass überall damit begonnen wurde, Dinge so abzubilden, wie sie ausschauen später ging man dazu über, sie zu stilisieren lebendige, unruhige Wirklichkeit wurde nachträglich in starre Ornamente umgeschafft Fotocollage Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Griechen Ikonenmalerei Ikonenmalerei gottvater-k.jpg zu Fotocollage passend, eventuell mit mehreren Augen arbeiten? Standpunkt Bearbeite die Fotocollage nun doch nicht weiter. Liegt seid vorgestern auf dem Tisch. Zu den Geradencollagen fällt mir noch ein, dass sie vom Herstellungsprozess schon zu komplex wirken. Geraden werden ausgegeben, auf Papier gedruckt, Papier zerrissen und auf Fläche neu angeordnet. Da wirken die Fotocollagen irgendwie einfacher, nachvollziehbarer. Nur das Ergebnis erscheint mir dann doch zu wirr. Nachvollziehbar auch die Geradenbilder, nur leider bisher nur über den Plotter Plotter gute Ergebnisse erzielt.
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Faux Fontana par Ben (Falscher Fontana von Ben), 1967
Faux Fontana par Ben (Falscher Fontana von Ben), 1967
Recherche des formes / Bananes, Ben Vautier
"Recherche des formes / Bananes", Ben Vautier
Warum Kunst?, Ben Vautier
"Warum Kunst?", Ben Vautier
Das Schwarze Quadrat, 1915, Kasimir Malewitsch
Das Schwarze Quadrat, 1915, Kasimir Malewitsch
Ausstellungsansicht, Mark Rothko und Richard Serra
Ausstellungsansicht, Mark Rothko und Richard Serra
(NOCH MIT EIGENEN NOTIZEN FÜLLEN) Ausstellung Ben Vautier Ben Vautier "Ist alles Kunst?", Retrospektive, Museum Tinguely Jean Tinguely Ausstellungsansicht ausstellung_ben2-k.jpg Ben Vautier (* 1935, französisch-schweizerischer Künstler) gehörte zur Fluxus Fluxus -Bewegung in Europa Faux Fontana Lucio Fontana par Ben (Falscher Fontana von Ben), 1967 fontanaben-k.jpg bekannt für seine Schriftbilder mit kurzen, prägnanten Sätzen 1950er suchte er in theoretischer wie praktischer Auseinandersetzung nach eigener Formensprache wollte neben bestehendem Repertoire der Formen eigene, "nie dagewesene (er-)finden" viele Techniken und Untergründe ausprobiert, wie Tuschezeichnung und emailliertes Schild "Recherche des formes / Bananes", Ben Vautier banane1-k.jpg 1955: arbeit mit phallisch-abstrakter reduzierter Form der Banane "Banane", 1959 , "Banane", 1959 , "Banane (sur vieux papier boucher)", 1958 , "Banane", 1958 "Warum Kunst?", Ben Vautier ben-vautier-k.jpg Fragen nach Wahrheit in der Kunst, Rolle Künstler in der Gesellschaft, Beziehung von Kunst und Leben Verschränkung von bildender Kunst, Philosophie und Alltag signiert alles ("Je signe tout"), kommentiert dabei in Bild und Aktion die Welt "Kunst ist nutzlos" ("L’art est inutile"), "Ich bin der Wichtigste" ("Je suis le plus important") verfolgt Annahme, dass sich ein Kunstwerk nicht auf Grund materieller Beschaffenheit, sondern ausschliesslich durch Signatur Künstlersignatur erkennbar gibt ab 1958 "Vieilles écritures" (Schriftbilder), parallel zur Serie Bananes an erster Stelle stehen Aussage und Sinngehalt der Worte, danach erst grafische Erscheinungsform Magasin: eigener Plattenladen hängte zeitweise Schriftbilder außen an der Fassade oder im Innenraum auf dreidimensionales Bild mit Farbe übermalt Ausstellung Auf der Suche nach 0,10 "Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei", Fondation Beyeler, Basel Das Schwarze Quadrat Schwarze Quadrat , 1915, Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch fondationbeyeler_malewitsch-k.jpg 1915 bis 1916 in Sankt Petersburg: Kasimir Malewitsch zeigte in Ausstellung 0,10 das Schwarze Quadrat nannte Arbeit selber "Die ungerahmte Ikone Ikonenmalerei meiner Zeit" in östlicher Raumecke gezeigt (in traditionellen russischen Häusern ausschließlich für russische Ikone vorgesehen) er postulierte damit die Vorrangstellung seiner neu erfundenen Malerei (Suprematismus Suprematismus , lateinisch "Überlegenheit/Hoheit") ebnete damit den Weg für die Abstraktion, für monochrome Malerei und Konzeptkunst Konzeptkunst der Gegenwart vertrat Idee, dass man keine neue Kunst schaffen kann, bevor man sich nicht von der Tradition getrennt hat rief Künstlerkollegen dazu auf von "0" an anzufangen "10" steht für ursprünglich geplante Anzahl teilnehmender Künstler viele in Ausstellung 0,10 gezeigte Arbeiten setzten sich mit aktuellen europäischen Strömungen (Kubismus Kubismus und Futurismus Futurismus ) auseinander wollte sich von Futuristen absetzen (deshalb "Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei") Arbeiten von sieben Künstler und sieben Künstlerinnen ausgestellt wichtiges Anliegen der russischen Avantgarde Avantgarde : Frauen in der Kunst sollten gleich repräsentiert werden (ARBEITEN) Wladimir Tatlin mit Konterreliefs vertrat Meinung, dass Material wichtigste Komponente in der Kunst sei mit 1913 fertigte er abstrakte Kompositionen an ("Konterreliefs") gebrauchte als kunstunwürdig bezeichnete Materialien wie Blechstücke und Tischtafeln Eck-Konterreliefs: in der Luft schwebende abstrakte Kompositionen Idee der Skulptur neu definiert: Kunstwerk kann aus jedem beliebigen Material gemacht werden, Skulpturen brauchen keinen Sockel Tatlin als Begründer des europäischen Konstruktivismus Konstruktivismus angesehen (ARBEITEN) Olga Rozanova Nadezhda Udaltsova Ivan Puni Ivan Kliun (ARBEITEN) Ausstellung Black Sun Malereien, Skulpturen, Installationen und Aktionen u. a. von Dan Flavin Dan Flavin , Günther Förg Günther Förg , Felix Gonzalez-Torres Felix Gonzalez-Torres , Wade Guyton Wade Guyton , Donald Judd Donald Judd , Sol LeWitt Sol LeWitt , Piet Mondrian Piet Mondrian , Barnett Newman Barnett Newman , Mark Rothko Mark Rothko , Richard Serra Richard Serra Ausstellungsansicht, Mark Rothko und Richard Serra fondationbeyeler_rothko.jpg Bezüge und Spannungsverhältnisse zwischen Künstlern und Malewitsch / Schwarze Quadrat Minimal Art Minimal Art (reduzierte, geometrische Formen): Bedeutungsverweigerung, wie beim Schwarzen Quadrat (KÜNSTLER) Konzeptkunst (Idee wichtigstes Element) (KÜNSTLER)
Stifterfiguren Ekkhard II. und Uta
Stifterfiguren Ekkhard II. und Uta
Festzug Zweitausend Jahre Deutsche Kultur, 1937
Festzug "Zweitausend Jahre Deutsche Kultur", 1937
Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte Naumburger Meister Naumburger Dom europäisches Mittelalter als Person unbekannt vermutlich in Frankreich ausgebildet benannt nach Hauptwirkungsstätte Naumburg vielleicht auch eine Gruppe, nicht nur Einzelperson Nachwelt konstruiert aus Werk einen Künstler heutiges Künstlerbild wird auf damalige Person projiziert notiert www.ein-künstler.de noch frei? Grundriss des Westchores des Naumburger Doms notiert Auf Website nur ein Abbild einer Box, in der ich ausgewählte Arbeiten vorstelle (für 10 EUR, Fotokopien, nummeriert), statt Website? Stifterfiguren Ekkhard II. und Uta uta.jpg 12 Stifterfiguren erst nach Tod Sterben der Stifterfiguren erschaffen (kein Abbild der realen Person) ausgeprägte Gestik und Mimik erkennbar früher farblich alle Frauenfiguren ohne Erwähnung des Namens organische Verbindung zwischen Figuren und Gebäude Vorstellung der Figuren Uta-Kult notiert an "Der beste Künstler der Welt" erinnert sich Dozent Dozent bei Erwähnung meines Namens (Signatur Künstlersignatur -Link); Erkenntnis: Signatur für Arbeiten nutzen, keine Website? Popularisierung der Uta Uta-Treff: deutschlandweit treffen sich Frauen mit dem Vornamen Uta im Dom Bedeutung im Dritten Reich Drittes Reich Festzug "Zweitausend Jahre Deutsche Kultur", 1937 1937.jpg 1937 Uta gegenüber der "Entarteten Kunst" als "Deutsche Kunst" gezeigt, am "Tag der Deutschen Kunst" DDR DDR : Sinnbild für neue Frauenrolle im sozialistischem System (Gleichberechtigung der Frau) Walt Disney Walt Disney nach 1935 Deutschlandaufenthalt: böse Königin bei "Schneewittchen" als Vorbild Uta genommen Namensboom in den 1930ern und 1940ern Umberto Eco Umberto Eco (italienischer Schriftsteller): "Wenn Sie mich fragen, mit welcher Frau in der Geschichte der Kunst ich essen gehen und einen Abend verbringen würde, wäre da zuerst Uta von Naumburg" Wolfgang Ulrich: "Uta von Naumburg: Eine deutsche Ikone Ikonenmalerei " Warum Uta? Verbindung mit Mona Lisa Mona Lisa ? Nüchtern gesehen: übersteigerter Kunstbegriff, überzogene Erwartungshaltung
Bilder von Malewitsch, 1915, Kasimir Malewitsch
Bilder von Malewitsch, 1915, Kasimir Malewitsch
Sprung ins Leere, 1960, Yves Klein
Sprung ins Leere, 1960, Yves Klein
White Painting, 1951, Robert Rauschenberg
White Painting, 1951, Robert Rauschenberg
Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte 11 x selbstkasteit selbstkasteit "Das Schwarze Quadrat Schwarze Quadrat ", 1915, Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch : wie wirkt es auf uns? statisch, minimalistisch, kontrastreich Variationen: "Rotes Quadrat" (1915), "Weißes Quadrat auf weißem Grund" (1919) Suprematismus Suprematismus : Stilrichtung der Moderne der bildenden Kunst, mit Verwandtschaft zum Futurismus Futurismus und Konstruktivismus Konstruktivismus . Behauptung: "Alle Farben sind darin enthalten", Quadrat = perfekte Form Bilder von Malewitsch, 1915, Kasimir Malewitsch b_hgbleipzig-31-k.jpg Kombination von Kreisen, Quadraten und Kreuzen entstehen Frage: Original oder Intention Intention bei Nachbauten wichtig? Sind digitale schwarze Quadrate gleichwertig? Hinweis vom Lehrer: Nicht fragen "Ist das Konzeptkunst Konzeptkunst ?" sondern "Was passiert, wenn wir uns das Bild als Beispiel der Konzeptkunst ansehen?" (langwierige Diskussion über Zuordnung von Kunstwerken zu Stilrichtungen entfällt) Ikonenmalerei Ikonenmalerei : Vermittler zwischen Mensch und göttlicher Instanz Frage zum schwarzen Quadrat: "Was für eine Botschaft steckt dahinter?" "Vera ikon" = "wahres Bild" von lateinisch "vera" = "wahr", griechisch Griechen "εἰκών" = "Bild" passend: Schweißtuch der Veronika Schweißtuch der Veronika notiert da in TFT-Monitor nach einigen Wochen mein Porträt nicht einbrannte: Plasmabildschirm oder einen Röhrenmonitor kaufen und noch einmal ausprobieren (Plasmabildschirm wäre zeitgemäßer) Was für eine Bedeutung hat ein Manifest Manifest ? Selbstdarstellung, was erreicht werden soll, Mittel und Wege dahin, idealistischer Zustand wird gefordert, Utopie notiert vom Quadrat zum Kreis: jeweils eine Kante mehr einpflegen; Ergebnisse so präsentieren, dass keine Animation draus entstehen kann (es geht um die Verfeinerung, wie bei dem Thema Zeit) Sprung ins Leere, 1960, Yves Klein Yves Klein b_hgbleipzig-32-k.jpg monochrome Bilder, Ultramarinblau, 1960 patentiert unter "International Klein Blue (I.K.B.)" Frage: "sind die Ultramarinblau-Bilder gegenständlich oder werden sie erst durch die Fantasie des Betrachters gegenständlich?" Yves Klein: "AIR ARCHITECTURE" Spiel mit farbigen Quadraten: Josef Albers Josef Albers "es gibt keine Wahrheit, nur Wahrheiten" White Painting Robert Rauschenberg , 1951, Robert Rauschenberg b_hgbleipzig-33-k.jpg