× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

unvollendet

Selstbildnis, 1977, Gerda Lepke
Selstbildnis, 1977, Gerda Lepke
Strukturierte Vertikale Rot-Gelb-Blau, 1988, Günter Hornig
Strukturierte Vertikale Rot-Gelb-Blau, 1988, Günter Hornig
Fritz Cremer, 1965/66, Theo Balden
Fritz Cremer, 1965/66, Theo Balden
Selstbild, 1973/74, Bronze, Sabina Grzimek
Selstbild, 1973/74, Bronze, Sabina Grzimek
Selbsbildnis auf bulgarischer Ikone, 1977, Mischtechnik auf Holz, Werner Tübke
Selbsbildnis auf bulgarischer Ikone, 1977, Mischtechnik auf Holz, Werner Tübke
Ausstellung Hinter der Maske Maske Künstler in der DDR DDR , Museum Barberini (am nächsten Tag, nach handschriftlichen Notizen) Selstbildnis Selstbildnis , 1977, Gerda Lepke gerda-lepke-k.jpg mit vielen farbigen kleinen Strichen / Punkten "Selbst", 1947, Gerhard Altenbourg Kreide und Aquarell auf Karton Kleidung und Wahl Bildausschnitt nach Renaissance Renaissance unvollendet unvollendet Selbstverständnis erst wieder aneignen, nach Kriegserfahrung "Selbstinszenierung Inszenierung ", Fotografie, 1952, Evelyn Richter Serie "Wörter", Mitte 1970er, Schreibmaschinen-Arbeiten, Ruth Wolf-Rehfeldt Ruth Wolf-Rehfeldt Strukturierte Vertikale Rot-Gelb-Blau, 1988, Günter Hornig guenter-hornig-k.jpg Büsten Fritz Cremer Fritz Cremer , 1965/66, Theo Balden Theo Balden theo-balden-k.jpg durch Aufsicht Verbot Kugelschreiber weiter zu benutzen Bleistift bekommen Selstbild, 1973/74, Bronze, Sabina Grzimek Sabina Grzimek sabina-grzimek-k.jpg hervorstechende Augen "Das Lächeln der Mona Lisa Mona Lisa oder Kann Hoffnung scheitern Erfolg ?", 1976/77, Jürgen Schiferdecker Rahmen geschweißt Aufteilung wie Triptychon Triptychon Schrein mit rotem Vorhang und Relikt Selbsbildnis auf bulgarischer Ikone Ikonenmalerei , 1977, Mischtechnik auf Holz, Werner Tübke werner-tuebke-k.jpg Selbsterhöhung als gottgleicher Künstler siehe auch Albrecht Dürer Albrecht Dürer
Kunstkritik Kunstbegriff Der Künstler und seine Zeit Kunst kann verlogener Luxus sein deshalb möchten einige Künstler zur Wahrheit zurückfinden L’art pour l’art L’art pour l’art übersteigt in Themen und Stil das Verständnis der Massen kann nichts von ihrer (der Massen) Wahrheit ausdrücken Menschen wollten, dass Künstler von der Masse für die Masse spricht Ideal einer unmittelbaren, allumfassenden Verständigung schwebt vielen Künstlern vor Kunst kann kein Monolog sein selbst unbekannte, einsame Künstler appellieren an Nachwelt um von und zu allen sprechen zu können, muss das Gemeinsame genommen werden was alle verbindet: Meer, Regen, Bedürfnis, Verlangen, Kampf gegen den Tod Sterben Künstler sollte Realist sein der einzig realistische Künstler wäre (würde er existieren) Gott Gott alle anderen Künstler sind dem Wirklichen untreu "Infolgedessen befinden sich die Künstler, die die bürgerliche Gesellschaft und ihre formale Kunst ablehnen, die von der Wirklichkeit und einzig und alleine von ihr sprechen wollen, in einer schmerzlichen Ausweglosigkeit. Sie müssen Realisten sein und können es nicht. Sie wollen ihre Kunst der Wirklichkeit unterordnen, aber man kann die Wirklichkeit nicht beschreiben, ohne eine Wahl zu treffen, die sie ihrerseits der Originalität einer Kunst unterordnet." Wirklichkeit kann nicht ohne Auswahl wiedergegeben werden über sozialistische Kunst: Ästhetik, die realistisch sein wollte, wird zu einem neuen Idealismus ebenso unfruchtbar für wahre Künstler wie bürgerlicher Idealismus Kunst hat da keine Bedeutung mehr, sie dient Lüge des L’art pour l’art: kennt das Böse nicht, übernimmt dafür Verantwortung realistische Lüge: erkennt zwar gegenwärtiges Unglück der Menschen an verherrlicht aber ein kommendes Glück, das niemand kennt beide Lügen: völlige Ablehnung der Aktualität sind fern von der Wirklichkeit, Kunst wird abgeschafft "Was ist denn Kunst? Jedenfalls nichts Einfaches." einerseits verlangt der Mensch, dass Genie Genie in einsamem Glanz erstrahlt andererseits soll sich Genie nicht von Allgemeinheit unterscheiden Balzac: "Das Genie gleicht allen, und keiner gleicht ihm." Wie kann Kunst auf das Wirkliche verzichten und gleichzeitig ihm unterwerfen? Kunst als Auflehnung gegen Flüchtige und Unvollendete der Welt gesehen Künstler will Wirklichkeit veränderte Gestalt geben muss dabei Wirklichkeit beibehalten, da sie Quelle darstellt Kunst <> Ablehnung noch Zustimmung Kunst ist ein stets neues Hin- und Hergerissen werden Zwickmühle: unfähig, Wirklichkeit zu leugnen, aber dazu getrieben, in unvollendeten Aspekt anzugreifen "Und wenn die Formen nichts sind ohne das Licht der Welt so tragen sie doch ihrerseits zu diesem Licht bei." Frage nach genauer Dosis an Wirklichem in der Kunst Problem löst jeder Künstler für sich selber Künstler darf sich von seiner Zeit nicht abwenden, gleichzeitig aber nicht in ihr verlieren Prophet darf absolut urteilen Kunst hingegen verfolgt nicht Ziel Gesetze zu erlassen oder zu herrschen Kunst will verstehen Kunst ist nicht Richter, sondern Rechtfertiger "Geheimnis des Lebens ist eins mit dem Geheimnis der Kunst." Kunst: ständige Spannung zwischen Schönheit und Schmerz freie Künstler: schafft sich seine Ordnung selbst Kunst kann nicht gelenkt werden an fremdem Zwang Zwang stirbt die Kunst "Solange sie sich der Bequemlichkeit der Kurzweil oder des Konformismus Konformismus hingeben, den Spielereien des L’art pour l’art oder den Predigten der realistischen Kunst, so lange bleiben ihre Künstler Nihilisten und unfruchtbar." Zeit (Ende 1950er geschrieben) der verantwortungslosen Künstler sei vorbei Freiheit der Kunst nicht viel wert, wenn sie keinen anderen Sinn hat, als Behaglichkeit des Künstlers zu sichern (kurzer Abschnitt über Nietzsche Friedrich Nietzsche und Lou Salomé)
Times Square, Klanginstallation, 1977 - 1992 und seit 2002, Max Neuhaus
Times Square, Klanginstallation, 1977 - 1992 und seit 2002, Max Neuhaus
Kurs Bildmusik Einführungsveranstaltung Theorie-Reader Bildmusik Times Square, Klanginstallation, 1977 - 1992 und seit 2002, Max Neuhaus timessquare-k.jpg Klangfelder auf gleichnamigen Platz in New York integriert Straßengeräusche durch Kontrast in räumlich und zeitlich strukturiertes Wechselspiel Passanten sollen dezent eingesetzte Klangfelder als Kuriosität der Stadt begreifen ab Mittelalter "artes liberales" darunter u. a. Musik, Geometrie, Arithmetik , aber nicht Bildende Kunst Renaissance Renaissance : universell ausgerichtete Künste durch da Vinci, Dürer Albrecht Dürer , Leon Battista Alberti (1404 - 1472, u. a. italienischer Schriftsteller, Mathematiker, Kunst- und Architekturtheoretiker) Alberti: Maler braucht nicht nur handwerkliche Kunstfertigkeit da Vinci: Berührung zwischen Malerei und Musik in "Il paragone delle arti" Malerei sollte auf selber Ebene wie Musik und u. a. Geometrie gesetzt werden zur Zeitlichkeit: Malerei als Schwester der Musik betrachtet Bedeutung Mathematik als Verbindungsglied zwischen Musik und Malerei Gesamtkunstwerk Gesamtkunstwerk (Vorträge nächster Sitzungen) Standpunkt Ich bin wieder einmal erstaunt, wie viel Energie Künstler in ihre Arbeiten stecken und stelle mir auch heute die Frage: Was treibt sie nur alle an? mit Daniels Dieter Daniels Termin für Einzelgespräch ausgemacht Standpunkt verhüllt verhüllt (noch unkorrigiert) Vielleicht muss ich mich - das habe ich glaube ich schon einmal geschrieben - von der Idee befreien, ein Künstler im herkömmlichen Sinne sein zu wollen. Damit meine ich einen (bildenden) Künstler, der etwas schafft, damit es gesehen wird. Einen Künstler, der sich mit einer Ausstellung vor Publikum präsentiert und der Kontakte zur Kunstwelt pflegt. Zu den entstehenden Arbeiten möchte ich noch hinzufügen: Ich bin nicht der, der ein Blatt bis zum Ende mit einer in sich schlüssigen Zeichnung füllt, der eine Leinwand mit Farbe bedeckt und am Schluss signiert. Dazu fehlt mir die Konzentration, das Können (durch Nachfolgendem begründet), die Motivation. Die Bild-Motivation fehlt, weil mir die Zeige-Motivation fehlt. Mir fehlt allgemein fast alles, was einen Künstler Künstler sein lässt! Nur eines anscheinend nicht (und das möchte ich das Entscheidende nennen): Das Machen an sich. Und wenn es sich nur in kleinen Skizzen und Notizen äußert (wie jener hier). Ich schaffe damit etwas. Etwas, was man keinem Beruf zuordnen kann. Was der Einfachheit wegen der Kunst zugerechnet wird (was auch sonst?). Nur es fehlt an der Vollendung und dem Wunsch des Zeitgenössischen. Und bevor ich mich in diese Rolle zwänge, muss ich mich von dieser Idee, so ein Künstler sein zu wollen, verabschieden. Bisher hat es mich lediglich Tage und Wochen im Nichtstun faul verharren lassen. Ich spiele gerne mit dem Künstler-Begriff. So freue ich mich schon auf mein Diplom, einfach, weil ich mich dann "Diplom-Künstler Diplom-Künstler " nennen darf. Das würde doch kein Künstler tun, der ernsthaft versucht in der Kunstwelt Fuß zu fassen, oder? So eine Idee kann doch nur dem kommen, der noch nicht in der Kunstwelt unterwegs ist, sie nicht versteht und auch nicht das Bedürfnis verspürt jemals Teil von ihr zu sein. Zurück zu den Arbeiten. Kann ich sie überhaupt unter dem Begriff "Arbeit" zusammenfassen? Oder müsste ich "Kleine Stücke", "Notizen" und "Skizzen" sagen? Ich sammle sie in Kartons, teilweise geordnet nach Technik und Thema. Mehr scheine ich gar nicht machen zu wollen. Größere Arbeiten sind bisher meist unvollendet unvollendet geblieben. Für mich selber brauche ich keine großen Arbeiten. Für mich selber reichen kleine Zeichnungen und Notizen auf einfachem Papier. Daran kann ich mich erfreuen und Jahre später wieder darauf blicken. Möchte ich natürlich mein Geld mit diesen Dingen verdienen, muss ich sie zeigen. Daran werde ich nicht vorbei kommen. Ich müsste sie so zeigen, wie sie sind. In Kartons, auf Tischen, mit Stühlen drumherum. Collagen, die als Arbeiten verstanden werden könnten vielleicht auch in kleinen selbstgebauten Flügeltürrahmen, geöffnet oder geschlossen. Etwas spielen, sich etwas zurücknehmen, sich etwas entdecken lassen.
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff  (eventuell falsches Abbild)
Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff (eventuell falsches Abbild)
Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff  (Abbild Vorfrühlingswald mit Holzstoß, Aquarell auf Velin. 50 x 70 cm)
Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild "Vorfrühlingswald mit Holzstoß", Aquarell auf Velin. 50 x 70 cm)
Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes
Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes
Akt im Lehnstuhl((?)), 1977, Georg Baselitz
Akt im Lehnstuhl((?)), 1977, Georg Baselitz
Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer
Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer
2 x Daumennagellänge Alkohol Whisky umsetzen Kopf-Objekt herstellen (Bachmann fragen), danach verformen, verzerren, verkrampfen, zerschlagen, fallen lassen verkrampfte Hand auf Kopf übertragen eventuell mit Fotocollage überziehen, wie Standpunkt Finde gerade meine Arbeiten etwas zu zaghaft. Nach der Besichtigung der großen Leinwand-Arbeiten im Albertinum merke ich, dass bei mir noch etwas fehlt. Die Größe? Der expressive[?] Ausdruck? Schwung, Bewegung? Fühle mich dennoch (dank Whisky) auf dem richtigen Weg. Einfach mal draufhauen! +++ JETZT +++ MACHEN (hoher Kunst-Wert von 30 Punkten kommt durch wiederholtes Hören der Audionotiz 2016-02-19.mp3 und Whisky zustande) Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff Karl Schmidt-Rottluff und die Abstrakten Kunstsammlungen Chemnitz Ausstellungsansicht abstrakten.jpg Führung durch Ausstellung Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff (eventuell falsches Abbild) rottluff10-k.jpg umsetzen im Arbeitsraum Stillleben Stillleben auf Tisch oder Katzenaufnahme in Collagenform umsetzen (mehrere Perspektiven) Ziel: neben Selbstporträts Selstbildnis auch andere Dinge darstellen "Küchenfenster", 1932, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild nicht gefunden) umsetzen mit Narzissenstrauß umsetzen Rund um die Lampe, 1935, Karl Schmidt-Rottluff umsetzen bei Weinflaschen-Collage Collage einmal drumherum Raum fotografieren und auf Flasche verzerrt wiedergeben Rahmen teilweise selber hergestellt und gestaltet / Formen geschnitzt Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild "Vorfrühlingswald mit Holzstoß", Aquarell auf Velin. 50 x 70 cm) rottluff12-k.jpg auf Rahmen hinterließen Besucher ihren Missmut gegenüber Arbeit "Preisrätsel", "Miserables Bild", "Idiot", "blödsinnig" seine Reaktion: "Sieht das nicht aus, als sollte das Bild seine Geschichte haben - na ich bin auf das weitere gespannt." "Kinder", 1907 (Abbild nicht gefunden) mit Vermerk im Bild: "unvollendet unvollendet " Steine vom Strand gesammelt und Figuren reingeritzt Natur / Untergrund sollte immer Teil der Arbeit sein Linoldruck: Linolplatte abgelehnt, da zu künstlich stattdessen in Holz geritzt, da Holzstruktur auf Arbeit sichtbar bleibt Fühlten sich westliche Künstler teilweise auch von ihrem politischen System benutzt, oder war denen der Grund der massigen Unterstützung egal? "Bildnis Mutter", um 1926 (Abbild nicht gefunden) umsetzen Oma-Bild-Collage machen (von 360°-Fotos) Ausstellung Stiftung und Sammlung G. und A. Gercken Albertinum, Dresden Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes antes3-k.jpg Akt Akt im Lehnstuhl((?)), 1977, Georg Baselitz Georg Baselitz baselitz1-k.jpg "Torsi", 1998, Buche, Farbig gefasst, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer beer-k.jpg
Prinzenpalais, Oldenburg
Prinzenpalais, Oldenburg
Joannesschüssel, um 1500/10, Öl auf Eichenholz, Aelbert Bouts (15./16. Jahrhundert)
Joannesschüssel, um 1500/10, Öl auf Eichenholz, Aelbert Bouts (15./16. Jahrhundert)
1976, Corten-Stahl, Peter Bonnen
1976, Corten-Stahl, Peter Bonnen
Aufgestützter Kopf mit Zopf, 1986, Jossi Ben Jehoschua Blumenberg
Aufgestützter Kopf mit Zopf, 1986, Jossi Ben Jehoschua Blumenberg
Schmaler Kopf, um 1970, Kalkstein mit Zwirnfäden, Michael Croissant
Schmaler Kopf, um 1970, Kalkstein mit Zwirnfäden, Michael Croissant
Die Ziege, um 1895, Fritz Mackensen
Die Ziege, um 1895, Fritz Mackensen
Ausstellung Sammlung Galerie Alte Meister, Prinzenpalais, Oldenburg Prinzenpalais, Oldenburg prinzenpalais.jpg "Antikisierendes Porträt eines Mannes", 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Bronze auf Marmorsockel fliegende Vögel und anderes Getier Joannesschüssel, um 1500/10, Öl auf Eichenholz, Aelbert Bouts (15./16. Jahrhundert) johannesschuessel-k.jpg notiert Was muss (neben Johannes oder Essen) zwingend auf einen Teller? draufmalen mit Porzellan-Malfarben oder Rotring-Stift für feine Linien "Kriechtiere und Insekten", um 1730[?], Karl Wilhelm de Hamilton (17./18. Jahrhundert) notiert Stilleben Stillleben aus Geraden als Serie / Geradenkompositionen mit Schatten auf Papier? auf Leinwand (Geraden mit Klebestreifen abkleben) Schwarz auf Schwarz / Weiß auf Weiß / Schwarz auf Weiß / Weiß auf Schwarz mit "erhabenen" Geraden (draufgezeichnet) und "ausgelassenen" Geraden (durch Klebestreifen abgedeckter Bereich) bewusst[?] unvollendet unvollendet gelassen: "Die Volskerberge von Civitelle aus", 1837, Ernst Wilhelm Dietrich Willers (19. Jahrhundert) Ausstellung Sammlung Galerie Neue Meister, Prinzenpalais, Oldenburg deutscher Impressionismus Impressionismus und Expressionismus Expressionismus der Brücke-Maler (arbeiteten u. a. in Dangast am Jadebusen) Franz Radziwill (1895 - 1983, Dangaster Maler) ("Neue Sachlichkeit" / "Magischer Realismus") "Das Fest", 1957, Fritz Winter (20. Jahrhundert) 1976, Corten-Stahl, Peter Bonnen quadratlinien-k.jpg notiert Kubus mit reingeritzte Geraden Kubus ("Welt-System") mit Geraden "durchlöchert" "Flügelskulptur I, 1964, Bronze, E. R. (Eva Renée) Nele (Ausschnitt) Aufgestützter Kopf mit Zopf, 1986, Jossi Ben Jehoschua Blumenberg aufgestuetzer-kopf-k.jpg notiert Kopf, aufgestützt, aus kleinen Holzstangen (verspiegelt) bilden notiert Geraden durch Linse / gekrümten Spiegel Spiegelbild fotografieren = gekrümmte gerade Gerade Schmaler Kopf, um 1970, Kalkstein mit Zwirnfäden, Michael Croissant Michael Croissant schmaler-kopf-k.jpg notiert mit Styroporkopf (weiß) ausprobieren mit u. a. wilden Garnlinien "Wiesen-Fuchsschwanz / Alopecurus pratensis", 2013/2015, Cornelia Genschow Die Ziege, um 1895, Fritz Mackensen fritz-mackensen-k.jpg notiert mit Processing ausprobieren: Bild wie "Die Ziege" mit Geraden zeichnen 1) Bild mit in eine Richtung verlaufenden Geraden gefüllt 2) durch Mausklicks wird Geradenwinkel im Bereich um Maus leicht verändert, dadurch langsam Motive sichtbar 3) mit Plotter Plotter und mehreren Durchläufen auch mit farbigen / hervorstechenden Linien möglich "Jüngling I", 1901, Bronze, George Minne notiert "Jüngling I" mit Geraden umsetzen (aber meinen Körper als Vorlage!) Kunstgeschichte Impressionismus Ende des 19. Jahrhundert zunächst in Frankreich durchsetzende Reaktion auf herkömmliche Akademie- und Ateliermalerei Ateliermalerei Ateliermalerei: unnatürlicher Beleuchtung, daher dunkle Palette in Historien und Genrebilder / Überbetonung des Inhaltlichen Impressionisten nahmen Natur als farbige Erscheinung wahr, versuchten fortlaufendes sinnliches Ereignis festzuhalten Gegenstände nicht nah Beschaffenheit nach gemalt, sondern wie im Augenblick erlebt wurde bevorzugten Malerei vor dem Motiv helle Sonnenlicht führte zu starker Aufhellung der Palette und zu farbigen Auflösung der Schatten 30 Jahre später etablierte sich Impressionismus auch im Deutschen Kaiserreich Brücke-Expressionismus 1907 bis 1912 hielten sich in Sommermonaten Brücke-Künstler Karl Schmidt-Rottluff Karl Schmidt-Rottluff , Erich Heckel Erich Heckel , Max Pechstein in Dangast auf Hinwendung zur Landschaftsmalerei: Studienbesuche an der Nordsee 1. Ausstellung 1908 im Oldenburger Augusteum traf überwiegend auf Unverständnis beim Publikum Primärfarben Rot, Gelb und Blau in Verwendung sowie Farben 2. Ordnung (Grün, Orange, Violett) in reiner Beschaffenheit ohne Aufhellung oder Abdunklung nutzten Komplementärkontraste Rot-Grün, Blau-Orange, Gelb-Violett, um Wirkung der Farben zu steigern [?] Loslösung von Lokalfarbe Holzstock für Plakate KG. Brücke, Weißtanne, 1908/09 Holzstock-Rückseite zur Stabilisierung mit 2 Querstreben versehen notiert Informationstäfelchen erstellen und ausstellen mit Text a la: "Informationstäfelchen, Friedrich Fröhlich, 30, 15 x 10 cm, Druck auf Papier" Ausstellung Robert Elfgen Oldenburger Kunstverein
Merzbau, Kurt Schwitters (1943 zerstört)
Merzbau, Kurt Schwitters (1943 zerstört)
Selbstbildnis El Lissitzky
Selbstbildnis El Lissitzky
Kabinett der Abstrakten, El Lissitzky, 1928/29
Kabinett der Abstrakten, El Lissitzky, 1928/29
Mechanische Ente, Jacques de Vaucanson, 1738
Mechanische Ente, Jacques de Vaucanson, 1738
Kurs Geschichte der Ausstellung standardisierte Hängungsformen Abweichungen durch Künstler durchgesetzt Kurt Schwitters Kurt Schwitters (1887 - 1948, deutscher Künstler, Maler, Dichter und Werbegrafiker) unter Kennwort MERZ dadaistisches "Gesamtweltbild" entwickelt bekannt geworden durch architektonisch veränderte Räume Merzbau, Kurt Schwitters (1943 zerstört) merzbau.jpg Merzbau / "Kathedrale Kathedrale des erotischen Elends" überwand Gattungsbegriffe Skulptur / Installation in seinem Wohnhaus, Hannover Rekonstruktion im Sprengel-Museum Hannover Wegbereiter für Pop-Art (Motive häufig der Alltagskultur, des Konsums, den Massenmedien und Werbung entnommen) private Präsentation der Kunst / nicht öffentlich gefördert Selbstvermarkter Collagen "Merz-Zeichnungen" Merzbau in Scheune ("The Elterwater Merz Barn", England) blieb unvollendet unvollendet Kunstwerk nie zu Ende gedacht, immer in Entwicklung begriffen "Ursonate" "Man kann auch mit Müllabfällen schreien, und das tat ich, indem ich sie zusammenleimte und -nagelte. Ich nannte es MERZ, es war aber mein Gebet über den siegreichen Ausgang des Krieges, denn noch einmal hatte der Frieden wieder gesiegt. Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. […] Es war wie ein Abbild der Revolution in mir, nicht wie sie war, sondern wie sie hätte sein sollen" Alexander Dorner (1893 - 1957, deutscher Kunsthistoriker, Hochschullehrer und Museumsdirektor) innovative Konzepte für Ausstellungen beauftragte Künstler mit ihm zusammenzuarbeiten wollte Schallplatten als Audioguide / audielle Begleitung im Museum anbieten Farbgestaltung Ausstellungswände Schaffung von "atmosphärischen Räumen" El Lissitzky El Lissitzky (1890 - 1941, russischer Avantgardist, Malerei, Architektur, Grafikdesign, Typographie und Photographie) zur Realisierung und Verbreitung konstruktivistischer Ideen beigetragen Ausstellungsgestaltung Selbstbildnis El Lissitzky lissitzky.jpg Kunst, die Nutzen hat / mit gesellschaftlichen Anspruch Kabinett der Abstrakten, El Lissitzky, 1928/29 kabinett.jpg bewegliche Konstruktion, Bilder neu anordnen / sichtbar machen durch Ausstellungsbesucher Rekonstruktion im Sprengel Museum Hannover Kurs Warum Denken? Dialog als Denkstil Erkenntnistheorie 4 Arten von Erkenntnis: Vermuten, Glauben, Nachdenken, Einsehen Mechanische Ente, Jacques de Vaucanson, 1738 ente.jpg René Descartes René Descartes (1596 - 1650, französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler) methodischer Zweifel Zweifel versuchte Philosophie mit wissenschaftlicher Methoden zu eindeutigeren Schlüssen zu führen, die nicht mehr anzweifelbar wären komplett zum Anfang, mit einem eindeutig belegbaren Punkt Ausgangspunkt: alles, was er für wahr hält = falsch Außenwelt durch Sinne wahrnehmen = Täuschungen / muss nicht wahr sein Zweifel an Erinnerungen Zweifel am eigenen Körper (wenn Leben Traum, dann Körper nicht unbedingt existent) Zweifel an Grundsätze in Wissenschaft / Mathematik wissenschaftliche Erkenntnisse könnten durch "höhere Macht" (boshafter Geist / genius malignus) eingetrichtert worden sein Gott Gott nicht existent (sonst wäre genius malignus nicht da) oder Gott ist der boshafte Geist unumstößliche Wahrheit: "Cogito, ergo sum" (Ich denke, also bin ich) nicht Gott ist mehr unumstößlich, sondern der Mensch Ich ist ein "denkendes Ding" deskriptive (beschreibende) und normative Gedankengänge deskriptive Aussagen = Sätze über Realität, können überprüft und ggf. widerlegt werden normative Sätze = geben vor, wie etwas sein sollte
Museum für Druckkunst, © Kai Hofmann
Museum für Druckkunst, © Kai Hofmann
Standbild aus Dokumentation Der Notenstecher von Würzburg
Standbild aus Dokumentation "Der Notenstecher von Würzburg"
unvollendete Kunstwerke "Sie sind oft sehr viel interessanter als vollendete Kunstwerke, denn sie offenbaren gleichsam das Innenleben des schöpferischen Prozesses - sie gestatten es dem Betrachter, dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter zu sehen und einen ansonsten flüchtigen Moment Moment in der Entstehung des Kunstwerks festzuhalten" notiert Internetseite wie http://unvollendet unvollendet .net mit Sammlung an Kunstwerken, die aufgrund Tod Sterben der Künstler nicht vollendet wurden, mit Detailansichten und Vermerk Ausstellungsort Kunstlehre Ausstellung Museum für Druckkunst Museum für Druckkunst, © Kai Hofmann druckkunst-leipzig.jpg Großer Drucksaal Schriftgießerei / Holzstichwerkstatt notiert einfache Geraden-Strukturen wie horizontale, vertikale, sternförmige, übereinanderlappende Geraden drucken und Wirkung studieren auf transparentem Papier drucken und verschiedene Strukturen übereinanderlegen Perforiergerät Lithographiesteine mit grafischen Zeichnungen notiert Lithographien ansehen und Linienstrukturen analysieren / Schattenwürfe / Verdichtungen Tief-, Hoch-, Flachdruckverfahren Radierpresse (auch Sternradpresse) von Künstlern für Herstellung von Grafiken genutzt (5-10 Drucke/h) Spatienschneidemaschine (mit Stärke 1 p [0,376 mm] - 1 1/2 p) Musiknotendruck komplizierter, da Aufsplittung in einzelne Zeichen schwieriger u. a. über mehrere Vorgänge möglich (Notenlinien, Notenzeichen, Text) lange Praxis: Kombination von gedruckten Notenzeilen und Einzeichnung per Hand 1525: Verbindung Notenlinien und Lettern (Stempelschneider Pierre Haultin ) Grundlage für einfachen Notendruck qualitativer Rückschritt, da Notenlinien nicht durchgehend 1755: Verfeinerung Notensatzsystem (Leipziger Musikalienhändler Johann Gottlob Immanuel Breitkopf) rund 450 Kombinationen (Notensegmente wie Fähnchen, Köpfe, Teile der Hälse auf Lettern vereint) zeitintensiv und kostenintensiv (oft auf Liedtexte beschränkt) u. a. Partituren im Notenstich (Tiefdruck Tiefdruck ) realisiert Flachdruck Flachdruck (Lithographie): Wasser und Fett stoßen sich gegenseitig ab, Voraussetzung für Flachdruck Tiefdruck: maximal 300 Abzüge, enorme Kraft der Druckpresse ließ Eingravierungen mit Zeit abflachen Handwerkervideos: "Der Letzte seines Standes?" Standbild aus Dokumentation "Der Notenstecher von Würzburg" notenstecher.jpg "Der Notenstecher von Würzburg", Rüdiger Lorenz Hans Kühner sticht Fuge von Bach in Blei notiert Notenzeile für Notenzeile, Zeichen für Zeichen: Konzentration (übertragen auf) Gerade für Gerade: Konzentration und zeitlicher Aspekt statt schnellem "wischenden" Ausdruck Vermerk Carl Philipp Emanuel Bach bei Bachs letzter (unvollendeter) Fuge: "Ueber dieser Fuge, wo der Nahme BACH im Contrasubject [Gegenthema, Kontrapunkt] angebracht worden, ist der Verfasser gestorben." Standpunkt Ich verstehe nicht, warum einige Interpreten versuchen, dem Stück ein "würdiges" Ende zu verleihen. Es muss abrupt enden, wie der Tod. Jegliche Verlangsamung oder leises Ausklingen hat Bach beim Komponieren bestimmt nicht im Sinn gehabt. im Tiefdruckverfahren selber gedruckt: "Kleine Liebe zu einer großen Stadt", Text Hildegard Maria Rauchfuß (1964), Melodie Gerd Holger Tonschneidemaschine: erlaubt Xylograph parallel und konisch angeordnete Linien zu schneiden (Schattierungen und Verläufe)
Die Toteninsel, 1890, 68 x 90 cm, Radierung und Aquatinta, Klinger (nach Arnold Böcklin), Graphische Sammlung ETH Zürich
Die Toteninsel, 1890, 68 x 90 cm, Radierung und Aquatinta, Klinger (nach Arnold Böcklin), Graphische Sammlung ETH Zürich
Insel, Matias Bechtold, 2009, MdbK Leipzig Foto, © Jürgen Baumann
Insel, Matias Bechtold, 2009, MdbK Leipzig Foto, © Jürgen Baumann
Standpunkt notiert Auseinandersetzung mit Vorwurf des künstlerischen Umhanges, dem keine Kunst innewohnt (Sebastian, Marios Marios ) am Beispiel Zufallsbilder (Raben- und Meerbilder): "Ich würde halt gerne programmieren" "Ich benütze das Thema, um Neues zu schaffen" Themenwahl beliebig, ohne tieferem Hintergedanke belustigende Spielerei (im Unterschied zu ernster Spielerei) offene Frage: Wer entscheidet, ob ich den Zufall Zufall als Thematik wirklich ernst nehme / behandeln möchte? Ist offensive Unsicherheit im Umgang mit eigenen Handlungen dem Ziel hinderlich? Ist die Lust am Programmieren verwerflich oder doch rudimentär wichtig, damit überhaupt etwas entstehen kann? Entstehen nicht erst dann gute Fotografien / Gemälde / Plastiken, wenn der Künstler die Technik beherrscht / gleichzeitig daran Freude empfindet? Ausstellung Toteninsel Toteninsel MdbK Leipzig "Die Toteninsel", 1886, 5. Version, Arnold Böcklin Arnold Böcklin , MdbK Leipzig Unterschiede zu Baseler Version (siehe 6. August) 1 definierter Eingang 2 weiße Gestalt beugt sich über Sarg 3 Fährmann unauffälliger (dunkelhäutig), aber aktiver (nicht still sitzend) 4 Mauer, abgeschottet vom Meer 5 höhere Felsen, niedrigere Bäume (Betrachter befindet sich mehr im Bild) 6 geringerer Abstand Insel zum Bildrand (näher am Betrachter) 7 kleinere Felsen im Meer (mehr Bewegung) 8 kein dominierendes helles Gebäude im linken Bereich 9 Außenseite Insel links und rechts mehr sichtbar (wirkt umschließender / plastischer) 10 hellerer Himmel (mehr Tiefenwirkung) 11 durch Öffnungen an Seiten wird Rand des Bildes mit einbezogen (nicht mehr isoliert) 12 Felsen mehr "durchlöchert", nicht "tot" notiert Erkenntnis: Künstler sterben Sterben auch jeder einzelne "Pinselstrich" sollte wichtig sein / das Ziel unterstützen Ergebnis sollte Betrachter nicht nur oberflächlich verführen "Leinwand" ausreizen, nicht nur füllen Symbolisten: verweisen auf Themen menschlicher Existenz (Liebe, Sehnsucht, Tod) Naturmetaphern massives Gestein - Bleibendes Meer - Unruhe Erhabenheit Natur über Mensch: Größenunterscheidung Person/Felsen Zypressen: Metapher für Rätsel von Dasein nach Tod gedeutet Symbol Steinlöwen[?] Wächterlöwe in chines. Kunst insgesamt: Konstrukt voller Vergänglichkeitssymbole Vergänglichkeit Signierung Böcklin mit AB auf Sturzbalken einer Graböffnung (eigenen Tod in Sicht behalten) Nietzsche Friedrich Nietzsche : Idee von Unsterblickeit des Künstlergenies "Mit der Signatur Künstlersignatur auf dem Sturzbalken einer Graböffnung rechts im Bild schaffte sich Böcklin zu Lebzeiten ein imaginäres Grab und knüpfte so an die Idee Nietzsches von der Unsterblichkeit des Künstlergenies an." notiert mehr über Idee Nietzsches in Erfahrung bringen notiert ausgestellte Bilder, die wegen Tod des Künstlers nie beendet wurden, sammeln mit Bleistift festgehaltene Varianten von Bewegungsabläufen sichtbar unvollendete Gliedmaßen, "primitive" Pinselstriche wie "Der rasende Roland", Arnold Böcklin notiert Toteninsel von hinten griechischer Mythos Mythos "Fährmann Charon" Tote gegen Obolus über Totenfluss Acheron gesetzt, ins Reich des Totengottes Hades bearbeitet u. a. von Klinger Max Klinger (Radierung), Dalí ("Das wahre Bild der Toteninsel Arnold Böcklins zur Stunde des Angelus", 1932 ) Die Toteninsel, 1890, 68 x 90 cm, Radierung und Aquatinta, Klinger (nach Arnold Böcklin), Graphische Sammlung ETH Zürich klinger-toteninsel.jpg "Selbstbildnis mit fiedelndem Tod", Arnold Böcklin "Villa am See", Arnold Böcklin (1. und 2. Version in Schackgalerie München) Vergänglichkeit bei "Villa am See": durch Naturgewalt Wasser wird mit der Zeit Stein unterhölt, auf dem Gebäude steht Insel, Matias Bechtold, 2009, MdbK Leipzig Foto, © Jürgen Baumann bechtold-insel.jpg notiert zu Linienbildern anschauen: "Vorplatz", 2011, Sebastian Speckmann "Meerwunder", 1880, Hans Thoma (1839 - 1924) (Version MdbK Leipzig) Hieronymus Jobs notiert Berliner Version und Radierung Klinger (Zürich?) der Toteninsel aufsuchen / analysieren