× Aufzeichnungen eines Kunststudenten. Subjektiv. Unvollständig. Nicht fehlerfrei. Dies ist die Niederschrift zu meinem Kunststudium an der HGB Leipzig.
Folgend einige Hinweise dazu:

(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten. Dabei ist alles von Interesse, was mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner eigenen Arbeit im Speziellen zu tun hat.
(2) Fehlerhafte Informationen sind – ungewollt – Teil der Notizen. Sie sind meinem Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen und schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(3) Zitate sind nur hinterlegt, wenn ich mir sicher bin, dass es so gesagt wurde. Die Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig.
(4) Meine künstlerische Arbeit hat größtenteils die Suche und den Zweifel zum Thema. In Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten nehme ich dessen Ansichten wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

Leipzig, den 13. Dezember 2016
Redigierte Fassung vom 25. Mai 2018


Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

HGB Rundgang 2018

HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 Standpunkt Kunstbegriff Auseinandersetzung mit Kommilitone Kommilitone im Flur und in einem Klassenraum während Ausstellungsbetrieb Hintergrund: am 7.2. u. a. drei Gipsarbeiten in Container Containerspiele entsorgt, da unzufrieden damit anderer Student hatte daraufhin mindestens Büste Büste und Torso wieder aus Container herausgenommen (entweder mich beobachtet, wie ich sie entsorge oder zufällig gesehen) Werkstattleiter teilte mir mit, dass er entsorgte Büste im Flur der zweiten Etage gesehen hätte versuchte Student ausfindig zu machen, da die Gipsarbeiten entsorgt werden sollten, also nicht für Öffentlichkeit gedacht waren daraufhin tauchte zusätzlich der Torso im Flur, zweite Etage, auf Foto von Plastik, wie Torso auf Flurboden an Wand lehnt, via E-Mail zugeschickt bekommen daraufhin Flur abgelaufen und Torso, dieses Mal an eingerolltem Papier gelehnt, gesehen, aufgehoben und für spätere Zerstörung in Werkstatt deponiert kurz darauf von einem Studenten wütend angesprochen, ob ich der sei, der Plastik mitgenommen hätte soll dadurch seine künstlerische Arbeit kaputt gemacht haben ich kann in meiner Plastik, an Wand oder Papierrolle gelehnt, auf Flur, wo viel herumsteht, was nicht Kunst ist, keine eigenständige Arbeit erkennen (u. a. auf Sessel im Flur gezeigt und gefragt, ob der auch seine Kunst sei) es fiel, wenn meine Erinnerung noch stimmt, der Vorwurf, ich hätte ihn beleidigt, weil ich seine Kunst nicht als Kunst gesehen hätte aber da jeder anders Kunst definiert, meine Ansicht dazu im nachhinein nicht relevant davon abgesehen ist sie nicht umsonst im Container gewesen, mit einer Reaktion auf sein Verhalten meinerseits musste er rechnen (vor allem, weil wenige Tage nach Entnahme aus Container der Hochschule auf Rundgang öffentlich gezeigt) Vorwurf, ich hätte ihn bestohlen, es sei nun seine Plastik ich wollte nicht mit ihm diskutieren, er hingegen gleich eine öffentliche Debatte daraus machen ohne Grund mir vorgeworfen, ich würde mich nicht erklären wollen, weil er Ausländer sei nach kurzer Zeit taucht er wieder hinter mir auf, dieses Mal mit einem Buch anscheinend steht da drinne etwas über den Kunstbegriff, welches ihn bestätigt, dass meine Plastik nun seine Plastik sei wieder lautstarke Diskussion, dieses Mal in einem anderen Klassenraum, vor anderem Publikum ihm vorgeschlagen, dass er eine Anzeige bei der Polizei aufgeben soll, dass ich seine Kunst geklaut hätte, danach würde ich dementsprechend reagieren auseinandergegangen Klasse Bildende Kunst Aufsicht Bar 20:00 - 22:00 (ausgefallen)
HGB Galerie
HGB Galerie
Fernsehbeitrag Leipzig Fernsehen
Fernsehbeitrag Leipzig Fernsehen
LVZ-Beitrag, Foto André Kempner
LVZ-Beitrag, Foto André Kempner
HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 Diplom Ausstellung HGB Galerie hgb-rundgang-2018-diplom4-m.jpg Fernsehbeitrag Leipzig Fernsehen Fernsehen hgb-rundgang-2018-diplom1-k.jpg LVZ-Beitrag, Foto André Kempner hgb-rundgang-2018-diplom2-k.jpg Standpunkt Überlegung Atelier 1 Kostenfrage (aufs Jahr gerechnet nicht wenig) 2 Voraussetzungen: A mindestens 20 - 30 qm wegen plastischem Arbeiten B kann unrenoviert sein C muss wegen Geräten gut abgesichert werden können eventuell XY-Plotter Plotter , Drucker, Computer, Kameras, … D Luftfeuchtigkeit normal, beheizbar wegen Papierarbeiten / Büchern / Maschinen E Wasseranschluss wegen Gips / Ton F Atelier wird dreckig werden und dreckig bleiben, also keine normale Mietwohnung Gips / Ton auf Boden G Bei Plotter und Gipsarbeiten viel Lärm Werkstatt Plastisches Gestalten (mit Notizen von gestern) neue Plastik angefangen mit Bindedraht, Plastilin, Holzstücken
Einzelgespräch Mark und Schellbach (Notizen vom 12.2.) Gespräch über Diplom-Prüfung, Ansichten der Kommission Kommission und Frage wegen eventuellem Meisterschülerstudium Standpunkt 1 verstehe eigene Arbeit eher als Versuch denn als angekommen / fertig (wie anscheinend von Kommission teilweise [für mich nicht nachvollziehbar] bemängelt) 2 viele unterschiedliche Techniken und Stile ausprobiert 3 seit ca. zwei Jahren neuer Weg im Plastischen mit Ton und Gips Vorstellung: 1 da ich trotz Diplom nicht das Gefühl habe, ein Handwerk Handwerk zu beherrschen, sehe ich mich nicht wirklich in der Lage, mit gutem Fundament Position zu beziehen 2 aktuell Grundkenntnisse Plastik in Werkstatt erlernt 3 mir fehlt noch mehr Studienzeit, um im Bereich der Plastik zu einer Arbeit zu gelangen, die mehr ist als nur ein Versuch / eine Studentenarbeit 4 neben Werkstatt Plastisches Gestalten auch Metallwerkstatt dafür wichtig (Grundkenntnisse Schweißen erlernen, um selbstständig Ständer und Grundgerüst für Plastiken bauen zu können) Verlangen: 1 handwerklich gefestigter werden und darüber zu einer eigenen Form finden 2 Unter Handwerk verstehe ich auch: genauer Sehen lernen (das, was meiner Meinung nach im Grundstudium bei Malerei / Bildhauerei Bildhauerei / … geschieht) 3 bisheriger Weg dabei ideal, da Studiengang / Klasse offen für viele Wege 4 Bildhauerei-Studium für mich zu eingeengt 5 möchte jederzeit Collagen, Zeichnungen, Computerarbeiten, … gleichzeitig bearbeiten (Offenheit in Wahl der Technik hat Vor- und Nachteile, aber kommt meinem Wesen am Nächsten) HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 Diplom Ausstellung (Notizen vom 13.2.) Treff in Galerie zur Besprechung wegen Diplomanten-Ausstellung (Notizen vom 14.2.) Aufbau Ausstellung in Galerie neben geplottetem Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt auch kindliche Zeichnung Kinderzeichnung , einfaches Gesicht, Fotocollage, expressives Gesicht
aktueller Zustand
aktueller Zustand
Vorderansicht
Vorderansicht
linke Seite
linke Seite
Werkstatt Plastisches Gestalten neuer Zwischenstand aktueller Zustand zwischenstand-ganzkoerper-ton-5-m.jpg Vorderansicht zwischenstand-ganzkoerper-ton-1-k.jpg rechte Seite linke Seite zwischenstand-ganzkoerper-ton-3-k.jpg Werkstatt Holzwerkstatt (von gestern) HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 Kasten für verhüllte Arbeit fertig gebaut in Schattenfugenrahmen befestigt, um 1 mm zu weit nach rechts für Diplom / Galerie Arbeit im Klassenraum aufbewahrt (noch ältere Notizen folgend) Diplom Arbeit Klasse Bildende Kunst E-Mail an Klasse wegen Klassenraumnutzung zum Diplom Hallo Klasse! Hier Friedrich. (Der, der immer so ruhig da sitzt.) Ich mache ja im Februar, kurz vorm Rundgang, mein Diplom. Meine Präsentation wird im Klassenraum stattfinden. Das heißt: Er müsste schon etwas früher als normalerweise ausgeräumt werden. Der Zeitplan: 31.1.: Raum 2.30 wird leer geräumt 1.2.: Raum wird gestrichen 2.2. - 6.2.: Arbeiten hängen 7.2.: Diplomprüfung im Klassenraum (danach Abbau der Arbeiten) Meine Bitte an alle, die noch Sachen im Raum haben: könntet ihr diese bis zum 31.1. (ein Mittwoch) herausnehmen. Sachen für den Rundgang können sicherlich wieder im Büro gelagert werden bzw. hinter der Wand. (Da dann halt nicht unbedingt Müll abladen.) Bei Fragen steht euch das Friedrich-Support-Büro unter frfr@hgb-leipzig.de zur Verfügung! Vielen Dank und einen Gruß von´ Fr²
Vorderansicht mit Skelett
Vorderansicht mit Skelett
rechte Seite
rechte Seite
linke Seite
linke Seite
Rückansicht Muskelmann
Rückansicht Muskelmann
Arbeiten im Klassenraum
Arbeiten im Klassenraum
Werkstatt Plastisches Gestalten Skelett aus Anatomieraum für Ansicht von Brustkorb in Werkstatt Zustand von gestern Vorderansicht rechte Seite linke Seite neuer Zustand Vorderansicht mit Skelett neuer-zustand-plastik-27-m.jpg Vorderansicht rechte Seite neuer-zustand-plastik-30-k.jpg linke Seite neuer-zustand-plastik-33-k.jpg Anatomieraum Muskelmann Muskelmann für Plastik fotografiert Rückansicht Muskelmann muskelmann-anatomie-1-k.jpg Seitenansicht Rücken / Gesäß Gesäß Rücken Beine Füße Seitenansicht Beine Arm und Brustkorb Kopf Hals Rücken Diplom Arbeit HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 mit Kommilitone Kommilitone große Arbeiten in Hochschule transportiert Arbeiten im Klassenraum sammlung-klassenraum-k.jpg
Werkstatt Plastisches Gestalten wenn nach fast zwei Wochen alle Tonplastiken zu trocken besprühen, mit gewässerten Stoff abdecken Diplom Arbeit HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 für Ausstellungsreader: Projekttitel und Werkangaben (Medium, Material, Technik, Maße, Jahr) Text zur ausgestellten Arbeit (maximal 1000 Zeichen inklusive Leerzeichen) Selbstgespräch vom 6.12. eingereicht, leicht abgeändert: "- Aufnahme Anfang. Entstanden im Bett. Nachts. - Das Bett. - Schlucken. - Im Bett ist der Ursprung Ursprung aller meiner Arbeiten. Hier habe ich nicht gezeichnet. Hier habe ich … ähm … keine Büsten modelliert. Hier war der ANFANG. Der Gedanke. Und der Gedanke ist um zwei Uhr nachts vor allem … ähm … eines: Radikal radikal . Er ist nicht weich geklopft. Wie bei Kommunikation. Wie bei Tageslicht. Er ist: Klar. In der Nacht, wenn es dunkel ist um einen herum, ist der Gedanke: Grundsätzlich. Der Gedanke wirkt bei Tagesanbruch … ähm … zu STARK. Zu gewagt. Weshalb ich froh bin, dass ich nachts den Gedanken festhalte. Tagsüber transkribiere und ihn damit in meinen Arbeitsraum bringe. - Schweres Einatmen. - Die Bilder hier sind nicht etwa … ähm … radikal! Grundsätzlich! Verstörend! Es sind Selbstbildnisse. Es ist der Körper. Es ist etwas ganz … mhm … alltägliches. - Schlucken. - Aber der Grund, warum ich sie überhaupt gemacht habe, auch wenn nicht auf den ersten Blick sichtbar, … ähm … ist der Gedanke. Der in der Nacht kam. Die Striche sind nicht zufällig Striche. Dieser einfache Kopf ist nicht zufällig so einfach. So primitiv. Die Büste Büste ist nicht einfach bloß … ähm … eine Büste! - Straßenbahn Eisenbahnstraße fährt vorbei. - Hinter all diesen Arbeiten steht ein radikaler Gedanke. Er ist Ursprung. Entstanden im Bett. Nachts. - Aufnahme Ende. -" Buchprojekt Gespräche über Kunst weiter korrigiert 1 wenn nach "Und" ein "äh" -> dann "äh" wieder groß 2 wenn "Und … Und" -> dann zweites Und oder anderes Wort auch groß, als wäre es ein Satzanfang 3 hab' nicht hab 4 Anführungszeichen „“ durch \textit{} ersetzen! 5 hervorgehoben \so{} 6 kursiv \textit{} 7 Zahlen bis 12 ausschreiben
aktueller Zustand
aktueller Zustand
Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 Planung Klassenausstellung zum HGB Rundgang in Hochschule noch machen Metallwerkstatt: 1 Kurs Schweißen 2 Ständer, Modelliergerüste selbst bauen Werkstatt Plastisches Gestalten: 3 Ganzkörperporträt Ganzkörperporträt , allerdings nach eigenen Ansichten 4 eigenen Körper vermessen, dazu Zeichnungen / Papierarbeiten fremder Körper ist nur für kurze Zeit verfügbar, wenig Zeit zum intensiven beobachten 5 Bronzeguss; keine spezielle Arbeit 6 Plotter Plotter , Ganzkörperporträts, kleines Format, mit Skribent (auch mit eigenem Plotter möglich) Werkstatt Plastisches Gestalten (Treff mit Kommilitone Kommilitone am nächsten Tag) aktueller Zustand beuste-neu4-m.jpg Ansichten
HGB Rundgang HGB Rundgang 2018 nach Diplom-Prüfung eine Woche davor eventuell noch Rundgang-Beitrag überlegen Klassenausstellung mit einer Arbeit und im Flur Fläche reservieren wenn Fläche reservieren: 1 viele A4-Blätter mit Ausdrucken von Selbstgesprächen, Selbstbildnissen Geradenbilder / Collagen / Digital / Zeichnungen auf gesamter Fläche verteilen, auch übereinander bei Selbstgespräche je nach Länge A4-Blätter untereinander reihen 2 oder ein Selbstgespräch groß auf Papierrolle drucken / selbst schreiben, aufhängen drumherum dann Arbeiten auf A4-Blättern / Fotoabzügen anordnen Halterung für Papierrolle aus Metall in Metallwerkstatt herstellen lassen Stange aus Holz, auch am unteren Ende als Gewicht mit Bezug auf Diplom-Prüfung und Beitrag zur Klassenausstellung drei Tage (Montag bis Mittwoch) Zeit zum Aufbau 3 wenn Diplom-Ausstellung dann keine zusätzliche Flurarbeit