Vorlesung Kunst und Recht

Studie Pferde in Landschaft für Die großen blauen Pferde, Franz Marc, 1911
Studie "Pferde in Landschaft" für "Die großen blauen Pferde", Franz Marc, 1911

Donnerstag, 9. Januar 2014

Kunstmarkt Kunstmarkt Vorlesung Kunst und Recht Dr. Ralph Mayer, Rechtsanwalt Schwabinger Kunstfund, 2013 1280 Kunstwerken im Besitz von Cornelius Gurlitt (Sohn Kunsthändler Hildebrand Gurlitt) Studie "Pferde in Landschaft" für "Die großen blauen Pferde", Franz Marc Franz Marc , 1911 franzmarc.jpg 590 Werke möglicherweise NS-Raubkunst Verjährung Rückgabeansprüche rechtmäßiger Erben nach 30 Jahren Raubkunst in öffentlichen Einrichtungen Kunstfälschungen internationaler Kunstfälscherring, 2013 Anzahl Fälschungen überschreiten Anzahl Originale wenn nicht Original oder nicht aus berühmter Sammlung: Sachmangel Urkundenfälschung / falsche Signatur Künstlersignatur Grundgesetz: Kunst ist frei Bild = Holzrahmen + Leinwand + Farbe + Idee Idee = immaterielles Gut Urheberrecht: automatisch, keine Anmeldung nötig Idee selber nicht schutzfähig (nur auch bei Umsetzung) Objet trouvé, französisch "gefundener Gegenstand" Ready-mades Ready-made : rechtlich keine Kunstwerke 70 Jahre nach dem Tod Sterben : Urheberrecht erlischt, Rechte gehen auf Eigentümer über Performance Performance : nur mit Skizzen rechtlich abgesichert "Juristerei ist keine präzise Wissenschaft" Vervielfältigungsrecht Verträge auch mündlich möglich Robert Fleck: Das Kunstwerk im 21. Jahrhundert Gerichtsstandsvereinbarung Haimo Schack: "Kunst und Recht" Problematik "found footage" Zitatrecht Skulpturen im öffentlichen Raum: da öffentlich zugänglich auch ohne Erlaubnis abfotografierbar in Ausstellungskatalogen dürfen gezeigte urheberrechtlich geschützte Kunstwerke vergütungsfrei abgebildet werden: Katalogbildfreiheit "Prominente haben auch ein Recht auf Privatsphäre" Dirk Boll: "Kunst ist käuflich" 14 x selbstkasteit selbstkasteit (Vortrag hätte auf wenige Sätze verkürzt werden können)
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016