Ausstellung Frank Stella

Vorschau T-Shirt-Druck (Nr. 1, Rückseite) 'Er ist unkuratierbar.' (K.S.)
Vorschau T-Shirt-Druck (Nr. 1, Rückseite) "'Er ist unkuratierbar.' (K.S.)"
Ausstellungsansicht, © Julian Salinas
Ausstellungsansicht, © Julian Salinas
Studien zu Transitional Paintings, 1958, Frank Stella, © Martin P. Bühler
Studien zu "Transitional Paintings", 1958, Frank Stella, © Martin P. Bühler

Samstag, 25. Juli 2015

Vorschau T-Shirt-Druck (Nr. 1, Rückseite) "'Er ist unkuratierbar.' (K.S.)" unkurierbar.jpg (Nr. 2, Rückseite) "Ich bin nicht arrogant. Ich habe mich nur umgedreht." umsetzen Meerbilder mit dreifachen Geraden plotten (dadurch verschwommenen Effekt erzielen) Ausstellung Frank Stella Frank Stella "Malerei und Zeichnung", Kunstmuseum Basel, Museum für Gegenwartskunst Gegenwartskunst Ausstellungsansicht, © Julian Salinas frank-stella.jpg Frank Stella (* 1936, US-amerikanischer Maler, Bildhauer Bildhauerei und Objektkünstler) Vertreter von Analytischer Malerei, Hard Edge, Farbfeldmalerei 1959 Präsentation von Black Paintings in NY Angriff auf damals vorherrschende Malerei des Abstrakten Expressionismus Expressionismus (kühl, farblos, intellektuell geplant, wirken handwerklich ausgeführt, negiert persönliche Handschrift des Malers) "What you see is what you see" (zu sehen war Farbe auf einer Leinwand, mehr nicht) löste Gegensatz zwischen Figur und Grund auf, deklarierte seine Bilder als Objekte Leinwände bekamen u. a. eigene Form (wie T- oder V-Formen) erfand "Shaped Canvas" (geformte Leinwand) lediglich Bildtitel (oft suggestiv und auf biografische Ereignisse oder Orte und Personen basierend) widersprachen rein auf Form bedachte Malerei dadurch einfache Konsumierbarkeit der Arbeiten verhindert 1958: frühe Streifenbilder 1960er: Shaped Canvases 1970er: Übergang zum Wandrelief "formale Signatur Künstlersignatur ": Streifen und Farbbahnen Studien zu "Transitional Paintings", 1958, Frank Stella, © Martin P. Bühler frank-stella2.jpg anfangs mit gestischen Pinselspuren (siehe Morro Castle, 1958 ) Morro Castle: 1934 ausgebrannter Luxusdampfer künstlerisches Schaffen auf Produktion in Serie bestimmt handschriftliche Signatur ("als Hort der Individualität Individualität ") konsequent rückseitig abgebracht umsetzen "Treppenbilder": Stapel Papier, jeweils bestimmte Bereiche ausgeschnitten, übereinandergelegt, ergibt Treppen (Labyrinthe) notiert für mögliche Ausstellung mit Beamerprojektion: Holzleisten von Boden bis Decke (befestigt) halten große leichte Bretter (Projektionsfläche) umsetzen Datumangaben eigene Arbeiten: 127-30 (Tag-Jahr) Skript schreiben zum Ausrechnen von Tagen umsetzen fünf Stück vertikale Geradenbilder plotten (durch Stift mit kleinen Unregelmäßigkeiten) umsetzen geritzte Geraden: auf doppeltem Papier (Sprühkleber) Geraden ritzen (Hälfte der Dicke) durch Licht/Schatten gut erkennbar? eventuell mit Rolle Farbe auftragen (geritzte Bereiche bleiben weiß) notiert ansehen: Kandinsky Wassily Kandinsky "Punkt und Linie zur Fläche" umsetzen Geradenbilder negiert: statt Geraden die Zwischenräume plotten Bild analysieren, Freiflächen mit Geraden füllen, eigentliche Geraden entfernen
Diese Netzpublikation gibt Einblick in mein Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von 2012 bis 2018. Ich möchte niemandem schaden, sondern meine Studienzeit in all ihrer Komplexität festhalten – in Bezug auf das Studium, die Kunst im Allgemeinen und meine eigene Arbeit. Fehlerhafte Informationen sind ungewollt Teil der Notizen, bedingt durch meinen Wissensstand und teils unleserliche handschriftliche Notizen. Zitate sind nur dann angegeben, wenn ich sicher bin, dass sie korrekt wiedergegeben wurden, auch wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Meine künstlerische Arbeit thematisiert vor allem Suche und Zweifel. Gespräche mit Professoren und Dozenten fließen in meine Notizen und meine künstlerische Entwicklung ein.

Leipzig, 13. Dezember 2016