Friedrich
Fröhlich

Atelier


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Aus Anatomieraum präpariertes Katzenskelett als Vorlage vor einigen Tagen in Werkstatt gestellt. 2 x Montage-Stifte a 28 cm lang (sichtbar), 4 mm Ø, steif. 1 x Wirbelsäule-Stange 45 cm lang (sichtbar), 3 mm Ø, steif, aber gebogen. 1 x rostfreier Draht zum Fixieren von größeren Knochen aneinander, 1 mm Ø, leicht biegbar. 1 x rostfreier Draht zum Fixieren von kleinen Knochen aneinander, 0.5 mm Ø, leicht biegbar. 1 x Drahtwickelzangen zum Drehen der Drahtenden, ø ca. 2 mm. 2 x HSS-Bohrer (hochlegierter Werkzeugstahl) für 1 mm und 0.5 mm Löcher durch Knochen. 1 x Cyano-Acrylat-Kleber mit normalflüssiger Viskosität. Reaktion nach wenigen Minuten weitgehend abgeschlossen, volle Festigkeit erreicht der Stoff nach ca. 2 Stunden. 1 x Aktivator. (Beschleunigt Aushärtungsvorgang.) Aktivator einseitig, mindestens 2 Minuten vor Klebstoff aufgetragen und muss vollständig abdampfen, bevor Teile gefügt werden. Reduziert allerdings Endfestigkeit um ca. 20 %. Grössere Flächen können mit normalem Weissleim (UV-beständig, kein Verfärbungen) geklebt werden. 10 x Dosierspitzen zum punktgenauen Dosieren des Klebstoffes. 1 x Grundplatte. (In Werkstatt vorläufig Holzplatte zum Präparieren verwenden.) Vermeidung von Luftblasen an Oberfläche durch vorheriges Besprühen des Silikons mit spühlmittelversetztem Wasser. Ausschwenken statt Vollguss erzeugt fast keine Blasenbildung an Oberfläche. Jeweils nur wenig flüssiges Gips einführen und ausschwenken. Hinterschnittene Bereiche evtl. vorher einzeln mit Gips abgießen. (Auch wenn evtl. Verfärbungen an Gussrändern sichtbar.) Hartgips bleibt wesentlich länger bearbeitbar und bröckelt nicht so schnell, wenn er mit bereits ausgehärtetem Gips in Berührung kommt. (Zuvor ausgehärteten Gips mit Wasser einpinseln.) Mehrere Schüsseln mit Wasser füllen und nach jedem Ausschwenken neue Schüssel mit Gips anrühren. (Gips kann längere Zeit sumpfen.)