• [ Aufnahme Anfang. ]
  • Ich muss dazu sagen, ich bin grundsätzlich FAUL.
  • Zeitweise liege ich im Bett, die Arme baumeln schlaff herunter!
  • Aber eigentlich ist nur der KÖRPER faul.
  • Der Geist ist rege!
  • [ Pause. ]
  • Dass ich mit dem einen Kopf vorangekommen bin liegt nur daran, dass ich da einmal eingesehen hatte, dass ich faul im Bett liegen möchte.
  • Also hab ich den Kopf mit ins Bett mitgenommen.
  • Und ihn in meiner faulen Position ausmodelliert.
  • [ Pause. ]
  • Wenn ich döse, döse ich bloß äußerlich!
  • Im Kopf herrscht vor allem eines: reges Diskutieren!
  • Meine Augen schweifen im Raum umher und bleiben wo hängen.
  • Und dann denke ich über diesen Gegenstand nach.
  • Ausführlich und lange!
  • [ Pause. ]
  • Trotz dieser Faulheit, dieser körperlichen, kommen am Ende ja doch ziemlich viele Arbeiten heraus.
  • Vielleicht fallen mir diese faulen Momente auch nur besonders auf?
  • Ich könnte aber nicht jeden Tag sechs Stunden durcharbeiten.
  • Dann wäre ich wirklich erschöpft.
  • Nicht nur träge!
  • Das Träge sein ist aber ein angenehmes Gefühl.
  • Ich MUSS vielleicht die Hälfte meiner Zeit faul sein, damit in der anderen Hälfte meiner Zeit ich die Kraft habe Bilder zu machen!
  • [ Aufnahme Ende. ]