Friedrich
Fröhlich



Johannes auf dem Totenbett
36, Zeichnung auf Papier
29.7 × 21  cm


Bei dem Porträt von Johannes hab ich's mir sehr schwer getan. Hab mindestens 10 Blätter weggeschmissen. Ich kannte ihn nicht gut und ich hab versucht ein anatomisch korrektes Gesicht zu zeichnen. Das kann ich aber nicht. Bis ich mich auf die Manschettenknöpfe konzentriert hab. Und der Fokus sozusagen auf einem Gegenstand liegt, welches sehr einfach ist. Und der Rest sozusagen eher locker gezeichnet werden konnte. Beim Bleistiftzeichnen hab ich alles, was mit Körper zu tun hatte, relativ weich gezeichnet. Zittrig gezeichnet. Alles was Anzug und anderes Material angeht, hab ich mit hartem Druck gezeichnet. Das fand ich ganz interessant als Gegensatz. Und was mir aufgefallen ist: Bei der Hand war auch der Ring. Und dass die Hände, anders als bei Oma, nicht so ineinander hineingedrückt waren. So verzerrt waren. Die beiden Hände lagen sehr natürlich ineinander. (26.3.2022)